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Kurze Frage zur Bundeswehrausbildung

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    Kurze Frage zur Bundeswehrausbildung

    hi elite,
    ich hab evtl vor zur bundeswehr zu gehn. jetz wollt ich mich allerdings erstma bei sonem wehrdienstberater informieren was es da alles so gibt.
    jetz bin ich mir aber unschlüssig ob ich direkt ins wehrdienstberatung is kreiswehrersatzamt gehen soll oder zu nem außenbüro was etwas näher wäre.

    auf der hp steht :
    Während der gesamten Bewerbungsphase wird er (Wehrdienstberater) Sie betreuen und für Ihre Fragen jederzeit zur Verfügung stehen.
    jetz zur frage:
    wieoft muss ich denn zu ihm gehn? weil die berater im kreiswehrersatzamt sind täglich da, die im außenbüro nur 1x im monat? sollt ich dann lieber den weiteren weg in kauf nehmen weil ich vllt öfter dort hin muss um informationen zu erhalten etc. oder reichts wenn ich nur einma hin geh und mir weitere infos iwo anders besorge? vllt per email kontakt oder so?

    #2
    Geh zum Kreiswehrersatzamt... da bekommste noch nen EkG gratis.

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      #3
      & ernste antworten?

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        #4
        Ganz ehrlich. Wenn Du einfach dort anrufst und hingehst, dann wirst Du mehr davon haben, als wenn Du hier jetzt überall rumrecherchierst, fast keine ernsthaften Antworten bekommst und keine zufriedenstellenden Informationen gewinnst.

        Geh hin und gut ist.

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          #5
          sei dir aber dann im klaren , das du mit sehr hoher wahrscheinlichkeit, ziemlich bald nach der grundausbildung (also falls du vorhast dich zu verpflichten, wovon ich ausgehe) ins ausland musst (je nachdem welche laufbahn du vorhast einzuschlagen, mannschafter haben eher die ak).

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            #6
            wie meins du? ich hab grade mal mit dem telefoniert und der hat mir nahe gelegt ich könnte dann evtl mit fachabi ein offiziersstudium machn. wäre das erstrebenswert?

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              #7
              Woher sollen wir das wissen? Informier Dich eben über das Studium und finde heraus, ob das für Dich erstrebenswert ist. Soweit ich weiß, verpflichtest Du Dich bei einem Studium ziemlich lange, habe zwölf Jahre im Kopf. Wenn Du so lange beim Bund bleiben willst, warum nicht?

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                #8
                offizier ist schonmal gut. aber ich wollt er darauf hinaus ,dass du, wenn du für mehr als grundwehrdienstleistender unterschreibst, früher oder später ins ausland musst. darüber sollte man sich im klaren sein bevor man überhaupt zur bundeswehr geht.

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                  #9
                  Werner M. Wahnsinnsfisch schrieb
                  sei dir aber dann im klaren , das du mit sehr hoher wahrscheinlichkeit, ziemlich bald nach der grundausbildung (also falls du vorhast dich zu verpflichten, wovon ich ausgehe) ins ausland musst (je nachdem welche laufbahn du vorhast einzuschlagen, mannschafter haben eher die ak).
                  Ich kenne Leute, die seit fast sechs Jahren beim Bund sind und noch nicht ins Ausland mussten, obwohl sie auf eine Stelle saßen, die es eigentlich erfordert. Bis er dann so weit wäre, dass er ins Ausland gehen könnte, kann sich außerdem viel verändern.

                  e: Zu welcher TSK willst du eigentlich @ TE?
                  e2: Ah. Studium beim Bund ist auf jeden Fall keine schlechte Sache. Von deinen 13 Jahren hast du mit Offiziersausbildung, Studium etc. schon mal mehr als ein Drittel der BW-Zeit rum :D Außerdem bekommst du vom Bund zzgl. zum Studium auch noch 'ne Menge Geld. Du solltest dir nur kein ausgefallenes Studium aussuchen wollen :D

                  Unter mir: Du MUSST ins Ausland, wenn du dich verpflichtest. Du kannst verweigern, aber nach dem x-ten Mal MUSST du. Dafür unterschreibst du.

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                    #10
                    Werner M. Wahnsinnsfisch postete
                    offizier ist schonmal gut. aber ich wollt er darauf hinaus ,dass du, wenn du für mehr als grundwehrdienstleistender unterschreibst, früher oder später ins ausland musst. darüber sollte man sich im klaren sein bevor man überhaupt zur bundeswehr geht.
                    Es MUSS niemand ins Ausland.

                    Das Ausland ist natürlich enorm attraktiv, finanziell, und für die Karriere auch mehr als hilfreich.

                    Die Frage ist halt, wie man angesichts der momentanen Vorkomnisse überhaupt daran denken kann, zu dem Saftladen zu gehen.

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                      #11
                      Die Frage ist erstmal WAS du bei der Bundeswehr machen möchtest? Welche Laufbahn (SaZ X)? Truppendienst oder Fachdienst? Welche Ausbildung?

                      Die WDB können manchmal ziemlich viel scheiße erzählen, also versuch möglichst viele Fragen zu stellen. Mit Fachabitur als Offiziersanwärter genommen zu werden ist fast unmöglich, außer du hast einen 1er Schnitt.
                      Ganz unabhängig davon solltest du dir erst einmal überlegen welche Laufbahn du gerne einschlagen möchtest. Zwischen den Mannschafter, den Uffz o.P., den Uffz m.P. (Feldwebel) und den Offizieren liegen Welten was Ausbildung und spätere Verantwortung angeht.

                      Also folgende Reihenfolge die der WDB auch mit dir durchgehen wird:
                      - Truppen - oder Fachdienst? (Auch im Fachdienst z.b. als KFZ Mechaniker ist man in erster Linie Soldat!)
                      - Welche Laufbahn (Mannschafter (SaZ4 - Schwachsinn), Uffz o.P. (SaZ8 - meist Fachdienst), Uffz m.P. (SaZ12 Fach -oder Truppendienst) )
                      - In welche spezielle Richtung möchte ich gehen? (Truppendienst - Jäger/Fallschirmjäger/Gebirgsjäger/Panzergrennis... Fachdienst - KFZ Mechatroniker, IT-Systemkaufmann, Buchbinder etc.)


                      Beantworte erstmal die ersten 3 Fragen, danach kann ich dir weiter helfen. Der Rest macht dann der WDB für dich. ;)


                      http://www.bundeswehr-karriere.de/

                      Schau dich da erstmal durch, vielleicht werden schon viele Frage deinerseits geklärt.


                      Zwei wichtige Punkte die du in jedem Fall beachten musst:
                      - Als Soldat (auch im Fachdienst) MUSST du ins Ausland, sofern dein Vorgesetzter dies fordert. Wobei man im Fachdienst relativ "sicher" ist.
                      - Du hast keinen Anspruch auf eine Heimatnahe Stationierung (Heimatnah ist Deutschlandweit). Die Bundeswehr wird versuchen deinen Wünschen nachzukommen, allerdings hast du auch Lehrgänge die außerhalb sein werden.

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                        #12
                        puuh darüber hab ich mir noch ga net soviele gedanken gemacht. deshalb wollt ich da ja mal hingehn und mich informieren. vorallem kann ich mir den ganzn abkürzungen noch relativ wegn anfangen. ich werd mich mal bisschen mehr über eure tipps informieren und sehn was dann am besten ist.
                        danke =)

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                          #13
                          Warum willst du dann zur Bundeswehr? Wegen dem Geld?
                          Sorry, aber genau die gleiche Frage wird dir auch der Wehrdienstberater und die Psychologen beim Einstellungstest stellen...

                          Einfach "Bundeswehr" is halt nicht...


                          Um dir das mit den Laufbahnen nochmal verständlicher zu machen:

                          Mannschafter:
                          - Meist SaZ4 (Verpflichtung auf 4 Jahre im Truppendienst)
                          - Können relativ schnell in's Ausland, weil die Lehrgänge entfallen
                          - Wenig BfD Anspruch (BfD ist der Berufsförderungsdienst -> Du bekommst zum Ende deiner Dienstzeit Geld um eine zivile Ausbildung/Weiterbildung finanzieren zu können
                          - SaZ4 ist totaler Blödsinn, weil du einfach nur 4 Jahre älter bist...

                          Unteroffiziere ohne Portepee:
                          - Meist SaZ8 (Verpflichtung auf 8 Jahre, i.d.R nur noch Fachdienst)
                          - Du machst quasi eine zivile Ausbildung und arbeitest für die Bundeswehr. Bist in erster Linie trotzem Soldat und gehst auch auf Übungen etc.
                          - BfD Anspruch ist höher, du hast eine abgeschlossene Ausbildung und kannst noch deinen Meister dran hängen...

                          Unteroffiziere mit Portepee (Feldwebel):
                          - Meist SaZ12 (Verpflichtung auf 12 Jahre, Truppen- und Fachdienst)
                          - Im Truppen und im Fachdienst wirst du 3 Jahre lang als Feldwebel ausgebildet. Im Anschluss bist du quasi Vorgesetzter und wirst deine eigene "Abteilung" führen. Du hast relativ viele Lehrgänge, die aber unheimlich interessant sind.
                          - Im Fachdienst machst du deinen Meister und kannst zum Ende deiner Dienstzeit ein Studium o.Ä. finanzieren.


                          Ich habs mal versucht möglichst laienhaft auszudrücken, auch wenn manche Sachen so nicht ganz richtig erscheinen.

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                            #14
                            Party Robot schrieb
                            Geh zum Kreiswehrersatzamt... da bekommste noch nen EkG gratis.
                            ahja der berühmte eier-kontroll-griff :D


                            und von einem studium beim bund würde ich ganz ganz dringend abraten.
                            viele machen den fehler und studieren beim bund um z.b. arzt/ing usw zu werden.
                            man wird aber in erster linie offizier und das studium ist halt ein nettes feature

                            kenne jemand der beim bund e-technik studiert hat und nun schon seit 2 jahren als oleu rekruten ausbilden darf...
                            mal davon abgesehen, dass es alle paar woch so einen gammeligen offizierslehrgang machen muss und durch halb deutschland fährt.

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                              #15
                              #14 schön, dass du jmd kennst. du bist am anfang natürlich viel unterwegs, aber später legt sich das. wenn deine ausbildung abgeschlossen ist (mit Offz III etc.), bist du nicht mehr sooo viel unterwegs.
                              Wenn du beim Bund Medizin studierst, wirst du danach in den meisten Fällen auch als Arzt eingesetzt. Da das Studium an zivilen Unis stattfindet (glaube aber ist nur bei Medizin so), kostet es den Bund auch etwas mehr (bist ja auch länger im Studium).

                              Ansonsten hängt das von vielen Faktoren ab. Wenn du als Techniker (welche Fachrichtung auch immer) z.B. zur Luftwaffe gehst, wirst du relativ fachnah eingesetzt werden. Ein Rechtswissenschaftler (unter vielen) bei den Fallis könnte dagegen Pech haben – ist aber auch nicht gesagt. Halt nach Bedarf. Gibt ja auch in der "freien Welt" genug Studierte, die keinen fachnahen Job finden und dann irgendwas machen.

                              Also TE: Gehe die Punkte von king_arschfick (netter Nick) durch und überlege dir auch vorher, welche Teilstreitkraft es werden soll. Sei dir im Klaren, dass du im Falle eines Studienabbruchs entweder das Studium bezahlen musst oder vorerst in der Truppe vergammelst, bis sich eine Alternative anbietet. Einfach so aufhören oder wechseln ist nicht so einfach, wie im zivilen Studium.

                              Danach: Wenn du beim Bund studierst, wirst du Offizier. D.h., du musst immer damit rechnen, dass man dich versetzt und du z.B. von Schleswig auf einmal nach Ingolstadt musst. Du wirst auch nicht einfach befördert, weil du schon lang genug dabei bist (obwohl das oft genug passiert^^), sondern es muss auch eine Stelle frei sein. D.h., du wirst vllt sogar für eine Beförderung den Standort wechseln müssen.

                              Und: Nach den ersten neun Monaten und dann irgendwann nach deinem Studium wirst du wahrscheinlich sehr viel rumreisen und für irgendwelche Lehrgänge in die entlegendsten Ecken Deutschlands kommen :D

                              Wenn dir schon einer dieser Punkte nicht gefällt, lass es lieber :D

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