Das ist ja häufig die Forderung, da es vor allem in skandinavischen Ländern gut funktioniert, wenn man die Besseren und die Schwächeren länger zusammenlässt. Aber kann man das überhaupt vergleichen? Die Gesellschaftsstrukturen sind doch komplett unterschiedlich, und eben jene wirken sich auch auf die wohl sinnvollste Schulform aus, richtig?
Meine These: Gerade in Gebieten mit hohem Schüleranteil mit Migrationshintergrund kann eine zu späte Selektion dazu führen, dass zuerst gute Schüler zu wenig gefördert werden und auf lange Sicht diese Bildungsschicht wegzieht bzw andere Schulen besucht. Eine Ghettoisierung wäre dann die Folge.
Beispiel: Meine Freundin macht aktuell ein Grundschulpraktikum im Rahmen ihres Studiums. In der Klasse, in der sie nun auch schon mehrfach unterrichtet hat, befinden sich ca. 50 Prozent Kinder mit Eltern, die nicht in Deutschland geboren wurden. Wenn sie mir Geschichten aus der Schule erzählt fängt es quasi immer so an. "Und dann hat Emre..." oder "Und Mirka hat dann.." oder auch "Pedro hat ..."
Das ist alles kein problem, was aber zum Problem wird, wenn diese Kinder stören bzw den Unterricht sabotieren. Zumindest in der Klasse kommt das wohl gerade bei diesen Kindern vor, von den "deutschen" ist ein Kind zwar auch sehr schwierig, der Rest aber recht ruhig.
Auch das wäre ansich nicht das Problem. Wirklich kompliziert wird es erst, wenn man hört, dass die Eltern quasi gar nicht gesprächsbereit sind.
Ein Kind hat zum Beispiel Eltern, die sogut wie kein Deutsch sprechen, die sprechen zu Hause "Sinti". Eine andere Mutter sagte ihrem Sohn, wenn er geschlagen wird soll er doller zurückhauen... In der ersten Klasse. HALLO? Wieder ein anderes Elternpaar sind sehr strenggläubige Moslems, die ihrem Kind viele Dinge verbieten, die in der Schule gemacht werden sollen, weil es nicht ihrem Glauben entspreche.
Das sind zwar sicher keine Alltagsfälle, aber alles in einer einzigen Klasse und nichtmal in Berlin, sondern in einer mittelmäßigen Gegend in Hannover.
Eure Meinung?
Meine These: Gerade in Gebieten mit hohem Schüleranteil mit Migrationshintergrund kann eine zu späte Selektion dazu führen, dass zuerst gute Schüler zu wenig gefördert werden und auf lange Sicht diese Bildungsschicht wegzieht bzw andere Schulen besucht. Eine Ghettoisierung wäre dann die Folge.
Beispiel: Meine Freundin macht aktuell ein Grundschulpraktikum im Rahmen ihres Studiums. In der Klasse, in der sie nun auch schon mehrfach unterrichtet hat, befinden sich ca. 50 Prozent Kinder mit Eltern, die nicht in Deutschland geboren wurden. Wenn sie mir Geschichten aus der Schule erzählt fängt es quasi immer so an. "Und dann hat Emre..." oder "Und Mirka hat dann.." oder auch "Pedro hat ..."
Das ist alles kein problem, was aber zum Problem wird, wenn diese Kinder stören bzw den Unterricht sabotieren. Zumindest in der Klasse kommt das wohl gerade bei diesen Kindern vor, von den "deutschen" ist ein Kind zwar auch sehr schwierig, der Rest aber recht ruhig.
Auch das wäre ansich nicht das Problem. Wirklich kompliziert wird es erst, wenn man hört, dass die Eltern quasi gar nicht gesprächsbereit sind.
Ein Kind hat zum Beispiel Eltern, die sogut wie kein Deutsch sprechen, die sprechen zu Hause "Sinti". Eine andere Mutter sagte ihrem Sohn, wenn er geschlagen wird soll er doller zurückhauen... In der ersten Klasse. HALLO? Wieder ein anderes Elternpaar sind sehr strenggläubige Moslems, die ihrem Kind viele Dinge verbieten, die in der Schule gemacht werden sollen, weil es nicht ihrem Glauben entspreche.
Das sind zwar sicher keine Alltagsfälle, aber alles in einer einzigen Klasse und nichtmal in Berlin, sondern in einer mittelmäßigen Gegend in Hannover.
Eure Meinung?
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