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keine frühe Selektion in Schulen?

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    #16
    kami postete
    Ich hoff du weißt, dass in Skandinavien teils viel heftiger selektiert wird, als bei euch oder uns (Österreich), also das Argument kannste schon mal wegwerfen.
    Allgemein schreibst du grad ziemlichen Mist (no offense), lieber mehr Dokus über Schul/Bildungssysteme lesen bevor du deine Theorien hier weiter verbreitest.
    Diskutieren kann man das hier eh nicht, weil 95% hier eh nicht verstehen, was die Lage ist. (Nein, nicht weil sie dumm sind, sondern weil sie kaum informiert sind bzw. nur aus einer Quelle und deren Sicht weitervertreten)
    PS: Ich will nicht behaupten, dass ich mich besonders gut auskenne, nur was du geschrieben hast - stimmt teils einfach nicht.
    Ich will nicht behaupten, dass alles richtig ist, was ich schreibe, aber du hilfst hier niemandem weiter, wenn du nicht sagst, was deiner Meinung nach falsch ist.

    Ich habe im ersten Post bewusst etwas übertrieben, damit eine Diskussion in Gang kommen kann, du bist also herzlich dazu eingeladen, dieser beizusteuern.

    @Erz: Orientierungsstufe. Gabs in einigen Bundesländern viele Jahre nach der Grundschule.

    mit deiner Erklärung in Bezug auf Sarrazin magst du Recht haben, dann kann ich mich ja immernoch zurückziehen und die jenigen dürfen dann alleine reden.

    @mehl: In der ersten Klasse kommen nunmal Kinder in die Schule, die vor allem bisher mit ihren Eltern zu tun hatten.

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      #17
      KeiraZz postete
      orientierungsstufe, was sonst?
      Operating System obv.

      hätte keinen bock auf physik oder politik&wirtschaft mit dummen kindern gehabt. true story. flames bitte

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        #18
        kann auch dazu führen, dass die "schwächeren" noch weiter zurückfallen

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          #19
          De3r postete
          kann auch dazu führen, dass die "schwächeren" noch weiter zurückfallen
          Ja stimmt. Ich glaube man halt für beide Fälle sehr sinnige Argumente finden.

          Das einzige was wohl niemand bestreiten wird, ist, dass doppelt so viele Lehrer definitiv helfen würden :)

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            #20
            buffy postete

            @mehl: In der ersten Klasse kommen nunmal Kinder in die Schule, die vor allem bisher mit ihren Eltern zu tun hatten.
            Ich sehe das Problem trotzdem nicht, wo entstehen denn dadurch Schulen, in denen nicht mehr Deutsch gesprochen wird?
            Klar, die Kinder müssen dann Deutsch lernen. Bestenfalls schon vorher, das ist logisch. Daher ist eine Art Kindergartenpflicht sicherlich nicht schlecht.
            Trotzdem finde ich es verwerflicht dass du es hier so darstellst, als würden (Achtung, Übertreibung) die ungezogenen Ausländer die ach so vernünftigen Deutschen in ihrer Entwicklung hindern und dadurch dafür sorgen, dass Ghettos entstehen.

            Keine so schlüssige These wie ich finde.

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              #21
              buffy postete
              Ich will nicht behaupten, dass alles richtig ist, was ich schreibe, aber du hilfst hier niemandem weiter, wenn du nicht sagst, was deiner Meinung nach falsch ist.
              Also zum Thema Skandinavien kann ich dir sagen, dass die bewusst extra Klassen bilden, wo Sprachen vorausgesetzt werden, die kein Ausländer spricht/sprechen kann und zb. so selektieren. Ist so als würden wir auf RM nur eine Gruppe machen, die Englisch/Latein und co voraussetzen und dementsprechend selektieren vom Rest der User.
              Zu dem "Ausländerproblem" gibts halt tausend Sachen zu schreiben. Was ich gelernt hab ist meines Erachtens, dass nicht die Schulsysteme die Probleme sind, sondern die Schulen, die es nicht schaffen ihre inneren Strukturen zu regeln, das beginnt im Klassenzimmer und hört ganz oben auf.
              Sind soviele Quellen essentiell, es gibt ja etliche Beispiele wos funktioniert, aber auch wo es scheitert. Den richtigen Weg weiß ich natürlich nicht. Wär ja traurig wenn ein Halb Laie plötzlich mit nem Einfall herkommt, der etliche Jahrzente lang nicht bedacht wurde...

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                #22
                deutschpflicht für alle. die kommen ja nicht in die schule um deutsch zu lernen obwohl es einfach gibtdas selbiges suggeriert. wenn das leistungsgefälle nicht so groß ist dann kann man ruhig ne längere Grundschule haben. Habe mich damals in der Grundschule öfters mal über die schwächeren aufgeregt, aber meine Eltern wollten auch, dass was aus mir wird und haben entsprechend mit mir gelernt etc., aber wenn die Eltern schon Hartzer sind und damit auch zufrieden dann können die ihre Kinder ja schwer erziehen.

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                  #23
                  ffx postete
                  Kindergartenpflich für alle Kinder ab 3 Jahren ohne Ausnahme und das mindestens 6h am Tag+Mittagessen. Würde einiges Regeln, Kinder hätten, wenn sie in die Schule kommen weniger Vorurteile und könnten zumindest ausreichend Deutsch.
                  Cool Story

                  Ka wann wollt ihr Kinder mal wieder KINDER sein lassen ? So lächerlich das ganze und in manchen Ländern wundert man sich warum sich soviel Teenager das Leben nehmen

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                    #24
                    mehL postete

                    Trotzdem finde ich es verwerflicht dass du es hier so darstellst, als würden (Achtung, Übertreibung) die ungezogenen Ausländer die ach so vernünftigen Deutschen in ihrer Entwicklung hindern und dadurch dafür sorgen, dass Ghettos entstehen.

                    Keine so schlüssige These wie ich finde.
                    keine Ahnung wie du das aus meinem Text herausgelesen hast, aber so meine ich das nicht. Dass es Ausländer gibt, die sich nicht integrieren wollen, ist Fakt, aber darum gehts hier gar nicht. Es geht darum wie man mit den Kindern umgeht. Es funktioniert doch beidseitig, einerseits sollen die guten Schüler Möglichkeiten haben ihre Fähigkeiten weiter zu entdecken, andererseits sollen aber auch die Kinder, die ein schwieriges Elternhaus haben, die Chance bekommen überhaupt erstmal Fuß zu fassen.

                    Für mich bedeutet Selektion nicht zwangsläufig aussieben sondern auch, dass man jeder Lerngruppe die für sie ideale Form der Bildung zukommen lässt. Deshalb gibt es z.b. in Grundschulen ja mittlerweile den Vorschulkindergarten, in den die Kinder kommen, die zwar alt genug für die erste Klasse sind, aber entweder sprachlich oder vom Verhalten noch nicht weit genug dafür sind. So etwas muss noch mehr ausgebaut werden!

                    @ffx: fänd Kindergartenpflicht glaube ich gar nicht mal so schlecht. Allerdings gibts da wohl zwei Probleme. 1. nicht genügend Plätze. 2. eine gewisse Entmündigung der Eltern.

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                      #25
                      imdb postete
                      ffx postete
                      Kindergartenpflich für alle Kinder ab 3 Jahren ohne Ausnahme und das mindestens 6h am Tag+Mittagessen. Würde einiges Regeln, Kinder hätten, wenn sie in die Schule kommen weniger Vorurteile und könnten zumindest ausreichend Deutsch.
                      Cool Story

                      Ka wann wollt ihr Kinder mal wieder KINDER sein lassen ? So lächerlich das ganze und in manchen Ländern wundert man sich warum sich soviel Teenager das Leben nehmen
                      Was bedeutet denn für dich "Kind sein"? Was gab es denn früher bitter geileres als Kindergarten?
                      24/7 vorm Fernseher sitzen?

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                        #26
                        Die sozialwissenschaftliche Elite auf RM (aka Benzodiazepin) wird sich diesem Thema später annehmen. Stay tuned!

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                          #27
                          Was mich an deinem Thread einfach stört:
                          Das Thema ist ja wirklich absolut eines, über das diskutieren sollte. Aber meiner Meinung nach geht sollte es um die Frage gehen, wie man Kinder am besten fördert. Inwiefern ausländische Kinder dabei eine besondere Forderung brauchen ist ein Unterpunkt von dieser Allgemeinen Diskussion, du machst ihn hier aber gerade, jedenfalls mit deinem Eingangspost, zum Hauptthema. Und das finde ich grundlegend falsch.

                          Spoiler: 
                          buffy postete
                          Meine These: Gerade in Gebieten mit hohem Schüleranteil mit Migrationshintergrund kann eine zu späte Selektion dazu führen, dass zuerst gute Schüler zu wenig gefördert werden und auf lange Sicht diese Bildungsschicht wegzieht bzw andere Schulen besucht. Eine Ghettoisierung wäre dann die Folge.

                          Beispiel: Meine Freundin macht aktuell ein Grundschulpraktikum im Rahmen ihres Studiums. In der Klasse, in der sie nun auch schon mehrfach unterrichtet hat, befinden sich ca. 50 Prozent Kinder mit Eltern, die nicht in Deutschland geboren wurden. Wenn sie mir Geschichten aus der Schule erzählt fängt es quasi immer so an. "Und dann hat Emre..." oder "Und Mirka hat dann.." oder auch "Pedro hat ..."
                          Das ist alles kein problem, was aber zum Problem wird, wenn diese Kinder stören bzw den Unterricht sabotieren. Zumindest in der Klasse kommt das wohl gerade bei diesen Kindern vor, von den "deutschen" ist ein Kind zwar auch sehr schwierig, der Rest aber recht ruhig.

                          Auch das wäre ansich nicht das Problem. Wirklich kompliziert wird es erst, wenn man hört, dass die Eltern quasi gar nicht gesprächsbereit sind.
                          Und jetzt zähl beides zusammen, dann hast du die Aussage ;)

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                            #28
                            würde ja die sozialbauten ein wenig verteilen, die kinder die auf eine schule gehen versuchen aus unterschiedlichen gebieten der stadt kommen zu lassen (istn bissi doof wenn der komplette ben gorion ring auf deine schule geht) und öhm.. keine bildungs-trennung vornehmen. aber jeee, eliten am leben halt macht spaß wenn man dazu gehört.

                            /#26: ich hoffe ein wenig weiter gedacht als die versuche bisher :/.

                            @unter mir: bei dieser argumentation könnte halt jeder behaupten, dass du einfach keine ahnung hast wieviele schlaue es geben könnte, würden wir allen nur genug förderung aussprechen. es ist doch viel schlimmer, einen wirklich itelligenten schüler zu haben der auf der hauptschule versauert und dem langweilig wird, um dann am ende sein hirn für kriminellen schmodder einzusetzen.
                            und das halt nur weil man sein verlangen nach bildung/interesse an seinem bildungsprozess nicht entgegen bringen konnte da sich der lehrer mit 22 anderen zu beschäftigen hatte und diese in 4 jahren irgendwohin bringen muss.

                            und wenn du dann in der 8. klasse anfängst kinderbücher zu lesen haste richtig lust am nächsten tag in die schule zu kommen!

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                              #29
                              Es wird ja im Allgemeinen nicht gefordert, dass die Schichten-Unterschied größer wird, sondern eher, dass beide Parteien entsprechend ihrer Leistungspanne gefördert werden.
                              Wenn das dann daraus resultiert, dann sehe ich daran nichts Schlimmes.
                              Keine Ahnung was da jetzt gegen spricht, wenn es simpel ausgedrückt heißt, wir machen die "Schlauen" noch schlauer und die weniger Schlauen fördern wir.
                              Wem ist denn bei einer "Zusammenführung" der Schichten geholfen, wenn die "Schlauen" (ich weiß das Wort ist behindert) einfach nicht ihr Potenzial nutzen können und von weniger guten Schülern "behindert" werden und diese dann ihr Ding durchziehen.

                              Hui ziemlich viele Anführungszeichen und alles nur um Formulierungen nicht zu krass aussehen zu lassen...

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                                #30
                                Ich denke, man kann auch ohne frühe selektion sowohl die "fortgeschrittenen", als auch die "nicht so fortgeschrittenen" fördern.

                                wenn man die kluft zwischen asozial und wohlhabend verkleinern möchte, muss man bei den kindern anfangen.

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