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teh "sad story bro" thread #2
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thx :)Qualitätsh0lz postete
Ich fands stilistisch stark und auch flüssig - Gefällt. Das beschriebene Gefühl kennt wohl jeder :>Knut-Ole postete
mh, mir war etwas fade und von daher habe ich mal etwas zusammengeschrieben.. kann man interpretieren, wie man will. wer es nicht lesen mag, der sollte lieber nicht den spoiler öffnen, es ist etwas länger (kurzgeschichte, prosa-text).
Spoiler:Dies ist eine traurige Geschichte, eine Mär, welche sich so abgespielt hat und keinen Sinn ergibt, sie dient lediglich der Bewältigung meiner nicht vorhandenen Fähigkeit, mit den Umständen in einer anderen Art und Weise umzugehen. Ich schreibe die Erlebnisse in einem Guss hinunter, frei von der Seele, ohne eine denkende Instanz, welche alles Erlebte verzerren könnte.
Mein Name ist uninteressant und wird nicht benötigt, mein Leben dreht sich nicht um mich, ich bin nicht der Protagonist meiner Welt. Sie ist es und mittlerweile weiß sie es auch. Nennen wir sie Sarah, denn ihr Name ist im Prinzip austauschbar, was Sarah für mich bedeutet, kann für dich Viktoria, Lisa oder Laura sein.
Es begann vor drei Jahren und es war zu Beginn sehr harmlos, sie war Teil meiner Clique und dementsprechend häufig sah ich sie auch. Wir verstanden uns gut, doch war in unserem Gebärden nichts als jugendliche Neugier, es hatte nichts Gefährliches an sich und ich merkte nicht, wie ich langsam das größte Ungeheuer meines noch jungen Lebens nährte, ihn, dem wie ich später merken sollte man nicht mehr entfliehen kann, sobald er eine gewisse Stärke erreicht hat. Wir trafen uns immer öfter, wir sagten uns von unseren Freunden los, denn wir merkten, dass wir auf einer Längenwelle waren, wir verstanden uns und wollten die gemeinsamen Momente nicht durch andere Personen gestört wissen. Eine Problematik erwuchs parallel zu der wundervollen, gemeinsamen Zeit: Man ist sich zwar seiner eigenen Gefühle bewusst, da man sie unmöglich über solch eine lange Periode ignorieren kann, aber als schüchterne und in solchen Beziehungen unerfahrene Person fiel es mir schwer, ihre Sichtweise zu ergründen.
Folgende erste, mich prägende Szene, möchte ich euch nicht vorenthalten:
Ich verabredete mich mit Sarah zu einem Spaziergang und sie kam auch pünktlich um 15:00 Uhr bei mir an: Hey Thorsten, schön dich zu sehen., bei den Worten strahlte sie über das ganze Gesicht, es war das Lächeln, welches einen verzauberte. Wie ein Sog wurde man gegen seinen Willen in ihren Bann gezogen, das logische Denken musste zwangsläufig aussetzen und jedes Wort, welches man im Folgenden sagen würde, könnte sich seiner plumpen Lächerlichkeit nicht erwehren. Wohin entführst du mich denn heute? - Ja, wohin wollte ich sie heute entführen. Hätte ich ihr in der Sekunde die Wahrheit sagen sollen? Hätte ich, bar jedes Denkvorgangs, das sagen sollen, was mich quälte? Was hätte sie wohl auf Entführen? Sarah, du hast mich in eine Welt entführt, in der es ohne deine Hilfe keinen Ausweg mehr gibt. In dieser Welt höre ich nur das, was du sagst, sehe ich nur das, was du machst und lebe ich nur, weil es dich gibt. geantwortet? Natürlich hätte sie mich auslachen müssen, solch einen pathetischen Quatsch könnte sich kein normaler Mensch anhören. Tragisch nur, dass genau dieses Empfinden meine Lage am passendsten beschrieben hätte. So blieb es bei der normalen Version: Ich wollte mit dir zu den Rehen gehen und sie füttern. Ja, Rehe füttern. Diese Tierchen besaßen die unglaubliche Gabe, jedes Frauenherz binnen weniger Augenblicke zum Schmelzen zu bringen, es war dem zufolge ein perfider Plan von mir, Sarah gerade zu diesen Herzensbrechern zu geleiten. Wir marschierten los, nebeneinander, natürlich. Ich hätte so unglaublich gerne ihre Hand gehalten, meine Finger mit ihren verschränkt, als Symbol für meine Welt, in der es nur sie und mich gab. Ich erwischte mich dabei, wie ich sie einfach nur betrachtete, ihre ebenen Züge um die Mundpartie herum, ihre forschen, wachen, freundlichen Augen. Womit kann man sie nur vergleichen? Sarahs Augen glänzten immerfort, ich hatte mich mit meinen Freunden schon darüber unterhalten, doch erntete ich für diese Bemerkungen nur unverständliches Schulterzucken. Wenn ich schweigend ihren Ausführungen lauschte, dann sprach weniger ihre Stimme zu mir, viel mehr erzählten ihre Augen eine ganz eigene Geschichte. Ja, es ist wahr, man konnte sich in ihnen verlieren. Es ist kitschig, ich bin mir dessen bewusst, aber wie sollte ich die Geschichte anders erzählen? Dies sind meine Gefühle und Emotionen, Verzweiflung gebärt oft Unerklärliches. Wir standen vor den Rehen, wir fütterten sie und wir lachten, wir hatten Spaß. Aber sie bemerkte meine Blicke wohl nicht. Gott, ich komme mir im Nachhinein so primitiv vor: Ich stand dort und starrte sie an, ich bewunderte, wie sie lachend das Brot durch den Zaun schob, wie sie mit den Tieren sprach, wie sie diese beschwichtigte und ihnen Hoffnung machte, dass jeder genügend Brot essen könnte. Es war warm, gut, es muss irgendwann im Juli gewesen sein, von daher ist es nicht wirklich verwunderlich. Wunderlich ist, was das einfallende Licht, welches sich den Weg durch die Bäume bahnte und in einem facettenreichen Spiel auf der Haut von Sarah tanzte, mit ihr vollbrachte. Sie wurde in Szene gesetzt, als ob sie eine Schauspielerin auf einer großen Theaterbühne war. Das Theater war hier die Realität und das Schauspiel war eine Tragödie.
Bittere Ironie: Die Welt schien diese Geschicke zu leiten, es waren also doch transzendente Kräfte am Werk.
Was hätte ich machen sollen? Wie hätte ich meine Lethargie umgehen sollen?
Ich stand und betrachtete. Wäre das einer dieser Momente gewesen, in welchen ich sie an die Hand hätte nehmen sollen und ihr meine Liebe hätte gestehen sollen? Es war aber nicht diese Art von Moment, dazu gehören immer zwei Personen, zwei Seelen, die zueinander streben. Lediglich ich wollte es, zwar leise, aber der Wunsch war omnipräsent. Wie konnte sie es nicht bemerken? Warum ging sie keinen Schritt auf mich zu? Es ist ein Sinnbild für diese Episode, dass sie keinen Höhepunkt besitzt. Du musst dich furchtbar langweilen, wenn du das hier liest, denn es passiert nichts mehr. Der Kern der Geschichte ist, dass ich nichts gemacht habe.
Es gibt unzählige weiterer solcher Episoden. Müßig, sie alle zu erzählen und ich denke nicht, dass dies im Interesse von dir ist.
Das Ende? Ich sitze hier und Leere erfüllt mich. Etwas paradox, doch trifft keine Umschreibung meinen Gemütszustand ähnlich gut. Es ist hoffnungslos, wenn man seit Monaten von dieser einen Person träumt, obwohl man sich geschworen hat, sich von ihr zu lösen, da sie, obgleich die wundervollste Person, der Ursprung alles Leidens für einen ist. Man möchte, doch man kann nicht. Und so bleibt letztendlich nur die traurige Selbsterkenntnis, dass man Fehler begangen hat, indem man nichts getan hat.
Lethargie, ich hasse sie.
und auch an die anderen, die sich diese wall of text durchgelesen haben!
bin nun schlafen, mal sehen, wovon ich träume ...
... :|
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Spoiler:Knut-Ole postete
thx :)Qualitätsh0lz postete
Ich fands stilistisch stark und auch flüssig - Gefällt. Das beschriebene Gefühl kennt wohl jeder :>Knut-Ole postete
mh, mir war etwas fade und von daher habe ich mal etwas zusammengeschrieben.. kann man interpretieren, wie man will. wer es nicht lesen mag, der sollte lieber nicht den spoiler öffnen, es ist etwas länger (kurzgeschichte, prosa-text).
Spoiler:Dies ist eine traurige Geschichte, eine Mär, welche sich so abgespielt hat und keinen Sinn ergibt, sie dient lediglich der Bewältigung meiner nicht vorhandenen Fähigkeit, mit den Umständen in einer anderen Art und Weise umzugehen. Ich schreibe die Erlebnisse in einem Guss hinunter, frei von der Seele, ohne eine denkende Instanz, welche alles Erlebte verzerren könnte.
Mein Name ist uninteressant und wird nicht benötigt, mein Leben dreht sich nicht um mich, ich bin nicht der Protagonist meiner Welt. Sie ist es und mittlerweile weiß sie es auch. Nennen wir sie Sarah, denn ihr Name ist im Prinzip austauschbar, was Sarah für mich bedeutet, kann für dich Viktoria, Lisa oder Laura sein.
Es begann vor drei Jahren und es war zu Beginn sehr harmlos, sie war Teil meiner Clique und dementsprechend häufig sah ich sie auch. Wir verstanden uns gut, doch war in unserem Gebärden nichts als jugendliche Neugier, es hatte nichts Gefährliches an sich und ich merkte nicht, wie ich langsam das größte Ungeheuer meines noch jungen Lebens nährte, ihn, dem wie ich später merken sollte man nicht mehr entfliehen kann, sobald er eine gewisse Stärke erreicht hat. Wir trafen uns immer öfter, wir sagten uns von unseren Freunden los, denn wir merkten, dass wir auf einer Längenwelle waren, wir verstanden uns und wollten die gemeinsamen Momente nicht durch andere Personen gestört wissen. Eine Problematik erwuchs parallel zu der wundervollen, gemeinsamen Zeit: Man ist sich zwar seiner eigenen Gefühle bewusst, da man sie unmöglich über solch eine lange Periode ignorieren kann, aber als schüchterne und in solchen Beziehungen unerfahrene Person fiel es mir schwer, ihre Sichtweise zu ergründen.
Folgende erste, mich prägende Szene, möchte ich euch nicht vorenthalten:
Ich verabredete mich mit Sarah zu einem Spaziergang und sie kam auch pünktlich um 15:00 Uhr bei mir an: Hey Thorsten, schön dich zu sehen., bei den Worten strahlte sie über das ganze Gesicht, es war das Lächeln, welches einen verzauberte. Wie ein Sog wurde man gegen seinen Willen in ihren Bann gezogen, das logische Denken musste zwangsläufig aussetzen und jedes Wort, welches man im Folgenden sagen würde, könnte sich seiner plumpen Lächerlichkeit nicht erwehren. Wohin entführst du mich denn heute? - Ja, wohin wollte ich sie heute entführen. Hätte ich ihr in der Sekunde die Wahrheit sagen sollen? Hätte ich, bar jedes Denkvorgangs, das sagen sollen, was mich quälte? Was hätte sie wohl auf Entführen? Sarah, du hast mich in eine Welt entführt, in der es ohne deine Hilfe keinen Ausweg mehr gibt. In dieser Welt höre ich nur das, was du sagst, sehe ich nur das, was du machst und lebe ich nur, weil es dich gibt. geantwortet? Natürlich hätte sie mich auslachen müssen, solch einen pathetischen Quatsch könnte sich kein normaler Mensch anhören. Tragisch nur, dass genau dieses Empfinden meine Lage am passendsten beschrieben hätte. So blieb es bei der normalen Version: Ich wollte mit dir zu den Rehen gehen und sie füttern. Ja, Rehe füttern. Diese Tierchen besaßen die unglaubliche Gabe, jedes Frauenherz binnen weniger Augenblicke zum Schmelzen zu bringen, es war dem zufolge ein perfider Plan von mir, Sarah gerade zu diesen Herzensbrechern zu geleiten. Wir marschierten los, nebeneinander, natürlich. Ich hätte so unglaublich gerne ihre Hand gehalten, meine Finger mit ihren verschränkt, als Symbol für meine Welt, in der es nur sie und mich gab. Ich erwischte mich dabei, wie ich sie einfach nur betrachtete, ihre ebenen Züge um die Mundpartie herum, ihre forschen, wachen, freundlichen Augen. Womit kann man sie nur vergleichen? Sarahs Augen glänzten immerfort, ich hatte mich mit meinen Freunden schon darüber unterhalten, doch erntete ich für diese Bemerkungen nur unverständliches Schulterzucken. Wenn ich schweigend ihren Ausführungen lauschte, dann sprach weniger ihre Stimme zu mir, viel mehr erzählten ihre Augen eine ganz eigene Geschichte. Ja, es ist wahr, man konnte sich in ihnen verlieren. Es ist kitschig, ich bin mir dessen bewusst, aber wie sollte ich die Geschichte anders erzählen? Dies sind meine Gefühle und Emotionen, Verzweiflung gebärt oft Unerklärliches. Wir standen vor den Rehen, wir fütterten sie und wir lachten, wir hatten Spaß. Aber sie bemerkte meine Blicke wohl nicht. Gott, ich komme mir im Nachhinein so primitiv vor: Ich stand dort und starrte sie an, ich bewunderte, wie sie lachend das Brot durch den Zaun schob, wie sie mit den Tieren sprach, wie sie diese beschwichtigte und ihnen Hoffnung machte, dass jeder genügend Brot essen könnte. Es war warm, gut, es muss irgendwann im Juli gewesen sein, von daher ist es nicht wirklich verwunderlich. Wunderlich ist, was das einfallende Licht, welches sich den Weg durch die Bäume bahnte und in einem facettenreichen Spiel auf der Haut von Sarah tanzte, mit ihr vollbrachte. Sie wurde in Szene gesetzt, als ob sie eine Schauspielerin auf einer großen Theaterbühne war. Das Theater war hier die Realität und das Schauspiel war eine Tragödie.
Bittere Ironie: Die Welt schien diese Geschicke zu leiten, es waren also doch transzendente Kräfte am Werk.
Was hätte ich machen sollen? Wie hätte ich meine Lethargie umgehen sollen?
Ich stand und betrachtete. Wäre das einer dieser Momente gewesen, in welchen ich sie an die Hand hätte nehmen sollen und ihr meine Liebe hätte gestehen sollen? Es war aber nicht diese Art von Moment, dazu gehören immer zwei Personen, zwei Seelen, die zueinander streben. Lediglich ich wollte es, zwar leise, aber der Wunsch war omnipräsent. Wie konnte sie es nicht bemerken? Warum ging sie keinen Schritt auf mich zu? Es ist ein Sinnbild für diese Episode, dass sie keinen Höhepunkt besitzt. Du musst dich furchtbar langweilen, wenn du das hier liest, denn es passiert nichts mehr. Der Kern der Geschichte ist, dass ich nichts gemacht habe.
Es gibt unzählige weiterer solcher Episoden. Müßig, sie alle zu erzählen und ich denke nicht, dass dies im Interesse von dir ist.
Das Ende? Ich sitze hier und Leere erfüllt mich. Etwas paradox, doch trifft keine Umschreibung meinen Gemütszustand ähnlich gut. Es ist hoffnungslos, wenn man seit Monaten von dieser einen Person träumt, obwohl man sich geschworen hat, sich von ihr zu lösen, da sie, obgleich die wundervollste Person, der Ursprung alles Leidens für einen ist. Man möchte, doch man kann nicht. Und so bleibt letztendlich nur die traurige Selbsterkenntnis, dass man Fehler begangen hat, indem man nichts getan hat.
Lethargie, ich hasse sie.
und auch an die anderen, die sich diese wall of text durchgelesen haben!
bin nun schlafen, mal sehen, wovon ich träume ...
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find den text scheiße. weils einfach so is :(
ne also is echt gudd.
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trotzdem isses ohne sinn die beziehung wegen etwas so materiellem zu beenden. erklärs ihr halt gut und komm dafuer auf wenn sie das will und dann ist gut.
//edit: mal zu mir: ich bin voellig ratlos auch was meine beziehung anbelangt -.- es gibt so viele sachen die ich von ihr nicht verstehe.
hab kaum gepennt die nacht ... son scheiß eh.
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