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    Ich mache mir keine Gedanken über das Leben und den Tod. Das soll zu psychischen Schäden führen. Ich arbeite lieber den ganzen Tag und zeuge bald 2,4 Kinder.



    Alter, natürlich macht sich jeder diese Gedanken. Ohne den Tod wäre das Leben wahrscheinlich sehr langweilig. Und obwohl ich einen recht prekären Lebensstiel habe denke ich auch hin und wieder an eine Familiengründung. Das machst du, das mach ich und trotzdem sind wir herrliche Individuen die durch die Zeit reisen. High5 auf's Leben Bruder.

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      bester thread auf readmore, den ich je gesehen hab :)

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        Ich denke true story die geilste Zeit in meinem Leben ist die, die ich jetzt durchlebe. Von etwa 15 bis 20 ? Man hat fast keine Sorgen, Eltern helfen bei allem, schule ist das einzige was man dafür machen muss. Ich bin richtig faul, aber richtig. Nacher 10 klasse realschule aufs WG gegangen,nur mamas wegen. Dort 2 Jahre unmotiviert überstanden. Nun im Abijahrgang. aber leider schon vorabi gefailed und werde durchrasseln. Hab die letzten 3 Wochen in der 12 so hart gelernt damit ich nicht wiederholen muss und es geschafft und war wirklich glücklich. Habe nun meine Hochschulreife und Bewerbe mich, zum Glück guter fussballer und kann mir über Vereine Ausbildungsplatz eazy klären, als Notfall. Mit Frauen läufts auch. Habe 3 mal fussballtraining, bis zum Sommer 3 mal fitness gegangen und dann Sonntags noch Spiel gehabt. Deshalb auch keine Zeit zum lernen, eher ausrede von meiner Seite. Sitz jeden Abend mit meinen Mates und zokke irc, die ich länger kenne als meine besten Freunde. Jedes Wochenende meistens zwei mal Weg. Aber auch 2 wochenenden im Monat Arbeiten, was mich vom feiern nicht abbringt. Ich denke es ist jedem klar das Schule ein Grundbaustein fürs Leben ist, hier kann man die Weichen fürs spätere Leben stellen. Ich will allerdings die schönste Zeit meines lebens "meine meinung" nicht only fürs lernen vergolden. Ich will was erleben, leute kennen lernen, mit freunden feiern,girl cocken, eps spielen etc pp. Deshalb muss man einen Mittelweg finden und beides abschätzen was man für richtig erachtet. Ältere Leute können einen gut beraten aber man sollte sich nicht manipulieren lassen.

        edit: Angst habe ich, wenn ich allein dran denke wenn leute aus meinem näheren Umfeld sterben.....

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          denke über sowas nicht nach, wenn ich in die richtung nachdenke, denke ich nicht über so plumpe, offensichtliche dinge nach - vor allem nicht über vergangenes - sondern etwas existenzieller und tiefgängiger.

          wies einem dabei geht? nicht "schlecht" - ist nunmal so, wenn man im bewusstsein lebt, dass im endeffekt sowieso alles sinnlos ist.
          Darum sollte man seinem Leben einfach den Sinn geben, den es am besten unterstützt, also einen glücklich werden lässt. Wobei sowas nicht wirklich einfach zu entwickeln ist, wenn man davon überzeugt ist, dass alles was die menschheit tut im endeffekt ohne sinn sein wird.

          spielt man z.b. 2 jahre lang wow, wo ist das problem? so lang es dir spaß gemacht hat in der zeit ist es doch gut oder nicht?^^
          wehmut und vergangenheitsgedanken = unproduktiv.

          €: wers nicht versteht - ich unterscheide zwischen
          1. dem "allgemeinen" sinn des lebens, der für mich nicht vorhanden ist, da
          a) mein leben für die gesamte menschheit wohl kaum von bedeutung sein wird [gibt ausnahmen, klar]
          b) sich in 100 jahren ohnehin niemand mehr an einen erinnert [auch hier natürlich ausnahmen]
          c) selbst wenn a und b zutreffen sollten und man für die menschheit von bedeutung war, sich da noch die frage nach der bedeutung der menschheit selbst für das geschehen im universum stellt. und natürlich noch die frage der bedeutung des ganzen, wird doch im endeffekt ohnehin alles wieder ins ich zusammenfallen^^
          --> meine schlussfolgerung: es gibt keinen sinn im leben.

          2. Also gibt man seinem Leben einen sinn, um das beste aus der situation zu machen!
          Ich nenn es mal den "daraus folgenden, wenn auch nicht existenen Sinn", der für mich daraus bestehen kann, a) und b) aus 1. zu erfüllen und ein möglichst glückliches und spaßiges Leben zu führen.

          Genug philosophiert^^ Wer meine ansicht jetzt noch nicht versteht ist wohl schlicht relativ dumm.


          €: eine andere möglichkeit ist es natürlich, einfach daran zu glauben, dass ein größerer sinn dahinter steckt, a la "ich komm in den Himmel" - eine sehr schöne variante, ist es doch unwiederlegbar und unbeweisbar [hi @ religionen]. Für mich aber auch nur eine Variante, seinem Leben einen "nicht existenten Sinn" zu geben, um das Leben zu vereinfachen und sich glücklicher zu fühlen xd

          JETZT IST ABER WIRKLICH SCHLUSS^^

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            melancholie is halt cool sobald man drauf klar kommt und antworten finden kann usw..

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              das thema ist so komplex und die menschheit so durch normen und die gesellschaft konditioniert, dass man niemals wirklich glücklich sein kann. und das ist ziemlich schade...

              ich empfehle, ein paar bücher von krishnamurti zu lesen. wunderschön geschrieben und sehr tiefgehend.

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                immer wenn ich drüber nachdenke wirds mir ganz komisch :o
                kann mir nich vorstelln dass ich irgendwann nich mehr bin... und dann einfach garnix mehr is oder so.. kann mir nicht wirklich was anderes vorstellen als leben (egal was.. ob scheisse oder gut)

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                  Ich habe schon 3 Familienmitglieder überlebt, meine Großeltern nicht mitgerechnet (Eltern und jüngsten Bruder). Ich bin in der Thematik irgendwie total abgestumpft, weil ich sehr früh damit konfrontiert wurde. Ich mache mir über das Leben nach dem Tod keine Gedanken mehr.

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                    Ich nehme an, dass jeder halbswegs intelligente Mensch sich regelmäßig Gedanken über sein Leben macht, wenn nicht gar jeder. Die einen vielleicht differenzierter, die anderen weniger differenziert.

                    Ich persönlich habe mich aktuell dazu entschieden dankbar zu sein. Jedem und fast allem gegenüber. Ich hatte bisher Glück und bin von Schicksalsschlägen verschont geblieben und bete, dass es auch für immer so bleiben wird, denn sowas gibt es tatsächlich auch.

                    Über die Zukunft mache ich mir natürlich ebenfalls sehr sehr viele Gedanken. Gerade im Studium bringe ich manchmal zu wenig Leistung, weil ich stattdessen mehr leben will, heißt trotz Klausurphase mal feiern gehen etc etc. Ich habe bisher den Karriereweg eingeschlagen, bin mir aber bewusst und auch sehr sicher, dass Geld alleine nicht glücklich machen wird. Ich stehe derzeit vor der Entscheidung: Freizeit aufgeben und richtig anfangen reinzuhauen im Studium, arbeiten so hart es geht um am Ende vielleicht mit einem guten Master bei einer Beratungsagentur unterzukommen. Oder aber drauflosleben, vielleicht glücklicher sein in den nächsten Jahren, am Ende wohl aber "nur" einen guten Job a la 60.000€ im Jahr und gut ist.

                    Druck in Sachen Beziehung, Kinder, Haus habe ich mir vor 2 Jahren noch gemacht nach dem Abi. Heute denke ich, dass so viel passieren kann, so viele Faktoren drinnehängen - das Nachdenken bringt nichts. Ein Lebensplan von 20 bis 30 Jahre - crap!

                    Jederzeit das machen bei dem man sich selber gut fühlt und das gute Freunde und Familie unterstützen. Damit habe ich vor die Zukunft zu meistern, und da eh soviele unbeeinflussbare Unbekannte mitspielen braucht man sich auch keinen Stress machen. :-)

                    €:
                    Hubschrauber postete

                    denkt ihr auch über sowas nach ? ist euch das egal, oder belastet euch sowas, wenn ihr darüber nachdenkt ? habe auch mal gelesen, dass solche gedanken zu psychischen schäden führen sollen..
                    Ich glaube nicht, dass man durch Nachdenken zu psychischen Schäden kommt. Was soll eigentlich ein psychischer Schaden in dem Sinne sein? Dass man sich "falsche" Ziele steckt und "falsch" handelt? Den möchte ich mal sehen, der sowas bewertet...
                    Solange man sich nicht extrem in Gedanken reinsteigert und nur immer mal wieder drüber nachdenkt ists meienr Meinung nach eher förderlich als schädlich, denn wie soll man sich denn sonst selbst reflektieren?!

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