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    Mehr Geld fördert nicht die Motivation sich Arbeit zu suchen. Daher bin ich gegen eine erhebliche Erhöhung der Hartz IV Sätze. Wer nichts für sein Geld tut, der soll auch nicht mehr als das Existenzminimum bekommen. Und dazu gehört u.a. kein Geld für Genussgifte (schönes Wort btw.).

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      rai- postete
      Alex_Re postete
      rai- postete
      Spoiler: 
      00 postete
      kid postete
      kot kotiger am kotigsten postete
      kid postete
      rai- postete
      kid postete
      rai- postete
      kid postete
      bralefx postete
      @p4rc
      nein, das ist nicht dein "individueller höchstsatz", das nennt sich einfach dein satz. musst dich nicht rausreden.

      der höchstsatz liegt bei 584€, soweit ich weiß. dazu kommt kindergeld (erstes kind) 184€ + die möglichkeit auf einen 400€ job, ohne es angerechnet zu bekommen. das darf jemand, der hartz4 bezieht zum beispiel nicht. dazu kommt noch, dass man in der gesellschaft ein gewisses ansehen genießen darf, was hier anscheinend gar keine rolle spielt. welches ansehen ein mensch hat, der hartz4 bezieht, sieht man wunderbar an diesem thread.
      der satz is 359€ OHNE miete. du darfst nur 160€ dazu verdienen ohne das es verrechnet wird.

      Es wird alles teurer und sie erhöhen den Satz nur um 5€, dass ist einfach das schlimme. Man kann nichtmal gesund essen und hat einfach keine wirkliche Lebensqualität.

      edit: das viele hier denken, dass alle hartz 4 empfänger assis sind is eh das beste :D
      Mein Vater z.B ist krank und darf eigentlich garnicht arbeiten. das arbeitsamt aber sagt er muss arbeiten, weil er sonst kein geld bekommt. mein vater ist schon immer ein "arbeiter" gewesen und würde auch gerne arbeiten, aber er kann einfach nicht mehr, weil er zu krank ist. und dann kommt dieses verschissene amt und macht ihm das leben noch schwerer und drückt immer wenn es kann nen saftigen abzug rein.
      Mit dem Geld kann man sich genug leisten. Die Leute müssen nur lernen mit dem Geld richtig umzugehen. Das ist alles!!!
      Als Hartz 4 Empfänger kann man nicht erwarten ein Lebensstandart zu haben wie ein Werktätiger. Es ist eine Frechheit, dass eine Friseur-Meisterin 1075 Euro Netto verdient und damit nur etwas höher liegt, als wäre sie arbeitslos.

      Zum Thema Arbeitslose und deren Motivation.
      Wenn ich schon höre "Das verschissene Amt...". Ich habe mein Zivildienst in einer sozialen Einrichtung gemacht, die sich um arbeitslose Teenager und Erwachsene gekümmert hat (Bewerbungschreiben, Qualifizierungsmaßnahmen etc.)
      Die Mitarbeiter dort waren froh, wenn überhaupt mal einer von diesen Arbeitslosen zu einem Termin gekommen ist. Aufs Amt sind sie nur gegangen, wenn das Geld mal ein Tag zu spät da war. Null Motivation etwas aus sich zu machen.

      Ich hätte den Hartz 4 Satz nicht erhöht, ich hätte ihn gekürzt. Die Assis sind nämlich nicht die Ausnahme, sondern die, die sich bemühen.
      Wo wohnst du? Und was sind das für Leute?
      Klar gibt es diese Assis, aber die sind einfach mal in der Minderheit. Ich erwarte nicht den selben Lebensstandart, wie ein Werkstätiger, aber wenn man sich von dem Geld nichtmal täglich was gesunden zu Essen holen kann, dann läuft was schief. Ich sage auch weiterhin das dass Amt scheisse ist, weil ich durch die einfach zu viel Ärger hatte, obwohl ich nichts gemacht habe und sie einfach immernoch mega stressen, obwohl ich in der Ausbildung bin. Was soll ich denn sagen, ich arbeite und habe davon vielleicht 40€, weil ich den rest zuhause abdrücken muss, weil sie meinen Vater einfach nicht in ruhe lassen.
      Ich hab mein Zivildienst in Trier gemacht. Das Klientel waren, wie gesagt, Arbeitslose. Jugendliche, die nach dem Schulabschluss keine Ausbildung gefunden haben oder erst gar nicht den Schulabschluss geschafft haben. Arbeitslose Erwachsene bzw. ganze Familien.

      Ich kenne deine Umstände jetzt nicht aber ich glaube trotzdem, dass du bzw. die, die wirklich aus der Arbeitslosigkeit entkommen wollen in der Minderheit sind. Man müsste bei Hartz 4 genauer auf die Umstände gucken, die zur Arbeitslosigkeit geführt haben und darauf, wie bemüht diejenigen sind.
      Es kann zum Beispiel nicht sein, dass ein 55 Jähriger, der seine Arbeit verliert nach dem Arbeitslosengeld sofort auf Hartz 4 hinab fällt. Denn er hat es ungleich schwerer eine neue Anstellung zu finden als ein junger Teenager, der grad erst die Schule abgeschlossen hat. Gerade, wenn das zu hause rumsitzen zum guten Ton in seiner Familie gehört. Da müssen Sanktionen strikter durchgesetzt werden und da darf es auch kein pardon geben.
      Ich persönlich bin ja nicht arbeitslos und habe nach meinem Zivi auch recht schnell was gefunden. Aber es kommt einfach drauf an wo du wohnst. Wenn du in einem Sozialschwachen Bezirk lebst, dann is es oft so, dass sie sich einfach nich drum kümmern.


      An den Kerl da labert das man da noch 325€ raushauen kann:

      du isst also nichts? hasst kein telefon? brauchst keine klamotten? musst nirgends hinfahren?
      so du lappen jetzt überlegst du dir in deinem sonderschüler brain für was du die 325€ noch verwenden kannst

      RICHTIG

      FÜR ESSEN
      INET - TELE
      KLAM0TTEN
      RICHTIG DU BRAIN!

      und wo ist das rausgeschmissen? 325€ um seinen lebensunterhalt zu finanzieren und sonstiges is echt viel...oh wait.

      wieso macht ihr lappen euch fakeaccounts um hier zu posten?
      btw, bevor ich "Karriere" gemacht habe, durch einen Jobwechsel in die Selbstständigkeit, habe ich es auch mit einem Arbeitsamt zu tun gehabt. Dort sitzen Beamte oder was weiss ich, menschenunwürdiges Pack die denken sie wären etwas besseres. Mir würde der Staat noch mehrere Tausend Euro schulden die ich mir locker auftreiben könnte, aufgrund minderqualifizierter Sachbearbeiter, die man eh nur noch über 0180 Nummern erreicht. Nicht persönlich, aber deren Zentrale. Jeder der dort aufrecht hingeht und versucht sich halbwegs zu engagieren, wird dort als namenloser Niemand heimgeschickt. Ist wahrscheinlich eher die Regel als die Ausnahme, war sogar noch vor dieser privaten "Jobcenter" Zeit. Kann mir gut vorstellen wie es jetzt aussieht, wenn es schon vor 4 Jahren so böse war, als ich noch fremden Obdachlosen helfen wollte

      Okay, die Arbeitsämter sind geschenkt.
      Aber man muss sich auch mal fragen, warum die so sind! Liegt bestimmt nicht an den zahlreichen engagierten Arbeitslosen.
      Erm noe, liegt hauptsaechlich daran das die leute im jobcenter keine beamten mehr sind sondern angelehrnte quereinsteiger (2 jahre in irgendeiner ausbildung+realschulabschluss reichen um nen jahresvertrag beim jobcenter bekommen, dann bekommste 2-3 wochen ne einfuehrung und das macht dich zum sachbearbeiter)

      bitte nicht mit halbwissen um dich werfen, sind genug dumme hier die sowas glauben.
      Aha! Und das ist jetzt deine Erkläung dafür, dass die Leute da nicht so motiviert arbeiten? Für mich wird der Zusammenhang nicht deutlich.
      er hat da schon teilweise oder überwiegend Recht. Sachbearbeiter werden darauf geschult Formulare auszufüllen, und nicht Leuten aus Problemsituationen herauszuhelfen. Glaube nicht dass die irgendeine Kompetenz dafür haben. Ist halt nicht so einfach mit irgendwelchen verzweifelten Arbeitslosen ein Formular auszufüllen oder zu erklären, die meisten wollen dann halt woanders hin, Elterngeld bearbeiten wo sie nur himmelhochjauchzende Paare berate müssen. Und ja, dafür reicht die gleiche Ausbildung, Einarbeitungszeit ist eventuell vorhanden, aber könnte ich nachfragen da ich genau solchen Fall kenne, aber nach paar Wochen sind die halt gleich sofort drin. Fürn Staat, easy going, ist ja klar

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        tobijas postete
        Mehr Geld fördert nicht die Motivation sich Arbeit zu suchen. Daher bin ich gegen eine erhebliche Erhöhung der Hartz IV Sätze. Wer nichts für sein Geld tut, der soll auch nicht mehr als das Existenzminimum bekommen. Und dazu gehört u.a. kein Geld für Genussgifte (schönes Wort btw.).
        Oh mein gott, wie das unterschichten tv bei dir anschlaegt, alsob jeder hartzi freiwillig arbeitslos waere, ahhahaha erzaehl mal nem 50 jaehrigen maler mit nem bandscheiben vofall der auf arbeitssuche ist !!!!

        aber sind alles faule saecke, sagt ja frau von der leyen und rtl!!!!!! dann muss dat stimmen!!!! achja, frau von der leyen wollte auch ne relativ totale internetzensur (sie war nicht nur befuehrworterin der internetstopschilder sondern wollte sie so ziemlich aufs halbe internet ausweiten ;) )

        Aha! Und das ist jetzt deine Erkläung dafür, dass die Leute da nicht so motiviert arbeiten? Für mich wird der Zusammenhang nicht deutlich.
        ziehste dein wissen aus dem RTL mittagsprogramm oder biste wirklich so kommisch? ow wait, jeder hartzi ist unwillig, alles schnorrer. Koennte nicht daran liegen das dir kein arbeitgeber mehr sicherheiten gibt, wirtschaftsbosse mehr geld in die eigene tasche stiefeln als der hartzi jemals zu gesicht bekommen wird bzw sich jemals vorstellen koennte und daran das arbeitswillige teilweise gnadenlos ausgenutzt werden (schlag doch mal die tageszeitung auf, 7/8 aller anzeigen wollen diesen kommischen 2k euro schein haben ohne den brauchste dich garnicht zu bewerben und das schreiben sie sogar 3st dazu)


        aber sind alle unwillig, ciaosNN~~

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          schtrülüschüs postete
          Den Leuten ist es oft nicht "scheißegal", ob sie nen Job kriegen oder nicht, es ist einfach ein psychologisches Ding. Man schreibt pro Monat fünf bis zehn Bewerbungen Minimum, sonst wird das Geld gekürzt (ist individuell unterschiedlich nach der EGV geregelt, aber das ist so vom Hörensagen der Durchschnitt). Ist man jetzt zwei Jahre arbeitslos, hat man in der Zeit zwischen 120 und 240 Bewerbungen geschrieben - und hat 120 bis 240 mal gehört, dass man für die Gesellschaft unnütz ist.

          Mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit kommt man dann irgendwann an den Punkt, wo es für einen leichter ist, zu sagen "Pfh, ey, scheiß auf Arbeit, eh keinen Bock". Spiegelt nicht unbedingt die reale Meinung wider, ist aber ein rationaler Selbstschutzmechanismus. Ähnlich dem Fuchs, der stundenlang unter den Trauben rumrennt und nicht rankommt und irgendwann sagt "Ach die scheiß Trauben sind mir eh zu sauer".

          Soll jetzt hier nicht als Universalbegründung oder In-Schutz-Nehmen gelten - aber scheinbar bilden sich zu viele ihre Meinung aus einem Zehn-Sekunden-RTL-explosiv-Interview. Sind ja alles faule Schwänze.
          Hast du schon mal so eine Bewerbung in der Hand gehabt? Da ist das kein Wunder, dass da nichts bei raus kommt. Es gilt immer noch der Satz "Wer arbeiten will, der findet auch arbeit.".
          Das man sich vielleicht von seinem Traumberuf erst einmal verabschieden sollte fällt immer noch vielen zu schwer. Flexibilität ist das Zauberwort.

          Was du sagst, dass es frustrierend ist, dauernd Bewerbungen zu schreiben und am Ende war es wieder nicht, ist natürlich fakt.
          Aber wie schon gesagt, oft sehen diese auch dementsprechend aus, derjenige ist einfach nicht qualifiziert genug oder er sollte sich einfach mal umorientieren.

          er hat da schon teilweise oder überwiegend Recht. Sachbearbeiter werden darauf geschult Formulare auszufüllen, und nicht Leuten aus Problemsituationen herauszuhelfen. Glaube nicht dass die irgendeine Kompetenz dafür haben. Ist halt nicht so einfach mit irgendwelchen verzweifelten Arbeitslosen ein Formular auszufüllen oder zu erklären, die meisten wollen dann halt woanders hin, Elterngeld bearbeiten wo sie nur himmelhochjauchzende Paare berate müssen. Und ja, dafür reicht die gleiche Ausbildung, Einarbeitungszeit ist eventuell vorhanden, aber könnte ich nachfragen da ich genau solchen Fall kenne, aber nach paar Wochen sind die halt gleich sofort drin. Fürn Staat, easy going, ist ja klar
          So wirds schon eher deutlich. Ich habe jedoch überwiegen äußerst engagierte Mitarbeiter kennengelernt.
          Wie schon oben gesagt, die Ämter sind geschenkt

          ziehste dein wissen aus dem RTL mittagsprogramm oder biste wirklich so kommisch? ow wait, jeder hartzi ist unwillig, alles schnorrer. Koennte nicht daran liegen das dir kein arbeitgeber mehr sicherheiten gibt, wirtschaftsbosse mehr geld in die eigene tasche stiefeln als der hartzi jemals zu gesicht bekommen wird bzw sich jemals vorstellen koennte und daran das arbeitswillige teilweise gnadenlos ausgenutzt werden (schlag doch mal die tageszeitung auf, 7/8 aller anzeigen wollen diesen kommischen 2k euro schein haben ohne den brauchste dich garnicht zu bewerben und das schreiben sie sogar 3st dazu)


          aber sind alle unwillig, ciaosNN~~
          Es ist sehr einfach die Schuld immer bei anderen zu suchen. Ich habe übrigens nicht gesagt, dass alle unwillig sind, sondern viel mehr ein Großteil derer, die Arbeitslos sind.
          Wenn du möchtest können wir uns auf über 50 % einigen.

          Übrigens würde ich mich bei dir, auf Grund deiner Ausdrucksweise nicht wundern, wenn du keinen Job finden würdest.

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            Alex_Re postete
            tobijas postete
            Mehr Geld fördert nicht die Motivation sich Arbeit zu suchen. Daher bin ich gegen eine erhebliche Erhöhung der Hartz IV Sätze. Wer nichts für sein Geld tut, der soll auch nicht mehr als das Existenzminimum bekommen. Und dazu gehört u.a. kein Geld für Genussgifte (schönes Wort btw.).
            Oh mein gott, wie das unterschichten tv bei dir anschlaegt, alsob jeder hartzi freiwillig arbeitslos waere, ahhahaha erzaehl mal nem 50 jaehrigen maler mit nem bandscheiben vofall der auf arbeitssuche ist !!!!

            aber sind alles faule saecke, sagt ja frau von der leyen und rtl!!!!!! dann muss dat stimmen!!!! achja, frau von der leyen wollte auch ne relativ totale internetzensur (sie war nicht nur befuehrworterin der internetstopschilder sondern wollte sie so ziemlich aufs halbe internet ausweiten ;) )

            Aha! Und das ist jetzt deine Erkläung dafür, dass die Leute da nicht so motiviert arbeiten? Für mich wird der Zusammenhang nicht deutlich.
            ziehste dein wissen aus dem RTL mittagsprogramm oder biste wirklich so kommisch? ow wait, jeder hartzi ist unwillig, alles schnorrer. Koennte nicht daran liegen das dir kein arbeitgeber mehr sicherheiten gibt, wirtschaftsbosse mehr geld in die eigene tasche stiefeln als der hartzi jemals zu gesicht bekommen wird bzw sich jemals vorstellen koennte und daran das arbeitswillige teilweise gnadenlos ausgenutzt werden (schlag doch mal die tageszeitung auf, 7/8 aller anzeigen wollen diesen kommischen 2k euro schein haben ohne den brauchste dich garnicht zu bewerben und das schreiben sie sogar 3st dazu)


            aber sind alle unwillig, ciaosNN~~
            von der Leyen hat vorgeschlagen dass es gar keine Erhöhung gibt soweit ich weiss, hat sie ziemlich trocken dargestellt. Dabei kostet doch ein Kind extrem viel Geld, und da wir eh kaum welche haben sind die doch extrem wichtig für die Zukunft, oder täusche ich mich? Egal aus welcher Schicht die kommen, die sollte doch angemessen gefördert werden oder??

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              rai- postete
              Es gilt immer noch der Satz "Wer arbeiten will, der findet auch arbeit.".
              [...]
              Aber wie schon gesagt, oft sehen diese auch dementsprechend aus, derjenige ist einfach nicht qualifiziert genug oder er sollte sich einfach mal umorientieren.
              das trifft auf den einzelnen evtl zu...aber geht nicht bei über 3mio oder weiß der geier wieviel "echte" arbeitslose es gibt.


              Kommentar


                rai- postete
                schtrülüschüs postete
                Den Leuten ist es oft nicht "scheißegal", ob sie nen Job kriegen oder nicht, es ist einfach ein psychologisches Ding. Man schreibt pro Monat fünf bis zehn Bewerbungen Minimum, sonst wird das Geld gekürzt (ist individuell unterschiedlich nach der EGV geregelt, aber das ist so vom Hörensagen der Durchschnitt). Ist man jetzt zwei Jahre arbeitslos, hat man in der Zeit zwischen 120 und 240 Bewerbungen geschrieben - und hat 120 bis 240 mal gehört, dass man für die Gesellschaft unnütz ist.

                Mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit kommt man dann irgendwann an den Punkt, wo es für einen leichter ist, zu sagen "Pfh, ey, scheiß auf Arbeit, eh keinen Bock". Spiegelt nicht unbedingt die reale Meinung wider, ist aber ein rationaler Selbstschutzmechanismus. Ähnlich dem Fuchs, der stundenlang unter den Trauben rumrennt und nicht rankommt und irgendwann sagt "Ach die scheiß Trauben sind mir eh zu sauer".

                Soll jetzt hier nicht als Universalbegründung oder In-Schutz-Nehmen gelten - aber scheinbar bilden sich zu viele ihre Meinung aus einem Zehn-Sekunden-RTL-explosiv-Interview. Sind ja alles faule Schwänze.
                Hast du schon mal so eine Bewerbung in der Hand gehabt? Da ist das kein Wunder, dass da nichts bei raus kommt. Es gilt immer noch der Satz "Wer arbeiten will, der findet auch arbeit.".
                Das man sich vielleicht von seinem Traumberuf erst einmal verabschieden sollte fällt immer noch vielen zu schwer. Flexibilität ist das Zauberwort.

                Was du sagst, dass es frustrierend ist, dauernd Bewerbungen zu schreiben und am Ende war es wieder nicht, ist natürlich fakt.
                Aber wie schon gesagt, oft sehen diese auch dementsprechend aus, derjenige ist einfach nicht qualifiziert genug oder er sollte sich einfach mal umorientieren.

                er hat da schon teilweise oder überwiegend Recht. Sachbearbeiter werden darauf geschult Formulare auszufüllen, und nicht Leuten aus Problemsituationen herauszuhelfen. Glaube nicht dass die irgendeine Kompetenz dafür haben. Ist halt nicht so einfach mit irgendwelchen verzweifelten Arbeitslosen ein Formular auszufüllen oder zu erklären, die meisten wollen dann halt woanders hin, Elterngeld bearbeiten wo sie nur himmelhochjauchzende Paare berate müssen. Und ja, dafür reicht die gleiche Ausbildung, Einarbeitungszeit ist eventuell vorhanden, aber könnte ich nachfragen da ich genau solchen Fall kenne, aber nach paar Wochen sind die halt gleich sofort drin. Fürn Staat, easy going, ist ja klar
                So wirds schon eher deutlich. Ich habe jedoch überwiegen äußerst engagierte Mitarbeiter kennengelernt.
                Wie schon oben gesagt, die Ämter sind geschenkt
                Hast schon recht auch, viele sind sich einfach zu fein ihren Finger für irgendetwas zu rühren. Jeder sollte schon aus Prinzip das machen was er angeboten bekommt, egal ob es seinem Ansehen entspricht oder nicht. Und auch soweit es seinen Umständen zumutbar ist (Entfernungstechnisch, oder Körperlich gesehen). Aber viele sind eh zu verweichlicht, ist schon wahr, da werden inkompetente Arbeitsvermittlungsstellen keine Chance haben die jemals zu vermitteln, wird ewig eine Art Katz und Maus Spiel betreiben, jeder faule Sack kommt damit heutzutage durch, anstatt daran zu denken dass jeder einzelne dafür verantwortlich ist, wie es uns in zukünftigen Generationen ergeht. Dann holen wir uns halt irgendwelche ausländischen Billigkräfte, wo liegt die Alternative wenn es keiner von uns zu noch zumutbaren Bedingungen macht, besser wird es auf jeden Fall nicht.

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                  rai- postete
                  Hast du schon mal so eine Bewerbung in der Hand gehabt? Da ist das kein Wunder, dass da nichts bei raus kommt. Es gilt immer noch der Satz "Wer arbeiten will, der findet auch arbeit.".
                  Das man sich vielleicht von seinem Traumberuf erst einmal verabschieden sollte fällt immer noch vielen zu schwer. Flexibilität ist das Zauberwort.
                  ja ein 50-jähriger schreiner kann eben nicht morgen als maler anfangen. und es ist ja nicht so, dass es millionen jobs für geringqualifizerte arbeitskräfte gibt (wir reden ja hier nicht von akademikern), die monatelang frei sind.

                  Kommentar


                    kraut postete
                    rai- postete
                    Es gilt immer noch der Satz "Wer arbeiten will, der findet auch arbeit.".
                    [...]
                    Aber wie schon gesagt, oft sehen diese auch dementsprechend aus, derjenige ist einfach nicht qualifiziert genug oder er sollte sich einfach mal umorientieren.
                    das trifft auf den einzelnen evtl zu...aber geht nicht bei über 3mio oder weiß der geier wieviel "echte" arbeitslose es gibt.

                    Es ist klar, dass niemals alle Leute einen Job finden werden. Es wird immer einen Teil geben, der es einfach versäumt hat in der Schule richtig aufzupassen oder überhaupt mal da gewesen zu sein.
                    Diese Leute kann die Gesellschaft dann auch tragen, wenn die restlichen ihr Potenzial abrufen.

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                      schtrülüschüs postete
                      rai- postete
                      Hast du schon mal so eine Bewerbung in der Hand gehabt? Da ist das kein Wunder, dass da nichts bei raus kommt. Es gilt immer noch der Satz "Wer arbeiten will, der findet auch arbeit.".
                      Das man sich vielleicht von seinem Traumberuf erst einmal verabschieden sollte fällt immer noch vielen zu schwer. Flexibilität ist das Zauberwort.
                      ja ein 50-jähriger schreiner kann eben nicht morgen als maler anfangen. und es ist ja nicht so, dass es millionen jobs für geringqualifizerte arbeitskräfte gibt (wir reden ja hier nicht von akademikern), die monatelang frei sind.
                      Wie gesagt, man muss die Einzelfälle genau prüfen.
                      Mir geht es nicht um den 50 jährigen Schreiner, sondern um die zahlreichen Jugendlichen.

                      Kommentar


                        das hat damit nicht viel zu tun. bildungsexpansion in den 70ern, plötzlich überall gymnasien. mittlerweile hat doch jeder horst abitur, für viele stellen wird aufgrund der hohen konkurrenz bzw bildungsdichte (fach)abitur oder zumindest ein realschulabschluss vorausgesetzt. früher war ein quali einfach normal, die wenigsten hatten abitur oder studiert. und dass ein unternehmen jetzt vielleicht lieber eine siebzehnjährige realschülerin einstellt, die vielleicht noch ein bisschen mit dem computer umgehen kann, als einen 50-jährigen, der fünfunddreißig jahre irgendwo irgendeinen job (der mit der ausgeschriebenen stelle vielleicht nicht mal viel zu tun hat) gemacht hat, ist ja rein wirtschaftlich nachvollziehbar. blöd nur für den 50-jährigen, dessen firma halt zugemacht hat.

                        kenne aus dem persönlichen umfeld einige, die bei quelle gearbeitet haben, und sich jetzt halt unfassbar schwer tun, irgendetwas zu finden. gerade weil sie schon fast wieder in rente gehen, wenn sie den neuen job mal vernünftig drin haben - und das hat mit faulheit idr nicht so viel zu tun.

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                          Nouzi | Inetstar postete
                          Ich hatte nach meinem Arbeitsunfall eine lange Reha, mein Chef hat mich daraufhin gekündigt.

                          Krankengeld ging 9Monate, danach hatte ich auch Hartz4.

                          Übelst viele Menschen haben keine Ahnung wie scheisse wenig das Geld ist das man Grundsicherung nennt.

                          Ich musste jeden Euro 3mal umdrehen bevor ich Ihn ausgebe, ich konnte am Wochenende nichts mehr machen etc.

                          Allein eine Monatskarte für den Bus und U-Bahn kostet in Hamburg 90 Euro die ich auch bezahlen musste da ich ja irgendwie zur Reha kommen musste.

                          Jetzt zum Glück seit 4Monaten wieder nen Job aber glaubt mir diese Armut die ich den den 7Monaten erlebt habe wünsche ich niemanden.

                          Ich hoffe diese Ursula von der gayen oder wie sie heisst verliert Alles was sie hat und muss auch zum Amt rennen dann weiss sie was das Leben kostet!

                          Scheiss Politiker, verdienen weit mehr als 10000 Euro pro Monat und machen auf Dicken so fail einige Menschen. -..-
                          Du hast überlebt, oder?

                          Kommentar


                            schtrülüschüs postete
                            das hat damit nicht viel zu tun. bildungsexpansion in den 70ern, plötzlich überall gymnasien. mittlerweile hat doch jeder horst abitur, für viele stellen wird aufgrund der hohen konkurrenz bzw bildungsdichte (fach)abitur oder zumindest ein realschulabschluss vorausgesetzt. früher war ein quali einfach normal, die wenigsten hatten abitur oder studiert. und dass ein unternehmen jetzt vielleicht lieber eine siebzehnjährige realschülerin einstellt, die vielleicht noch ein bisschen mit dem computer umgehen kann, als einen 50-jährigen, der fünfunddreißig jahre irgendwo irgendeinen job (der mit der ausgeschriebenen stelle vielleicht nicht mal viel zu tun hat) gemacht hat, ist ja rein wirtschaftlich nachvollziehbar. blöd nur für den 50-jährigen, dessen firma halt zugemacht hat.

                            kenne aus dem persönlichen umfeld einige, die bei quelle gearbeitet haben, und sich jetzt halt unfassbar schwer tun, irgendetwas zu finden. gerade weil sie schon fast wieder in rente gehen, wenn sie den neuen job mal vernünftig drin haben - und das hat mit faulheit idr nicht so viel zu tun.
                            Ich geb dir ja vollkommen recht. Man darf einen 50 jährigen, der sehr lange gearbeitet und dann unverschuldet in die Arbeitslosigkeit geraten ist nicht genauso behandeln wie einen Jugendlichen, der gerade aus der Schule kommt. Wie gesagt, man muss den Einzelfall genau prüfen und dann entscheiden.

                            Kommentar


                              Godfather postete
                              Alex_Re du bist nicht zufällig Autor für "Pi-News"? Dein polemischen Scheissdreck kannste auf deinen Blog posten, aber verschone uns damit
                              dein erster guter post schatz

                              Kommentar


                                ich frag mich ja eher, wie die auf 5e gekommen sind. saßen die da in ihrer arbeitsgruppe und haben da munter drauf los gewürfelt? oder haben sie ewig neue tabele und berechnungsmethoden erstellt und am ende einfach irgendwo nen strich gezogen und sich gesagt: so prima. alle wollten nen höheren satz, hier haben sie einen!

                                ich kann es einfach nicht nachvollziehen, wie man auf diese witznummer von 5euro gekommen ist.
                                ich meine, die sollten doch wissen, wie das wirkt.....

                                Kommentar

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