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    #76
    kann mich jetzt auch täuschen, da ich dieses thema erst seit 2 wochen in der bs habe, aber nach

    § 123 des BGB ist das meiner Meinung nach arglistige Täuschung und ist somit ein anfechtbares Rechtsgeschäft

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      #77
      Ich habe eben mit dem Vorstand gesprochen. Pheno möchte in Zukunft eine andere Richtung in seiner Karriere einschlagen, daher trennen wir uns im beidseitigen Einvernehmen mit sofortiger Wirkung.

      Cheers.

      edit: Selbst wenn es dann anfechtbar wäre, geht es ja um die Haftbarkeit des TE.

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        #78
        Pheno hat schon recht mit dem, was er sagt. Das Ganze wird auf zivilrechtlicher Ebene bleiben und da kann ihm nix passieren, außer, dass er danach eventuell gefeuert wird aber haften kann er nicht. Trotzdem hat bralefx mit der dämlichen Arroganz schon recht.

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          #79
          seb postete
          leecH postete
          St4hl postete
          klingt nach einer ziemlichen zwickmühle.
          wenn der chef in kauf nimmt, dich mitsamt der firma in die scheiße zu reiten, würde ich mir ganz schnell nen weg überlegen, den kunden aufzuklären. du musst es natürlich so formulieren, dass die firma keinen schaden nimmt, was schwierig wird. ich vermute mal der kunde hat genug asche für nen guten anwalt und den ein oder anderen prozess?
          Bei dem Auftragsvol., denke ich er hat Geld für eine ganze Armee an Anwälten :-). Werde mir die Tage mal etwas sinnvolles einfallen lassen und nochmal mit dem Chef reden und Ihn fragen wer denn seiner Meinung nach im Fall der Fälle haftet.


          Alles in allem. Ist dir bewusst das du im Endeffekt der dumme bist?

          Du sollst als technischer Berater dem Kunden erklären das alles glatt läuft. Deine Chefs aquirieren nur den Kunden und stauben danach die Kohle ab. Wenn du vor 3 Leuten sagst das es technisch machbar ist und es dann nicht klappt, bist du allein haftbar. Deine Chefs werden sagen: XY hat im Gespräch mit dem Kunden versichert das alles realisierbar ist.
          Das was ihr drei da macht ist Betrug und es geht wohl um etwas höhere Summen. Auch wenn du an der Sache nicht mitverdienst, wärst du nicht besser als deine Chefs.

          Es wurde hier schon gesagt, dass er Möglichkeiten hat sich selbst abzusichern, z.B. eine Liste mit den Bedenken bezüglich des Auftrags dem Chef zukommen lassen (Email mit Lesebestätigung oder Unterschrift auf Ausdruck). Außerdem ist es nur schwer nachvollziehbar, dass der TE Daumen hoch oder runter für die Machbarkeit der ganzen Sache geben soll. So wie der TE es beschreibt hat er, wenn er die Kompetenz besitzt, im Unternehmen doch gar keine entsprechende Position mit Verantwortung, um über die Machbarkeit des gesamten Auftrags zu entscheiden.

          Er kann Hinweise geben. Wenn z.B. im Unternehmen keine entsprechende Kompetenz zur Leistungserbringung vorhanden ist, kann sie für ein Projekt eingekauft werden. Das machen die großen im Business wie die kleinen. Da werden für 1-2 Jahre ganze Abteilungen aufgebaut, die nach Projektende wieder aufgelöst werden. Und über die Möglichkeiten, die das Unternehmen hat, kann doch der TE gar nicht entscheiden.

          Er ist Berater, um Lösungsansätze zu finden/ aufzuzeigen und kein Entscheider. Das kann er selbst auch nochmal verdeutlichen.

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            #80
            Wie der Geldgeile Vertrieb wieder ne Firma zerstört. HAHA
            pheno du bist also soon Affe der nur mit $$$$ in den Augen durch die Welt stolpert. haha

            Das aus solchen Unternehmen einfach mal Scheiß Produkte entstehen, ist dem Vertrieb wieder mal egal.

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              #81
              BigZ postete
              Wie der Geldgeile Vertrieb wieder ne Firma zerstört. HAHA
              pheno du bist also soon Affe der nur mit $$$$ in den Augen durch die Welt stolpert. haha

              Das aus solchen Unternehmen einfach mal Scheiß Produkte entstehen, ist dem Vertrieb wieder mal egal.
              nur zur info, der vetrieb ist kein deckname für ne global organisierte kriminelle Organisation :O
              da hat jder betrieb nen eigenen..

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                #82
                Oder evtl. irgendwie ne Callya Karte kaufen oder Unterdrückt den Typen anrufen und Ihm das versuchen zu stecken...

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                  #83
                  Der Unternehmensberater bekommt im allgemeinen nichts von dem Geld, sondern er bekommt sein Gehalt.

                  Eine Optimierung in einem Unternehmen wird u.a. vorgenommen, um die Position des Unternehmens am Markt zu verbessern und unter anderem auch Arbeitsplätze an den bestehenden Standorten zu den bestehenden Löhnen zu sichern.

                  Da ist eben die Frage "Behalte ich 90% meiner Mitarbeiter und lasse nach Optimierungen 10% gehen oder mache ich den Standort hier dicht und Frage 100% meiner Belegschaft, ob sich nicht Lust haben, in Estland oder Rumänien weiterzuarbeiten, wo man mit entsprechenden Löhnen noch wettbewerbsfähig mit der ganzen Mannschaft arbeiten kann."

                  Für irgendwen bist du ein Arsch und für irgendwen bist du der Held, so ist das in der Welt. Das was zählst ist, dass man selber seine Entscheidungen vertreten kann.

                  edit: Natürlich zieht sich nicht jede Optimierung bzw. jeder Einsatz von Unternehmensberatern Entlassungen nach sich. Soll an dieser Stelle auch mal erwähnt werden. Es werden auch Konzepte entwickelt, um Leute neu anzustellen und zu beschäftigen. Nur gibt es eben wie in vielen anderen Berufen auch Dinge, die unangenehm sind. Will ja auch nicht jeder für die Stadtreinigung arbeiten und Abwasserkanäle reinigen und auspumpen.

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                    #84
                    geht jetzt aber schon am thema vorbei hier...
                    pheno hat alles gesagt... close

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                      #85
                      BigZ postete
                      Wie der Geldgeile Vertrieb wieder ne Firma zerstört. HAHA
                      pheno du bist also soon Affe der nur mit $$$$ in den Augen durch die Welt stolpert. haha

                      Das aus solchen Unternehmen einfach mal Scheiß Produkte entstehen, ist dem Vertrieb wieder mal egal.
                      Nö, ich kenn da soon paar Beispiele, wo leiber 3 Unternehmensberater eingestellt werden, die nur sinnlose Scheiße daher labern und am liebsten gleich alles nach Rumänien schicken wollen, statt auch nur einmal an Qualitätssicherung zu denken. Für ihren sinnlosen Scheiß werden sie dann auch noch fürstlich entlohnt. Achso man muss nicht denken der Chef durchschaut sowas, nein, der normale Arbeiter kümmert sich halt um sein Projekt, die Berater um den Chef. Und diese ganze Faillerei wird dann noch als normal beschrieben. Da verarscht nur noch eine Firma die andere, bzw. ein Berater den anderen.

                      Die einzigen Firmen die davor halbwegs sicher sind, sind große Unternehmen, die können so nen Fail mal wegstecken und feuern dann die richtigen. Nen mittelständisches Unternehmen geht an so einer Aktion kaputt.

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                        #86
                        BigZ postete
                        Wie der Geldgeile Vertrieb wieder ne Firma zerstört. HAHA
                        pheno du bist also soon Affe der nur mit $$$$ in den Augen durch die Welt stolpert. haha

                        Das aus solchen Unternehmen einfach mal Scheiß Produkte entstehen, ist dem Vertrieb wieder mal egal.
                        ok. du warst sozial zum kunden, wirst vom chef gekickt und kannst dich dann bei der müllabfuhr bewerben.. kkthxbye


                        redd0r postete
                        geht jetzt aber schon am thema vorbei hier...
                        pheno hat alles gesagt... close

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                          #87
                          pheno postete
                          Ich arbeite als Unternehmensberater und Projektmanager und hab schon viele viele Projekte gehabt, wo der Vertrieb vor lauter Dollarzeichen den größten Humbug "verkauft" hat. Das ist Daily Business, die Techniker im Hintergrund werden für so etwas weder zur Verantwortung gezogen noch haftbar gemacht. Es existiert ein Dienstleistungsvertrag zwischen Kunde X und Lieferant Y. Und genau auf dieser Basis werden dann auch die Diskussionen geführt, wohin auch immer sie im Endeffekt führen werden. Ab dem Punkt ist es am Projektmanager und dem Vertragsverantwortlichen alles so hinzubiegen, dass der Kunde zumindest meint das bekommen zu haben, was er wollte.
                          Jau. Schön und gut, leider vollkommen falsch.

                          Sowas kommt halt dabei rum, wenn man einen Dipl. Wirtschaftsinformatiker (DH) auf Rechtsfragen loslässt.

                          Erstens:
                          Zivilrechtliche und strafrechtliche Haftung sind zwei vollkommen unterschiedliche Paar Schuhe. Der Umstand, dass eine Vertragsbeziehung zwischen Kunde und Unternehmen besteht, hat keinerlei Auswirkungen auf die Frage, ob natürliche Personen einen Straftatbestand (wie etwa § 263 StGB) erfüllt haben.


                          Zweitens:
                          Genau vorgenannter § 263 StGB kommt in Betracht, wenn man einen anderen täuscht, dadurch einen Irrtum erregt, der Getäuschte in Folge des Irrtums eine Vermögensverfügung vornimmt und dadurch einen Schaden erleidet. Hierbei ist es egal, ob man selber davon eine Bereicherung hat, oder das zu Gunsten eines Dritten macht.

                          Bei der Frage ob das alles eine Täterschaft oder eine Teilnahme darstellt, kommt es im wesentlichen auf die Frage an, ob der TE als "technischer Berater" entsprechende Tatherrschaft hat (so jedenfalls nach der vorherschenden Ansicht im rechtswissenschaftlichen Schrifttum, die Rechtsprechung hingegen greift hingegen auf die sog. "Animus"-theorie zurück, wonach sich die Frage nach Täter- oder Gehilfenwillen stellt). Insofern ist Posting #53 nicht ganz richtig; in der Grundtendenz aber stimmig - eine Beihilfe liegt wohl näher.

                          Du machst Dich also strafbar.
                          Daran ändert der Umstand, dass Du Dir von deinem Chef bescheinigen lässt, dass Du Bedenken hast gar nichts. Das ist sogar qualifiziert dämlich, weil Du dadurch noch ein herrliches Beweismittel dafür in die Welt setzt, dass du wusstest, dass Du dem Kunden Mist erzählst.


                          Drittens:
                          Auch zu der Frage (auf die es ja eigentlich nicht ankam), ob Du im Ende zivilrechtlich haftest, hat pheno eine falsche Antwort gegeben. Denn natürlich kommt eine Anspruchsgrundlage über § 823 Abs. 2 i.V.m. § 263 Abs. 1, 27 StGB in Betracht. Denn § 263 StGB stellt ein Schutzgesetz i.S.v. § 823 Abs. 2 StGB dar. Daran ändert sich auch nichts dadurch, dass Du "nur" eine Beihilfe dazu begehst. Denn Schutzzweck der Teilnahmestrafbarkeit ist ja der "akzessorische Rechtsgutsangriff".

                          Faktisch stimmt es natürlich, dass sich jeder geprellte Vertragspartner erstmal an deinen Arbeitgeber halten wird, da der im Zweifel liquider ist als ein armer kleiner Angestellter. Aber das sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass zumindest rechtlich die Möglichkeit besteht Dich in Anspruch zu nehmen.


                          Hoffe, dass jetzt alle Fragen beantwortet sind.

                          Lg,

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                            #88
                            Kommt wohl sehr stark darauf an,welche Position der TE genau inne hat.

                            Wenn er als Techniker explizit in einem Unternehmen arbeitet und dort die Aufgabe hat,nach fachlichem Wissen ganz Ingenieursmäßig die technische Durchführbarkeit abzusegnen,steht er auch in der Verantwortung für seine Entscheidung.


                            Wenn der Chef,sollte das ganze irgendwie auffliegen und der Kunde auf rechtliche Konsequenzen besteht,erklärt,dass er davon keine Ahnung hat und deswegen Fachpersonal bezahlt,die diese Fälle überprüfen und von mir aus noch eine Unterschrift drunter setzen,stehst du schneller in der Verantwortung als dir lieb ist.

                            Größere Firmen sind nicht umsonst in gewisse Verantwortungsbreiche unterteilt und wenn der TE,wie es ja den Anschein hat,als Techniker eine eher leitende Position in seinem Bereich hat,wo er Verantwortung übernehmen muss,kann das auch rechtliche Nachspiele haben.


                            Alles in allem not enough informations um genaue Antworten zu geben.
                            Dass Scheiße nach unten rutscht ist bekannt.


                            Ist ja schon richtig,dass der Vertrag KundeFirma nichts mit dem TE zu tun hat,der TE hat aber auch einen Vertrag mit seiner Firma,also würde ich mich an seiner Stelle zumindest dahin gehend rückversichern,dass du beweisen kannst,wenigstens Firmenintern über eventuelle Fehler aufgeklärt zu haben

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                              #89
                              Nenn mir bitte einen einzigen Präzedenzfall bezüglich zivilrechtlicher Folgen. Ich behaupte, das wurde in der von dir beschriebenen Weise nie strafrechtlich verfolgt. Ob es hier überhaupt anwendbar ist, vermag ich nicht hundertprozentig zu sagen, bin kein Anwalt, aber alles in allem kommt man seiner beruflichen Funktion nach und handelt damit als Arbeitnehmer (und somit stellvertretend für ein Unternehmen, also eine juristische Person), nicht als Privatperson.

                              Btw, auch als WI hat man 4 Semester Recht...nur so nebenbei.

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                                #90
                                Hmm du arbeitest doch in der IT... ist doch normal dass man da sonst was verspricht und das endprodukt nachher nix kann oder?

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