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    #46
    schtrülüschüs postete
    Dan Scott postete
    Für die Titelgeilen hier: Eine Kollegin von mir hat ein PhD Angebot in Hamburg entdeckt das nur ein (1) Jahr dauert! In Wien würde sie für den gleichen Titel drei (3) Jahre benötigen!
    ?

    wenn die doktorarbeit fertig ist, ist sie halt fertig?

    du hast keine ahnung :-)

    dachtest du, zum promovieren gehört nur ne doktor-arbeit? in der zeit arbeitet man an der uni und forscht. die ergebnisse müssen dann veröffentlicht werden.

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      #47
      Krishnamurti postete
      chemie leider ein muss :(
      auch zu dir nein.

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        #48
        ich hätte in germanistik promovieren können. hatte angebot. hab aber abgelehnt, weil frau und kind zu hause.

        in der promotion nochmal 3 jahre mit mini gehalt. jobchancen in den geisteswissenschaften = 0 auf ne feste stelle. und dann bekommst du nicht mal die uni, wo du auch wohnst. mit familie nicht so einfach, daher nicht.

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          #49
          The Peacemaker postete
          schtrülüschüs postete
          Dan Scott postete
          Für die Titelgeilen hier: Eine Kollegin von mir hat ein PhD Angebot in Hamburg entdeckt das nur ein (1) Jahr dauert! In Wien würde sie für den gleichen Titel drei (3) Jahre benötigen!
          ?

          wenn die doktorarbeit fertig ist, ist sie halt fertig?

          du hast keine ahnung :-)

          dachtest du, zum promovieren gehört nur ne doktor-arbeit? in der zeit arbeitet man an der uni und forscht. die ergebnisse müssen dann veröffentlicht werden.
          Ich weiss nicht, ob du nicht grad an ihm vorbeiredest.

          Aber generell ist es so, dass die Dauer der Doktorarbeiten zwischen den verschiedenen Fächern enorm schwankt. Teilweise sogar innerhalb der Fächer.

          Ich habe z.B. einen Kumpel, der hat in Medizin promoviert, und zwar in genau 4 Monaten (Dr. med.). Mein Chef ist auch Mediziner, und hat an seinem Dr. med. 2,5 Jahre gesessen (hat halt nicht nur die Doktorarbeit, sondern auch tatsächliche Paper in peer-review Journals veröffentlich etc., weil er eben die wissenschaftliche Laufbahn einschlagen wollte.

          Generell sind Dr. iur. und Dr. med. (sowie Dr. rer. medic.) tendentiell eher schnell zu erreichen. Das ganze sieht in einigen Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) natuerlich ganz anders aus. In einigen theoretischen bzw. formallogischen Fächern, wie z.B. Physik, Mathematik, ist man mit 4 Jahren noch unter dem Durchschnitt, glaube ich.

          Jetzt, wo in Deutschland langsam auch immer mehr Ph.D.-Programme (sprich Graduate Schools, wo man neben der Dr. Arbeit eben noch Vorlesungen besucht etc.) entstehen, wird das ganze Bild noch heterogener.

          Ganz generell gilt daher, wie überall: Wichtig ist, was genau man gemacht hat. Mit 'nem "schnellen" Doktor kann man in den Fächern, in denen ein solcher Titel dann eben einen Unterschied macht, auch nichts gewinnen. Wer auf so einen Titel bei der Einstellung achtet, der kann auch beurteilen, "wieviel" der jeweilige Dr. dann eben wert ist.

          Auch die Aussage "dachtest du, zum promovieren gehört nur ne doktor-arbeit? in der zeit arbeitet man an der uni und forscht. die ergebnisse müssen dann veröffentlicht werden." ist übrigens pauschal nicht richtig. In einigen Fächern (v.a. in den Wirtschaftswissenschaften) sind s.g. "externe Promovenden" Gang und Gäbe. Die haben eben keine Stelle an der Uni, "forschen" von zuhause und müssen (ausser der eigentlichen Dr. Arbeit) nichts veröffentlichen.

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            #50
            ich wollte damit nur sagen, dass zum promovieren nicht nur das schreiben einer doktorarbeit gehört.

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              #51
              Raff nicht, was du sagen willst. Ich denke nicht, dass "schtrülülülü" meinte, dass man einfach ein paar Dutzend Seiten schreibt, Doktorarbeit draufklebt und das Ding abgibt.
              Das man sich die Inhalte, die man aufschreibt, vorher erarbeiten (sprich forschen) muss, ist vermutlich jedem klar.
              Wie auch immer, gute Nacht :)

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