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    #61
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    Ich kann ehrlich gesagt kaum Mitleid für solche Menschen empfinden, da sie vor den Problemen fliehen und nicht gewillt sind etwas zu ändern, was wiederum andere Menschen im Umfeld schadet, allen voran der Familie/Freunde. Egoisten und Egozentriker...
    Ist es nicht jedem überlassen mit seinem Leben das anzufangen was man möchte?
    Es ist doch dein Leben und dein Körper oder?

    Wer bitte nimmt dir das Recht, den Freitod zu wählen, das wäre doch ziemlich egoistisch, findest du nicht auch?
    Bist wohl ein Verfechter des Suizids, sry. Um noch einmal genauer auf meinen Post einzugehen, unterscheide ich ziwschen krankheistbedingten Suizid und den Suizid der auf "alltägliche" Probleme zurückzuführen ist. Ich kann durchaus Leute verstehen, die an einer schweren Krankheit leiden und nicht ihr ganzes Leben dahinvegetieren möchten!
    Die anderen Probleme kann man lösen. Und nur weil ein Mensch zu "faul" o. "lethargisch" ist, kann er nicht einfach davor fliehen, denn er hat durchaus auch Verantwortung gegenüber Angehörigen.
    Desweiteren mangelt es bei deinem Kommentar an Kausalität. Wenn ich jemanden eines Rechts beraube, bin ich nicht zwingendermaßen egoistisch. Meines Erachtens siehst du die Dinge zu eindimensional, wie man deinem Motto entsprechend entnehmen kann.
    Pass mal auf
    Du sagst man müsse auch an die Angehörigen denken und an seine Verantwortung ihnen gegen über .
    Dann frage ich dich warum? Weil sie durch den Freitod auch leiden werden?
    Dann rate mal wie sich jemand der Suizid gefährdet ist fühlt.
    Protip: Sie leiden auch (und das sind nicht immer nur bloße Verlustängste)

    Also soll man sich nicht umbringen, obwohl man leidet, nur damit die Angehörigen nicht leiden?
    Das muss wohl jeder für sich selber beantworten. Ich finde es jedenfalls weder verwerflich noch egoistisch Suizid zu begehen.
    Wie definierst du Leid? Wenn meine Lieblinssendung gecancelt wird und ich kA mehr habe, was ich Montags schauen soll? Wenn ich mir in den Finger piekse? Oder weil Jemand seine Freundschaft mit mir gekündigt hat? Sehr vage, aber wie du schon richtig erkannt hast, ist dieses jedem selbst überlassen.

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      #62
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      Ich kann ehrlich gesagt kaum Mitleid für solche Menschen empfinden, da sie vor den Problemen fliehen und nicht gewillt sind etwas zu ändern, was wiederum andere Menschen im Umfeld schadet, allen voran der Familie/Freunde. Egoisten und Egozentriker...
      Ist es nicht jedem überlassen mit seinem Leben das anzufangen was man möchte?
      Es ist doch dein Leben und dein Körper oder?

      Wer bitte nimmt dir das Recht, den Freitod zu wählen, das wäre doch ziemlich egoistisch, findest du nicht auch?
      Bist wohl ein Verfechter des Suizids, sry. Um noch einmal genauer auf meinen Post einzugehen, unterscheide ich ziwschen krankheistbedingten Suizid und den Suizid der auf "alltägliche" Probleme zurückzuführen ist. Ich kann durchaus Leute verstehen, die an einer schweren Krankheit leiden und nicht ihr ganzes Leben dahinvegetieren möchten!
      Die anderen Probleme kann man lösen. Und nur weil ein Mensch zu "faul" o. "lethargisch" ist, kann er nicht einfach davor fliehen, denn er hat durchaus auch Verantwortung gegenüber Angehörigen.
      Desweiteren mangelt es bei deinem Kommentar an Kausalität. Wenn ich jemanden eines Rechts beraube, bin ich nicht zwingendermaßen egoistisch. Meines Erachtens siehst du die Dinge zu eindimensional, wie man deinem Motto entsprechend entnehmen kann.
      Pass mal auf
      Du sagst man müsse auch an die Angehörigen denken und an seine Verantwortung ihnen gegen über .
      Dann frage ich dich warum? Weil sie durch den Freitod auch leiden werden?
      Dann rate mal wie sich jemand der Suizid gefährdet ist fühlt.
      Protip: Sie leiden auch (und das sind nicht immer nur bloße Verlustängste)

      Also soll man sich nicht umbringen, obwohl man leidet, nur damit die Angehörigen nicht leiden?
      Das muss wohl jeder für sich selber beantworten. Ich finde es jedenfalls weder verwerflich noch egoistisch Suizid zu begehen.
      Wie definierst du Leid? Wenn meine Lieblinssendung gecancelt wird und ich kA mehr habe, was ich Montags schauen soll? Wenn ich mir in den Finger piekse? Oder weil Jemand seine Freundschaft mit mir gekündigt hat? Sehr vage, aber wie du schon richtig erkannt hast, ist dieses jedem selbst überlassen.
      Leid ist in seiner Definition sicherlich ein weiter Begriff. In meinem Verständnis geht es dabei aber primär um psychologisches und eben nicht um physisches Leid.
      Liebesschmerz ist sicherlich eine Form. Immer wieder kehrende Schmerzen, aus nicht verarbeiteten Erlebnissen aus der Vergangenheit (die ja auch schwere Persönlichkeitsstörungen nach sich ziehen können), kann einen Andere sein.
      Es kann aber auch einfach die Erkenntnis der Sinnlosigkeit der eigenen Existenz sein, was einen in die Depression reißen kann. Möglicherweise auch alles zusammen.
      Das aufsuchen eines Therapeuten ist da sicherlich ein Lösungsweg. Die, die diesen nicht nehmen wollen (oder auch nicht können) haben dann aber eben das Problem, dass aus den selben Gründen warum sie sich nicht professionell helfen lassen, eben auch nicht diese Hilfe bei Anderen (Familie und Freunden) suchen wollen (können). Am Ende steht dann möglicherweise eben der Suizit.

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        #63
        wenn irgendwas tragisches passiert, was einen richtig abfucked, du in probleme gerätst und keine lösung mehr findest, depressionen hast, dir aber keiner helfen kann ... gibt sicherlich miese konstellationen die einen soweit treiben

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          #64
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          Ich kann ehrlich gesagt kaum Mitleid für solche Menschen empfinden, da sie vor den Problemen fliehen und nicht gewillt sind etwas zu ändern, was wiederum andere Menschen im Umfeld schadet, allen voran der Familie/Freunde. Egoisten und Egozentriker...
          Ist es nicht jedem überlassen mit seinem Leben das anzufangen was man möchte?
          Es ist doch dein Leben und dein Körper oder?

          Wer bitte nimmt dir das Recht, den Freitod zu wählen, das wäre doch ziemlich egoistisch, findest du nicht auch?
          Bist wohl ein Verfechter des Suizids, sry. Um noch einmal genauer auf meinen Post einzugehen, unterscheide ich ziwschen krankheistbedingten Suizid und den Suizid der auf "alltägliche" Probleme zurückzuführen ist. Ich kann durchaus Leute verstehen, die an einer schweren Krankheit leiden und nicht ihr ganzes Leben dahinvegetieren möchten!
          Die anderen Probleme kann man lösen. Und nur weil ein Mensch zu "faul" o. "lethargisch" ist, kann er nicht einfach davor fliehen, denn er hat durchaus auch Verantwortung gegenüber Angehörigen.
          Desweiteren mangelt es bei deinem Kommentar an Kausalität. Wenn ich jemanden eines Rechts beraube, bin ich nicht zwingendermaßen egoistisch. Meines Erachtens siehst du die Dinge zu eindimensional, wie man deinem Motto entsprechend entnehmen kann.
          Pass mal auf
          Du sagst man müsse auch an die Angehörigen denken und an seine Verantwortung ihnen gegen über .
          Dann frage ich dich warum? Weil sie durch den Freitod auch leiden werden?
          Dann rate mal wie sich jemand der Suizid gefährdet ist fühlt.
          Protip: Sie leiden auch (und das sind nicht immer nur bloße Verlustängste)

          Also soll man sich nicht umbringen, obwohl man leidet, nur damit die Angehörigen nicht leiden?
          Das muss wohl jeder für sich selber beantworten. Ich finde es jedenfalls weder verwerflich noch egoistisch Suizid zu begehen.
          Wie definierst du Leid? Wenn meine Lieblinssendung gecancelt wird und ich kA mehr habe, was ich Montags schauen soll? Wenn ich mir in den Finger piekse? Oder weil Jemand seine Freundschaft mit mir gekündigt hat? Sehr vage, aber wie du schon richtig erkannt hast, ist dieses jedem selbst überlassen.
          Leid ist in seiner Definition sicherlich ein weiter Begriff. In meinem Verständnis geht es dabei aber primär um psychologisches und eben nicht um physisches Leid.
          Liebesschmerz ist sicherlich eine Form. Immer wieder kehrende Schmerzen, aus nicht verarbeiteten Erlebnissen aus der Vergangenheit (die ja auch schwere Persönlichkeitsstörungen nach sich ziehen können), kann einen Andere sein.
          Es kann aber auch einfach die Erkenntnis der Sinnlosigkeit der eigenen Existenz sein, was einen in die Depression reißen kann. Möglicherweise auch alles zusammen.
          Das aufsuchen eines Therapeuten ist da sicherlich ein Lösungsweg. Die die diesen nicht nehmen wollen (oder auch nicht können) haben dann aber eben das Problem, dass aus den selben Gründen warum sie sich nicht professionell helfen lassen, eben auch nicht diese Hilfe bei Anderen (Familie und Freunden) suchen wollen (können). Am Ende steht dann möglicher weise eben der Suizit.
          Du weisst aber schon, dass Depressionen als Krankheit gehandelt werden und daher von mir bereits berücksichtigt wurden? Ich glaube nicht, dass die Meinungen der einzelnen Personen weit voneinander abdriften, sondern es, hinsichtlich einiger Wörter, andere Auslegungen gibt.

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            #65
            wenn man in dieser situation nicht ist oder nie war, dann versteht man das denke ich auch nicht.

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              #66
              Spoiler: 
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              Ich kann ehrlich gesagt kaum Mitleid für solche Menschen empfinden, da sie vor den Problemen fliehen und nicht gewillt sind etwas zu ändern, was wiederum andere Menschen im Umfeld schadet, allen voran der Familie/Freunde. Egoisten und Egozentriker...
              Ist es nicht jedem überlassen mit seinem Leben das anzufangen was man möchte?
              Es ist doch dein Leben und dein Körper oder?

              Wer bitte nimmt dir das Recht, den Freitod zu wählen, das wäre doch ziemlich egoistisch, findest du nicht auch?
              Bist wohl ein Verfechter des Suizids, sry. Um noch einmal genauer auf meinen Post einzugehen, unterscheide ich ziwschen krankheistbedingten Suizid und den Suizid der auf "alltägliche" Probleme zurückzuführen ist. Ich kann durchaus Leute verstehen, die an einer schweren Krankheit leiden und nicht ihr ganzes Leben dahinvegetieren möchten!
              Die anderen Probleme kann man lösen. Und nur weil ein Mensch zu "faul" o. "lethargisch" ist, kann er nicht einfach davor fliehen, denn er hat durchaus auch Verantwortung gegenüber Angehörigen.
              Desweiteren mangelt es bei deinem Kommentar an Kausalität. Wenn ich jemanden eines Rechts beraube, bin ich nicht zwingendermaßen egoistisch. Meines Erachtens siehst du die Dinge zu eindimensional, wie man deinem Motto entsprechend entnehmen kann.
              Pass mal auf
              Du sagst man müsse auch an die Angehörigen denken und an seine Verantwortung ihnen gegen über .
              Dann frage ich dich warum? Weil sie durch den Freitod auch leiden werden?
              Dann rate mal wie sich jemand der Suizid gefährdet ist fühlt.
              Protip: Sie leiden auch (und das sind nicht immer nur bloße Verlustängste)

              Also soll man sich nicht umbringen, obwohl man leidet, nur damit die Angehörigen nicht leiden?
              Das muss wohl jeder für sich selber beantworten. Ich finde es jedenfalls weder verwerflich noch egoistisch Suizid zu begehen.
              Wie definierst du Leid? Wenn meine Lieblinssendung gecancelt wird und ich kA mehr habe, was ich Montags schauen soll? Wenn ich mir in den Finger piekse? Oder weil Jemand seine Freundschaft mit mir gekündigt hat? Sehr vage, aber wie du schon richtig erkannt hast, ist dieses jedem selbst überlassen.
              Leid ist in seiner Definition sicherlich ein weiter Begriff. In meinem Verständnis geht es dabei aber primär um psychologisches und eben nicht um physisches Leid.
              Liebesschmerz ist sicherlich eine Form. Immer wieder kehrende Schmerzen, aus nicht verarbeiteten Erlebnissen aus der Vergangenheit (die ja auch schwere Persönlichkeitsstörungen nach sich ziehen können), kann einen Andere sein.
              Es kann aber auch einfach die Erkenntnis der Sinnlosigkeit der eigenen Existenz sein, was einen in die Depression reißen kann. Möglicherweise auch alles zusammen.
              Das aufsuchen eines Therapeuten ist da sicherlich ein Lösungsweg. Die die diesen nicht nehmen wollen (oder auch nicht können) haben dann aber eben das Problem, dass aus den selben Gründen warum sie sich nicht professionell helfen lassen, eben auch nicht diese Hilfe bei Anderen (Familie und Freunden) suchen wollen (können). Am Ende steht dann möglicher weise eben der Suizit.
              Du weisst aber schon, dass Depressionen als Krankheit gehandelt werden und daher von mir bereits berücksichtigt wurden? Ich glaube nicht, dass die Meinungen der einzelnen Personen weit voneinander abdriften, sondern es, hinsichtlich einiger Wörter, andere Auslegungen gibt.


              Ja natürlich, genau so wie ja auch Persönlichkeitsstörungen in der Regel behandelbar sind.
              Nur ob man eben diese Hilfe in Anspruch nehmen will ist der Knackpunkt.
              Es gibt ja auch genug Leute die suizidal sind und sich helfen lassen. Das trifft aber nicht auf alle zu.
              Hier mal ein Link, der mal von einem anderen rm user gepostet wurde. Sehr aufschlussreich, was das Thema Persönlichkeitsstörung angeht.
              http://www.wotanstochter.de/Psycho/ps/ps.htm

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                #67
                interessantes thema, da ich selbst auch betroffen bin

                hab auch schon oft dran gedacht, depressionen, selbsthass/gestörtes selbstbild und persönlichkeitsstörungen (eventuell schizoid) sind wohl bei mir die gründe, allerdings nur eine selbstdiagnose da ich nie in professioneller behandlung war und diese zzt auch vermeide

                ich weiß nicht was der auslöser war, allerdings verlief meine kindheit/schulzeit recht problematisch, mir wurde immer gesagt ich sei "zurückgeblieben", und wenn man eben der hässliche fette vogel in der klasse ist, ist man eben ein gutes mobbingopfer, dass ging über jahre hinweg mit schlägen und demütigungen, hab 2x in der woche auf die fresse bekommen oder wurde mit backpfeifen getrieschakelt, mit 15 oder so auch an mir selbst rumgeschnippelt und wunden zugefügt, musste eben ein ventil her... von solchen sachen bekommt man eben auch später seelenkrebs

                zukunfstängste spielen wie auch oben oft beschrieben eine große rolle... ich bin total verafft im kopf und bekomme die einfachten aufgaben einfach nicht zusammen, und wie das später mal aussehen soll steht wohl in den sternen. freunde oder gar ne freundin wird es bei mir wohl auch nicht geben

                nun ja... genug BAAAAW gemacht

                Spoiler: 
                ja, dafür einen fakeaccount


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                  #68
                  nvc postete
                  Nur schwache und/oder verwirrte Menschen bringen sich selbst um.
                  was für ein schwachsinn.

                  was ich hier teilweise lesen muss ist echt grausam^^
                  @ über mir: es gibt mehr solcher menschen als du denkst, ich kenne selbst 2 fälle im freundeskreis, allerdings nicht ganz so extrem wie das von dir beschriebene.

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                    #69
                    DiaBoLuS postete
                    nvc postete
                    Nur schwache und/oder verwirrte Menschen bringen sich selbst um.
                    was für ein schwachsinn.

                    was ich hier teilweise lesen muss ist echt grausam^^

                    Ich verweise auf #35.

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                      #70
                      pixeL postete
                      Ich kann ehrlich gesagt kaum Mitleid für solche Menschen empfinden, da sie vor den Problemen fliehen und nicht gewillt sind etwas zu ändern, was wiederum andere Menschen im Umfeld schadet, allen voran der Familie/Freunde. Egoisten und Egozentriker...
                      Du gehst davon aus, dass jeder eine pragmatische Einstellung zum Leben hat. Gerade bei depressiven Menschen ist das Denken halt nicht frei und es gibt keinen einfachen Ausweg ala "Arbeite härter an dir selbst!".
                      Jemanden dazu zu zwingen sein Leiden auszuhalten obwohl es endlos erscheint und es offenbar keinen Ausweg gibt ist extrem inhuman.
                      Es gibt da auch keinen nennenswerten Unterschied zwischen psychischen und physischen Erkrankungen was den Leidensdruck angeht.
                      Nur den einen: Du siehst die psychische Erkrankung nicht und bewertest sie deshalb geringer! Nicht einzusehen dass etwas existiert nur weil man es nicht sieht ist auf Neanderthalerniveau.

                      Bzw. man kann sich weitaus schwieriger vorstellen wie sich ein depressiver oder allgemein psychisch Kranker fühlt, während man das bei einem körperlich Kranken recht einfach kann. Selbst Depressive erleiden häufig Rückschläge, da sie sich mitten in der Behandlung nicht mehr vorstellen können, wie sie sich noch vor wenigen Wochen gefühlt haben und die Behandlung deshalb abbrechen!
                      Dennoch verdient ein psychisch Kranker nicht weniger Mitgefühl. Es ist ja keine Einbildung, sondern teilweise durchaus chemisch nachweisbar, soll heissen es gibt eine physische Komponente (bei einigen Erkrankungen, bei anderen liegt es halt eher in der Struktur).

                      Man sollte nicht vergessen dass Schmerz im Gehirn entsteht. Eine psychische Krankheit kann damit physische Konsequenzen haben, beziehungsweise die Trennmauer zwischen physischen und psychischen Schmerzen ist nicht so deutlich, wie man als Gesunder denken mag.

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                        #71
                        oft isses glaub ich ne krasse Kurzschlussreaktion, hab jemanden gekannt der sich mit 23 aufgehangen hat weil Freundin Schluss gemacht hat.

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                          #72
                          ich finds traurig, dass du nicht selbst drauf kommst

                          Kommentar


                            #73
                            SoSiehtsAus postete
                            ich kann da son bisschen von mir erzählen...
                            Denn ich litt unter Depressionen.
                            Grund dafür war meine Kindheit..das will ich aber nun nicht weiter Beschreiben.

                            Wenn man ein depressiver Mensch ist, dann entfällt eine Art menschlicher Instinkt (so würde ich das ausdrücken) und das ist "sich selber mögen bzw. zu lieben".
                            Jeder hat mal Phasen wo er sein Leben nicht mag oder gar hasst,
                            depressive Menschen hingegen tun nichts dagegen, sie sehen einfach keinen Grund dazu alles wieder in Ordnung zu bringen, da man sich selber nicht abkann.
                            Man schaut sich um und es baut sich Neid, Wut und Frust auf.
                            Zukunftängste spielen dann auch eine große Rolle...da kommt wirklich eine Menge zusammen.

                            Dieser Grund, den jeder Mensch verinnerlicht hat (meist gar nicht bewusst), zu leben fällt einfach weg.

                            Fragt euch einfach warum ihr das Leben so gern habt und warum ihr auf alle Fälle weiterleben wollt und dann stellt euch vor, dass es Menschen gibt, denen diese Gründe nichtmehr einfallen.

                            Dann kapiert mans schnell
                            man kann doch net beschreiben was einem am leben hält.
                            hat die evolution schon gut eingerichtet gibt keinen sinn am leben aber alle
                            wollen es und den fortbestand der art gewährleisten.
                            also ich für meinen teil kann net sagen wieso ich unbedingt leben will
                            is einfach so

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                              #74
                              seqret postete
                              SoSiehtsAus postete
                              ich kann da son bisschen von mir erzählen...
                              Denn ich litt unter Depressionen.
                              Grund dafür war meine Kindheit..das will ich aber nun nicht weiter Beschreiben.

                              Wenn man ein depressiver Mensch ist, dann entfällt eine Art menschlicher Instinkt (so würde ich das ausdrücken) und das ist "sich selber mögen bzw. zu lieben".
                              Jeder hat mal Phasen wo er sein Leben nicht mag oder gar hasst,
                              depressive Menschen hingegen tun nichts dagegen, sie sehen einfach keinen Grund dazu alles wieder in Ordnung zu bringen, da man sich selber nicht abkann.
                              Man schaut sich um und es baut sich Neid, Wut und Frust auf.
                              Zukunftängste spielen dann auch eine große Rolle...da kommt wirklich eine Menge zusammen.

                              Dieser Grund, den jeder Mensch verinnerlicht hat (meist gar nicht bewusst), zu leben fällt einfach weg.

                              Fragt euch einfach warum ihr das Leben so gern habt und warum ihr auf alle Fälle weiterleben wollt und dann stellt euch vor, dass es Menschen gibt, denen diese Gründe nichtmehr einfallen.

                              Dann kapiert mans schnell
                              man kann doch net beschreiben was einem am leben hält.
                              hat die evolution schon gut eingerichtet gibt keinen sinn am leben aber alle
                              wollen es und den fortbestand der art gewährleisten.
                              also ich für meinen teil kann net sagen wieso ich unbedingt leben will
                              is einfach so
                              damit "ich" mit meiner freundin tolle sachen erleben kann
                              damit ich mit freunden lachen kann
                              damit ich meine kinder großwerden sehe, wie sie das erste mal laufen, lesen lernen, türken verprügeln... (jk)
                              glaube nicht an ein leben nach dem tod..

                              mir fällt da schon so einiges ein o.O
                              oder hab ich dich falsch verstanden? :D

                              Kommentar


                                #75
                                nvc postete
                                Flaming Moe postete
                                edit:
                                nvc postete
                                Nur schwache und/oder verwirrte Menschen bringen sich selbst um.
                                Sowas ist z.B. völlig falsch. Du hast keinen Plan.
                                Warum? Jemand der mental stark, nicht labil und geistig auch völlig gesund ist, bringt sich nicht selbst um.
                                Noch so eine bescheuerte Aussage.
                                Diese Stärke definiert sich über das Wesen eines Menschen.
                                Depressionen greifen genau dass an. Sie ändern, wie ein Mensch fühlt, denkt und nach nicht all zu langer Zeit meistens auch wie er handelt. Da kann ein Mensch noch so geistig stark sein, wenn er Pech hat und an Depressionen erkrankt kann es ihm genau so gut passieren, dass er sein Leben beendet.

                                Deine Argumentation ist, ins körperliche Übersetzt, in etwa so:
                                "Ein schneller Läufer wie Usuain Bolt wird niemals langsam sein, selbst wenn er sich ein Bein bricht."

                                Hatte btw. selbst einige Zeit durch Medikamentennebenwirkungen induzierte Depressionen, da ändert sich so einiges im Denken.

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