Story:
Seit 1992 leben die Khateebs in der 30.000-Einwohner-Stadt Dietzenbach bei Frankfurt am Main. Aus einem Flüchtlingslager im Palästinensergebiet seien sie geflohen, gaben sie damals bei der Einreise an. Pässe hatten sie nicht, als politische Flüchtlinge konnten sie nicht abgeschoben werden. Seitdem leben sie von Sozialleistungen des Kreises Offenbach.
Grund:
Seit Sommer 2006 sind die Behörden der Meinung: Die Khateebs sind in Wahrheit Jordanier und damit ausreisepflichtig. Vater Majed (48) wurde bereits 2007 nach Amman ausgeflogen, er lebt dort nun in einem Flüchtlingslager.
Über 10.000 Menschen hatten im vergangen Jahr die Petition unterschrieben, bis zu der Entscheidung gestern wurde die Abschiebung aufgeschoben. Jetzt beginnt das Zittern aufs Neue.
Integration:
Vier von Hassans sechs Geschwistern sind in Dietzenbach geboren, sie dürfen sich als Geduldete nur im Regierungsbezirk Darmstadt bewegen. Yasmin und Mohamed besuchen die Realschule, beide sind Klassensprecher. Mohamed hat in dieser Woche seine Deutsch-Klausur zurückbekommen, eine Eins, als Einziger. Haitham beginnt im Oktober sein Wirtschaftsrecht-Studium in Darmstadt.
nd Hassan steht am Wochenende als Schiedsrichter für den Deutschen Fußball-Bund auf dem Platz. Nebenbei arbeitet er ehrenamtlich bei Jugend ohne Grenzen. Nach seinem Jura-Studium will er Richter werden. Alle sprechen perfekt deutsch, bei Hassan hört man sogar einen hessischen Akzent heraus. Man kann sagen, dass die Khateebs ein Musterbeispiel für gelungene Integration sind.
Hassan Khateeb faltet seine Hände und sagt mit ernster Stimme: Ich weiß, dass wir den Staat bis jetzt viel Geld gekostet haben. Aber wir wollen arbeiten und Steuern zahlen. So würden wir doch alles zurückgeben.
family
Was meint ihr ist das gerecht was der Staat da macht bzw klug potentielle muslimische Leistungsträger abzuschieben?
Seit 1992 leben die Khateebs in der 30.000-Einwohner-Stadt Dietzenbach bei Frankfurt am Main. Aus einem Flüchtlingslager im Palästinensergebiet seien sie geflohen, gaben sie damals bei der Einreise an. Pässe hatten sie nicht, als politische Flüchtlinge konnten sie nicht abgeschoben werden. Seitdem leben sie von Sozialleistungen des Kreises Offenbach.
Grund:
Seit Sommer 2006 sind die Behörden der Meinung: Die Khateebs sind in Wahrheit Jordanier und damit ausreisepflichtig. Vater Majed (48) wurde bereits 2007 nach Amman ausgeflogen, er lebt dort nun in einem Flüchtlingslager.
Über 10.000 Menschen hatten im vergangen Jahr die Petition unterschrieben, bis zu der Entscheidung gestern wurde die Abschiebung aufgeschoben. Jetzt beginnt das Zittern aufs Neue.
Integration:
Vier von Hassans sechs Geschwistern sind in Dietzenbach geboren, sie dürfen sich als Geduldete nur im Regierungsbezirk Darmstadt bewegen. Yasmin und Mohamed besuchen die Realschule, beide sind Klassensprecher. Mohamed hat in dieser Woche seine Deutsch-Klausur zurückbekommen, eine Eins, als Einziger. Haitham beginnt im Oktober sein Wirtschaftsrecht-Studium in Darmstadt.
nd Hassan steht am Wochenende als Schiedsrichter für den Deutschen Fußball-Bund auf dem Platz. Nebenbei arbeitet er ehrenamtlich bei Jugend ohne Grenzen. Nach seinem Jura-Studium will er Richter werden. Alle sprechen perfekt deutsch, bei Hassan hört man sogar einen hessischen Akzent heraus. Man kann sagen, dass die Khateebs ein Musterbeispiel für gelungene Integration sind.
Hassan Khateeb faltet seine Hände und sagt mit ernster Stimme: Ich weiß, dass wir den Staat bis jetzt viel Geld gekostet haben. Aber wir wollen arbeiten und Steuern zahlen. So würden wir doch alles zurückgeben.
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Was meint ihr ist das gerecht was der Staat da macht bzw klug potentielle muslimische Leistungsträger abzuschieben?
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