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Die Ölpest im Golf hat offenbar noch größere Ausmaße als bisher angenommen: Aus dem lecken Bohrloch in 1500 Metern Tiefe strömen nach neuen Schätzungen täglich bis zu 60.000 Barrel Öl ins Meer, das entspricht etwa 9,5 Millionen Liter, wie US-Innenminister Ken Salazar am Dienstag bekanntgab. Die Bandbreite liege zwischen 35.000 und 60.000 Barrel. "Diese Schätzung, die wir weiter verfeinern werden, je mehr neue Daten und neue Analysen den Forscherteams vorliegen, ist die bisher umfassendste Einschätzung der täglich auslaufenden Ölmenge", sagte Salazar.
Vor wenigen Wochen fanden wir alle die Idee der Russen, das Loch mit Hilfe einer Atombombe zuzuschütten noch sehr lustig. Zu dem Zeitpunkt ging man allerdings von maximal 200 000 Litern am Tag aus. Mittlerweile sind es mehr als 10 Millionen Liter, und wer weiss ob die Prognosen nicht noch weiter nach oben korrigiert werden müssen.
Wie sieht es heute aus ? Und wenn wir dem Einsazu einer Bombe zustimmen, haben wir nicht etwas konventionelles ohne Strahlung im Repertoir ?
Wie würdet ihr handeln ?
Klar, und ich hätte dann "ausversehen" Irak,Iran,Türkei,Griechenland... auch eine Atombombe geschickt. :-)
bp hat beim Bau der Deep Water Horizon gespart und die Sicherheitsbestimmungen nicht überdacht - das normale System funktioniert in dieser Tiefe halt nicht. Das ganze Unglück hätte vermieden werden können :(
Spiegel
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,700947,00.html
Dabei gibt es ja einen einfachen Grund, warum BP und andere Ölfirmen weit draußen vor den Küsten in 1500 Meter Tiefe Bohrungen durchführen: Sie bedienen eine Gier. Nach günstiger Energie, die über 250 Millionen Autos auf Amerikas Straßen antreibt, die ungezählte Klimaanlagen im Land am Laufen hält, Phantasiestädte mitten in der Wüste bewässert. Die 300 Millionen Amerikaner - rund fünf Prozent der Weltbevölkerung - etwa 25 Prozent des Öls weltweit verbrauchen lässt.
Finde solche Angaben immer total interessant..und nutzlos!
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