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Was hat Kant denn in dem Bereich gemacht? Hab ich noch nie was davon gehört Oo
wollte ich gerade frageNN
Ich bin wirklich gerade mit dem thema im abi durch aufklärung und anschließend absolutismus etc. und dort wurden halt unter den staatstheoretikern in der aufklärung u.a. auch immanuel kant im selben atemzug genannt.
Was hat Kant denn in dem Bereich gemacht? Hab ich noch nie was davon gehört Oo
wollte ich gerade frageNN
Ich bin wirklich gerade mit dem thema im abi durch aufklärung und anschließend absolutismus etc. und dort wurden halt unter den staatstheoretikern in der aufklärung u.a. auch immanuel kant im selben atemzug genannt.
Dass er sich zu solchen Sachen geäußert hat, ist ja nicht mal die Frage. Aber ob er wirklich ein "Werk" hat, wo er politische Philosophie betreibt?
Immanuel Kant wird da wahrscheinlich immer genannt, weil er derjenige war, der den Begriff der Aufklärung versucht hat zu bestimmen. Das macht ihn nicht gleich zum Staatstheoretiker.
Zum Topic: lies am besten Rousseau. Der Gesellschaftsvertrag geht flüssig runter und ist lesenswert.
edit: Ok, war wohl im moment zu sehr in seiner Moralphilosophie gefangen. "Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf." scheint doch ein Werk der politischen Philosophie zu sein.
hobbes/locke haben halt mit rousseau dieses ganze gesellschaftsvertragstheoretische geteilt, von dem her böte sich das an. allerdings ist der franzose da etwas anders rangegangen, hat den naturzustand (anders als jetzt hobbes zb) nicht als krieg aller gegen aller begriffen, sondern die menschen waren da eigentlich schon ganz frei, vergesellschaften sich nur gerne, weils der organisation ganz dienlich ist. irgendwas mit freiheiten an nen leviathan abgeben, wie bei hobbes (der ja damit irgendwo auch noch monarchie rechtfertigen wollte), käm rousseau aber nie in die tüte.
wenn du die beiden als politische realisten begreifst, gerade hobbes mit seinem "der mensch ist schlecht und böse und will nur macht und alle gegen alle", kannst du sie auch ganz gut in eine linie mit machiavelli und max weber setzen. sind halt ziemlich andere epochen, deswegen andere semantik, deswegen die konvergenzen nich ganz so obvious.
wenn du's auf irgendwie politische ökonomie oder religion noch mitbeziehen willst, wirds schwer, weil sich da zwischen den ganzen auch bisschen differenzen auftun. bei ersterem könntest aber mit adam smith auch nicht schlecht dabei sein, auch wenn der da natürlich krass wirtschaftlicher rangegangen ist. denke aber, es geht eh nur um die ganze staatstheoriesache, da fährst du mit rousseau oder eben machiavelli/weber ganz gut. wenn du was ausgefallenes haben willst kannst anstelle letzerer auch noch rochaus realpolitik (see bismarck) oder carl schmitt reinbringen.
Seit dem Abi mit keinem mehr. Gehört zum "lernen - anwenden - vergessen"-Zyklus der Schule dazu. (Politik 10 Punkte, bin aber zufrieden damit weil scheissfach und der politikschnitt des Jahrgangs sicher nur vom Mathedurchschnitt unterboten wird °_°)
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