Eine jede philosophische Debatte auf rm artet einfach immer (!) zum Fail aus.
Da gibt es die offensichtlichen Dummschwätzer, die subtileren, die ihre sinnentleerten Aussagen wenigstens sprachlich gut verstecken können und vielleicht maximal fünf Leute die wenigstens eine ungefähre Vorstellung haben wovon sie reden. Die sind aber in Angesicht der breiten Masse an Schwätzern hoffnungslos unterlegen und gehen leider unter.
Wie will man über Intelligenz diskutieren ohne die Bedeutung von Intelligenz zu definieren?
Und wird hieraus nicht schon deutlich, dass Intelligenz relativ in dem Sinne ist, dass sie abhängig von der Definition ist?
Manche reden hier von Intelligenz als technisch-logischer Intelligenz ("IQ-Test-Intelligenz"), die nichts anderes sagt als dass eine Person X anhand dieser spezifischen Kriterien eine Einschätzung Y zugeschrieben bekommt. Jegliche induktive Verallgemeinerung daraus ist sowohl empirisch als auch philosophisch nicht haltbar, und ein langjähriger und schwerer Kritikpunkt am IQ-Test.
Wiederum andere reden von Intelligenz als "kritischer Reflexion der eigenen Person und Umwelt", was in keinerlei Zusammenhang zu der oben erwähnten "IQ-Intelligenz" steht. Zweifelsfrei macht sich ein Philosoph per definitionem viele Gedanken um die Welt und sog. Metafragen, ohne gleichzeitig zwingend mathematisches oder räumliches Vorstellungsvermögen haben zu müssen.
Wieder andere reden von Intelligenz als sozialer oder emotionaler Intelligenz, die es zweifelsfrei so gibt, aber eben außer der formalen Gemeinsamkeit keinerlei Zusammenhang mit den anderen Definitionen von Intelligenz hat.
Gibt es also eine sog. 'objektive' Intelligenz, was hier u.A. von John Gotti, postuliert wird?
Ganz offensichtlich nicht, Intelligenz ist immer relativ zu den herangezogenen Kriterien zur Bewertung, deren Auswahl aber höchst subjektiv ist.
Ich denke dass ist den Meisten hier so intuitiv klar, aber in der Diskussion vergegenwärtigen sich das die Wenigsten, gerade wenn man so abenteuerliche Thesen wie "Intelligenz -> unglücklich" liest. Welche Intelligenz ist hier gemeint?
Eine mathematisch-logische Intelligenz impliziert wohl kaum eine veränderte Lebenseinstellung.
Ich denke hier ist entweder Intelligenz gleichgesetzt mit Wissen - viel Wissen impliziert viel Wissen über das eigene Unwissen und über negative Dinge, das wiederum eine pessimistische Einstellung implizieren kann (nicht muss, eine logisch notwendige Implikation liegt hier keineswegs vor) - oder mit "kritischer Reflexion der eigenen Person und Umwelt", speziell Beschäftigung mit Metafragen wie Sinnfragen etc. Aber auch hier sehe ich absolut keine logisch zwingende Konsequenz einer negativen Lebensphilosophie, im Gegenteil, gerade diese Sinnfragen können Quelle einer neuen Hoffnung sein (z.B. in der Religion etc.).
Um zurück zu dem Thema zu kommen, gibt es irgendeine Form von Intelligenz, die angeboren ist?
Ich denke wenn irgendeine angeborene Eigenschaft gibt, die Auswirkungen auf irgendeine Definition von Intelligenz hat, dann ist es wohl die Lernfähigkeit.
Alles andere was umgangssprachlich so oft als "Intelligenz" bezeichnet wird ist angelernt, und die versch. Grade der jeweiligen Form von Intelligenz also eine Kombination aus Anzahl der Repetition und angeborener Lernfähigkeit. In Anzahl der Repetition steckt implizit das Umfeld und die Förderung einer Person X drinnen, d.h. der Grad jeder Intelligenz wird mehrheitlich durch postnatale Umstände festgelegt.
Ein gewisser genetisch bedingter Faktor ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, den ich als Lernfähigkeit bezeichne. Diese atomare Lernfähigkeit selber kann nicht erlernt werden, ansonsten bestünde ein infiniter Regress, und das Modell würde zusammenbrechen.
Hat also Intelligenz mit Glück zu tun? Resultieren aus den Ausführungen aus dem letzten Abschnitt, zweifelsfrei ja, sowohl die genetische als auch die postnatale Situation ist "Glück" in dem Sinne, das man es selber nicht beeinflussen kann.
Da gibt es die offensichtlichen Dummschwätzer, die subtileren, die ihre sinnentleerten Aussagen wenigstens sprachlich gut verstecken können und vielleicht maximal fünf Leute die wenigstens eine ungefähre Vorstellung haben wovon sie reden. Die sind aber in Angesicht der breiten Masse an Schwätzern hoffnungslos unterlegen und gehen leider unter.
Wie will man über Intelligenz diskutieren ohne die Bedeutung von Intelligenz zu definieren?
Und wird hieraus nicht schon deutlich, dass Intelligenz relativ in dem Sinne ist, dass sie abhängig von der Definition ist?
Manche reden hier von Intelligenz als technisch-logischer Intelligenz ("IQ-Test-Intelligenz"), die nichts anderes sagt als dass eine Person X anhand dieser spezifischen Kriterien eine Einschätzung Y zugeschrieben bekommt. Jegliche induktive Verallgemeinerung daraus ist sowohl empirisch als auch philosophisch nicht haltbar, und ein langjähriger und schwerer Kritikpunkt am IQ-Test.
Wiederum andere reden von Intelligenz als "kritischer Reflexion der eigenen Person und Umwelt", was in keinerlei Zusammenhang zu der oben erwähnten "IQ-Intelligenz" steht. Zweifelsfrei macht sich ein Philosoph per definitionem viele Gedanken um die Welt und sog. Metafragen, ohne gleichzeitig zwingend mathematisches oder räumliches Vorstellungsvermögen haben zu müssen.
Wieder andere reden von Intelligenz als sozialer oder emotionaler Intelligenz, die es zweifelsfrei so gibt, aber eben außer der formalen Gemeinsamkeit keinerlei Zusammenhang mit den anderen Definitionen von Intelligenz hat.
Gibt es also eine sog. 'objektive' Intelligenz, was hier u.A. von John Gotti, postuliert wird?
Ganz offensichtlich nicht, Intelligenz ist immer relativ zu den herangezogenen Kriterien zur Bewertung, deren Auswahl aber höchst subjektiv ist.
Ich denke dass ist den Meisten hier so intuitiv klar, aber in der Diskussion vergegenwärtigen sich das die Wenigsten, gerade wenn man so abenteuerliche Thesen wie "Intelligenz -> unglücklich" liest. Welche Intelligenz ist hier gemeint?
Eine mathematisch-logische Intelligenz impliziert wohl kaum eine veränderte Lebenseinstellung.
Ich denke hier ist entweder Intelligenz gleichgesetzt mit Wissen - viel Wissen impliziert viel Wissen über das eigene Unwissen und über negative Dinge, das wiederum eine pessimistische Einstellung implizieren kann (nicht muss, eine logisch notwendige Implikation liegt hier keineswegs vor) - oder mit "kritischer Reflexion der eigenen Person und Umwelt", speziell Beschäftigung mit Metafragen wie Sinnfragen etc. Aber auch hier sehe ich absolut keine logisch zwingende Konsequenz einer negativen Lebensphilosophie, im Gegenteil, gerade diese Sinnfragen können Quelle einer neuen Hoffnung sein (z.B. in der Religion etc.).
Um zurück zu dem Thema zu kommen, gibt es irgendeine Form von Intelligenz, die angeboren ist?
Ich denke wenn irgendeine angeborene Eigenschaft gibt, die Auswirkungen auf irgendeine Definition von Intelligenz hat, dann ist es wohl die Lernfähigkeit.
Alles andere was umgangssprachlich so oft als "Intelligenz" bezeichnet wird ist angelernt, und die versch. Grade der jeweiligen Form von Intelligenz also eine Kombination aus Anzahl der Repetition und angeborener Lernfähigkeit. In Anzahl der Repetition steckt implizit das Umfeld und die Förderung einer Person X drinnen, d.h. der Grad jeder Intelligenz wird mehrheitlich durch postnatale Umstände festgelegt.
Ein gewisser genetisch bedingter Faktor ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, den ich als Lernfähigkeit bezeichne. Diese atomare Lernfähigkeit selber kann nicht erlernt werden, ansonsten bestünde ein infiniter Regress, und das Modell würde zusammenbrechen.
Hat also Intelligenz mit Glück zu tun? Resultieren aus den Ausführungen aus dem letzten Abschnitt, zweifelsfrei ja, sowohl die genetische als auch die postnatale Situation ist "Glück" in dem Sinne, das man es selber nicht beeinflussen kann.
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