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Kommentar: DE soll Währungsunion verlassen

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    #16
    ponzi postete
    jaja, when the black swan turns white...

    nein, ich hab vor 1 monat ganz sicher nicht mit blutigen revolten in griechenland gerechnet. damals war die situation vollkommen anders als jetzt, da hieß es noch "bailout is not an option".
    Ich will jetz auch nicht behaupten, dass ich das alles vorhergesehen habe. Aber wenn man sich mit der Materie auskennt, die Griechischen Zahlen vorliegen hat und diese zu interpretieren weiß, dann wird man wohl schon vor einiger Zeit gesehen haben, dass massive Probleme auf Griechenland zukommen.
    Dann vorauszusagen, dass es Auschschreitungen geben wird, ist nun wirklich keine Kunst, das zeigt allein schon das historische BSP Argentinien.

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      #17
      ponzi postete
      plazmapowle postete
      Könnte den Artikel vllt ernst nehmen, wenn er von nem anerkannten Volkswirt kommen würde, ein dahergelaufener Politiker aus England reicht mir da nicht wirklich.
      3 optionen
      a) griechenland tritt aus emu aus, führt drachme ein
      b) griechenland bleibt drinne, saniert haushalt
      c) deutschland (u.a.) verlässt die emu

      die finanzblogs die ich so lese, stimmen alle darin überein dass ein austritt deutschlands die wahrscheinlichste von den 3 optionen ist.
      und da sie schon seit monaten von "bloody riots" bei griechenlands haushaltssanierung reden, glaub ich denen seit heute um einiges mehr als ichs noch vorher tat ^^
      kiste bier, dass deutschland nicht austritt?

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        #18
        Was ein Schwachsinn. Der Großteil des deutschen Exportes geht an EU Staaten. Da hilft eine gemeinsame Währung ungemein.

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          #19
          unglaublich wie dumm manche leute sind

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            #20
            ne, aber ich wette darauf dass griechenland nicht austritt. auch ok?

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              #21
              ponzi postete
              ne, aber ich wette darauf dass griechenland nicht austritt. auch ok?
              nö, weil ich auch der meinung bin. hmm doof jetzt^^

              Kommentar


                #22
                Fipse postete
                Was ein Schwachsinn. Der Großteil des deutschen Exportes geht an EU Staaten. Da hilft eine gemeinsame Währung ungemein.
                thx :*

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                  #23
                  explodierte Erdbeere postete
                  [...]hätte aber gerne irgendwelche Infos gelesen, wieso und wodurch die Kosten dann verringert werden.
                  Weil die Höhe griechischer Staatsschulden bei deutschen Banken bei ca. 40 Milliarden Euro liegt, die Hilfszahlungen (von denen man nicht mal sagen kann, wieviel da später noch kommt, abgesehen von der Wirkung auf andere Staaten) kosten ein Vielfaches dessen.

                  MjK postete
                  Frage: Was bringt es uns die Währungsunion zu verlassen?
                  Antwort: rein gar nix!
                  Außer deutlichen geringen Kosten für die deutschen Steuerzahler?!

                  MjK postete
                  Frage: Wie gefährlich wäre ein Zusammenbruch der Europäischen Einheit und ihrer gemeinsamen Währung?
                  Antwort: sehr gefährlich!
                  Na klar, ohne EU bricht in Europa der dritte Weltkrieg aus...

                  MjK postete
                  Frage: Macht es Volkswirtschaftlich überhaupt einen Sinn für Irgendjemanden in Europa, wenn Deutschland aus der Währungsunion austritt?
                  Antwort: nö
                  Die Auflagen, die Griechenland im Gegenzug für Kredite gemacht werden, führen doch zwangsläufig in eine Rezession. Ein Euro-Ausstieg Griechenlands ist auch keine Option, denn eine Drachme, die eh sofort abgewertet wird, will niemand haben. Wenn jedoch die wirtschaftlich besser stehenden Staaten austreten, kann man den Euro auch sinnvoll abwerten.

                  Warten wir erstmal bis Freitag, wenn Schachtschneider vors Bundesverfassungsgericht zieht. Bin mal gespannt ob die Klage akzeptiert wird.

                  Und man sollte nicht vergessen, dass die Briten schon ihre Erfahrungen mit der Währungsunion gemacht haben und diese schließlich zum Ausstieg geführt haben, weil der Kurs vom Pfund nicht mehr zu halten war.
                  Abgesehen davon wäre eine geringere Nettoexportquote für Deutschland langfristig sicherlich vorteilhaft, um weniger von der Auslandsnachfrage abhängig zu sein.

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                    #24
                    avatar. postete
                    Abgesehen davon wäre eine geringere Exportquote für Deutschland langfristig sicherlich vorteilhaft, um weniger von der Auslandsnachfrage abhängig zu sein.
                    Dieses Pferd wurde nicht nur von hinten bestiegen, sondern vorne noch auf den Rücken gedreht - so verquer is die Argumentation.

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                      #25
                      Sry, meinte die Nettoexportquote.

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                        #26
                        avatar. postete
                        explodierte Erdbeere postete
                        [...]hätte aber gerne irgendwelche Infos gelesen, wieso und wodurch die Kosten dann verringert werden.
                        Weil die Höhe griechischer Staatsschulden bei deutschen Banken bei ca. 40 Milliarden Euro liegt, die Hilfszahlungen (von denen man nicht mal sagen kann, wieviel da später noch kommt, abgesehen von der Wirkung auf andere Staaten) kosten ein Vielfaches dessen.

                        MjK postete
                        Frage: Was bringt es uns die Währungsunion zu verlassen?
                        Antwort: rein gar nix!
                        Außer deutlichen geringen Kosten für die deutschen Steuerzahler?!

                        MjK postete
                        Frage: Wie gefährlich wäre ein Zusammenbruch der Europäischen Einheit und ihrer gemeinsamen Währung?
                        Antwort: sehr gefährlich!
                        Na klar, ohne EU bricht in Europa der dritte Weltkrieg aus...

                        MjK postete
                        Frage: Macht es Volkswirtschaftlich überhaupt einen Sinn für Irgendjemanden in Europa, wenn Deutschland aus der Währungsunion austritt?
                        Antwort: nö
                        Die Auflagen, die Griechenland im Gegenzug für Kredite gemacht werden, führen doch zwangsläufig in eine Rezession. Ein Euro-Ausstieg Griechenlands ist auch keine Option, denn eine Drachme, die eh sofort abgewertet wird, will niemand haben. Wenn jedoch die wirtschaftlich besser stehenden Staaten austreten, kann man den Euro auch sinnvoll abwerten.

                        Warten wir erstmal bis Freitag, wenn Schachtschneider vors Bundesverfassungsgericht zieht. Bin mal gespannt ob die Klage akzeptiert wird.

                        Und man sollte nicht vergessen, dass die Briten schon ihre Erfahrungen mit der Währungsunion gemacht haben und diese schließlich zum Ausstieg geführt haben, weil der Kurs vom Pfund nicht mehr zu halten war.
                        Abgesehen davon wäre eine geringere Exportquote für Deutschland langfristig sicherlich vorteilhaft, um weniger von der Auslandsnachfrage abhängig zu sein.
                        Was du schreibst ergibt leider wenig Sinn...

                        geringen Kosten für die deutschen Steuerzahler
                        du vernachlässigst die Opportunitätskosten

                        Na klar, ohne EU bricht in Europa der dritte Weltkrieg aus...
                        darum gings mir nicht, aber schön, das du noch mal den Grundgedanken der EU aufgreifst, der, wie ich beiläufig noch hinzufügen will, immer vor den wirtschaftlichen Interessen stand.
                        Im Zuge der zukünftigen Entwicklungen in der Welt sind wir mit einem einheitlichen Europa jedenfalls besser gerüstet, aber das jetzt weiter auszuführen halte ich für etwas zu viel des Guten (soll ja nicht zu Lang werden)

                        Wenn jedoch die wirtschaftlich besser stehenden Staaten austreten, kann man den Euro auch sinnvoll abwerten.
                        bitte was?

                        Abgesehen davon wäre eine geringere Exportquote für Deutschland langfristig sicherlich vorteilhaft, um weniger von der Auslandsnachfrage abhängig zu sein
                        Rate mal, was die letzten Jahrzehnte unsere Wirtschaft am laufen gehalten hat? Protip: nicht der Konsum.
                        Also wenn das Deutsche Volk in den nächsten Jahren nicht in einen Kaufrausch verfallen sollte, halte ich den Rückzug des Exportgeschäftes, welches (immer noch) unser letztes verbleibendes starkes Standbein ist, für noch gefährlicher als das Projekt 'Europa' scheitern zu lassen.

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                          #27
                          601dfin63R postete
                          Das bestwe was deutschland passieren könnte, wäre ein kompletter Neuanfang...wobei das eigentlich der gesammten welt nich schaden würde. Bedingung: Politiker dürfen max 35 Jahre alt sein
                          lololol wir haben Tabby auf RM !
                          aber die idee ist an sich nicht sooo schlecht.
                          nur die umsetzung ist unmöglich...

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                            #28
                            Noch mehr Polemik...

                            Na klar, Rezessionrisiken in Griechenland sind ja so sinnlos, genauso wie der britische Austritt aus der Währungsunion.

                            MjK postete
                            du vernachlässigst die Opportunitätskosten
                            Denk mal an der Opportunitätserlös, wenn man nicht auch noch für Spanien, Portugal, Italien und Irland Hilfszahlungen leisten muss.

                            Ein Austritt aus der Währungsunion muss auch keinen Austritt aus der EU bedeuten, aber abgesehen davon fürchte, dass ich die Argumente pro EU alle schon mal im PW-Unterricht gehört und von unzähligen Zeitungen und Fernsehsendern wiederholt bekommen habe. Wenn die Argumente für nationale Souveränität doch nur auch soviel Beachtung finden würden.

                            Und jetzt rate du mal, wieso wir soviel exportieren und so wenig konsumieren? Tip: Es könnte mit dem Lohnverzicht zu tun haben, schließlich stagnieren die Reallöhne seit Jahrzehnten und sind im Niedriglohnbereich, in dem der Konsum am stärksten zu den Löhnen korreliert, sogar gesunken.

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                              #29
                              nette grafik was sonst noch so auf uns zukommt:
                              http://www.nytimes.com/interactive/2010/05/02/weekinreview/02marsh.html

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                                #30
                                ich finds scheisse, dass die griechen so protzen und dann auch noch rumweinen (proteste), wobei ich die sozioökonomische hintergründe nicht kenne. die sollten ( wie es jetzt glaube ich geplant ist) einmal was kriegen und dann ist gut. aber aussteigen für deutschland wäre kurzfristig viell gut, aber wenn europa mit usa/china konkurrieren will, ist sie (eu)am stärksten zusammen.

                                vorallem wenn es klappt und griechendland nicht elendig eingeht, besteht zwar gefahr, dass die anderen mitglieder es zu locker sehen, aber dann weiss die restliche welt, wie stabil der eu pakt ist.

                                langfristig>kurzfristig

                                edith sagt:
                                http://www.spiegel.de/flash/flash-23314.html

                                die frau im comment meint es wäre dumm geplant gewesen, die statistik sagt das gegenteil, naja oder so ähnlich.



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