Schlechte Zeit für Abergläubische
Aberglaube, das ist zunächst einmal ein Glaube, ein Glaube der sich durch nichts von anderen Glaubensvarianten unterscheidet. Stets geht es darum, nicht Beweisbares zu behaupten und sich nicht davon abbringen zu lassen.
Irrtum unterscheidet sich vom Aberglauben dadurch, dass der Irrende Beweisbares bezweifelt. Irrtum beruht entweder auf falschem Vorwissen oder auf unzulänglicher Beherrschung der Logik.
Lüge unterscheidet sich vom Irrtum darin, dass dem Lügner, während er anderes behauptet, der wahre Sachverhalt oder der Beweis bekannt ist.
Es gibt vermutlich mehr als 6 Milliarden Menschen, denen die Frage, ob man Schulden jemals tilgen kann, vollkommen am Gesäß vorbeigeht, aber
* Es gibt sicherlich ein paar Millionen Menschen, die glauben fest daran, dass es möglich sei, alle Schulden zu tilgen.
* Es gibt ein paar Zehntausend Menschen, die nach Quellenstudium und eigenem Nachdenken im Irrtum befangen sind, es sei möglich, alle Schulden zu tilgen.
* Es gibt ein paar Tausend Lügner, die wider besseres Wissen überall herumerzählen, die Tilgung aller Schulden sei problemlos möglich, daher müssten auch alle Schuldner jederzeit ihre Kredite bedienen können. Können sie es nicht, handele es sich um "schuldhaftes" Versagen.
* Es gibt aber auch ein paar Menschen, die wissen, dass die Tilgung aller Schulden unmöglich ist und die sich nicht scheuen, dies auch öffentlich zu erklären. Sowohl pauschal, wie auch im Detail.
Von den Lügnern werden diese Menschen gehasst und verleumdet.
Von den Irrenden werden sie in lähmende Diskussionen um immer wieder die gleichen törichten Annahmen und Schlussfolgerungen verwickelt.
Von den Gläubigen werden sie als Ungläubige belächelt, verstoßen, gesteinigt. Dem großen Rest gehen sie schlicht am Gesäß vorbei, während DSDS, die große Gala der Volksmusik und die ewig gleichen Interviews mit Fußballern und Fußballtrainern vor und nach gewonnenen und verlorenen Spielen ihre letzten funktionsfähigen Synapsen verschleimen.
Fakt ist:
Alles Bargeld und alle Sichteinlagen, also die gesamte Liquidität im Euroraum, beliefen sich Mitte letzten Jahres auf rund 4,3 Billionen Euro.
Alleine die Staatsschulden der PIICS Staaten belaufen sich auf rund 2 Billionen Euro, die Staatsschulden der Bundesrepublik Deutschland haben die 1,6 Billionen Marke überschritten, nehmen wir nur noch Frankreich dazu, ist die komplette Liquidität schon aufgezehrt.
Insgesamt übersteigen alleine die Staatsschulden aller Euro-Staaten die zur Schuldentilgung taugliche Geldmenge M1 ganz erheblich. Daneben sind aber auch noch Unternehmen und private Haushalte nicht unbeträchtlich verschuldet.
Woher das kommt?
Die Geldschöpfung produziert und Guthaben und Schulden gleichzeitig. Die Tilgung von Schulden vernichtet Guthaben und Schulden gleichzeitig. Die längerfristige Anlage von Geld vernichtet Liquidität, die Zahlung von Zinsen an Großgläubiger, die Zinsen nicht in den Konsum geben oder in der Realwirtschaft investiv anlegen, kostet Liquidität.
Insofern ist es unmöglich, alle Schulden zu tilgen.
Ob es nun Aberglaube, Irrtum oder Lüge ist,
wenn sich Volkstvertreter mit diesem ihnen mühelos zugänglichen Wissen hinstellen,
und im Verein mit den Gläubigern, die sich mit der vom Markt genommenen Liquidität dreiste Spekulationen an den Finanzmärkten leisten,
erklären, es sei alleine die Schuld der Schuldner, wenn sie nicht tilgen könnten,
oder ob es ihnen letztlich doch einfach nur am Gesäß vorbeigeht, mag jeder für sich entscheiden.
Ich bleibe dabei:
Jeder Versuch, in dem real existierenden Kreditgeldsystem, in dem wir wirtschaften, auch nur die Staaatsschulden zu tilgen, ist zum Scheitern verurteilt.
Unser Geldsystem ist als Fass ohne Boden konstruiert.
Nur wenn ständig ausreichend viele neue Kredite vergeben werden, können alte Schulden getilgt und Zinsen bezahlt werden.
Herrauskopiert von http://www.egon-w-kreutzer.de/
Da ja einige die Seite niemals betretten werden wegen... wer weiss was für Apathien
mfg BoO
Aberglaube, das ist zunächst einmal ein Glaube, ein Glaube der sich durch nichts von anderen Glaubensvarianten unterscheidet. Stets geht es darum, nicht Beweisbares zu behaupten und sich nicht davon abbringen zu lassen.
Irrtum unterscheidet sich vom Aberglauben dadurch, dass der Irrende Beweisbares bezweifelt. Irrtum beruht entweder auf falschem Vorwissen oder auf unzulänglicher Beherrschung der Logik.
Lüge unterscheidet sich vom Irrtum darin, dass dem Lügner, während er anderes behauptet, der wahre Sachverhalt oder der Beweis bekannt ist.
Es gibt vermutlich mehr als 6 Milliarden Menschen, denen die Frage, ob man Schulden jemals tilgen kann, vollkommen am Gesäß vorbeigeht, aber
* Es gibt sicherlich ein paar Millionen Menschen, die glauben fest daran, dass es möglich sei, alle Schulden zu tilgen.
* Es gibt ein paar Zehntausend Menschen, die nach Quellenstudium und eigenem Nachdenken im Irrtum befangen sind, es sei möglich, alle Schulden zu tilgen.
* Es gibt ein paar Tausend Lügner, die wider besseres Wissen überall herumerzählen, die Tilgung aller Schulden sei problemlos möglich, daher müssten auch alle Schuldner jederzeit ihre Kredite bedienen können. Können sie es nicht, handele es sich um "schuldhaftes" Versagen.
* Es gibt aber auch ein paar Menschen, die wissen, dass die Tilgung aller Schulden unmöglich ist und die sich nicht scheuen, dies auch öffentlich zu erklären. Sowohl pauschal, wie auch im Detail.
Von den Lügnern werden diese Menschen gehasst und verleumdet.
Von den Irrenden werden sie in lähmende Diskussionen um immer wieder die gleichen törichten Annahmen und Schlussfolgerungen verwickelt.
Von den Gläubigen werden sie als Ungläubige belächelt, verstoßen, gesteinigt. Dem großen Rest gehen sie schlicht am Gesäß vorbei, während DSDS, die große Gala der Volksmusik und die ewig gleichen Interviews mit Fußballern und Fußballtrainern vor und nach gewonnenen und verlorenen Spielen ihre letzten funktionsfähigen Synapsen verschleimen.
Fakt ist:
Alles Bargeld und alle Sichteinlagen, also die gesamte Liquidität im Euroraum, beliefen sich Mitte letzten Jahres auf rund 4,3 Billionen Euro.
Alleine die Staatsschulden der PIICS Staaten belaufen sich auf rund 2 Billionen Euro, die Staatsschulden der Bundesrepublik Deutschland haben die 1,6 Billionen Marke überschritten, nehmen wir nur noch Frankreich dazu, ist die komplette Liquidität schon aufgezehrt.
Insgesamt übersteigen alleine die Staatsschulden aller Euro-Staaten die zur Schuldentilgung taugliche Geldmenge M1 ganz erheblich. Daneben sind aber auch noch Unternehmen und private Haushalte nicht unbeträchtlich verschuldet.
Woher das kommt?
Die Geldschöpfung produziert und Guthaben und Schulden gleichzeitig. Die Tilgung von Schulden vernichtet Guthaben und Schulden gleichzeitig. Die längerfristige Anlage von Geld vernichtet Liquidität, die Zahlung von Zinsen an Großgläubiger, die Zinsen nicht in den Konsum geben oder in der Realwirtschaft investiv anlegen, kostet Liquidität.
Insofern ist es unmöglich, alle Schulden zu tilgen.
Ob es nun Aberglaube, Irrtum oder Lüge ist,
wenn sich Volkstvertreter mit diesem ihnen mühelos zugänglichen Wissen hinstellen,
und im Verein mit den Gläubigern, die sich mit der vom Markt genommenen Liquidität dreiste Spekulationen an den Finanzmärkten leisten,
erklären, es sei alleine die Schuld der Schuldner, wenn sie nicht tilgen könnten,
oder ob es ihnen letztlich doch einfach nur am Gesäß vorbeigeht, mag jeder für sich entscheiden.
Ich bleibe dabei:
Jeder Versuch, in dem real existierenden Kreditgeldsystem, in dem wir wirtschaften, auch nur die Staaatsschulden zu tilgen, ist zum Scheitern verurteilt.
Unser Geldsystem ist als Fass ohne Boden konstruiert.
Nur wenn ständig ausreichend viele neue Kredite vergeben werden, können alte Schulden getilgt und Zinsen bezahlt werden.
Herrauskopiert von http://www.egon-w-kreutzer.de/
Da ja einige die Seite niemals betretten werden wegen... wer weiss was für Apathien
mfg BoO
Kommentar