Zitat von nieN
1. CO2 ist ein schwachse Treibhausgas.Du kannst mir Zahlen posten wie du willst, es soll erstmal einwandfrei belegt werden, wie hoch der Einfluss des von uns produzierten CO2 (andere Treibhausgase "produziert" die Erde mehr als der Mensch) wirklich ist.Ja, es gibt Klima Schwankungen, die direkte Kausalitätskette ist aber weder lückenfrei noch über jeden Zweifel erhaben.
2.Gibt es Klimaschwankungen seit Milliarden jahren, ohne Menschen.Über lange und kurze Zeiträume, relativ und absolut gesehen.Selbst vor wenigen 100 Jahren, gab es, relativ gesehen, plötzliche Klimaveränderungen über mehr als 1°C.
Das ist alles unerklärt.Niemand weiß genau, warum.Wir wissen nur, dass es so ist.
3.Bauen wir über die letzten 100 Jahre eine Kausalitätskette auf, deren Anfang gänzlich unbekannt ist, deren Ende gänzlich unbekannt ist und bei der, über den gesamten Zeitraum der Erdgeschichte, die Rolle des Menschen völlig ungeklärt ist.Wir kennen Resultate, aber weder Rechenwege noch ausreichend Variablen.
Der Mensch ist ein Kontroll-Tier.Er will alles wissen und alles kontrollieren.Die Kernproblematik ist doch die, dass auf und mit diesem Planeten Sachen geschehen, die wir nicht kontrollieren können, ja die wir nicht mehr verstehen.Jedoch sehen wir die in der Vergangenheit wiederholte Ergebnisse:Eiszeiten, Überflutung, Austrocknung, die uns in Zukunft Probleme bereiten könnten und die Frage aufdrängen: sind wir als Lebewesen nicht schon zu komplex und anfällig, als dass wir das, wie soviele, primitivere Lebensformen in der Vergangenheit, überleben könnten?
Diese Kernproblematik spiegelt sich, initiiert durch technischen Fortschritt, in der Aufarbeitung der KlimaSCHWANKUNGEN wider, die Suche nach einer Stellgröße, auf die wir Einfluss haben.Die Stillung der Angst.
Der Rest drum herum ist Politik, die diese Ängste schürt, bedient und schließlich als Heilbringer (angeblich) löst.Beschäftigungstherapie auf höchstem Niveau.
PS: wundert mich, dass Leute, die in vielen Themengebieten, zB. Wirtschaftsentwicklung o.ä. mehr oder weniger zurecht auf diese Hochrechnungen und Zukunfts-Entwicklungen basierend auf Vergangenheit schimpfen, aber Geschichten wie " in 100 Jahren ist der Wasserspiegel am norwegischen Fjord xy 47 cm höher als heute und der Golfstrom 0,784°C wärmer, was zu einem Umschwung der Fischpopulation von 61,3% führt und den Eisbären-Bestand auf 69 Exemplare reduziert" mal so akzeptiert werden. Muss mit der Grund-Angst in uns zu tun haben.
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