Der amerikanische Soziologe William Sims Bainbridge glaubt, Online-Rollenspiele wie WoW können helfen das Verhalten der Menschen besser einschätzen zu lernen. Das Spiel wäre nichts weiter, als ein Tor der heutigen Realität in die Zukunft.
Der Wissenschaftler argumentiert, dort würde es vor allem um den Kampf um Ressourcen gehen. Eine Angelegenheit, die mehr und mehr auch auf uns Menschen zukommt. Man könne in der virtuellen Realität sehr gut nachempfinden, ob Spieler respektvoll miteinander umgehen. Oder ob der Stärkere lediglich den Schwächeren besiegt, um sich seiner Vorräte zu bemächtigen. Innerhalb von 2300 Stunden hat er versucht WoW zu analysieren und schrieb darüber ein Buch. Bainbridge zieht Vergleiche zu Tolkiens Herr der Ringe Saga. Auch dort ging es um Themen wie die Ausbreitung einer Rasse auf Kosten der anderen, beziehungsweise um das Bewahren alter Werte und Traditionen. Ihm wäre es insbesondere aufgefallen, dass vor allem Gamer wenig mit dem Thema Religion am Hut hätten.
Für ihn als Wissenschaftler sei es sehr interessant zu beobachten, wie Menschen aus aller Herren Länder gemeinsam auf dem gleichen Schauplatz agieren würden. Solche Spiele sind seiner Meinung nach mehr als eine realitätsferne Fantasie. Es wäre ähnlich kompliziert das Verhalten von Menschen und das von Avataren zu untersuchen. Das alleine wäre kein Argument gegen seine Untersuchungen von Online-Rollenspielen. Brainbridge würde sich einen unbeschränkten Zugang zu allen Daten wünschen, um zu sehen, wie die mehr als elf Millionen Avatare interagieren.
William Sims Brainbridge setzt sich vehement für den Erhalt alter Online-Spiele ein, um diese vor dem Aussterben zu bewahren. Man könnte sich eine original Aufführung einer Oper aus dem Jahr 1607 anhören. Aber am Spiel The Matrix Online von vor wenigen Jahren könnte man nicht mehr teilnehmen. Dieses sei für immer verloren, beklagt der Wissenschaftler.
Die Frage ist aber vor allem: Spiegelt World of Warcraft (WoW) tatsächlich die echte Welt wieder? Oder wurde es erschaffen um das Gegenteil zu leisten: nämlich uns durch die erschaffene Fantasiewelt vor dem Alltag fliehen zu lassen? Zumindest für Brainsbridge macht das keinen Unterschied aus.
Quelle: Wired, New Scientist, CNET
http://www.gulli.com/news/kann-world-of-warcraft-die-zukunft-vorhersagen-2010-03-27
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Der Wissenschaftler argumentiert, dort würde es vor allem um den Kampf um Ressourcen gehen. Eine Angelegenheit, die mehr und mehr auch auf uns Menschen zukommt. Man könne in der virtuellen Realität sehr gut nachempfinden, ob Spieler respektvoll miteinander umgehen. Oder ob der Stärkere lediglich den Schwächeren besiegt, um sich seiner Vorräte zu bemächtigen. Innerhalb von 2300 Stunden hat er versucht WoW zu analysieren und schrieb darüber ein Buch. Bainbridge zieht Vergleiche zu Tolkiens Herr der Ringe Saga. Auch dort ging es um Themen wie die Ausbreitung einer Rasse auf Kosten der anderen, beziehungsweise um das Bewahren alter Werte und Traditionen. Ihm wäre es insbesondere aufgefallen, dass vor allem Gamer wenig mit dem Thema Religion am Hut hätten.
Für ihn als Wissenschaftler sei es sehr interessant zu beobachten, wie Menschen aus aller Herren Länder gemeinsam auf dem gleichen Schauplatz agieren würden. Solche Spiele sind seiner Meinung nach mehr als eine realitätsferne Fantasie. Es wäre ähnlich kompliziert das Verhalten von Menschen und das von Avataren zu untersuchen. Das alleine wäre kein Argument gegen seine Untersuchungen von Online-Rollenspielen. Brainbridge würde sich einen unbeschränkten Zugang zu allen Daten wünschen, um zu sehen, wie die mehr als elf Millionen Avatare interagieren.
William Sims Brainbridge setzt sich vehement für den Erhalt alter Online-Spiele ein, um diese vor dem Aussterben zu bewahren. Man könnte sich eine original Aufführung einer Oper aus dem Jahr 1607 anhören. Aber am Spiel The Matrix Online von vor wenigen Jahren könnte man nicht mehr teilnehmen. Dieses sei für immer verloren, beklagt der Wissenschaftler.
Die Frage ist aber vor allem: Spiegelt World of Warcraft (WoW) tatsächlich die echte Welt wieder? Oder wurde es erschaffen um das Gegenteil zu leisten: nämlich uns durch die erschaffene Fantasiewelt vor dem Alltag fliehen zu lassen? Zumindest für Brainsbridge macht das keinen Unterschied aus.
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