du hast die wahl, auch wenn man sie verschleiert
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Materialismus vs Spiritualismus
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"unter Umständen einen Teil seiner Zeit"IloveUuuw postete
Naja, nur weil man unter Umständen einen Teil seiner Zeit und Kräfte ins Überleben investieren muss, führt das noch lange nicht zu einer Unfreiheit. Und andersrum führt materielle Abgesichertheit auch nicht unbedingt zu mehr geistiger Selbstverwirklichung.IllDepence postete
Du stellst das so negativ hin, IloveUuuw.
Ich finde der heutige Mensch hat im vergleich zu dem, der ums nackte Überleben kämpfen musste, etwas großartiges gewonnen: Freiheit. (Freiheit zur Selbstbestimmung/Möglichkeit zur Selbstverwirklichung)
The things you own end up owning you.
Recht hast - neige zu Schwarz-Weiß-Denken. ; )
"andersrum führt materielle Abgesichertheit auch nicht unbedingt zu mehr geistiger Selbstverwirklichung"
Hab doch angesprochen, dass viele nicht damit umgehen können?! xD
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Ist man dadurch wirklich frei? Frei von all den Zwängen und dem Druck und der Erwartungen der Gesellschaft? Frei von der Beeinflussung der Medien?IllDepence postete
Du stellst das so negativ hin, IloveUuuw.
Ich finde der heutige Mensch hat im vergleich zu dem, der ums nackte Überleben kämpfen musste, etwas großartiges gewonnen: Freiheit. (Freiheit zur Selbstbestimmung/Möglichkeit zur Selbstverwirklichung)
Der gewöhnliche Versuch der Befriedigung unserer Bedürfnisse durch Konsum ist doch nur Folge der mangelnden Fähigkeit vieler, mit besagter Freiheit umzugehen.
Der freie Wille spielt eine wesentliche Rolle, aber gibt es ihn überhaupt?
Ich finde man ist "freier", wenn man wie oben schon erwähnt mit ein paar Menschen auf einer einsamen Insel lebt. Würde ich persönlich bevorzugen als den ganzen Quatsch hier...
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Gast
Ich geh demonstrieren, undzwar gegen den Castor.
Aber das liegt einfach an der Herkunft, 'nen Stadtmenschen schert das meist nen Dreck.
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Da ist ein kleiner aber feiner Denkfehler. Wir definieren uns nicht erst seit den Medien über materielle Dinge. Je stärker du in der Steinzeit warst, desto mehr Frauen hattest du, desto mehr Nahrung wurde dir zugesprochen usw usf. Das Gesetz des Stärkeren eben. Die Selbstzufriedenheit wird vorranging durch den Vergleich zu anderen voran getrieben. Link dazu Du kannst natürlich auch selbstzufrieden sein indem du gemeinnützige Arbeit vollrichtest, wenn dir das eine Genugtuung gibt. Im Großen und Ganzen aber wird es über materielle Dinge gemacht, über den Vergleich und über die das Gefühl das dabei entsteht. Nur wenige Menschen verzichten auf Konsum und Komerz und gehen andere Wege.Durch Medien und Umwelt werden wir ständig nur mit einem Dogma konfrontiert: Du bist was du hast. Also rennen wir irgendwelchen materiellen Dingen hinterher, die wir überhaupt nicht brauchen. Wir definieren uns über unsere Klamotten, unsere Muskeln, unser Auto und das Aussehen unserer Frauen. Um diesen Bedarf nach Konsum zu stillen ist keine Arbeit zu unangenehm oder zu sinnlos. Und mal ehrlich: wer sich nach einem Job umguckt, achtet doch vor allem auf eins, nämlich aufs Gehalt.
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Nur machen Probleme keinen Halt vor Ländergrenzen. Das ist ja eine Sichtweise aus dem 19. Jahrhundert, die damals schon falsch war.snx postete
In Deutschland würde ich schon sagen.Arvedui postete
Ist das so?IloveUuuw postete
Wir haben einfach keine tiefgreifenden Probleme mehr, selbst der unfähigste Wurm hat mehr als er zum überleben brauchen würde.
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Also wie es in der Zukunft sein wird, lass ich mal offen und natürlich gibt es aus Ausnahmen von der Regel, aber im Großen und Ganzen kann man eigentlich dem zustimmen.Arvedui postete
Nur machen Probleme keinen Halt vor Ländergrenzen. Das ist ja eine Sichtweise aus dem 19. Jahrhundert, die damals schon falsch war.snx postete
In Deutschland würde ich schon sagen.Arvedui postete
Ist das so?IloveUuuw postete
Wir haben einfach keine tiefgreifenden Probleme mehr, selbst der unfähigste Wurm hat mehr als er zum überleben brauchen würde.
Btw: Zum Thread: http://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bed%C3%BCrfnispyramide
und
http://de.wikipedia.org/wiki/Armut#Armut.2C_Reichtum_und_Wertewandel
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Ok, in gewisserweise hast du recht. Ich als einzelnes Individuum kann in Deutschland gut und ohne existenzielle Probleme überleben. Da ich in der Lage bin alle mich in meiner unmittelbaren Lebenswirklichkeit (scheinbar) nicht betreffenden Tatsachen für mich unbewusst zu machen. Sofern mir diese Tatsachen überhaupt jemals bewusst waren.
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