Abgesehen davon, dass beide Dinge grundsätzlich nicht unvereinbar sind, muss man doch feststellen, dass es eine große Verschiebung der Prioritäten in unseren Leben gegeben hat. Wo früher der Kampf ums nackte Überleben oder für ein Ideal Lebenszweck genug war, gibt es heute einfach nichts mehr, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Man hört ja ständig über unsere Generation, dass wir zu faul, desinteressiert und apathisch wären um für irgendetwas zu demonstrieren. Die Wahrheit ist aber doch, dass es einfach nichts mehr gibt, wofür es sich zu demonstrieren lohnen würde. Wir haben einfach keine tiefgreifenden Probleme mehr, selbst der unfähigste Wurm hat mehr als er zum überleben brauchen würde.
Durch Medien und Umwelt werden wir ständig nur mit einem Dogma konfrontiert: Du bist was du hast. Also rennen wir irgendwelchen materiellen Dingen hinterher, die wir überhaupt nicht brauchen. Wir definieren uns über unsere Klamotten, unsere Muskeln, unser Auto und das Aussehen unserer Frauen. Um diesen Bedarf nach Konsum zu stillen ist keine Arbeit zu unangenehm oder zu sinnlos. Und mal ehrlich: wer sich nach einem Job umguckt, achtet doch vor allem auf eins, nämlich aufs Gehalt.
Wenn man einen Menschen seines Gedächtnis berauben und auf einer einsamen Insel aussetzen würde, wäre seine erste Frage: Wo bin ich, wo komme ich her, und warum bin ich überhaupt hier? Irgendwann würde sich dann der Hunger melden, die Nacht würde hereinbrechen, und die Aufmerksamkeit würde sich vermeintlich wichtigeren Dingen widmen, nämlich Nahrung und Sicherheit.
Nun ist es aber so, dass wir, vor allem in unserer Generation, von Anfang an diese primären Fragen der Existenz völlig aus den Augen verloren haben. Aber haben wir deswegen überhaupt irgendetwas verloren? Wenn es keinen Unterschied macht, ob ich mich überhaupt damit beschäftige, oder ob ich mein Leben der blinden Triebstillung und Konsumgier widme, fehlt mir deswegen überhaupt irgendetwas?
Durch Medien und Umwelt werden wir ständig nur mit einem Dogma konfrontiert: Du bist was du hast. Also rennen wir irgendwelchen materiellen Dingen hinterher, die wir überhaupt nicht brauchen. Wir definieren uns über unsere Klamotten, unsere Muskeln, unser Auto und das Aussehen unserer Frauen. Um diesen Bedarf nach Konsum zu stillen ist keine Arbeit zu unangenehm oder zu sinnlos. Und mal ehrlich: wer sich nach einem Job umguckt, achtet doch vor allem auf eins, nämlich aufs Gehalt.
Wenn man einen Menschen seines Gedächtnis berauben und auf einer einsamen Insel aussetzen würde, wäre seine erste Frage: Wo bin ich, wo komme ich her, und warum bin ich überhaupt hier? Irgendwann würde sich dann der Hunger melden, die Nacht würde hereinbrechen, und die Aufmerksamkeit würde sich vermeintlich wichtigeren Dingen widmen, nämlich Nahrung und Sicherheit.
Nun ist es aber so, dass wir, vor allem in unserer Generation, von Anfang an diese primären Fragen der Existenz völlig aus den Augen verloren haben. Aber haben wir deswegen überhaupt irgendetwas verloren? Wenn es keinen Unterschied macht, ob ich mich überhaupt damit beschäftige, oder ob ich mein Leben der blinden Triebstillung und Konsumgier widme, fehlt mir deswegen überhaupt irgendetwas?
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