Der Schuss ging nach hinten los: Die französische Finanzministerin Christine Lagarde hatte Deutschland vorgeworfen, sein Exportmodell auf Kosten anderer EU-Staaten ausgebaut zu haben. Viele Kommentatoren aus ihrem eigenen Land werten das als Ablenkungsmanöver und verspotten die eigene Regierung.
Erstaunlich, deplatziert, unangebracht, urteilen Analysten und Journalisten. Es sei schwierig, ein Land zu kritisieren, dass innerhalb der vergangenen fünfzehn Jahre sehr viele Reformen auf den Weg gebracht habe und dadurch die Krise relativ gut überstehe, sagt etwa Marc Touati von Global Equities.
Es ist amüsant, dass ein Land, das selber nicht den Mut hat, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, ein befreundetes Land, einen Partner, angreift und ihm vorwirft, ein zu guter Schüler zu sein, sagt Marc Fiorentino von Euroland Finance. Frankreich fordere mehr Harmonie innerhalb der Eurozone, verlange aber, dass sich Deutschland nach unten anpasse. Jämmerlich, findet er das. Ähnlich argumentiert auch Laurence Parisot, die Vorsitzende des französischen Arbeitgeberverbandes Medef: Europa müsse sich gemeinsam bemühen, wettbewerbsfähiger zu werden, forderte sie. Aber dies dürfe nicht durch eine Anpassung nach unten geschehen.
Die Wirtschaftszeitung Les Echos hält es sogar für gefährlich, den Bürgern weismachen zu wollen, dass Deutschland Schuld an den Schwierigkeiten Griechenlands und Spaniens sei. Es sei der falsche Zeitpunkt für eine unpassende Kritik, wo doch Paris und Berlin gerade versuchten, eine europäische Lösung für die Griechenland-Krise zu finden und eine Wirtschaftsregierung für die Euro-Zone auf die Beine zu stellen. Lagarde hätte sich diese Bemerkung verkneifen müssen, findet auch die nordfranzösische Regionalzeitung LUnion. Denn sie würde damit Europa nur noch mehr schwächen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article6806594/Franzosen-verspotten-die-eigene-Regierung.html
kann man eigentlich zustimmen oder? ich hätte es nicht erwartet das die franzosen so reagieren bzw ein teil der presse.
Erstaunlich, deplatziert, unangebracht, urteilen Analysten und Journalisten. Es sei schwierig, ein Land zu kritisieren, dass innerhalb der vergangenen fünfzehn Jahre sehr viele Reformen auf den Weg gebracht habe und dadurch die Krise relativ gut überstehe, sagt etwa Marc Touati von Global Equities.
Es ist amüsant, dass ein Land, das selber nicht den Mut hat, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, ein befreundetes Land, einen Partner, angreift und ihm vorwirft, ein zu guter Schüler zu sein, sagt Marc Fiorentino von Euroland Finance. Frankreich fordere mehr Harmonie innerhalb der Eurozone, verlange aber, dass sich Deutschland nach unten anpasse. Jämmerlich, findet er das. Ähnlich argumentiert auch Laurence Parisot, die Vorsitzende des französischen Arbeitgeberverbandes Medef: Europa müsse sich gemeinsam bemühen, wettbewerbsfähiger zu werden, forderte sie. Aber dies dürfe nicht durch eine Anpassung nach unten geschehen.
Die Wirtschaftszeitung Les Echos hält es sogar für gefährlich, den Bürgern weismachen zu wollen, dass Deutschland Schuld an den Schwierigkeiten Griechenlands und Spaniens sei. Es sei der falsche Zeitpunkt für eine unpassende Kritik, wo doch Paris und Berlin gerade versuchten, eine europäische Lösung für die Griechenland-Krise zu finden und eine Wirtschaftsregierung für die Euro-Zone auf die Beine zu stellen. Lagarde hätte sich diese Bemerkung verkneifen müssen, findet auch die nordfranzösische Regionalzeitung LUnion. Denn sie würde damit Europa nur noch mehr schwächen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article6806594/Franzosen-verspotten-die-eigene-Regierung.html
kann man eigentlich zustimmen oder? ich hätte es nicht erwartet das die franzosen so reagieren bzw ein teil der presse.
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