Na dann will ich halt auch mal was zum Besten geben, Threads wie diese gabs ja schon lange nicht mehr.
Berufliche Tätigkeit meinerseits: Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft und Finance
zugrundeliegende Qualifikationen meinerseits: Abitur mit anschließendem BA Studium (Wirtschaftsinformatik)
Da man sich fast ausschließlich, bis auf die Projektkonzeption und -planung, im direkten Kundenkontakt befindet, sind Deutsch und Englisch in Wort und Schrift annähernd perfekt zu beherrschen. Für die richtige Umgehensweise mit dem Kunden entwickelt man, gewisses Talent vorausgesetzt, nach einiger Zeit eigentlich genug Fingerspitzengefühl, da spielt halt auch die Individualität ne große Rolle, jeder Kunde ist anders, wa. Spaß am Kommunizieren und Teamfähigkeit sind hierbei halt enorm wichtig.
Der Trend der Branche bewegt sich zur Zeit weg von der "klassischen" Unternehmensberatung (Portfolioanalysen, SOLL-IST-Vergleiche, Benchmarking etc.), hin zu Prozessoptimierung, strengem Costcontrolling (der Todfeind jedes Beraters ;)) und effizienterer IT. Es ist also heutzutage quasi unausweichlich, ein breites Spektrum an betriebswirtschaftlichen wie auch technischen Skills vorweisen zu können. Immobilienverwaltung findet fast ausschließlich auf ERP Systemen (Bsp.: SAP) jeglicher Art statt und dementsprechend vorteilhaft ist es, solche Umgebungen zu verstehen und sich damit auseinander setzen zu können.
Bevor ich jetzt in ne ganze Diplomarbeit verfasse vielleicht abschließend noch ein paar persönliche Eindrücke meinerseits.
Die Arbeit gestaltet sich hochspannend, man ist täglich in die kritischsten Prozesse des Kunden involviert, kommt viel herum und lernt unglaublich viele, hochinteressante Menschen kennen. Außerdem erweitern sich das berufliche Umfeld und die hierbei gesammelten Erfahrungen täglich, ja fast stündlich. Man lernt ständig dazu, muss sich hochflexibel ständig wachsenden Herausforderungen stellen und bekommt ebenso oft wahre Fluten von Glückshormonen ab wenn man 20min vor Deadline das scheiß Projekt doch noch committen kann. Hört sich haarsträubend an, ist es auch, ABER: man erfährt unglaublich viel Anerkennung für seine Arbeit, wenn man sie denn zur Zufriedenheit des Kunden (und des Chefs ;)) zu Ende bringt.
Einen großen Nachteil hat die Sache allerdings. Wenn man richtig gut sein will, muss man in gewissem Maße seine Seele verkaufen. Man ist erreichbar zu Zeiten in denen andere längst das vierte Bier in der Disse geschlürft haben, fährt auch um 2 Uhr nachts den Laptop hoch wenns brennt, etc. etc.. Dessen muss man sich im Vorfeld bewusst sein oder eben ein "gewöhnlicher" Berater mit 0900-1700 Tätigkeit im Hintergund des eigentlichen Geschehens bleiben. Die "Folgen" (das soll jetzt nicht übertrieben negativ klingen) für den eigenen beruflichen Werdegang könnt ihr euch sicher denken. Bei mir jedenfalls zeigt sich das dahingehend, dass zwei Beziehungen zu Bruch gegangen sind und mein Tag weitesgehend aus Autobahn, Büro (wo auch immer) und Fitnessstudio zum Runterkommen besteht. Muss jeder für sich selbst entscheiden, ich komm gut damit klar.
Über Gehalt red' ich ungern, das was man hier so als Bruttowerte liest hat man als Fertigstudierter netto (von Unternehmen zu Unternehmen gibts da natürlich Unterschiede). Ab dann liegts an euch wie schnell es voran geht.
Bei Fragen jeglicher Art, immer her damit.
Berufliche Tätigkeit meinerseits: Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft und Finance
zugrundeliegende Qualifikationen meinerseits: Abitur mit anschließendem BA Studium (Wirtschaftsinformatik)
Da man sich fast ausschließlich, bis auf die Projektkonzeption und -planung, im direkten Kundenkontakt befindet, sind Deutsch und Englisch in Wort und Schrift annähernd perfekt zu beherrschen. Für die richtige Umgehensweise mit dem Kunden entwickelt man, gewisses Talent vorausgesetzt, nach einiger Zeit eigentlich genug Fingerspitzengefühl, da spielt halt auch die Individualität ne große Rolle, jeder Kunde ist anders, wa. Spaß am Kommunizieren und Teamfähigkeit sind hierbei halt enorm wichtig.
Der Trend der Branche bewegt sich zur Zeit weg von der "klassischen" Unternehmensberatung (Portfolioanalysen, SOLL-IST-Vergleiche, Benchmarking etc.), hin zu Prozessoptimierung, strengem Costcontrolling (der Todfeind jedes Beraters ;)) und effizienterer IT. Es ist also heutzutage quasi unausweichlich, ein breites Spektrum an betriebswirtschaftlichen wie auch technischen Skills vorweisen zu können. Immobilienverwaltung findet fast ausschließlich auf ERP Systemen (Bsp.: SAP) jeglicher Art statt und dementsprechend vorteilhaft ist es, solche Umgebungen zu verstehen und sich damit auseinander setzen zu können.
Bevor ich jetzt in ne ganze Diplomarbeit verfasse vielleicht abschließend noch ein paar persönliche Eindrücke meinerseits.
Die Arbeit gestaltet sich hochspannend, man ist täglich in die kritischsten Prozesse des Kunden involviert, kommt viel herum und lernt unglaublich viele, hochinteressante Menschen kennen. Außerdem erweitern sich das berufliche Umfeld und die hierbei gesammelten Erfahrungen täglich, ja fast stündlich. Man lernt ständig dazu, muss sich hochflexibel ständig wachsenden Herausforderungen stellen und bekommt ebenso oft wahre Fluten von Glückshormonen ab wenn man 20min vor Deadline das scheiß Projekt doch noch committen kann. Hört sich haarsträubend an, ist es auch, ABER: man erfährt unglaublich viel Anerkennung für seine Arbeit, wenn man sie denn zur Zufriedenheit des Kunden (und des Chefs ;)) zu Ende bringt.
Einen großen Nachteil hat die Sache allerdings. Wenn man richtig gut sein will, muss man in gewissem Maße seine Seele verkaufen. Man ist erreichbar zu Zeiten in denen andere längst das vierte Bier in der Disse geschlürft haben, fährt auch um 2 Uhr nachts den Laptop hoch wenns brennt, etc. etc.. Dessen muss man sich im Vorfeld bewusst sein oder eben ein "gewöhnlicher" Berater mit 0900-1700 Tätigkeit im Hintergund des eigentlichen Geschehens bleiben. Die "Folgen" (das soll jetzt nicht übertrieben negativ klingen) für den eigenen beruflichen Werdegang könnt ihr euch sicher denken. Bei mir jedenfalls zeigt sich das dahingehend, dass zwei Beziehungen zu Bruch gegangen sind und mein Tag weitesgehend aus Autobahn, Büro (wo auch immer) und Fitnessstudio zum Runterkommen besteht. Muss jeder für sich selbst entscheiden, ich komm gut damit klar.
Über Gehalt red' ich ungern, das was man hier so als Bruttowerte liest hat man als Fertigstudierter netto (von Unternehmen zu Unternehmen gibts da natürlich Unterschiede). Ab dann liegts an euch wie schnell es voran geht.
Bei Fragen jeglicher Art, immer her damit.
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