Wer hätte das gedacht: Jahrelang musste sich das deutsche Wirtschaftsmodell Spott und Häme gefallen lassen, vor allem aus dem angelsächsischen Raum. Doch plötzlich ist man dort verblüfft, wie gut die Bundesrepublik durch die Krise kommt. Das renommierte Magazin "The Economist" zieht interessante Schlussfolgerungen.
Am kommenden Freitag veröffentlicht das Magazin wieder einen großen Deutschland-Report, der der Welt am Sonntag bereits vorliegt. Und darin ist der Tonfall ein ganz anderer: Die Welt kann von Deutschland einige wichtige Lektionen lernen, schreibt das Magazin: Der gefragteste deutsche Exportartikel könnte das deutsche Modell selbst werden.
Dass just in der Volkswirtschaft, die von der Krise besonders stark getroffen war, die Arbeitslosigkeit kaum gestiegen ist, hat die Welt verblüfft. Die Rede ist bereits vom German miracle, dem deutschen Wunder.
Die Zusammenarbeit von Politik, Unternehmern und Gewerkschaften hat vor allem angelsächsische Beobachter tief beeindruckt: Die Krise scheint das angelsächsische Wachstumsmodell in Verruf zu bringen und gleichzeitig das Festhalten am deutschen Modell zu rechtfertigen, schreibt der Economist. Gary Herrigel, Politologe an der University of Chicago, glaubt, dass das deutsche Wachstumsmuster dem amerikanischen schon vor der Krise überlegen war: Deutschlands Wachstum war viel gesünder als das in den USA, und der in Deutschland geschaffene Wohlstand ist sehr viel nachhaltiger.
Am kommenden Freitag veröffentlicht das Magazin wieder einen großen Deutschland-Report, der der Welt am Sonntag bereits vorliegt. Und darin ist der Tonfall ein ganz anderer: Die Welt kann von Deutschland einige wichtige Lektionen lernen, schreibt das Magazin: Der gefragteste deutsche Exportartikel könnte das deutsche Modell selbst werden.
Dass just in der Volkswirtschaft, die von der Krise besonders stark getroffen war, die Arbeitslosigkeit kaum gestiegen ist, hat die Welt verblüfft. Die Rede ist bereits vom German miracle, dem deutschen Wunder.
Die Zusammenarbeit von Politik, Unternehmern und Gewerkschaften hat vor allem angelsächsische Beobachter tief beeindruckt: Die Krise scheint das angelsächsische Wachstumsmodell in Verruf zu bringen und gleichzeitig das Festhalten am deutschen Modell zu rechtfertigen, schreibt der Economist. Gary Herrigel, Politologe an der University of Chicago, glaubt, dass das deutsche Wachstumsmuster dem amerikanischen schon vor der Krise überlegen war: Deutschlands Wachstum war viel gesünder als das in den USA, und der in Deutschland geschaffene Wohlstand ist sehr viel nachhaltiger.
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