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Ende der Evolution?

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    aus "Menschliches, Allumenschliches" von Nietzsche.
    mit "Verhäßlichung" ist wohl die (Rück)Entwicklung in ein tierähnliches Geschöpf gemeint, oder seh ich das falsch?
    Eigentlich auch ein interessanter Ansatz, dass die Spezies Mensch ihren intellektuellen Höhepunkt hinter sich hat, und wir uns schon seit langem auf dem absteigenden Ast befinden.
    Wenn man sich überlegt wie weit die Griechen damals schon in Mathe waren, heute ist man kaum ein Stück weiter.
    Aber kann man sich kaum vorstellen das man auf den absteigenden ast ist, dafür sind heute dinge möglich wovon man vor 100 jahren noch geschriehen hätte "hexerei".

    Der Mensch ist deshalb so überlebensfähig weil er sich fast allen Bedingungen anpassen kann, die ein Mensch ertragen kann. Wenn es kalt ist besorgt man sich einen Pelz und baut ein Iglo. In der Sonne trägt man kleidung zum schutz der haut und nimmt Wasserflaschen mit.
    Sowas kann kein anderes Lebenwesen, deswegen könnte man fragen ist der Mensch von der natürlichen Evolution noch abhängig oder steht er drüber?

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      nur weil sich die technische entwicklung immer weiterentwickelt, heißt dass nicht dass der intellekt des menschen das auch tut. niemand muss heute die elektrizität, den computer, das auto etc. neu erfinden.
      jede nachkommende generation wird mehr möglichkeiten haben als die vorhergehende, und selbst wenn der anteil von denen, die potenziell in der lage sind damit umzugehen (also salopp gesagt: "intelligent" sind), kontinuerlich abnimmt, wird eine technische weiterentwicklung stattfinden.
      das war damit aber nicht gemeint.

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        [quote]ponzi postete
        um noch mal den auszugraben, ist mir neulich folgendes über den weg gelaufen:

        Vielleicht ist das ganze Menschenthum nur eine Entwickelungsphase einer bestimmten Thierart von begränzter Dauer. so dass der Mensch aus dem Affen geworden ist und wieder zum Affen werden wird, während Niemand da ist, der an diesem verwunderlichen Komödienausgang irgend ein Interesse nehme. So wie mit dem Verfalle der römischen Cultur und seiner wichtigsten Ursache, der Ausbreitung des Christenthums, eine allgemeine Verhässlichung des Menschen innerhalb des römischen Reiches überhand nahm, so könnte auch durch den einstmaligen Verfall der allgemeinen Erdcultur eine viel höher gesteigerte Verhässlichung und endlich Verthierung des Menschen, bis in's Affenhafte, herbeigeführt werden. - Gerade weil wir diese Perspective in's Auge fassen können, sind wir vielleicht im Stande, einem solchen Ende der Zukunft vorzubeugen.
        Ein völlig falscher Ansatz. Der Mensch ist nicht aus dem Affen entstanden. Das wird oftmals falsch behauptet. Der Mensch und der Affe hatten einen gemeinsamen Vorfahren, das ist ein gewaltiger Unterscheid.
        Und wie schon oft gesagt, kann sich der Mensch allen Bedingungen anpassen und das wird sich denke ich auch in Zukunft nicht ändern. Gerade deshalb kann die Evolution nicht zuende sein.

        Aber wer weiss, vielleicht heissen wir dann ja in ein paar jährchen nicht mehr Mensch und sehen etwas anders aus, so dass man rein äußerlich von einer neuen Spezies reden könnte :P

        Rein biologisch gesehn natürlich völliger Quatsch ;)

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          K3cY postete
          Wenn man sich überlegt wie weit die Griechen damals schon in Mathe waren, heute ist man kaum ein Stück weiter.

          Das sich der Fortschritt scheinbar verlangsamt hat, kann viele Gründe haben. Viel von dem Wissen von damals ist einfach verloren gegangen. Es gab keine vernünftige Methode, Wissen zu konservieren. Bücher mussten per Hand geschrieben werden und das war auch keine Selbstverständlichkeit. Wenn dann gerade kein Material zur Verfügung stand, wurden einfach alte Bücher überschrieben. Hat man nicht vor kurzem erst in einem Buch die Zeichnung einer Dampfmaschine von Da Vinci entdeckt, die von irgendeinem Mönch überschrieben wurde? Viele Bücher gingen verloren... sei es durch Kriege, Katastrophen oder weil irgendwem der Inhalt nicht gepasst hat. Außerdem hat sich natürlich auch der Anspruch mit den Jahren erhöht. Selbst wenn die damaligen Erkenntnisse essenziell waren, sind sie verglichen mit heutigen Problemen teilweise eher trivial. Es ist allerdings auch nicht so, dass heute kaum noch Fortschritte gemacht werden, aber natürlich interessiert es die breite Masse eher wenig, wenn irgendwelche mathematischen Probleme gelöst werden. Vielleicht rückt auch eher die Anwendung der Mathematik in den Vordergrund. Erst in den 70er Jahren wurde z.B. die komplette Kryptographie von Diffie & Hellman revolutioniert und das mit recht simpler Mathematik.

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            K3cY postete
            Wenn man sich überlegt wie weit die Griechen damals schon in Mathe waren, heute ist man kaum ein Stück weiter.
            ähm, nein.
            den eindruck erhält man vllt in der schule, aber das liegt daran dass das was in neuerer vergangenheit in der mathematik passiert ist ohne reichlich grundlagen unmöglich zu begreifen ist.
            was antike völker schon konnten ist erstaunlich/unglaublich, aber trotzdem kein vergleich zu heute.

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