Die saudi-arabische Journalistin Rosanna al-Yami ist zu einer drakonischen Strafe verurteilt worden. Die 22-Jährige soll mit 60 Hieben ausgepeitscht werden - sie arbeitete in einer TV-Show, die nach Ansicht eines Gerichts unziemlich war: Ein Mann wurde darin über sein Sexleben befragt.
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Über das Urteil zeigte sie sich dennoch irritiert. Sie habe den Richter so verstanden, dass er die ursprüngliche Anklage gegen sie fallen gelassen hatte. Diese bezog sich auf direkte Mitwirkung an der fraglichen Sendung. Dennoch sei sie als Abschreckung zur Auspeitschung verurteilt worden.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,657222,00.html
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,657248,00.html
60 Hiebe mit der Peitsche und ein halbes Jahr Gefängnis bekam etwa eine junge Frau, die ohne Erlaubnis von zu Hause fortblieb. Ein Professor, der sich mit einer Studentin in einem Café traf, wurde daraufhin von Mitarbeitern der "Behörde für die Förderung der Tugend und die Verhinderung des Lasters", der saudischen Religionspolizei, verhaftet und zu acht Monaten Gefängnis und 180 Peitschenschlägen verurteilt. In einem Fall, in dem das Opfer einer Vergewaltigung zu 90 Hieben verurteilt worden war, begnadigte der König die junge Frau nach wütenden internationalen Protesten.
Die Todesstrafe wurde in Saudi-Arabien laut Amnesty International allein 2008 über hundertmal vollstreckt, zumeist an Einwanderern aus Afrika und Asien, Armen und Frauen. Gängig ist die öffentliche Enthauptung mit dem Schwert, auch Minderjährige werden laut dem Bericht von Amnesty International auf diese Weise hingerichtet.
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Über das Urteil zeigte sie sich dennoch irritiert. Sie habe den Richter so verstanden, dass er die ursprüngliche Anklage gegen sie fallen gelassen hatte. Diese bezog sich auf direkte Mitwirkung an der fraglichen Sendung. Dennoch sei sie als Abschreckung zur Auspeitschung verurteilt worden.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,657222,00.html
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,657248,00.html
60 Hiebe mit der Peitsche und ein halbes Jahr Gefängnis bekam etwa eine junge Frau, die ohne Erlaubnis von zu Hause fortblieb. Ein Professor, der sich mit einer Studentin in einem Café traf, wurde daraufhin von Mitarbeitern der "Behörde für die Förderung der Tugend und die Verhinderung des Lasters", der saudischen Religionspolizei, verhaftet und zu acht Monaten Gefängnis und 180 Peitschenschlägen verurteilt. In einem Fall, in dem das Opfer einer Vergewaltigung zu 90 Hieben verurteilt worden war, begnadigte der König die junge Frau nach wütenden internationalen Protesten.
Die Todesstrafe wurde in Saudi-Arabien laut Amnesty International allein 2008 über hundertmal vollstreckt, zumeist an Einwanderern aus Afrika und Asien, Armen und Frauen. Gängig ist die öffentliche Enthauptung mit dem Schwert, auch Minderjährige werden laut dem Bericht von Amnesty International auf diese Weise hingerichtet.
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