Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

2 x Hingerichtet werden!?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #76
    heN postete
    http://www.portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/bildergalerien/5651210,image=0.html

    hat dern hakenkreuz auf der stirn?

    e: http://www.portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/bildergalerien/5651210,page=1.0.html
    er auch oO

    DU kennst Manson nicht? :D

    Kommentar


      #77
      myc postete
      Erstmal will ich mich hier nicht als großen Philosophen hinstellen, sondern viele User hier mal zur Reflexion auffordern. Die Thesen die ich ausgeführt habe basieren übrigends zum Großteil auf Kant und Hegel, die BEIDE die Todesstrafe auch für notwendig hielten.
      *Lach*
      Bist Du auch nicht.
      Eher ein Papagei aus der Vergangenheit, der vollkommen veraltete Standpunkte wiedergibt.

      ... und dann auch noch falsch.

      Kant, mein junger Freund, hat Strafe NIE, NIE, NIE als Mittel der Abschreckung begriffen. Für Kant war die Gerechtigkeit als solche der Strafgrund. Was in der extremen Aussage mündet, dass wenn der letzte Mensch den vorletzten Menschen umgebracht hätte, er sich zur Strafe selber umbringen müsste. (Wodurch dein Abschreckungsgedanke ad absurdum geführt würde, denn wer würde noch übrig sein um abgeschreckt zu werden, wenn der letzte Mensch tot wäre?)

      Kommentar


        #78
        yyy postete
        Anduril postete
        ja nicht, dass Tiere Tiere töten, sondern Menschen Tiere...können wir uns das Recht dazu heraus nehmen, nur weil wir durch eine Laune der Natur mit Bewusstsein gesegnet wurden, denn wir könnten uns rein pflanzlich ernähren
        die natur gibt uns das recht, weil wir in der nahrungskette über den anderen tieren stehen. aber ich will jetzt hier keine fleischfresser vs vegetarier diskussion anzetteln :>
        solange man das dann wie in der natur vorgesehen zur eigenen ernährung tut, klar.
        was ich aber nichtmehr hören kann sind die ansichten, dass die ganzen tiere dem menschen untertan wären und nur zu seinem nutzen geschaffen. der mensch ist weder die endgültige krönung der evolution noch für die erde irgendwie wichtiger als andere lebewesen.
        die ansicht will ich dir aber nicht unterstellen, deine formulierung "andere tiere" trifft das ganz gut.

        Kommentar


          #79
          rub1kon ich war kurz davor selbst so etwas zu schreiben aber danke, hast mir `ne menge schreibarbeit erspart :D

          Kommentar


            #80
            anNoxiS postete
            yyy postete
            Anduril postete
            ja nicht, dass Tiere Tiere töten, sondern Menschen Tiere...können wir uns das Recht dazu heraus nehmen, nur weil wir durch eine Laune der Natur mit Bewusstsein gesegnet wurden, denn wir könnten uns rein pflanzlich ernähren
            die natur gibt uns das recht, weil wir in der nahrungskette über den anderen tieren stehen. aber ich will jetzt hier keine fleischfresser vs vegetarier diskussion anzetteln :>
            solange man das dann wie in der natur vorgesehen zur eigenen ernährung tut, klar.
            was ich aber nichtmehr hören kann sind die ansichten, dass die ganzen tiere dem menschen untertan wären und nur zu seinem nutzen geschaffen. der mensch ist weder die endgültige krönung der evolution noch für die erde irgendwie wichtiger als andere lebewesen.
            die ansicht will ich dir aber nicht unterstellen, deine formulierung "andere tiere" trifft das ganz gut.
            Ich würde sogar sagen, dass der Mensch das unwichtigste Lebewesen auf der Erde ist ;) Aber das ist eine andere Sache.

            Kommentar


              #81
              So Ace postete
              Schade das er nicht zu Tode gefoltert wurde, jemand der die Todesstrafe bekommen hat, hat es nicht anders verdient.
              Schade dass du dich auf readmore angemeldet hast. Ohne dich wäre rm eine bessere community.

              Kommentar


                #82
                @rubikon, wirklich sehr sehr gut geschrieben und vollkommen korrekt.
                @tanatupsch.., sorry da hast beim zitieren etwas falsch gemacht, da ich diesen absazt auch nur zitiert habe und nicht meine meinung ist ^^

                Kommentar


                  #83
                  kazuya_sh0t postete
                  heN postete
                  http://www.portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/bildergalerien/5651210,image=0.html

                  hat dern hakenkreuz auf der stirn?

                  e: http://www.portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/bildergalerien/5651210,page=1.0.html
                  er auch oO

                  DU kennst Manson nicht? :D
                  klar kenn cih den. habe nur leider vorher kein bild von ihm gesehn.
                  ich habe eben die bilder gepostet ohne zu lesen was drunter steht.

                  Kommentar


                    #84
                    rub1kon postete
                    myc postete
                    Erstmal will ich mich hier nicht als großen Philosophen hinstellen, sondern viele User hier mal zur Reflexion auffordern. Die Thesen die ich ausgeführt habe basieren übrigends zum Großteil auf Kant und Hegel, die BEIDE die Todesstrafe auch für notwendig hielten.
                    *Lach*
                    Bist Du auch nicht.
                    Eher ein Papagei aus der Vergangenheit, der vollkommen veraltete Standpunkte wiedergibt.

                    ... und dann auch noch falsch.

                    Kant, mein junger Freund, hat Strafe NIE, NIE, NIE als Mittel der Abschreckung begriffen. Für Kant war die Gerechtigkeit als solche der Strafgrund. Was in der extremen Aussage mündet, dass wenn der letzte Mensch den vorletzten Menschen umgebracht hätte, er sich zur Strafe selber umbringen müsste. (Wodurch dein Abschreckungsgedanke ad absurdum geführt würde, denn wer würde noch übrig sein um abgeschreckt zu werden, wenn der letzte Mensch tot wäre?)
                    Bitte leg mir nicht irgendwelche Worte in den Mund. Dass Kant die Strafe als Mittel zur Abschreckung verstanden hat hat niemand gesagt. Ich führe auch in meinem ersten Post genau aus, warum ICH den einzigen Zweck der Strafe mittlerweile in der Abschreckung sehe, da sich nach Kant herausgestellt hat, so meine ich, dass der Mensch sich eben nicht der eigenen Vernunft bedient. Soetwas wie das Vernunftsrecht das Kant so oft zitiert hat gibt es in der realen Welt einfach nicht. Kant war jedoch sehr wohl für eine Äquivalenz zwischen Tat und Strafe (er spricht von der Gleichheit zwischen Verbrechen und Wiedervergeltung), und das ist worauf ich mich berufe.

                    Da der Begriff Abschreckung per se schon das Vorhandensein von 'abschreckbaren' Wesen vorraussetzt, ist dein Gedankenspiel zwar ganz nett, aber bedeutungslos. Dass der [i]philosophische[/] Sinn der Strafe nicht in der Abschreckung liegt ist evident, aber wenn wir auf die Realität schauen wird klar, dass die Strafe einzig und allein der Abschreckung dient (evtl. noch temporäre Verhütung).
                    Was sie jedoch NICHT schafft ist Gerechtigkeit.

                    Kommentar


                      #85
                      Ich lege Dir garnichts in den Mund. Das ist schwul. Und damit würde ich im Iran die Todesstrafe riskieren.
                      Wenn Du schreibst, dass deine Thesen zum Großteil auf Kant und Hegel "basieren", impliziert das eine hierauf aufbauen. Tun sie eben nicht. Allenfalls sind sie in Abgrenzung zu Kant entstanden. Dann "basieren" sie aber nicht darauf im engeren Wortsinne.
                      Oder andersrum: Du hast schlecht formuliert; ich habe Dir nichts in den Mund gelegt.


                      Das was Du im Folgenden schreibst, verstehe ich nicht. Nun bin ich (vor dem Hintergrund deiner bisherigen Ergüsse) wirklich massiv versucht als Grund nicht mein beschränktes Verständnis, sondern vielmehr deine Verwirrtheit anzuführen. Oder aber Du wirfst Rauchbomben. Aber versuchen wir es dennoch und zerlegen mal den letzten Absatz:

                      a) Abschreckung setzt schon per se ein abschreckbares Wesen voraus.
                      b) Mein Gedankenspiel ist "ganz nett, aber bedeutungslos".
                      c) Der philosophische Sinn von Strafe liegt evident nicht in der Abschreckung
                      d) In der Realität dient Strafe einzig und allein der Abschreckung
                      e) Strafe schafft keine Gerechtigkeit

                      Zu a) und b): Freilich sind Menschen "abschreckbar". Die interessante Frage ist aber, WIE diese Abschreckung funktioniert. Wir diskutieren nicht über Sinn- und Unsinn von Strafe. Wir diskutieren darüber wie Strafe beschaffen sein muss, damit sie (auch) abschreckt.
                      Du behauptest, dass die Todesstrafe notwendig ist um Abschreckung (bei gewissen Straftaten) zu erreichen. Das ist deine Kernthese. Du greifst dabei auf einen Saldierungsgedanken zurück.
                      Ich nun stelle fest, dass dieser Saldierungsgedanken vollkommen ungeeignet ist.

                      Dazu sagst Du nichts, sondern bezeichnest es als "ganz nettes, aber bedeutungsloses Gedankenspiel". Wie gesagt; das ist entweder eine Rauchbombe oder Du hast es immernoch nicht geschnallt. Ich bestreite nicht das abschreckbare Wesen; ich bestreite, dass die Todesstrafe einen über normale Strafen hinausgehenden Abschreckungseffekt erzielt (aus den oben genannten Gründen eben weil Menschen NICHT rational saldieren!).

                      Deine abschließenden Feststellungen c) und d) sind (man ist versucht zu sagen: natürlich!) auch falsch:

                      Wie gesagt dient die Strafe durchaus auch allgemeinschützenden Zwecken, indem den anderen rechtstreuen Menschen demonstriert wird, dass die Gesetze gelten (sog. positive Generalprävention), ebenso wie sie einen Täter resozialisieren (sog. positive Spezialprävention). Einfach mal bei Wiki "Strafzwecktheorien" reinhauen; für alle die sich ein bisschen interessieren; hier auch: bei Interesse geb ich gerne weitere Literaturhinweise.

                      Man kann für die Todesstrafe sein.
                      Aber probiert es bitte, bitte nicht mit Abschreckungsgedanken zu begründen. Ihr werdet IMMER scheitern. Wer für die Todesstrafe ist, MUSS über Kant oder die Bibel gehen.... ein Schelm wer böses dabei denkt.

                      Kommentar


                        #86
                        Respekt rub1kon, sehr gute Ausführungen. Machst du Jura?

                        Kommentar


                          #87
                          Ich "mache" nicht Jura; ich lebe Jura! j/k

                          Aber ja: Hab mein erstes Staatsexamen gemacht, arbeite zur Zeit am Lehrstuhl und in ner Kanzlei und schreibe meine Doktorarbeit.

                          Kommentar


                            #88
                            Dachte ichs mir doch, solche Argumentationen sind mir aus meinem Bekanntenkreis bekannt.
                            Viel Glück für die Doktorarbeit!

                            Kommentar


                              #89
                              myc postete
                              NT postete
                              myc, meiner Meinung nach geht deine Rechnung nicht auf (auch wenn er sehr toll klingt und du wahrscheinlich denkst, die anderen halten dich für den tollsten Philosophen). Mal wirklich davon abgesehen, ob ein Mensch das Recht auf Leben hat oder nicht:

                              Wenn jemand einen Mord begeht, lautet deine logische Konsequenz: Todesstrafe.
                              Was ist dann aber mit der Person, die eben diese Todesstrafe vollzieht? Die hat also ebenso einen Menschen umgebracht. Um mal deine Argumentation aufzugreifen, das Opfer hat in diesem Fall auch keine Wahl gehabt, jedoch der "Täter". Darf er das machen, nur weil es im Gesetz festgelegt ist und der Mörder nicht, weil es eben verboten ist?
                              Wenn du diese Frage mit ja beantwortest, dann sag mir, wie kann es denn gerecht sein; der Mörder konnte ja nicht wählen, ob er sich diesen Gesetzen unterwirft oder nicht. Nach deinem Prinzip müsste also jeder sein eigener Richter sein, denn alles andere wäre ja "ungerecht".
                              Du betrachtest das Ganze einfach nur komplett rational aus Sicht der Verbrechensbekämpfung in einem Staat vor dem Hintergrund, die maximale Abschreckung bzw. Prävention zu erreichen! Aber genau deswegen kann die Strafe gar nicht "gerecht" sein, denn es geht ja nicht darum, ein Äquivalent zur Straftat zu suchen, sondern darum, solche Straftaten aufgrund der Höhe des Strafmaßes zu verhindern. Denn sonst würde man jemanden, der zum Beispiel Körperverletzung ausübt, ja am besten auch verletzen, denn es ist äußerst subjektiv, ob eine Geldstrafe oder auch eine (kurze) Freiheitsstrafe jetzt für diese Person strafend ist oder nicht. Nur in Einbezug von Menschlichkeit kann man Entscheidungen über Strafen und Recht treffen, nach deinen Argumenten wäre ein gemeinschaftliches Leben gar nicht nicht möglich.
                              Erstmal will ich mich hier nicht als großen Philosophen hinstellen, sondern viele User hier mal zur Reflexion auffordern. Die Thesen die ich ausgeführt habe basieren übrigends zum Großteil auf Kant und Hegel, die BEIDE die Todesstrafe auch für notwendig hielten.

                              Deine Argumentation mit Henker = Mörder etc. ist leider in sich falsch, der Henker ist lediglich Exekutivorgan des Rechtes, dass die Strafe festsetzt, sie aber offensichtlich nicht ausführen kann. Außerdem ist meine Argumentation mit Täter und Opfer ganz anders. Die Todesstrafe ist ja nur eine Reaktion auf einen schon gegangenen Mord, hier gibt es logischerweise keine Wahl mehr. Ich wollte folgendes heraustellen: Der Mörder kann sich ganz bewusst für oder eben gegen einen Mord und seine Konsequenzen entscheiden, diese Möglichkeit fehlt aber dem Opfer.

                              Das eine Strafe niemals gerecht ist folgert sich daraus, und das schreibe ich übrigends auch explizit so, aber nett dass du mich nochmal draufhinweist ..
                              Schlecht sich auf Kant und Hegel zu beziehen! Grundsätzlich ist es immer schwer sich bei Diskussionen auf Einzelne zu beziehen nur weil sie einen Namen als " Interlektuelle" haben. Die Philosophie ist keine Naturwissenschaft, wo es festgelegte Regeln gibt - ein richtig oder falsch - nur weil es ein großer " Mann " es mal gesagt hat. Sehe Nietzsches Sicht zu dieser Sache und ich bezweifle, dass einen wahrer Übermensch sich auch im Ansatz nur von Strafen abschrecken lässt. Eine Person, die die Konsequenzen im allgemeinen Verständnis von Gerechtigkeit als ein schwacher Normalbürger sieht, lässt sich vll. davon abschrecken. Aber gerade die Konsequenz bzw. das Verbot fördert Massenmorde und Verbrechen, da der Mensch aus der Herde austreten kann. Zu etwas Besonderem wird.

                              Kommentar


                                #90
                                "Ich bin für die Todesstrafe. Wer schreckliche Dinge getan hat, muss eine angemessene Strafe bekommen. So lernt er seine Lektion für das nächste Mal."

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X