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NORDKOREA postete
Ein Mensch darf nur so lange entscheiden was er tut und was nicht, insofern er nicht die Gesellschaft in Gefahr damit bringt.... Und nun sind wir am entscheidenden Punkt..
Ganz genau, GENAU DAS ist der entscheidende Punkt. Die Entscheidung zum Marihuana-Konsum ist eine REIN individuelle Entscheidung, sie hat keinerlei gesellschaftliche Konsequenzen. Wenn du in dieser Hinsicht anderer Meinung bist, und nur so lässt sich deine Aussage interpretieren, so erläutere das bitte.
Ob ich kiffe oder nicht, ob ich Alkohol trinke oder nicht, ob ich morgens Kaffee trinke oder nicht, das alles betrifft nur MICH. Also ist es auch nur MEINE Entscheidung ob ich dies tue oder nicht.
NORDKOREA postete
Ich weiß nich ganz ob du es noch nicht gerallt hast aber Cannabis IST ein Rauschmittel, das lässt sich nicht bestreiten oder widerlegen und wie verharmlosend du hier grad laberst,...DAS ist verantwortungslos
Wie gesagt will ich NICHT verharmlosen, Cannabis IST gefährlich, gerade wenn man es im jungendlichen Alter konsumiert, Cannabis hat ein Suchtpotential und Cannabis kann einen signifikanten Effekt auf das Leben eines Menschen haben.
All das kann Alkohol, Nikotin, Zucker, Fett, Salz etc. aber AUCH ! "Dosis sola venenum facit", falls dir das etwas sagt .. es kommt bei allen Konsumobjekten auf einen verantwortungsvollen und bewußten Konsum an.
Es ist aber Fakt, dass Cannabis aus toxikologischer Sicht nicht so gefährlich ist wie z.B. Alkohol oder Nikotin (http://new.apotheken-raucherberatung.ch/typo3temp/pics/ba1f46e1f0.jpg). Auch sonstige kognitive Einschränkungen verursacht durch Cannabis (die will ich gar nicht abstreiten, ich studiere und merke das selber) sind reversibel, im Gegensatz zu der irreversiblen Schädigung durch Alkohol z.B..
Und das Cannabis ein Rauschmittel ist steht wohl nicht zur Diskussion. Aber ein erfahrener Konsument kann seinen Rausch bedeutend besser einschätzen als ein seltener/neuer Konsument.
Aber die ganze Diskussion ist einfach sinnlos. Die Dämonisierung von Cannabis ist viel zu weit fortgeschritten als dass man mit Leuten wie euch diskutieren könnte.
Ich will dir mal einen viel diskutieren Artikel aus dem dt. Ärzteblatt nahelegen (http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=cannabis+auto&id=24785), lies ihn dir mal durch und denk mal drüber nach.
Was soll egtl immer dieses 'Alkohol und Nikotin sind schlimmer' - "Argument"? Seid ihr dumm? Ernst gemeinte Frage! Jedem klar denkendem Menschen ist doch bewusst: Würde Alkohol oder Nikotin etwas vollkommen neues sein, würde man es auf Grund ihrer Wirkung direkt verbieten. Da die Menschen sich das Zeug aber schon seit 100en Jahren reinballern ist es eben Kultur und Kultur wird nicht verboten. Von wem den? Solche Lemmingsparteien gibt es nicht. Punkt. Da besteht keine Diskussionsgrundlage. Und Gras wird einfach nicht legalisiert weil es eben schädliche Wirkungen hat und einfach gesellschaftlich zu spät kommt bzw. kulturell nicht effektiv genug war. Dass es harmloser ist spielt da doch schon absolut keine Rolle mehr..
crz IQ143 postete
Was soll egtl immer dieses 'Alkohol und Nikotin sind schlimmer' - "Argument"? Seid ihr dumm? Ernst gemeinte Frage! Jedem klar denkendem Menschen ist doch bewusst: Würde Alkohol oder Nikotin etwas vollkommen neues sein, würde man es auf Grund ihrer Wirkung direkt verbieten. Da die Menschen sich das Zeug aber schon seit 100en Jahren reinballern ist es eben Kultur und Kultur wird nicht verboten. Von wem den? Solche Lemmingsparteien gibt es nicht. Punkt. Da besteht keine Diskussionsgrundlage. Und Gras wird einfach nicht legalisiert weil es eben schädliche Wirkungen hat und einfach gesellschaftlich zu spät kommt bzw. kulturell nicht effektiv genug war. Dass es harmloser ist spielt da doch schon absolut keine Rolle mehr..
Man sieht du hast dich INTENSIVST mit der Geschichte von Cannabis befasst.
Folgerichtig hast du mit deinem Intellekt erschlossen, dass Cannabis auf Grund seiner Neuartigkeit und fehlenden Geschichte einfach 'zu spät' ist.
Oh man .. Erstmal ist Hanf an sich älter als Nikotin und Alkohol zusammen, also erzähl bitte nichts von fehlender Geschichte. In China, Indien und Mittelasien wurde Hanf schon lange vor Christi angebaut und auch geraucht. Auch in Europa und speziell Frankreich und England war Cannabis als Konsumobjekt ab dem 17. Jahrhundert bekannt und auch anerkannt.
Das Verbot an sich gibt es ja erst seit den 30er Jahren, als Hanf als Nutzplanze der Baumwollindustrie zu mächtig wurde und daraufhin durch deren Lobbies verboten wurde. (Gab unglaubliche Kampanien dazu wo Cannabis mit 'Negern' assoziaziert wurde etc)
Cannabis HAT Kultur, und wenn du mal nach Mittel-/Nordasien gehst siehst du auch was für eine :)
Problem ist halt diese Dämonisierung von Cannabis seit den 30er Jahren, das die Leute/Gesellschaft natürlich geprägt hat und es ihnen schwer macht, anders über Cannabis zu denken. Gab z.B. Studien wo Ratten eine Dosis THC gespritzt wurde, die dem 70fachen davon entspricht, was ein Mensch als Rauschdosis braucht ..
Ich will nochmal auf den Artikel ausm Ärzeblatt oben hinweisen, und wer Interesse hat kann auch mal was zur "Kleiber-Studie" googeln, eine Studie beauftragt vom deutschen Bundesministerium die auch zu Interessanten Ergebnissen kam :)
tiM.s postete
es ist aber nicht harmlos, raffs halt
Wo liegen die Gefahren für volljährige Menschen? Ich sehe da nur die psychische (Apathie und psychische Abhängigkeit) und halt die üblichen Gefahren vom Konsum durch rauchen. Die von ernsthaften psychischen Erkrankungen wie Psychosen ist gering und tritt eher bei frühem Konsum unter 16 Jahren auf.
Als Beleg dazu will ich mal die von mir oben genannte Kleiber-Studie herziehen:
Eine Abhängigkeit vom Typ Cannabis entsprechend der Klassifikation des DSM-IV ließ sich bei 2% derjenigen aktuellen Konsumenten feststellen, die bislang ausschließlich Cannabisprodukte und nicht auch andere "harte" Drogen konsumiert hatten. Die Abhängigkeitsraten steigen jedoch bei parallelem, insbesondere aktuellem, Beikonsum anderer illegaler Substanzen auf bis zu 20% und lagen in der untersuchten Gesamtgruppe bei 8%. Interessanterweise weichen die Selbsteinschätzungen von der objektive Diagnostik ab: Insgesamt fühlen sich mehr Konsumenten psychisch abhängig von Cannabis als bei Anwendung psychiatrischer Diagnosesysteme (DSM-III-R; DSM-IV) klassifiziert würden. Die berichteten Probleme im Zusammenhang mit Cannabis incl. der Abhängigkeitsprobleme stehen dabei in keinem nachweisbaren Zusammenhang mit Indikatoren wie der Konsumdauer oder Konsummengen, sondern eher mit Faktoren, die als Indikatoren einer allgemeinen schlechteren psychischen Gesundheit gelten und prädisponierend für ungünstige Konsumverläufe sein können (ein früher Konsumeinstieg oder psychische Probleme wie Gehemmtheit, geringe Selbstwirksamkeit etc.). Insofern kann problematischer Cannabiskonsum auch als Strategie der Bewältigung (Coping) alltäglicher Belastungen interpretiert werden.
Bei KEINERLEI Beikonsum anderer Drogen lag die Abhängigkeitsrate bei 2(!!!)%.
Auch das Vorurteil dass Cannabiskonsum apathisch bzw. motivationslos macht (Amotivationales Syndrom) wurde widerlegt. Es handelt sich laut Kleiber viel mehr um einen Effekt der Selbstelektion, d.h. wer eh schon von Natur aus eine geringe Motivation hat greift häufig auch zu Cannabis, es ist aber NICHT das Cannabis das den Menschen motivationslos macht.
Ist schon recht spät, aber heißt das, dass zwei Prozent aller getesteten Raucher Cannabis-abhängig wurden? Falls ja, finde ich das irgendwie schon ziemlich viel.
TanaTusprktschz postete
von kiffen kann man schizophren werden... erlauben?.. nein danke :x
Vom Rauchen kriegt man Krebs, vom Saufen Löcher im Hirn und ne kaputte Leber, sollte man dann auch alles verbieten, oder etwa nicht?
Wer das Risiko eingehen will, sollte nicht vom Staat daran gehindert werden !
ja dann legalisieren wir doch einfach ALLES!
ganz ehrlich..?! das halte ich echt für das beste!
dann wird wenigstens mal richtig aufgeklärt.. und die jugendlichen haben nich mehr den großen reiz etwas verbotenes zu tun. heisst, sie können ihren freunden nich mehr erzählen, was sie nich cooles getan haben.
es gibt halt immer welche, die auf irgendetwas hängen bleiben und nicht wissen wann genug is.. is bei allen drogen das gleiche
schtrülüschüs postete
Aber dass "nur" jeder Fünfzigste abhängig wird, ist doch weiß Gott kein Argument für eine Legalisierung?
Das ist mal wieder mit zweierlei Maß gemessen, wenn die Abhängigkeitsrate von Cannabis also kein Argument ist, dann müsste Alkohol und Nikotin deiner Meinung nach also sofort verboten und deren Besitz und Herstellung mit bis zu 5 Jahren Freiheitsentzug bestraft werden? (deren Abhängigkeitsraten liegen doppelt bzw. 4mal so hoch !!! )
Und aus diesem Grund trinkst du dann selber wohl auch kein Alkohol ...
schtrülüschüs postete
Aber dass "nur" jeder Fünfzigste abhängig wird, ist doch weiß Gott kein Argument für eine Legalisierung?
Das ist mal wieder mit zweierlei Maß gemessen, wenn die Abhängigkeitsrate von Cannabis also kein Argument ist, dann müsste Alkohol und Nikotin deiner Meinung nach also sofort verboten und deren Besitz und Herstellung mit bis zu 5 Jahren Freiheitsentzug bestraft werden? (deren Abhängigkeitsraten liegen doppelt bzw. 4mal so hoch !!! )
Und aus diesem Grund trinkst du dann selber wohl auch kein Alkohol ...
Leuchtet alles ein!
Also die Abhängigkeitsrate von Nikotin is wohl eher 30-40 mal so hoch. Und was hier Leute ankommen von wegen Cannabis sei gefährlich für Mitmenschen? Wo denn? Unter Cannabiskonsum habe ich JEGLICHE Kontrolle über meine ethischen Gedanken. Hingegen wenn ich trinke verliere ich schnell meine Hemmungen in versch. Hinsicht. Es gibt zig "lustige" Videos von vollgetrunken Affen im Internet, die sich selbst und anderen Schaden. (z.b. der Typ der sowas von Besoffen seinen eigenen Schädel zig mal gegen ne Windschutzscheibe donnert) Nach JAHRELANGEM Cannabiskonsum habe ich noch nicht EINE Aktion gesehen die derjenige Mensch nicht auch ohne Drogen gemacht hatte und die dabei jemanden gefährdet hätte.
@ den lustigen Typen mit "ich trinke mein Bier nach der Arbeit ohne Rausch". Schon mal daran gedacht warum es 4000000000 versch. Sorten gibt? Nein, nicht nur wegen den versch. Effekten (Bodyhigh, Headhigh usw) sondern auch wegen dem GESCHMACK. Meine Lieblingssorte ist btw White Widow (schmeckt leicht süßlich/bitter) siehe CannabisCup
edit:
Gemäß einer Studie der Freien Universität Berlin und des Sozialpädagogischen Instituts Berlin (SPI) kann ein Ausstieg aus dem Cannabiskonsum unabhängig von der Dauer des Konsums zu jeder Zeit errfolgen.
n4poleon postete
Hm, ich glaube es gibt einfach viel mehr Menschen die rauchen, als du z.B. denkst.
Vorallem in unserm Alter kenne ich allein einige.
In meinem Jahrgang warns bestimmt 30 aus 180.
Außerdem muss man ja sowieso zu einem gewissen Grad kaputt sein um sich hier im Forum zu beteiligen, daher is es evt auch kein Zufall :)
mit den 30 würd ich dann kein wort mehr wechseln. gehört lebenslänglich drauf
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