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dayLighT postete
Man überlege sich doch einmal, was passiert, wenn der Staat fortan den Arbeitgebern vorschreibt, einer Friseuse, die bis jetzt 3.89 die Stunde verdient hat, 7,50 oder gar 10 zu bezahlen. Nicht, dass ich es den Menschen nicht gönnen würde, aber die Folge wäre eine Schließung des Betriebes.
schon drollig zu behaupten es würde, mit einführung des mindeslohns, keine friseure mehr in deutschland geben.
das argument ist doch immer "der markt regelt" ..es müssen genausoviel haare geschnitten werden wie vorher, dann muss man eben 10 anstatt 5euro bezahlen..who cares
Halte ich für ausgesprochenen Schwachsinn. Dann gehen einfach weniger Leute zum Friseur und es kommt zum Arbeitsplatzabbau.
Gerade Leute, die wenig Geld verdienen und sich einen Friseurbesuch sowieso schon kaum leisten können, gehen dann erst recht nicht mehr zum Friseur. (Der Friseurbetrieb war übrigens nur ein Beispiel.)
Dass sich Arbeit lohnen muss und auch für diese Menschen, die jede Woche 40 h und mehr körperlich sehr hart arbeiten, ist klar, aber ich glaube der Mindestlohn ist nicht der richtige Weg.
(Nach deiner Argumentation könnten übrigens auch die Lebensmittelpreise ständig weiter steigen, muss doch eh genau so viel gegessen werden wie vorher, oder?)
dachte auch immer so, bin grade in frankreich und mein kollege sagt hier gibts den mindestlohn schon ewig und so wie ich das sehe steht frankreich noch. viele andere europaeische staaten haben ihn auch.
yc3 postete
Linke :=NPD: Das ist meiner Ansicht nach falsch. Die Linke und die NPD haben ziemlich viele Gemeinsamkeiten. Angefangen damit, dass sie mehr oder weniger radikal sind, bishin zum Mittel Populismus, welches das einzige ist, das beide Parteien im Wahlkampf benutzen, bis über die ziemlich ähnliche Vorstellung der Finanzpolitik. Der einzig eklatante Unterschied zwischen den beiden Parteien ist halt, dass die eine links ist und die andere rechts.
So ein Käse. Die NPD erklärt sich selbst als verfassungsfeindliche Partei (d.h. lehnt das Grundgesetz ab) und vertritt einen ausgeprägten Rassismus. Dazu kommen noch Punkte wie Geschichtsrevisionismus, Holocaust-Leugnung, Ablehnung des Multinationalismus, Wiedereinführung der Deutschen Mark, der Austritt Deutschlands aus NATO und EU, Homophobie, Wiedereinführung der Todesstrafe und und und. Punkte, die es bei der Linkspartei so nicht gibt (okay, aus der NATO wollen die glaub ich auch raus).
Populismus gibt es übrigens in allen Parteien. CDU, SPD, Linke, NPD.
populismus gibts überall...das ist wohl richtig, aber sonst nicht ausschließlich
und im endeffekt sind all diese dinge, die du da aufzählst das, was ich als "unterschied zwischen links und rechts bezeichne". all die unterschiede, die du aufgezählt hast, sind "rechte" eigenschaften. kann dir genausogut linke eigenschaften erzählen, die die linke vertritt, so wie arbeit für alle, mindestlohn, verstaatlichung von vielen "wichtigen" institutionen... das liegt nunmal alles in den traditionen der parteien, insofern finde ich das, was ich geschrieben habe, alles andere als schmarrn.
naja komm, wenn du so anfängst, kann ich genauso behaupten, die fdp ist das gleiche wie die npd nur liberal statt rechts :E
tja, wenn du mir eine einzige gemeinsamkeit nennen kannst, dann kannst du das machen. fakt ist, dass sich npd und linke in vielen teilen des programms garnicht so sehr unterscheiden. dass sich die parteien nicht zusammenschließen werden deswegen ist mir allerdings auch glasklar.
LeChimp postete
dachte auch immer so, bin grade in frankreich und mein kollege sagt hier gibts den mindestlohn schon ewig und so wie ich das sehe steht frankreich noch. viele andere europaeische staaten haben ihn auch.
jo glaube der mindetlohn is in knapp 20 von 25 eu ländern... und die gibs noch!!!
und die sehn sogar noch zum frisör ;)
Wenn Menschen nach Freiheit förmlich rufen, liegt es auf der Hand warum viele Menschen die FDP wählen. Online-Durchsuchung, mehr Bürokratie und Datenskandale in einer modernen Welt gehören dazu,dass Leute eher Liberalismus anstatt Sozialismus und Konservatismus bevorzugen. Ein dementsprechendes Beispiel sieht man am Ende des 2ten Weltkrieges als die FDP auch an der Regierung mit beteiligt gewesen ist.
Das ist für mich der einzige Grund warum die FDP immoment einen "Aufschwung" erlebt.
LeChimp postete
dachte auch immer so, bin grade in frankreich und mein kollege sagt hier gibts den mindestlohn schon ewig und so wie ich das sehe steht frankreich noch. viele andere europaeische staaten haben ihn auch.
Die Betonung liegt auf "noch"!!!11
Also Frankreich sollten wir uns nun wirklich als allerletztes Vorbild nehmen :D
Jungosi postete
Deutsche Zeitungen haben normalerweise eine politische Richtung , die sie vertreten. taz, Zeit und Spiegel z.B. sind eher links eingestellt , während etwa die faz mehr nach rechts (bzw. markliberal , rechts darf man hier ja nicht sagen) geht. Ich kann dir bestimmt einige faz-Artikel geben , in denen unglaubliche Widersprüche bei den Grünen, der SPD und der SED zu finden sind.
Es stimmt natürlich dass man Zeitungen eine gewisse politische Richtung unterstellen kann: Und wenn man es kurz machen will, kann so die 4 größten Tageszeitungen von Links nach Rechts einordnen: Frankfurter Rundschau - Süddeutsche - FAZ - Welt.
Wenn du aber nun die ZEIT mit der taz und dem SPIEGEL auf eine Stufe stellst ist das nicht ok: Zum einen ist die taz STARK links, linker als die Rundschau. Weiterhin ist der SPIEGEL nicht mehr eindeutig in die linke Ecke zu setzen. Bis Anfang der 90er konnte man den SPIEGEL zwar noch als Mitte-Links bezeichnen, aber das hat sich seither auch ins Liberale (und auch Konservative) verschoben (auch wenn sich die Meinung dass der SPIEGEL links sei, bis heute fälschlicherweise hält).
Und der ZEIT kann man wohl auch nicht umbedingt unterstellen sie wäre Pro Links - eher ist sie momentan die dt. (Wochen)Zeitung, die am ehesten in der Mitte angesiedelt ist (tendenziell aber liberal ist).
Die politischen Richtung einer Zeitung spiegelt sich aber hauptsächlich in den Kommentaren o.ä. wieder. Das obige verlinkte ZEIT-Artikel ist ein Tatsachenbericht. Selbst wenn die ZEIT links wäre, wäre er noch korrekt.
ChackZz postete
LeChimp postete
dachte auch immer so, bin grade in frankreich und mein kollege sagt hier gibts den mindestlohn schon ewig und so wie ich das sehe steht frankreich noch. viele andere europaeische staaten haben ihn auch.
Die Betonung liegt auf "noch"!!!11
Also Frankreich sollten wir uns nun wirklich als allerletztes Vorbild nehmen :D
In 20 von 27 Ländern in der EU gibt es Regelungen zum Mindestlohn.
Was die FDP von sich gibt ist teilweise schon selten dumm, allerdings ist sie für mich ein geringeres übel, als andere Parteien und nein, ich meine damit nicht nur die Linke und die NPD.
Und zur politischen Richtung der Zeit würde ich sagen, dass sie mal links und mal rechts ist, was auch genau der Grund dafür ist, dass ich sie so gerne lese.
Das ist weniger ein "FDP = stark" als viel mehr ein "SPD/CDU/CSU = schwach" Trend. Die FDP profitiert halt massiv von der Schwäche der großen Parteien. Dazu erlaubt sich die Partei recht wenige große Fehler.
hyy postete
Wenn Menschen nach Freiheit förmlich rufen, liegt es auf der Hand warum viele Menschen die FDP wählen. Online-Durchsuchung, mehr Bürokratie und Datenskandale in einer modernen Welt gehören dazu,dass Leute eher Liberalismus anstatt Sozialismus und Konservatismus bevorzugen.
Die FDP werden als Koalitionspartei solche Sachen wie Online-Durchsuchungen, Videoüberwachung und Vorratsdatenspeicherung mittragen.
Warum die sich also Bürgerrechte auf die Fahne schreiben ist mit schleierhaft.
hyy postete
Ein dementsprechendes Beispiel sieht man am Ende des 2ten Weltkrieges als die FDP auch an der Regierung mit beteiligt gewesen ist.
Quatsch. Mit wem hätte die CDU koalieren sollen? Zur Wahl standen SPD oder FDP - und das Programm letzerer war wesentlich näher an dem der CDU!?
Dfens postete
Der Grund ist einfach das Schwarz'Gelb wohl das beste für D wäre!
Super Argument. Aber bisher gabs ja davon net allzu viele die standgehalten haben.
Doso postete
Das ist weniger ein "FDP = stark" als viel mehr ein "SPD/CDU/CSU = schwach" Trend. Die FDP profitiert halt massiv von der Schwäche der großen Parteien. Dazu erlaubt sich die Partei recht wenige große Fehler.
kraut postete
in meinem bekanntenkreis wählen zwei unterschiedliche kategorien von menschen die fdp.
1) diejenigen die sich am wenigsten mit politik auseinandersetzen und nur hier und da mal was aufschnappen
2) arschlöcher
Und welche wählen SPD/Grüne und insb. Linke? Die, die sich zwar mit Politik auseinandersetzen, keine Arschlöcher sind, aber von der Materie an sich keine wirkliche Ahnung haben?
Abschließend zum ganzen Thread kann man einfach sagen, dass zumindest m. E. über 80 % der Bevölkerung nicht das Vorwissen hat, um nun aufgrund eines Studiums (in dem Bereich) oder aufgrund anderer Quellen etc., das zu wählen, was wirklich am besten für das Land bzw. sie ist.
Wäre dieses der Fall, dann würde ein Großteil der CDU/CSU- und FDP-Wähler dieses auch wirklich aus Verständnis und nicht aus anderen Gründen tun und zudem würde der Anteil dieser Parteien noch deutlich größer ausfallen
Den Schwachsinn glaubst du doch hoffentlich selbst nicht.
Tatsächlich ist es nämlich tendenziell eher anders herum, nämlich das gerade die CDU in den Schichten mit höherer Bildung einiges an Stimmen verliert.
Beispiel: Studenten verstehen es am ehesten, warum Studiengebühren nicht gut sind, und dass Studiengebühren auch im krassen Gegensatz zu der Idee der freien Bildung stehen. Sowas sieht man dann auch an den Wahlergebnissen in Uni-Städten.
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