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    #61
    ChackZz postete
    Huerdi postete
    ich habe mir hier jetzt nicht alles durchgelesen, aber es ist so, dass die FDP grundsätzlich von den selben Leuten immer gewählt wird. Und diese entsprechenden Leute gehen auch immer wählen.
    -> geringe Wahlbeteiligung -> hoher FDP Anteil!
    Würde ich nicht unterschreiben, denn so lassen sich die enormen Steigerungen der FDP auf Landesebene nicht erklären.
    Wie jede Partei hat die FDP natürlich Stammwähler, daneben sind es Leute, die eigentlich CDU wählen, aber aufgrund einiger Punkte eher zur FDP tendieren.
    Außerdem sind es sicher auch viele Jungwähler, die zwar bürgerlich regiert werden wollen, jedoch mit dem "Anti-Jugend-Kurs" der Union (Killerspiele, Paintball, Internetzensur) nicht klarkommen und deshalb die FDP wählen, die ja durchaus auf Freiheit und Bürgerrechte setzt.

    Ich tendiere sehr zur FDP, weil sie einfach in sehr wesentlichen Punkten mit meiner Meinung übereinstimmen, nämlich Atomkraft, Wehrpflicht, Modell der Studiengebühren (Hamburger Modell), Abbau von Subventionen.
    Den einzigen Punkt den ich wirklich skeptisch sehe, ist das Steuermodell. Ich kann mir vorstellen, dass es finanzierbar ist, aber völlig überzeugt bin ich noch nicht.
    Naja, jetzt nur mal ganz plakativ dargestellt:

    Wir haben bei nat. Personen mit ESt, SolZ, KiSt, Sozialabgaben etc. und dann auch noch indirekt USt etc. eine quasi Steuerbelastung von teilweise m. W. n. bis zu 80 %, wenn nicht sogar höher. Hinzu kommt noch durch 1000de anhängige Verfahren bei BFH, FG etc. eine völlig unakzeptable Unplanbarkeit für die Zukunft und vieles vieles mehr.

    Folge daraus => Viele gerade gut Verdienende können mit ihren Unternehmen etc. nicht planen bzw. habe zu wenig übrig und gehen selbst oder zumindest mit Ihrem Geld ins Ausland etc.
    Folge daraus => Steuereinnahmen etc. sinken.

    Und nun muss man halt Wege finden, Steuereinnahmen im Land zu behalten.

    Lieber 1000 Leute die 10 € Steuereinnahmen bringen als 10 Leute die je 100€ bringen. :)

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      #62
      yc3 postete
      Linke :=NPD: Das ist meiner Ansicht nach falsch. Die Linke und die NPD haben ziemlich viele Gemeinsamkeiten. Angefangen damit, dass sie mehr oder weniger radikal sind, bishin zum Mittel Populismus, welches das einzige ist, das beide Parteien im Wahlkampf benutzen, bis über die ziemlich ähnliche Vorstellung der Finanzpolitik. Der einzig eklatante Unterschied zwischen den beiden Parteien ist halt, dass die eine links ist und die andere rechts.
      So ein Käse. Die NPD erklärt sich selbst als verfassungsfeindliche Partei (d.h. lehnt das Grundgesetz ab) und vertritt einen ausgeprägten Rassismus. Dazu kommen noch Punkte wie Geschichtsrevisionismus, Holocaust-Leugnung, Ablehnung des Multinationalismus, Wiedereinführung der Deutschen Mark, der Austritt Deutschlands aus NATO und EU, Homophobie, Wiedereinführung der Todesstrafe und und und. Punkte, die es bei der Linkspartei so nicht gibt (okay, aus der NATO wollen die glaub ich auch raus).

      Populismus gibt es übrigens in allen Parteien. CDU, SPD, Linke, NPD.

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        #63
        #61
        Oder aus Bayern kommt!

        Ist mir hier doch recht deutlich aufgefallen, dass diejenigen die CDU/CSU hier so unterstützen und alles andere als Schwachfug darstellen wollen....aus Bayern kommen.

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          #64
          in meinem bekanntenkreis wählen zwei unterschiedliche kategorien von menschen die fdp.
          1) diejenigen die sich am wenigsten mit politik auseinandersetzen und nur hier und da mal was aufschnappen
          2) arschlöcher

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            #65
            Der Grund ist einfach das Schwarz'Gelb wohl das beste für D wäre!

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              #66
              #66 Für einen weoteren Schritt in Richtung Überwachungsstaat?

              Sicher.

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                #67
                schtrülüschüs postete
                yc3 postete
                Linke :=NPD: Das ist meiner Ansicht nach falsch. Die Linke und die NPD haben ziemlich viele Gemeinsamkeiten. Angefangen damit, dass sie mehr oder weniger radikal sind, bishin zum Mittel Populismus, welches das einzige ist, das beide Parteien im Wahlkampf benutzen, bis über die ziemlich ähnliche Vorstellung der Finanzpolitik. Der einzig eklatante Unterschied zwischen den beiden Parteien ist halt, dass die eine links ist und die andere rechts.
                So ein Käse. Die NPD erklärt sich selbst als verfassungsfeindliche Partei (d.h. lehnt das Grundgesetz ab) und vertritt einen ausgeprägten Rassismus. Dazu kommen noch Punkte wie Geschichtsrevisionismus, Holocaust-Leugnung, Ablehnung des Multinationalismus, Wiedereinführung der Deutschen Mark, der Austritt Deutschlands aus NATO und EU, Homophobie, Wiedereinführung der Todesstrafe und und und. Punkte, die es bei der Linkspartei so nicht gibt (okay, aus der NATO wollen die glaub ich auch raus).

                Populismus gibt es übrigens in allen Parteien. CDU, SPD, Linke, NPD.
                populismus gibts überall...das ist wohl richtig, aber sonst nicht ausschließlich

                und im endeffekt sind all diese dinge, die du da aufzählst das, was ich als "unterschied zwischen links und rechts bezeichne". all die unterschiede, die du aufgezählt hast, sind "rechte" eigenschaften. kann dir genausogut linke eigenschaften erzählen, die die linke vertritt, so wie arbeit für alle, mindestlohn, verstaatlichung von vielen "wichtigen" institutionen... das liegt nunmal alles in den traditionen der parteien, insofern finde ich das, was ich geschrieben habe, alles andere als schmarrn.

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                  #68
                  kraut postete
                  in meinem bekanntenkreis wählen zwei unterschiedliche kategorien von menschen die fdp.
                  1) diejenigen die sich am wenigsten mit politik auseinandersetzen und nur hier und da mal was aufschnappen
                  2) arschlöcher
                  Und welche wählen SPD/Grüne und insb. Linke? Die, die sich zwar mit Politik auseinandersetzen, keine Arschlöcher sind, aber von der Materie an sich keine wirkliche Ahnung haben?

                  Abschließend zum ganzen Thread kann man einfach sagen, dass zumindest m. E. über 80 % der Bevölkerung nicht das Vorwissen hat, um nun aufgrund eines Studiums (in dem Bereich) oder aufgrund anderer Quellen etc., das zu wählen, was wirklich am besten für das Land bzw. sie ist. Wäre dieses der Fall, dann würde ein Großteil der CDU/CSU- und FDP-Wähler dieses auch wirklich aus Verständnis und nicht aus anderen Gründen tun und zudem würde der Anteil dieser Parteien noch deutlich größer ausfallen

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                    #69
                    kraut postete
                    in meinem bekanntenkreis wählen zwei unterschiedliche kategorien von menschen die fdp.
                    1) diejenigen die sich am wenigsten mit politik auseinandersetzen und nur hier und da mal was aufschnappen
                    2) arschlöcher
                    Vielleicht verstehen jene einfach mehr davon , auch wenn du es nicht akzeptieren möchtest?

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                      #70
                      naja an der fdp wirds wohl ned liegen wenn üw staat

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                        #71
                        don postete
                        bla postete
                        also die fdp fordert handelsbeschränkungen, aber nur wenn sie weltweit durchsetzbar sind. ein alleingang von deutschland würde niemandem helfen nur deutschland mehr als allen anderen schaden! Dass das staatliche einmischen durch zu komplexe steuersysteme und lohnnebenkosten eine deutsche schwäche ist, sagt die fdp seit langem und bleibt richtigerweise auch jetzt dabei. bankenprivatisierung wäre der richtige weg gewesen und ist es auch immernoch, auch da hat die nahe und ferne vergangenheit die fdp bestätigt. Bankenrettungspakete hat die fdp nicht prinzipiell kritisiert, sondern sie für unabdingbar erklärt und dem der bundesregierung folgerichtig zugestimmt, auch wenn es keine ideallösung für die fdp darstellt. das konjunkturpaket hingegen ist eine absolut ungerechte angelegenheit. es ist ein absolut wettbewerbsverzerrender eingriff in viele bereiche des marktes und hätte wenn überhaupt nur in ganz wenigen bereichen sein müssen. besser hätte das geld anders genutzt werden können.
                        ich denke, dass die politik der fdp im großen und ganzen wirtschaftskompetenz ausstrahlt und deshalb momentan vergleichsweise gut dasteht
                        mangelnde bankenkontrolle hat uns komplett in die scheiße geritten.
                        und ohne die konjunkturpakete wären wir noch viel tiefer gefallen.
                        Friedmann hatte unrecht, wie schon lange bewiesen wurde, aber erst heute scheinen wir es zu kapieren(vielleicht auch nicht, sonst würden wir nicht die fdp wählen).
                        Es gibt keinen freien Markt für Zinsen in einem Zentralbanksystem, also kann man schlecht argumentieren, der freie Markt hätte versagt. Aber die Sozialisten werden wieder probieren, alle zu retten.

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                          #72
                          Ich finde, hier wird einiges grundlegend durcheinandergebracht. Die FDP propagiert nicht, dass sich der Staat aus allem raushalten sollte, sondern nur da, wo er auch nichts zu suchen hat.

                          So habe ich z.B. noch nie einen FDP-Politiker sagen gehört, dass der Staat nicht die Rahmenbedingungen für das wirtschaftliche Handeln setzen sollte und auch weiterhin muss, so wie es die soziale Marktwirtschaft vorsieht.

                          Richtig ist doch aber z.B., dass man den flächendeckenden Mindestlohn einfach nicht einführen darf, weil er vollkommen sinnfrei ist. Man überlege sich doch einmal, was passiert, wenn der Staat fortan den Arbeitgebern vorschreibt, einer Friseuse, die bis jetzt 3.89 € die Stunde verdient hat, 7,50 € oder gar 10 € zu bezahlen. Nicht, dass ich es den Menschen nicht gönnen würde, aber die Folge wäre eine Schließung des Betriebes. Da bringt es doch viel mehr, wenn es der gesamten Wirtschaft gut geht und dies sich somit auch auf den Friseurbetrieb o.Ä. Branchen ausübt, in denen oft Billig- und Dumpinglöhne gezahlt werden.

                          Außerdem finde ich es äußerst wichtig, dass die FDP ein Augenmerk auf Wirtschaft legt. Jeder Betrieb, der jetzt in Deutschland abgebaut wird, wird in China, Russland und den asiatischen Ländern wiederaufgebaut. Die Folge wäre eine riesige Armut in Deutschland.

                          Den einzigen Punkt, den ich an der FDP kritisiere, ist der, dass sie in ihr Programm und vor allem in den Wahlkampf mal wieder echten Liberlismus einbringen könnte, wie z.B. die Bürgerrechte, ebenso wie die Menschenrechte. Außerdem würde ich es begrüßen, wenn die FDP die grüne Komponente in der Wirtschaft etwas mehr in den Mittelpunkt rückt, gerade mit Schwerpunkt auf Zukunftsperspektiven.

                          Ich für meinen Teil würde die FDP wählen, kann aber leider noch nicht. Am liebsten wäre mir trotzdem nicht schwarz gelb, sondern die Ampel, ganz einfach weil ich darin alle verschiedenen Interessengruppen gut vertreten sehe (FDP - Wirtschaft und Liberalismus, Grüne - Ökologie und Nachhaltigkeit, SPD - soziale Gerechtigkeit, was aber insgesamt nicht heißen soll, dass die jeweils anderen Parteien nicht auch entsprechende Punkte abdecken.) Ob diese Koalition regierungsfähig wäre, ist eine andere Frage, aber von den Inhalten würde ich sie mir wünschen.

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                            #73
                            steuern runter sagen, aber steuern hoch ins wahlprogramm schreiben... FDP sucks... -.-

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                              #74
                              yc3 postete
                              schtrülüschüs postete
                              yc3 postete
                              Linke :=NPD: Das ist meiner Ansicht nach falsch. Die Linke und die NPD haben ziemlich viele Gemeinsamkeiten. Angefangen damit, dass sie mehr oder weniger radikal sind, bishin zum Mittel Populismus, welches das einzige ist, das beide Parteien im Wahlkampf benutzen, bis über die ziemlich ähnliche Vorstellung der Finanzpolitik. Der einzig eklatante Unterschied zwischen den beiden Parteien ist halt, dass die eine links ist und die andere rechts.
                              So ein Käse. Die NPD erklärt sich selbst als verfassungsfeindliche Partei (d.h. lehnt das Grundgesetz ab) und vertritt einen ausgeprägten Rassismus. Dazu kommen noch Punkte wie Geschichtsrevisionismus, Holocaust-Leugnung, Ablehnung des Multinationalismus, Wiedereinführung der Deutschen Mark, der Austritt Deutschlands aus NATO und EU, Homophobie, Wiedereinführung der Todesstrafe und und und. Punkte, die es bei der Linkspartei so nicht gibt (okay, aus der NATO wollen die glaub ich auch raus).

                              Populismus gibt es übrigens in allen Parteien. CDU, SPD, Linke, NPD.
                              populismus gibts überall...das ist wohl richtig, aber sonst nicht ausschließlich

                              und im endeffekt sind all diese dinge, die du da aufzählst das, was ich als "unterschied zwischen links und rechts bezeichne". all die unterschiede, die du aufgezählt hast, sind "rechte" eigenschaften. kann dir genausogut linke eigenschaften erzählen, die die linke vertritt, so wie arbeit für alle, mindestlohn, verstaatlichung von vielen "wichtigen" institutionen... das liegt nunmal alles in den traditionen der parteien, insofern finde ich das, was ich geschrieben habe, alles andere als schmarrn.
                              naja komm, wenn du so anfängst, kann ich genauso behaupten, die fdp ist das gleiche wie die npd nur liberal statt rechts :E

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                                #75
                                dayLighT postete
                                Man überlege sich doch einmal, was passiert, wenn der Staat fortan den Arbeitgebern vorschreibt, einer Friseuse, die bis jetzt 3.89 € die Stunde verdient hat, 7,50 € oder gar 10 € zu bezahlen. Nicht, dass ich es den Menschen nicht gönnen würde, aber die Folge wäre eine Schließung des Betriebes.
                                schon drollig zu behaupten es würde, mit einführung des mindeslohns, keine friseure mehr in deutschland geben.
                                das argument ist doch immer "der markt regelt" ..es müssen genausoviel haare geschnitten werden wie vorher, dann muss man eben 10 anstatt 5euro bezahlen..who cares

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