@coug4r: denke du wolltest mich quoten :P edit: ok, doch nich ^^
wenn man bedenkt, dass mathe eigentlich ab nem bestimmten zeitpunkt absolut unnötig wird, außerdem man studiert das tatsächlich mal, dann wunderts mich, dass dich daran nichts stört ^^
zu deinem interpretationsbeispiel: wenn das wirklich so war, wie du sagst, hattet ihr einfach miese lehrer. bei uns war es meistens so, dass die leute, die gut interpretieren konnten, auch meist sprachlich stärker waren. und ich finde interpretieren eigentlich auch recht wichtig. das schärft z.B. den sinn, dummschwätzer zu entlarven (z.B. in der politik oder den medien) und fördert die argumentationsskills. und ich muss ganz ehrlich sagen, mir ärgert, dass ich damals oftmals ähnlich gedacht habe, wie du. weil ich heute oft merke, dass ich z.B. Filme zwar irgendwie interpretiere, aber es mir schwer fällt, andere leute von meiner meinung zu überzeugen.
ein anderes beispiel ist die gedichtsinterpretation: ich habs gehasst damals...jambus, trochäus, omfg...wie ichs gehasst habe. ABER: heute ärgerts mich, dass ichs nich wenigstens versucht habe. weil das ganze fördert nicht nur das feeling zum schreiben von gedichten (versmaß, takte etc), sondern auch zum schreiben von musik. neulich gabs hier mal nen thread, wo nur gereimt wurde. sone art hip-hop battle. es war grausam, wie alle einfach nur ständig den kreuzreim benutzt haben. hör dir einfach mal guten hip-hop an (ok, wenns nicht dein ding ist, dann lieber nicht ^^) und versuch mal bisschen zu interpretieren...glaub mir, es kann spaß machen :>
ich stimme dir hingegen absolut zu, dass die schwerpunkte in geschichte falsch liegen. wir haben z.B. NIE etwas über korea- und vietnam-krieg gelernt. kalter krieg wurde mal kurz angehakt.
ich denke wir sind ja grundsätzlich der selben meinung: die fächer werden falsch unterrichtet. vor allem die anreize, überhaupt zu lernen (eigentlich ausschließlich die noten) werden falsch gesetzt.
irgendwer schrieb vorher, dass er niemanden kenne, der gerne zur schule gegangen ist. also ich weiß nicht, was du heute machst, aber so ziemlich jeder, den ich kenne und der heute studiert oder arbeitet, geht mit mir d'accord, wenn ich sage "man, ich würde gerne wieder in die schule, das war eigentlich ziemlich chillig" und nachdem ich in der berufsschule während meiner ausbildung einfach mal versucht habe, viel mitzumachen und auch zu lernen, hat sich der erfolg und auch der spaß (mit lehrern/mitschülern diskutieren z.B.) so schnell eingestellt, dass ich die schultage als erfrischende abwechslung zum beruf empfunden habe (und der gefällt mir eigentlich auch ganz gut).
btw: das große argument FÜR ganztagsschulen ist ja, dass kinder eben zu oft ohne aufsicht daheim rumlungern und vorm pc/tv sitzen. ich denke, das entspricht durchaus der wahrheit. es muss ja nicht mehr gelehrt werden bei ganztagsschulen, aber es müssen unbedingt mehr freizeitaktivitäten (vor allem freiwillige, unbenotete) her.
wenn man bedenkt, dass mathe eigentlich ab nem bestimmten zeitpunkt absolut unnötig wird, außerdem man studiert das tatsächlich mal, dann wunderts mich, dass dich daran nichts stört ^^
zu deinem interpretationsbeispiel: wenn das wirklich so war, wie du sagst, hattet ihr einfach miese lehrer. bei uns war es meistens so, dass die leute, die gut interpretieren konnten, auch meist sprachlich stärker waren. und ich finde interpretieren eigentlich auch recht wichtig. das schärft z.B. den sinn, dummschwätzer zu entlarven (z.B. in der politik oder den medien) und fördert die argumentationsskills. und ich muss ganz ehrlich sagen, mir ärgert, dass ich damals oftmals ähnlich gedacht habe, wie du. weil ich heute oft merke, dass ich z.B. Filme zwar irgendwie interpretiere, aber es mir schwer fällt, andere leute von meiner meinung zu überzeugen.
ein anderes beispiel ist die gedichtsinterpretation: ich habs gehasst damals...jambus, trochäus, omfg...wie ichs gehasst habe. ABER: heute ärgerts mich, dass ichs nich wenigstens versucht habe. weil das ganze fördert nicht nur das feeling zum schreiben von gedichten (versmaß, takte etc), sondern auch zum schreiben von musik. neulich gabs hier mal nen thread, wo nur gereimt wurde. sone art hip-hop battle. es war grausam, wie alle einfach nur ständig den kreuzreim benutzt haben. hör dir einfach mal guten hip-hop an (ok, wenns nicht dein ding ist, dann lieber nicht ^^) und versuch mal bisschen zu interpretieren...glaub mir, es kann spaß machen :>
ich stimme dir hingegen absolut zu, dass die schwerpunkte in geschichte falsch liegen. wir haben z.B. NIE etwas über korea- und vietnam-krieg gelernt. kalter krieg wurde mal kurz angehakt.
ich denke wir sind ja grundsätzlich der selben meinung: die fächer werden falsch unterrichtet. vor allem die anreize, überhaupt zu lernen (eigentlich ausschließlich die noten) werden falsch gesetzt.
irgendwer schrieb vorher, dass er niemanden kenne, der gerne zur schule gegangen ist. also ich weiß nicht, was du heute machst, aber so ziemlich jeder, den ich kenne und der heute studiert oder arbeitet, geht mit mir d'accord, wenn ich sage "man, ich würde gerne wieder in die schule, das war eigentlich ziemlich chillig" und nachdem ich in der berufsschule während meiner ausbildung einfach mal versucht habe, viel mitzumachen und auch zu lernen, hat sich der erfolg und auch der spaß (mit lehrern/mitschülern diskutieren z.B.) so schnell eingestellt, dass ich die schultage als erfrischende abwechslung zum beruf empfunden habe (und der gefällt mir eigentlich auch ganz gut).
btw: das große argument FÜR ganztagsschulen ist ja, dass kinder eben zu oft ohne aufsicht daheim rumlungern und vorm pc/tv sitzen. ich denke, das entspricht durchaus der wahrheit. es muss ja nicht mehr gelehrt werden bei ganztagsschulen, aber es müssen unbedingt mehr freizeitaktivitäten (vor allem freiwillige, unbenotete) her.
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