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    komtm halt drauf an was du damit machen willst? ich mache jura, wegen dem staatsrechtlichen teil, auf den ich mich auch definitiv spezialisieren will!
    man hat allgemein ein ziemlich großes perspektivenspektrum. wie anstrengend es ist, mag ich nun als erstsemester nicht zu sagen (also 1. semester war eierschaukeln :D )

    ist halt die sache: 4,5 jahre regelstudienzeit fürs erste examen + referendariat + 2. examen

    ist halt ne lange zeit!

    e: hätte mal aufs datum schauen sollen :(

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      Tu dir selbst einen Gefallen und studier bitte etwas Anständiges und nicht Jura... Sowohl an den TE, auf den neuen Post und an alle anderen gerichtet, die jemals darüber nachgedacht haben Jura zu studieren.

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        Zitat von Der Ollie
        Tu dir selbst einen Gefallen und studier bitte etwas Anständiges und nicht Jura... Sowohl an den TE, auf den neuen Post und an alle anderen gerichtet, die jemals darüber nachgedacht haben Jura zu studieren.
        irre ich mich oder studierst du nicht auch sowas ?

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          Zitat von Captain Falcon
          Zitat von Der Ollie
          Tu dir selbst einen Gefallen und studier bitte etwas Anständiges und nicht Jura... Sowohl an den TE, auf den neuen Post und an alle anderen gerichtet, die jemals darüber nachgedacht haben Jura zu studieren.
          irre ich mich oder studierst du nicht auch sowas ?
          Die zukünftige Konkurrenz frühzeitig im Keim ersticken. Ein Fuchs!

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            Zitat von corner
            Zitat von Captain Falcon
            Zitat von Der Ollie
            Tu dir selbst einen Gefallen und studier bitte etwas Anständiges und nicht Jura... Sowohl an den TE, auf den neuen Post und an alle anderen gerichtet, die jemals darüber nachgedacht haben Jura zu studieren.
            irre ich mich oder studierst du nicht auch sowas ?
            Die zukünftige Konkurrenz frühzeitig im Keim ersticken. Ein Fuchs!
            :D:D:D

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              Jura is cool, es dauert halt nur recht lang, selbst wenn man fix ist werden es schnell 7Jahre. Damit muss man leben können und der Arbeitsmarkt ist auch nicht gerade optimal.

              Dafür ist es sehr abwechslungsreich und man wird immer wieder aufs neue gefordert.

              Alles in allem es war ne sehr schöne Zeit.

              mfg

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                Zitat von Der Ollie
                Tu dir selbst einen Gefallen und studier bitte etwas Anständiges und nicht Jura... Sowohl an den TE, auf den neuen Post und an alle anderen gerichtet, die jemals darüber nachgedacht haben Jura zu studieren.
                Kann das so aus eigener Erfahrung bestätigen.

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                  Zitat von achtanabl
                  Zitat von Der Ollie
                  Tu dir selbst einen Gefallen und studier bitte etwas Anständiges und nicht Jura... Sowohl an den TE, auf den neuen Post und an alle anderen gerichtet, die jemals darüber nachgedacht haben Jura zu studieren.
                  Kann das so aus eigener Erfahrung bestätigen.
                  nicht das ich es vor haette zu studieren, aber sagt mal wieso :P

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                    Zitat von Captain Falcon
                    Zitat von Der Ollie
                    Tu dir selbst einen Gefallen und studier bitte etwas Anständiges und nicht Jura... Sowohl an den TE, auf den neuen Post und an alle anderen gerichtet, die jemals darüber nachgedacht haben Jura zu studieren.
                    irre ich mich oder studierst du nicht auch sowas ?
                    Er ist bekanntlich der einzige auf RM der das intellektuelle potential besitzt ein Jura Studium erfolgreich abzuschließen
                    Spoiler: 
                    zumindest scheint er selber ernsthaft davon überzeugt zu sein



                    Nach nochmaligem lesen seines Posts fällt mir auf das ich in den Kommentar evtl einen gehässigen unterton reininterpretiert habe der von Olli evtl gar nicht intendiert war. Wüsste jedenfalls nicht wieso man so generell vom Jura Studium abraten sollte, ne Freundin studiert das seit 1 1/2 jahren glaub ich und ist bislang immer noch ganz zufrieden/interessiert.

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                      Zitat von enjoyin
                      nicht das ich es vor haette zu studieren, aber sagt mal wieso :P
                      Weil es eine Ausbildung zum Volljuristen ist, das heißt, dass du fürs Examen sämtliche Rechtsgebiete umfassend beherrschen musst. Wenn du also später einmal zB Energierecht machen willst, musst du trotzdem wissen, was eine gefährliche Körperverletzung mit Gift ist, wenn du M&A machen willst, musst du die Voraussetzungen kennen, unter denen ein Polizist ein Auto abschleppen darf. Ich weiß nicht genau, was ich später einmal machen will aber mir fallen verdammt viele Dinge ein, mit denen ich später nichts zu tun haben will, die ich trotzdem fürs Studium beherrschen muss.

                      Das ist sicher in anderen Studiengängen auch so, ich denke aber, dass die Fülle in Jura besonders groß ist. Außerdem fällt es mir sehr schwer, mich für Dinge zu motivieren, die mich nicht ansatzweise interessieren. Weiterhin muss man in einer Falllösung ein umfassendes Gutachten erstellen, das bedeutet, dass du auch haufenweise absurde Ansichten von irgendwelchen verrückten Professoren auswendig lernen musst, nur um am Ende zu schreiben, dass diese Ansicht absolut hanebüchen ist. In der Refrendariatszeit und im Beruf kräht nach diesen Meinungen kein Hahn mehr.

                      Das Jurastudium hat viele positive Seiten, das will ich überhaupt nicht leugnen aber ich befinde mich gerade in der Vorbereitung aufs Examen und da herrscht bei einem sehr großen Teil der Studierenden doch erheblicher Frust, da man sich mit vielen unsinnigen Sachen auseinandersetzen muss, während (aus meiner Sicht) interessante und wichtige Dinge, wie zum Beispiel die philosophischen Aspekte des Strafrechts überhaupt keine Rolle spielen. Was einen motiviert ist eben die Aussicht, später eine große Auswahl an sehr unterschiedlichen und interessanten Berufen zur Verfügung zu haben, vorausgesetzt, man schreibt ein entsprechendes Examen.

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                        das studium ist mmn extrem schlecht strukturiert. du musst fast alles in eigenregie planen und auch lernen. die ersten sems sind an sich total einfach und du hast viel freizeit. vor dem examen kriegst du dann aber den zorn gottes zu spüren. vor allem das umschalten von chilly milly in 24/7 nur lernen ist hart und ohne rep geht sowieso nichts.berufsaussichten sind so lala. wenn du gut bist hast du natürlich traumhafte aussichten. aber es ist schwer gut zu sein. vor allem kannst du nur über talent nicht viel reißen.

                        ich würde dir also raten, wenn du irgendeine alternative für dich siehst dann wähle die.

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                          Ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstande

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                            kenne viele Juristen, einige aus dem engen Freundeskreis. Es heißt immer "was machste noch?" "lernen". Zumindest bei denen, die auch gute Noten bekommen/bekamen. Mehrere sind mittlerweile fertig und haben teilweise mit >9 Punkten abgeschlossen und promovieren jetzt / haben es schon getan. Die arbeiten immer noch viel, aber ich würde schon sagen, dass sie zufrieden wirken in ihrem Tun, weil ihnen viele Türen offenstehen.

                            Aber da 90% der Abschlüsse halt schlechter sind, ist das leider nicht die Regel.
                            Daher -> kein Jura, es sei denn du bist Feuer und Flamme dafür.

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                              Hier stehen ganz schön viele Halbwahrheiten (verursacht durch absolute Formulierungen).

                              1.) be en qu: Schließ von deiner Überheblichkeit (wir kennen deinen Studienthread) nicht auf andere. Ollie hat sich seit Ewigkeiten nicht mehr so dargestellt, wie du es interpretierst (als DER Jurastudent).

                              2.) Fürs Examen muss man nicht 24/7 lernen, genau so wenig wie man in ein Rep muss. Das beste Ergebnis Bayerns wurde bspw ohne Rep erzielt (bzw die zwei besten, die mir aus den letzten Jahren bekannt sind). Man muss vor allem strukturiert sein und Selbstdisziplin beweisen. Hier gilt jedoch: Viele Wege führen nach Rom.

                              3.) Das Studium ist doch nicht schlecht strukturiert. Es gibt an jeder Unis Musterstudienpläne denen man einfach nur folgen muss. Der Examensstoff ist den jeweiligen Verordnungen der Länder zu entnehmen. Einige Unis bieten einen Musterplan für die Examensvorbereitung an.

                              4.) In Ollies Aussage steckt für mich viel wahres drin. Ich würde nur denen zu Jura raten, die entweder wirklich den Wunsch haben in einem juristischen Beruf zu arbeiten oder aber nix anderes können (wie ich bspw). Sobald man was anderes kann, womit man brauchbare Gehälter erzielen kann, sollte man das erstmal probieren. Als Jurist gibt es unzählige Jobs und viele sicherlich mit guten Gehältern - allerdings sind die Arbeitszeiten außerhalb von Richterschaft und A Besoldung meist beschissen. Wenn ich die geilen Gleitzeitmodelle in AGs wie Daimler mit 35h Woche sehe frage ich mich ernsthaft, ob ich in einer Kanzlei schaffen will.

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                                Zitat von achtanabl
                                Zitat von enjoyin
                                nicht das ich es vor haette zu studieren, aber sagt mal wieso :P
                                Weil es eine Ausbildung zum Volljuristen ist, das heißt, dass du fürs Examen sämtliche Rechtsgebiete umfassend beherrschen musst. Wenn du also später einmal zB Energierecht machen willst, musst du trotzdem wissen, was eine gefährliche Körperverletzung mit Gift ist, wenn du M&A machen willst, musst du die Voraussetzungen kennen, unter denen ein Polizist ein Auto abschleppen darf. Ich weiß nicht genau, was ich später einmal machen will aber mir fallen verdammt viele Dinge ein, mit denen ich später nichts zu tun haben will, die ich trotzdem fürs Studium beherrschen muss.

                                Das ist sicher in anderen Studiengängen auch so, ich denke aber, dass die Fülle in Jura besonders groß ist. Außerdem fällt es mir sehr schwer, mich für Dinge zu motivieren, die mich nicht ansatzweise interessieren. Weiterhin muss man in einer Falllösung ein umfassendes Gutachten erstellen, das bedeutet, dass du auch haufenweise absurde Ansichten von irgendwelchen verrückten Professoren auswendig lernen musst, nur um am Ende zu schreiben, dass diese Ansicht absolut hanebüchen ist. In der Refrendariatszeit und im Beruf kräht nach diesen Meinungen kein Hahn mehr.

                                Das Jurastudium hat viele positive Seiten, das will ich überhaupt nicht leugnen aber ich befinde mich gerade in der Vorbereitung aufs Examen und da herrscht bei einem sehr großen Teil der Studierenden doch erheblicher Frust, da man sich mit vielen unsinnigen Sachen auseinandersetzen muss, während (aus meiner Sicht) interessante und wichtige Dinge, wie zum Beispiel die philosophischen Aspekte des Strafrechts überhaupt keine Rolle spielen. Was einen motiviert ist eben die Aussicht, später eine große Auswahl an sehr unterschiedlichen und interessanten Berufen zur Verfügung zu haben, vorausgesetzt, man schreibt ein entsprechendes Examen.
                                Deine Punkt mit den absurden Ansichten kann ich nicht verstehen. Mich reizt es sogar Literaturrecherche zu betreiben und auch in die "Mindermeinungen" einzutauchen. Meist sind es die Fundstellen zu eben diesen Meinungen die einen sehr hohen wissenschaftlichen Anspruch haben.
                                Ich weiß nicht ob du ihn kennst aber in mein Gehirn hat sich Puppe GA 1981, 1 ff. eingebrannt als das wissenschaftlich anspruchvollste was ich bis jetzt gesehen habe. Mit dieser Ansicht bin ich auch nicht alleine - und das zu der ersten Mindermeinung, die wohl jeder im Studium mit auf den Weg bekommt, dem Gattungsvorsatz beim aberratio ictus.

                                Bis jetzt habe ich unter all den Ansichten, die ich so kenne, nur echt wenige gesehen, wo ich von vornherein sagen würde, dass sie hanebüchen ist. Und diese Fälle werden von denen, wo die "herrschende Meinung" Mist gebaut hat, vielleicht sogar aufgewogen. Und die Ansichten, die man "bringen muss" werden i. d. R. auch von mehr als einem Professor vertreten.

                                Vielleicht werde ich meine Ansicht aber noch auf dem Weg zum Examen ändern. Kann mir gut vorstellen, dass der Spaß am "streiten" spätestens im 6./7. Semester flöten geht.
                                Oder fandest du das schon immer uninteressant? Interessiert mich sehr, da ich bis jetzt das Gefühl hatte, genau das richtige gewählt zu haben (4. Semester).

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