Wenn dies dein erster Besuch hier ist, lese bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Du kannst auch jetzt schon Beiträge lesen. Suche dir einfach das Forum aus, das dich am meisten interessiert.
Ist Schwachsinn genau so wie die BLS wenn man nicht reich ist. Die Schule ist sicher gut, aber das gleiche bekommt man eben auch an einer staatlichen Uni für Lau - nur mit dem Unterschied, dass man da noch Student sein darf.
Jura wenn dann Staatsexamen, Bachelor ist eigl. verschwendete Zeit, es gibt fast keine Berufsfelder, wo einem der Master was bringt (kein Staatsdienst, kein Rechtsanwalt und nur eingeschränkt einsetzbar in Kanzleien)
Alternativ würde höchstens noch ein Wirtschaftsrechtsstudium gehen, wäre dann aber vom eigentlichen Juristenberufsfeld ein gutes Stück weit weg.
--2012--
Lohnt es sich euer Meinung nach dem Jura Bachelor zu studieren mit anschließendem Master ?
Wieviel Zeit sollte man täglich fürs Nachlernen einplanen?
Wie hat man eine sichere Chance auf mind. 9 Punkte im 1. Staatsexamen? ;)
Was willst du studieren ? Jura-Bachelor ?
Es gibt keinen sicheren Weg zu 9+ Pkte im Staatsexamen. Fleiß ist sowieso Voraussetzung und je nachdem wie Diszipliniert du bist und wie gut dir das Studium liegt sind dann deine Aussichten für ein Examen mit Vollbefriedigend. Aber die Statistik spendet (z.b. in Bayern) wenig Hoffnung.
Wieviel lernt man... Kommt darauf an wo du stehst. Du musst dein Pensum immer mehr ausbauen, Lernphasen gibt es im späteren Verlauf nicht wirklich. Ich lerne momentan (7. Semester, gerade mit dem Repetitorium angefangen) zu den 3 bzw. 4 Stunden Rep im Durchschnitt 4-5 Stunden an 5 Tagen in der Woche, Samstag ist dann Klausurenkurs. Das wird sich noch steigern, wenn es aufs Staatsexamen zugeht.
Die Bucerius hat nur zwei Vorteile: Man wird gefördert und extrem gefordert. Wenn die Noten nicht stimmen, wird gezielt dagegen vorgegangen. Das muss man aber auch mögen, wenn man im Studium auf die 80-Stunden-Woche getrimmt wird, dann gefällt das nicht jedem. Daraus folgt aber natürlich auch, dass man sehr gute Karriereaussichten hat. Die kann man aber auf einer normalen Uni genauso erreichen.
studier wirtschaftsrecht... haste wenigstens n bachelor, studierst nicht ewig rum um im endeffekt 2 prüfungen abzulegen und für die praxis volkommen ungeeignet zu sein. (außer du willst anwalt werden obv.)
ups, da hat wohl einer den threadnecromancer ausgepackt
studier wirtschaftsrecht... haste wenigstens n bachelor, studierst nicht ewig rum um im endeffekt 2 prüfungen abzulegen und für die praxis volkommen ungeeignet zu sein. (außer du willst anwalt werden obv.)
ups, da hat wohl einer den threadnecromancer ausgepackt
Also ich wage mal zu bezweifeln, dass ein Staatsexamens-Absolvent für einen juristischen Job (sei es der Unternehmensjurist) weniger praxistauglicher ist als ein LL.M.-Absolvent.
Hauptargument gegen LL.B. und LL.M.: Die LL.B.s sprießen wie Pilze aus dem Boden, aber geeignete Master ziehe nicht nach. Viele der Master-Studiengänge richten sich an Staatsexamens-Juristen. Der Rest hat unausgegorene Studiengangspläne, weil sie neu sind.
Und es gibt eben nicht genügend Master-Studienplätze für die vielen LL.B.-Absolventen, die in den kommenden Jahren fertig werden. Und mit nem LL.B. kann man weiß Gott nichts anfangen.
Übrigens gibt es einige Länder, die LL.M.s auch in den Staatsdienst (Verwaltung) treten lassen. Habsch aber nur gehört.
Ich rate zum StEx.
PS: Hab LL.B. studiert und bin nach 4 Semestern ins Staatsexamen. Habe ich nie bereut, im Gegenteil!
PPS: Mit 1,2 kann man tatsächlich was anderes als Jura studieren, wenn man Bock drauf hat. :D
Hab mir den Thread ganz durchgelesen obwohl ich keinerlei Absicht habe irgendwas mit Jura zu studieren. War echt richtig interessant und jetzt würde es mich brennend interessieren für was sich der TE entschieden hat und wie es inzwischen nach 2 Jahren, bei den ganzen Jura Studenten die hier gepostet haben, läuft!?
Kommentar