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    #76
    also was zahratustra geschrieben hat, kann ich so nicht stehen lassen.#

    im kern stimmt es. aber was er geschrieben hat in bezug auf die spitzengruppe stimmt einfach nicht. meine mitbewohnerin lernt so gut wie gar nicht im verhältnis zu unseren mitstudenten und haut ständig 10pkt aufwärts raus. sie lernt halt das richtige und kapiert das einfach flott.


    meinugsstreite lernen ist im strafrecht wichtig und deswegen finde ich das auch scheisse. zivilrecht musste z.b. viel selber denken. da kannst du gar nicht alle meinungsstände kennen. also musst du das problem erkennen und selber lösen.

    700-1000seiten lesen. im hauptstudium evtl. grundstudium reichen kleinere lehrbücher und nicht direkt roxin oder so. das sagen uns sogar die profs hier.


    man muss ne menge tun. aber man muss nicht verrückt sein und das beispiel mit "ich lese kant2 versteh ich nicht. schön, da liest jemand kant... aha.

    und wie kann man bitte bei verwaltungsrecht einschlafen, das ist doch total geil :D


    es ist halt echt ne persönliche frage ob man es mag oder nicht. ich seh das z.b. ein wenig anders als zahrtustra, aber trotzdem hat er genauso recht


    aber man MUSS was tun. einfach mal vorlesung anhören und in nem buch blättern hilft nicht. ich jedoch niemanden der ernsthaft 6mal die woche 6-10h lernt. das hätte auch herzlich wenig sinn, weil man auch ne pause braucht, um alles aufzunehmen. das fällt mir bei mir auch immer auf, wenn ich in eienr sehr anstrengenden ag war. mir schwirrt alles im kopf rum und ich kann keinen klaren gedanken fassen. dann geh ich nach hause oder mach sonst was und lass das mal alles sacken und dann kommt der aha-moment und ich schalte. ginge ich direkt in die bib und lernte, hätte ich nur mehr fragezeichen.


    und mir fällt noch ein - es gibt die gruppe, die ihr prädikat bekommen weil sie 1jahre lang 10h jeden tag lernen. diese leute haben mein tiefes mitgefühl. und dann gibt es die gruppe, die ein humaner an die sache ran geht und auch prädikat schreiben, einfach weil sie es können. ich würde das mti dem lernaufwand also nicht verallgemeinern wollen.


    zu den berufsaussichten: man muss kein anwalt werden. man kann ins ausland z.b. für die GTZ, oder inWENT, oder an finanzamt, ngo´s nehmen auch gerne mal juristen...
    wenn man aber natürlich seine dicke karre und den handgeschneiderten anzug will, dann muss man wohl in eine wirtschaftskanzlei und entsprechend arbeiten. aber das muss doch ejder selber wissen, was er will. man kann ja genausogut prof werden.

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      #77
      Durchfallquote bei uns Örecht 66%, ZR 60 und Strafrecht knapp über 50, wäre also nicht der einzige...meinungsstreite im strafrecht? bist du 1. semester? iwie haben wir das gar nicht so durchgenommen, haben uns eher auf meinungstreitigkeiten im zr und vor allem im örecht fokussiert.

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        #78
        panther postete
        Ich bin 1. Semester und Lehrbücher brauch ich nur für die Theorie, nicht für den Gutachtenstil. Nach jeder Vorlesung zu Haus nochmal nacharbeiten mit 2 Lehrbüchern?
        Ich bin in Bayern und muss sagen, dass ich Örecht allein durch Volresungen und ab und an mal 10min in den Ipsen reinschauen, sehr gut verstanden hab.
        schreibt ihr dieses semester ne klausur? dann müssen wir unbedingt im april darauf zurück kommen. ich kenne bei uns niemand (350 studenten, ich kenne ca ein drittel flüchtig) der wirklich behauptet, im örecht was draufzuhaben. und mit ipsen allein komme ich nicht weit. find sein buch klasse, aber es hat teilweise lücken, ein extrem schlechtes inhaltsverzeichnis und manchmal hab ich das gefühl, dass er selbst nicht so ganz durchblickt bei de was er schreibt.

        aber ich kann mir auch nicht anmaßen, zu urteilen, was der richtige weg ist, weil ich selbst noch keine klausur hatte.

        /e: im örecht fallen 70-80% durch bei uns... angeblich. kann aber auch wieder gepusht sein durch profs und studenten.

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          #79
          ich bin im 3. semester. und zivilrecht werden natürlich auch meinungsstreite genannt und behandelt. aber nur die aller wichtigsten. z.b. saldotheorie oder übervorteilung des käufers im rücktrittsrechts (ist mir jetzt zu kompliziert das ausführlich aufzuschreiben).

          im örecht gibtsd auch theorien und streitigkeiten, die man können muss. aber im strafrecht ist es einfach viel wichtiger und entscheidender, diese zu kennen.

          durchfallquoten liegen bei uns auch immer zw. 50-70%. aber ich kenne niemanden der ständig und überall durchfällt. manchmal hab ich ich gefragt, wer diese 70% sind. und man kennt ja nicht immer die gründe wieso sie durchgefallen sein. also würde ich mir von solchen zahlen auch keinen angst machen lassen


          /e weil hier gerade das leidige thema örecht kommt:

          ich hatte die ersten beiden semester auch extrem zu knabbern mit örecht, einfach weil es für mich nicht greifbar war. ich konnte mir darunter nichts vorstellen. ich konnte mir die aufbauschemata für die verfahren nicht einprügen, weil es mir so fremd war. mein tipp: versucht das ganze einfach mal mit abstand zu betrachten. nicht auf kleinigkeiten achten, sondern erstmal dieses grundgerüst, woran sich dann alles dran anschließt, erkennen. ich hab das auch noch probleme mit, aber seit ich verwaltungsrecht höre, wird es besser.

          und ipsen vertirtt auch ne ziemliche nette mindermeinung zum abgeordnetenstatus und dessen wirkung für einen evtl. fraktionsausschluss. der mann kann schon was, aber sein buch fand ich scheisse.

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            #80
            ich hab mich auch für jura beworben, mein mitbewohner hat im WS damit angefangen und ist bisher eig ganz zufrieden, bin mal gespannt wies wird :)

            btw: interessanter threat, iwie scheint das topic hauptsächlich leute mit einem gewissen niveau anzulocken (eins_shot jetzt mal außen vor gelassen.

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              #81
              Naja grundgerüst ist nicht schwer, man muss ja nur organstreit, bund-länder-streit und abstrakte und konkrte Normenkontrolle können....die Zuläßigkeit ist da einfach, einfach nur dumm ein wenig lernen....bei der Begründetheit find ich die formelle und materielle gesetzgebungsverfahren schon schwerer....gibt da kein grobes schemata, außer zuständigeit, verfahren, form.....

              aber zB Gutachtenstil in ZR, wie hast du es damals gelernt?

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                #82
                novastylez postete
                ich hab mich auch für jura beworben, mein mitbewohner hat im WS damit angefangen und ist bisher eig ganz zufrieden, bin mal gespannt wies wird :)

                btw: interessanter threat, iwie scheint das topic hauptsächlich leute mit einem gewissen niveau anzulocken (eins_shot jetzt mal außen vor gelassen.
                interessante bedrohung!

                ich werde wohl in die medienrichtung gehen, obwohl jura für mich noch nicht gestorben ist. aber hör auf deine innere stimme, überleg dir einfach, welchen beruf du wirklich dein GANZES leben machen willst.

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                  #83
                  @crz: uns hat unser Prof den Ipsen, oder Deghenhard empfohlen...vllt noch den Maurer....ich schreib in 4 Wochen Klausur, hab den Ipsen die wichtigsten Sachen durch, wie Bundesverfassungsgericht, Bundeswahlen, Bundestag, Bundesrat, Bundespräsident, Fraktionen, Abgeordnete....ich vertrau mal, dass der Ipsen genügt, denn wenn de rProf das vorschlägt, sollte es für die Abschlussklausur 1. Semester reichen...

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                    #84
                    der tipp gilt nur für die ersten semester: schreib gutachten und löst fälle. nichts anderes mehr.

                    vorallem in ZR geht das sehr gut. so hab ich den gutachtenstil gelernt bzw tu es immer noch. den lernt man nur, indem man gutachten schreibt. triff dich mit paar kumpels oder so (maximal 3-4) und nutzt fallbücher (achso!-verlag sind sehr schön wie ich finde).

                    und für ÖR.: da gib es für anfänger klausuren immer standardprobleme die kommen werden. du musst nicht penibel genau wissen wie das mit bundestag/rat etc aussieht. viel wichtiger sind die basisprobleme die gefragt werden können und das lernst du, indem du auch dort fälle machst bzw gutachten liest.

                    ich hab die letzten 4,5 wochen des ersten semesters nur fälle gemacht und ganz wenig in büchern geblättert.


                    /e ich hab ja auch weiter nix gegen ipsen gesagt. ich fand sein buch doof und hatte daher den degenhard.




                    /e sign rappy !!!!!

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                      #85
                      wenn du wirklich so fleißig und diszipliniert bist solltest du es machen. ich denke selbst dumme kommen (anfangs) durch schlichten zeitaufwand sehr gut durch und wenn du zu deinem fleiß noch clever bist solltest du sogar sehr gut durchkommen.
                      ob es dir allerdings spaß macht oder nicht ist eine frage die du dir nur selbst beantworten kannst indem du entweder vorlesungen vorab hörst oder es probierst.

                      /e von dem ganzen bullshit wie arbeitsmarktsituation und jobaussichten würde ich jedenfalls HIER auf keinen hören. am besten lässt du dich davon generell nicht beeinflussen.

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                        #86
                        panther postete
                        @crz: uns hat unser Prof den Ipsen, oder Deghenhard empfohlen...vllt noch den Maurer....ich schreib in 4 Wochen Klausur, hab den Ipsen die wichtigsten Sachen durch, wie Bundesverfassungsgericht, Bundeswahlen, Bundestag, Bundesrat, Bundespräsident, Fraktionen, Abgeordnete....ich vertrau mal, dass der Ipsen genügt, denn wenn de rProf das vorschlägt, sollte es für die Abschlussklausur 1. Semester reichen...
                        grundsätzlich bietet es sich wohl an der meinung des profs zu folgen. schreib mir auch immer auf, wenn er kommentare zu nem thema ablässt, die seine meinung wiedergeben. wobei er ja nicht kontrolliert.
                        allerdings sieht man bei ipsen viele mindermeinungen (partein nicht parteifähig im organstreit, bzw nach ipsen müsste man wenigstens einen streit daraus machen usw [hab ihn nicht mitgenommen, kanns nicht zitieren deswegen] da geht er ja völlig gegen die meinung des bverfg)
                        deswegen, wenn ich was nachlese, dann schau ich halt noch mit in degenhart. mag vllt zu viel mühe sein aber ich hoffe trotzdem noch, dass es vllt am ende was bringt...

                        werd mal montag nachfragen ob man probeklausuren etc veröffentlichen bzw. austauschen kann. wenn ja können wir ja bspw in der anwaltskanzleiguppe mal sowas austauschen. mich würde es doch sehr interessieren, ob es an anderen unis groß anders ausschaut. und außerdem hat man dann gleich mehr fälle zum üben. :X

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                          #87
                          jap können wir machen. Ich geh davon aus, du bist auch 1. Semester? Wie kommst du mit dem gutachten-stil zurecht?

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                            #88
                            fury x3 postete
                            Wenn du keine Bekannten/Verwandten bei denen du danach arbeiten kannst ist es schmarrn ;) Studiert doch echt jeder Depp... Man kann zwar auch das große Geld machen wenn man es richtig anstellt aber ist schwer ;)
                            wenn ich den spruch immer hör" studiert doch jeder"
                            ich würd ma n praktikum in ner kanzlei machen

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                              #89
                              panther postete
                              jap können wir machen. Ich geh davon aus, du bist auch 1. Semester? Wie kommst du mit dem gutachten-stil zurecht?
                              geht so, im bgb hab ich noch nicht sonderlich viele fälle gemacht, aber finds dort grundsätzlich simpler. wenn auch oftmals nerviger (manche sachen sind so klar und müssen halt trotzdem angerissen werden, da könnt ich durchdrehen).
                              im örecht fühl ich mich so langsam sicherer im stil, wobei ich schon öfter dazu neige, direkt zu sagen, wie die sache ist, statt erst diverse möglichkeiten anzuprüfen, vorallem sachen wo ich weiß, dass sie nicht zutreffen, vergess ich ab und zu einzubringen.

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                                #90
                                Ipsen msg ich überhaupt nicht. Der hat bei uns an der Uni Osnabrück Allgemeines Verwaltungsrecht gelesen und es war einfach stinklangweilig. Sein Buch finde ich jetzt auch nicht sonderlich berauschend. Mein vater mag ihn auch nicht, der hat ihn damals mal geprüft. Lag aber nicht am Ergebnis dass er ihn nicht so sehr mag ;-)

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