Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Jurastudium

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #31
    in jura brauchste nen richtig guten abschluss und der ist nicht leicht. brauchst halt im prinzip schon das gute alte VB im schnitt, das sind 9 punkte auf ner 18 punkte-skala. hört sich nich schwer an, ist es aber - grad in den grundlagenvorlesungen sind 60-70% der noten im bereich von 4-6 punkten (ab 3 bist du durchgefallen). 10 oder mehr haben vllt 10%. wird im examen auch nicht viel besser...mit einem durchschnittsexamen hast du halt nich so die brüllerjobs in aussicht, siehe #28

    dafür darfst du kein problem mit lesen haben, das musst du echt verdammt viel, und zwar oft totalen bullshit. z.b. musst du (für ne gute note) zu einem problem 5 oder 6 lösungsansätze lernen und in der klausur auflisten/erläutern obwohl sowieso nur einer der ansätze die "herrschende meinung" und damit wichtig ist.

    du musst dich auch in die gedankenwelt der juristen versetzen können, es gibt einfach leute, die das nicht können. ich hab auch erst 2 semester eher mittelmäßige klausuren geschrieben, bis ich mal gecheckt hab, was die eigentlich hören wollen.

    und dann gibt es auch noch die korrektoren, die dir n strich durch die rechnung machen können. dadurch, dass es fast nie nur eine richtige lösung für nen fall gibt, kann ein korrektor deine lösung nachvollziehbar finden, während der andere es nicht tut. ich hatte mal in einer klausur deshalb 12 punkte, n freund von mir mit einer sehr ähnlichen lösung 4 punkte und damit grad so bestanden.

    und dann musst du auch mit deinen werten mitstudenten auseinandersetzen. viele sind aber entgegen aller klischee-behauptungen in ordnung und laufen nicht in pinken polos mit hochgestelltem kragen rum...geben tuts die aber glaub ich in jedem semester ;)

    achja, der stoff ist am anfang teilweise echt lächerlich und die fälle einfach super konstruiert (wunder dich nicht, wenn du in einer klausur mal 10 oder mehr seiten darüber schreibst, warum eingefrorene kirschen anders bewertet werden müssen als pürierte oder frisch verkaufte), später wirds aber auch sehr interessant, wenn du dich spezialisierst. bei mir wars z.b. urheber/medienrecht, da geht es dann um themen wie providerhaftung, datenschutz, filesharing etc pp.

    @supri: ich finde jura jetzt nicht besonders intellektuell anspruchsvoll, solange man sich nicht selber zur "literatur" zählen will...man kann sehr vieles durch stumpfes auswendig lernen erreichen. und gerade sachen wie hausarbeiten und seminararbeiten sind zwar zeitaufwendig, aber dafür eigentlich garantierte gute noten...

    Kommentar


      #32
      heidi postete
      panda postete
      ich frag mich halt warum du es so krass darauf anlegst dich lächerlich zu machen panda?
      lustisch ist es nämlich nicht
      FYP
      sry didnt get it
      aber du kannst da sicherlich helfen...

      Kommentar


        #33
        Also ich hab im Rahmen meines BWL Studiums das Fach Privatrecht belegen müssen und hab mich arg schwer getan mit dem Gutachterstil, den man (nehm ich mal so an) auch im Jurastudium die ganze Zeit durchziehen muss. Wenn jetzt hier uns lieber Freund sich Motivation im Forum sucht, dann denke ich, dass es keinen Sinn macht Jura zu studieren, gerade in Hinblick auf die (zu anderen Studiengängen) vergleichsweise schlechten Noten und die Zeit vor und ums 1. bzw. 2. Staatsexamen, auch wenn Jura, wie supri sagt, sehr interessant sein mag, jedoch auch arg trocken und sau viel Paukerei ist.

        Kommentar


          #34
          supri postete
          Ich halte es zum Beispiel für beklagenswert, dass soviele 5 oder 6 Lösungsansätze auflisten und sich anschließend für eine Lösung mit dem Hinweis entscheiden, dies stelle die herrschende Meinung dar. Mir geht es abhängig vom Prof um argumentative Stringenz und dogmatische Richtigkeit oder praktische Bedeutung im Wirtschaftsleben.
          Genau da liegt das Problem. Es gibt einfach (nicht wenige) Profs, die genau die h.M. hören wollen und bei denen man mit anderen Meinungen gleich nen schwereren Stand hat. Man kann ja die MM vertreten, aber ich hab das in Klausuren (nich in Haus-/Seminararbeiten) meistens lieber für mich behalten, weil es einfach der sicherere Weg war...

          Nicht jeder hat den Mut in einer Klausur zu schreiben: Meiner Meinung nach handelt es sich um ein unbilliges Ergebnis, welches mit dem Wortlaut des Gesetzes unvereinbar ist und erhebliche Nachteile für XY begründet. Aber das ist natürlich jedem selbst überlassen. Ich bin bisher gut damit gefahren und werde erst einmal dabei bleiben, auch wenn mancher Korrektor schon mal Schlangenlinien dranmalt oder "nur schwerlich vertretbar!" daranknallt.
          Richtig. Hab ich mir halt für die Hausarbeiten/Seminare vorbehalten. Da kann man es besser begründen, als in der Hektik einer Klausur.

          Zum intellektuellen Anspruch: Man kann auswendig lernen, klar. Besser ist es aber, wenn man versteht, dass das Gehirn Regeln und keine Daten effizient aufnehmen kann. Deshalb besser mal weniger Probleme und mehr Methodik lernen!
          Noch besser ist beides, die Methodik zu beherrschen aber auch die Probleme einbringen können. :) Ich wollte auch gar nicht sagen, dass ich auswendig lernen für toll halte, nur, dass man damit in Jura im Vergleich zu z.B. naturwissenschaftlichen Fächern ziemlich weit kommen kann.

          Ich muss dazu sagen, dass ich Jura nur im Nebenfach (fange bald mit meiner Masterarbeit in Informatik an) hatte, allerdings dieselben Klausuren wie die Juristen geschrieben (keine Sonderbehandlung), Seminar- und Hausarbeiten abgegeben , meine (BSc) Abschlussarbeit bei einem Juristen geschrieben und im Master noch ein 60-seitiges Gutachten in einem EU-Projekt geschrieben habe. Die Juristen, mit denen ich zu tun hatte meinten auch, ich hätte ja im Prinzip schon n halbes Jura-Studium hinter mir...


          @OP:
          Mediendesign ist denk ich auch son Studiengang, der im Prinzip erstmal überhaupt nix aussagt. Der kann an einer FH/UNI fast nur Design sein, während du an einer anderen FH/UNI die ganzen theoretischen Aspekte von "Medien" durchkaust (so stell ich mir das jedenfalls vor). Ist eben nicht wie Medizin oder Jura, wo das Studium grundsätzlich erstmal überall gleich ist. Musst du halt wissen. Zu dem "macht doch jeder": Hatte damals auch überlegt, was in die Richtung zu machen (nicht Design, sondern Medienmanagement/Medieninformatik). Das meiste war aber so überlaufen, dass ich mit meinem NC keine Chance hatte. Das lag aber auch daran, dass es immer kleine Studiengänge waren. Es gibt sicher mehr Jura-Absolventen als Mediendesign-Absolventen.

          Kommentar


            #35
            LMAO postete
            hört halt mal auf, hier für alles behinderte fragen zu stellen, hier kann euch keiner helfen, habt ihr keine anderen leute, an die ihr euch wenden könnt?
            nein, haben wir, leider nicht, schade, eigentlich wäre doch, gut gewesen, oder, nicht?

            Kommentar


              #36
              Verstehe nicht, warum Jura so trendy ist.

              Von unserem Jahrgang wollen auch viele Jura studieren und die meisten haben eher einen mittelmäßigen 2er Schnitt.

              Ich persönlich glaub da eher, dass die meisten Jura nur toll finden, weil es so prestigeträchtig ist. Das große Geld verdient man aber wirklich nur mit einem sehr gutem Studium. Der Rest hat dann ein Problem.

              Kommentar


                #37
                wenn du bei crane, pool & schmidt reinkommen kannst, dann studier jura!

                Kommentar


                  #38
                  dazu fällt mir nur das ein ;) der typ im karohemd und samenstau studiert maschinenbau :D

                  http://www.youtube.com/watch?v=-Umj89y0GJo :D

                  Kommentar


                    #39
                    Ich danke euch beiden vielmals. Auch wenns zwar abstoßend klingt z.T. mit dem enormen (möglicherweise auch eintönigen) Arbeitsaufwand, aber für mich klingts echt verlockend. Bin gut in Deutsch, LK Englisch 15 Punkte, somit kann ich zumindest da die Anforderungen erfüllen.

                    Mediendesign (also das Design von Broschüren/Logos/Webseiten und alle anderen modernen digitalen und analogen Medien, das ist zumindest das, was ich unter Mediendesign verstehen würde) ist seit vielen Jahren mein Hobby und mittlerweile bin ich ein recht guter Designer geworden.

                    Aber ich habs mir eben so vorgestellt, dass "irgendwas mit Medien" mir keinen Vorteil bringt und mein Potenzial nicht ausnutzt. Mathe/Physik/Informatik/Bio etc. hab ich zwar gut hingekriegt (mit Fleiß), sind aber garantiert keine Talente von mir. Bin eher sprachlich begabt, argumentieren und diskutieren tu' ich für mein Leben gern, bin auch in einem dieser englischen "Debating Clubs" etc., weshalb Jura für mich eine logische Folge wäre.

                    Kommentar


                      #40
                      ich denke das wichtigste beim jura studium ist einfach mass mass lernen!

                      du kannst halt nichts durch talent oder so erreichen, es muss dir zwar schon irgendwie liegen pro semester so 8-9 bücher zu lesen(also insgesamt, mit hausarbeit etc pp)

                      vorteil ist natürlich, dass du kein ba hast sondern das gute alte staatsexamen, also es zählt halt nur die endnote, alles was davor war ist egal!

                      und du kannst dir halt mit einer schlechten note in den examensarbeiten alles versauen!

                      naja und die ganzen affen halt die bei jura rumhängen, gibt aber eig auch immer ganz nette leute!

                      und du musst mit niederlagen gut klarkommen ;) weil irgendwann schreibst du halt mal ne scheiss klausur, warum auch immer, gibt halt viele (vor allem frauen) die inner schule immer top waren und dann 2-3 schlechte klausuren schreiben inner uni und abbrechen, weil du das "lernen" in der schule einfach 0,00 mit dem lernen in der uni gleichsetzen kannst!

                      ich hab für alle abi klausuren zusammen ungefähr 1,5 wochen gelernt, wenn ich so wenig für 1(!) strafrecht klausur lerne schaff ich vielleicht gerade mal 5-6 punkte!

                      Kommentar


                        #41
                        sehr schöner thread könnte immer so sein ;)

                        Kommentar


                          #42
                          studiere es, kanns auch weiterempfehlen! :D

                          Kommentar


                            #43
                            yevon postete
                            wenn du bei crane, pool & schmidt reinkommen kannst, dann studier jura!

                            haha das ist das einzig wahre argument... bekomm ja schon lachflashs, nur wenn ich den namen lese :D
                            DENNY CRANE! ^^


                            hmm, glaub jura ist nur teilweise trendy, liegt wohl sehr an der herkunft...
                            von meinem ost-dorfgymnasium bin ich der einzige der jura studieren wird (ok es studieren auch relativ wenig, vllt 50%)...
                            glaub in städten, bzw wohlhabenderen gegenden interessieren sich schon deutlich mehr dafür...
                            mir persönlich war es zum beispiel völlig schnuppe, wie viele jura studieren, wie die jobaussichten sind etc - ich will unser rechtssystem kennen, allein schon, weil einem über die jahre so viele ans bein pinkeln wollen, und man am ende nen anwalt braucht, nur weil jemand meint dass meine palme im garten um 15:24uhr zu viel schatten auf des nachtbars grundstück wirft (wobei mich wirkliche rechtsstreite mehr motiviert haben)

                            und zum abiargument... ich hab auch nur nen 2,0er abi, weil ich richtig faul war...aber woher soll man für den mist bitte ne motivation nehmen? es war für mich klar dass ich jura studiere, somit der schnitt egal ist und nachm studium kein schwein das abi interessieren wird...

                            Kommentar


                              #44
                              Karl Fjord postete
                              ich denke das wichtigste beim jura studium ist einfach mass mass lernen!

                              du kannst halt nichts durch talent oder so erreichen, es muss dir zwar schon irgendwie liegen pro semester so 8-9 bücher zu lesen(also insgesamt, mit hausarbeit etc pp)
                              Mir hat bisher immer eins pro Fach gereicht und das hab ich auch nie komplett gelesen. Bei strittigen Punkten kann man dann auch mal in ein zweites reinschaun. In den Vorlesungen und VOR ALLEM in den Übungen (schon wieder vergessen, wie man die in Jura nennt Oo) aufpassen/mitmachen hilft da mehr.

                              vorteil ist natürlich, dass du kein ba hast sondern das gute alte staatsexamen
                              Sag das mal jemandem, der in der Examensvorbereitung ist. Da ist mir ein Studium, in dem jede Note zählt (aber halt viel schwächer) einiges lieber, als dieser Stress.

                              also es zählt halt nur die endnote, alles was davor war ist egal!
                              Das halte ich mal für ein Gerücht. Ohne gute Noten z.B. keine HiWi-Stellen, keine Kontakte zu Lehrstühlen für Seminare/Praktika, etc. Und wenn du dann nach 5 Jahren "4 gewinnt" im Examen auf einmal was besseres haben willst, kannst du dich sicher nicht drauf umstellen.

                              und du kannst dir halt mit einer schlechten note in den examensarbeiten alles versauen!
                              In der Tat, s.o.

                              und du musst mit niederlagen gut klarkommen ;) weil irgendwann schreibst du halt mal ne scheiss klausur, warum auch immer, gibt halt viele (vor allem frauen) die inner schule immer top waren und dann 2-3 schlechte klausuren schreiben inner uni und abbrechen, weil du das "lernen" in der schule einfach 0,00 mit dem lernen in der uni gleichsetzen kannst!
                              Das stimmt (wobei das in Jura noch einigermaßen harmlos losgeht, im Gegensatz zu z.B. Mathe). Wenns allerdings nur Niederlagen hagelt, sollte man es sich schon überlegen ;)

                              Kommentar


                                #45
                                habe nichts mit studieren an der backe, aber interessant zu lesen;)

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X