in jura brauchste nen richtig guten abschluss und der ist nicht leicht. brauchst halt im prinzip schon das gute alte VB im schnitt, das sind 9 punkte auf ner 18 punkte-skala. hört sich nich schwer an, ist es aber - grad in den grundlagenvorlesungen sind 60-70% der noten im bereich von 4-6 punkten (ab 3 bist du durchgefallen). 10 oder mehr haben vllt 10%. wird im examen auch nicht viel besser...mit einem durchschnittsexamen hast du halt nich so die brüllerjobs in aussicht, siehe #28
dafür darfst du kein problem mit lesen haben, das musst du echt verdammt viel, und zwar oft totalen bullshit. z.b. musst du (für ne gute note) zu einem problem 5 oder 6 lösungsansätze lernen und in der klausur auflisten/erläutern obwohl sowieso nur einer der ansätze die "herrschende meinung" und damit wichtig ist.
du musst dich auch in die gedankenwelt der juristen versetzen können, es gibt einfach leute, die das nicht können. ich hab auch erst 2 semester eher mittelmäßige klausuren geschrieben, bis ich mal gecheckt hab, was die eigentlich hören wollen.
und dann gibt es auch noch die korrektoren, die dir n strich durch die rechnung machen können. dadurch, dass es fast nie nur eine richtige lösung für nen fall gibt, kann ein korrektor deine lösung nachvollziehbar finden, während der andere es nicht tut. ich hatte mal in einer klausur deshalb 12 punkte, n freund von mir mit einer sehr ähnlichen lösung 4 punkte und damit grad so bestanden.
und dann musst du auch mit deinen werten mitstudenten auseinandersetzen. viele sind aber entgegen aller klischee-behauptungen in ordnung und laufen nicht in pinken polos mit hochgestelltem kragen rum...geben tuts die aber glaub ich in jedem semester ;)
achja, der stoff ist am anfang teilweise echt lächerlich und die fälle einfach super konstruiert (wunder dich nicht, wenn du in einer klausur mal 10 oder mehr seiten darüber schreibst, warum eingefrorene kirschen anders bewertet werden müssen als pürierte oder frisch verkaufte), später wirds aber auch sehr interessant, wenn du dich spezialisierst. bei mir wars z.b. urheber/medienrecht, da geht es dann um themen wie providerhaftung, datenschutz, filesharing etc pp.
@supri: ich finde jura jetzt nicht besonders intellektuell anspruchsvoll, solange man sich nicht selber zur "literatur" zählen will...man kann sehr vieles durch stumpfes auswendig lernen erreichen. und gerade sachen wie hausarbeiten und seminararbeiten sind zwar zeitaufwendig, aber dafür eigentlich garantierte gute noten...
dafür darfst du kein problem mit lesen haben, das musst du echt verdammt viel, und zwar oft totalen bullshit. z.b. musst du (für ne gute note) zu einem problem 5 oder 6 lösungsansätze lernen und in der klausur auflisten/erläutern obwohl sowieso nur einer der ansätze die "herrschende meinung" und damit wichtig ist.
du musst dich auch in die gedankenwelt der juristen versetzen können, es gibt einfach leute, die das nicht können. ich hab auch erst 2 semester eher mittelmäßige klausuren geschrieben, bis ich mal gecheckt hab, was die eigentlich hören wollen.
und dann gibt es auch noch die korrektoren, die dir n strich durch die rechnung machen können. dadurch, dass es fast nie nur eine richtige lösung für nen fall gibt, kann ein korrektor deine lösung nachvollziehbar finden, während der andere es nicht tut. ich hatte mal in einer klausur deshalb 12 punkte, n freund von mir mit einer sehr ähnlichen lösung 4 punkte und damit grad so bestanden.
und dann musst du auch mit deinen werten mitstudenten auseinandersetzen. viele sind aber entgegen aller klischee-behauptungen in ordnung und laufen nicht in pinken polos mit hochgestelltem kragen rum...geben tuts die aber glaub ich in jedem semester ;)
achja, der stoff ist am anfang teilweise echt lächerlich und die fälle einfach super konstruiert (wunder dich nicht, wenn du in einer klausur mal 10 oder mehr seiten darüber schreibst, warum eingefrorene kirschen anders bewertet werden müssen als pürierte oder frisch verkaufte), später wirds aber auch sehr interessant, wenn du dich spezialisierst. bei mir wars z.b. urheber/medienrecht, da geht es dann um themen wie providerhaftung, datenschutz, filesharing etc pp.
@supri: ich finde jura jetzt nicht besonders intellektuell anspruchsvoll, solange man sich nicht selber zur "literatur" zählen will...man kann sehr vieles durch stumpfes auswendig lernen erreichen. und gerade sachen wie hausarbeiten und seminararbeiten sind zwar zeitaufwendig, aber dafür eigentlich garantierte gute noten...
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