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    #76
    Atze postete
    Also die Meinungen der Meisten hier sind echt krass, um es mal positiv auszudrücken. Wie kann man sich das Recht heraus nehmen über das Leben eines Menschen zu urteilen nur weil er ein Alkoholproble hat/hatte.

    Dieser Mensch war in einer Notlage und hätte Hilfe genauso verdient gehabt, wie jeder andere Mensch auch. Ich finde man sollte nicht über die Wertigkeit von Leben diskutieren, das hat man zwar gerne im Nationalsozialismus getan, sollte man heute aber tunlichst vermeiden.

    Die Würde eines Menschen ist unantastbar. Ihr müsst euch nur mal vorstellen, dass ihr mit euren Äußerungen ein Leben auslöscht. Warum gibt es in Deutschland denn keine Todesstrafe? Weil wir glauben, dass ein Mensch sich ändern kann und immer eine zweite Chance verdient hat. So ein Leben ist unersätzlich und sollte von keiner Behörde aberkannt werden.

    Natürlich kann man argumentieren, dass ein Familienvater so eine Spende mehr verdient hätte, aber was heißt schon verdient? Wenn ihr den Artikel gelesen habt, dann habt ihr auch gelesen, dass diesem jungen Mann auch einfach die Zeit fehlte, um zu zeigen, dass er leben wollte. Er hatte also nicht mal die Chance es der ganzen Welt zu zeigen!

    Ich hoffe, dass ihr einfach mal nachdenkt, bevor ihr hier schreibt, dass jemand den Tod verdient hat! Ich gönne es nämlich keinem!!!
    Er hat den Tod nicht verdient, genauso wie er das Leben verdient hat, es geht nur darum, dass man die Chance hat jemandem ein Leben zu schenken.
    Jetzt überleg einfach mal selber, du hast ein Kind bekommen, dass an einer Erbkrankheit leidet und deswegen irgendwann eine Leber braucht. Jetzt bekommt dein Kind keine Leber, dafür aber ein Alkoholkranker, der ( es muss nicht immer so sein, aber das Risiko ist erhöht ) weitertrinkt und die neue Leber auch kaputtmacht. Was würdest du denken, wenn das so passieren würde.
    Oder was würdest du denken, wenn du deine Leber spendest wenn du stirbst und sie ist nicht dazu da um jemandem ein neues Leben zu geben, sondern nur um jemandes Leben um 5 Jahre zu verlängern.

    Auf theoretischer Basis kann man immer diskutieren, dass man nicht über Leben und Tod eines Menschen entscheiden darf, aber nichts anderes macht man, egal ob man die Leber dem Alkoholkranken oder dem Kind gibt, das nicht dafür kann, die Dinger wachsen bekanntlich nicht auf Bäumen.

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      #77
      Atze postete

      ...
      Des Weiteren hört es sich im Artikel auch nicht so an als hätte jemand anderes profitiert. Würde in Deutschland das gleiche Auswahlprinzip herrschen, dann hätte man sicherlich auch davon schon was gehört, also würde ich das ganze auch auf das ganz normale Prozedere schieben.
      In Deutschland herrscht das gleiche Auswahlprinzip. Aber wenn du mit Staaten wie Lybien oder Guatemala oder andere von einer autoritären Staatsklasse beherrschten Länder nennen würdest, hättest du wohl recht. Denn dort bekommt der die Organe, wer an der Macht ist. Wobei das auch keinen Sinn ergibt, mist!

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        #78
        Ich denke, dass andere Faktoren noch sehr wichtig sind.

        z.B.:
        Steht vielleicht noch ein anderer Patient zur Wahl, der die Leber vielleicht etwas mehr verdient hat.
        Oder hat er bereits medizinische Unterstützung in der Vergangenheit erhalten und sie nicht genutzt.

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          #79
          jaja klar, psychische probleme, schlimme kindheit, schuld der eltern - stimmt, er konnte wohl nicht anders als sich die leber weg zu saufen
          jedesmal werden diese argumente gebracht, schaffen wir doch gleich gesetze ab, weil im grunde ist jeder nur ein opfer und überhaupt sind wir alle fremdbestimmt o.O...

          Kommentar


            #80
            Mr.Hoodoo postete
            Atze postete
            Also die Meinungen der Meisten hier sind echt krass, um es mal positiv auszudrücken. Wie kann man sich das Recht heraus nehmen über das Leben eines Menschen zu urteilen nur weil er ein Alkoholproble hat/hatte.

            Dieser Mensch war in einer Notlage und hätte Hilfe genauso verdient gehabt, wie jeder andere Mensch auch. Ich finde man sollte nicht über die Wertigkeit von Leben diskutieren, das hat man zwar gerne im Nationalsozialismus getan, sollte man heute aber tunlichst vermeiden.

            Die Würde eines Menschen ist unantastbar. Ihr müsst euch nur mal vorstellen, dass ihr mit euren Äußerungen ein Leben auslöscht. Warum gibt es in Deutschland denn keine Todesstrafe? Weil wir glauben, dass ein Mensch sich ändern kann und immer eine zweite Chance verdient hat. So ein Leben ist unersätzlich und sollte von keiner Behörde aberkannt werden.

            Natürlich kann man argumentieren, dass ein Familienvater so eine Spende mehr verdient hätte, aber was heißt schon verdient? Wenn ihr den Artikel gelesen habt, dann habt ihr auch gelesen, dass diesem jungen Mann auch einfach die Zeit fehlte, um zu zeigen, dass er leben wollte. Er hatte also nicht mal die Chance es der ganzen Welt zu zeigen!

            Ich hoffe, dass ihr einfach mal nachdenkt, bevor ihr hier schreibt, dass jemand den Tod verdient hat! Ich gönne es nämlich keinem!!!
            Er hat den Tod nicht verdient, genauso wie er das Leben verdient hat, es geht nur darum, dass man die Chance hat jemandem ein Leben zu schenken.
            Jetzt überleg einfach mal selber, du hast ein Kind bekommen, dass an einer Erbkrankheit leidet und deswegen irgendwann eine Leber braucht. Jetzt bekommt dein Kind keine Leber, dafür aber ein Alkoholkranker, der ( es muss nicht immer so sein, aber das Risiko ist erhöht ) weitertrinkt und die neue Leber auch kaputtmacht. Was würdest du denken, wenn das so passieren würde.
            Oder was würdest du denken, wenn du deine Leber spendest wenn du stirbst und sie ist nicht dazu da um jemandem ein neues Leben zu geben, sondern nur um jemandes Leben um 5 Jahre zu verlängern.

            Auf theoretischer Basis kann man immer diskutieren, dass man nicht über Leben und Tod eines Menschen entscheiden darf, aber nichts anderes macht man, egal ob man die Leber dem Alkoholkranken oder dem Kind gibt, das nicht dafür kann, die Dinger wachsen bekanntlich nicht auf Bäumen.
            Stell dir vor dein Kind wäre in der Jugend schwererziehbar gewesen, ist mit 22 im Begriff zu sterben, und ihm wird wegen einer Jugend für die es am wenigsten konnte, seiner Menschenrechte beraubt.

            Ich wäre pampig.

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              #81
              Amb3 postete
              Mr.Hoodoo postete
              Atze postete
              Also die Meinungen der Meisten hier sind echt krass, um es mal positiv auszudrücken. Wie kann man sich das Recht heraus nehmen über das Leben eines Menschen zu urteilen nur weil er ein Alkoholproble hat/hatte.

              Dieser Mensch war in einer Notlage und hätte Hilfe genauso verdient gehabt, wie jeder andere Mensch auch. Ich finde man sollte nicht über die Wertigkeit von Leben diskutieren, das hat man zwar gerne im Nationalsozialismus getan, sollte man heute aber tunlichst vermeiden.

              Die Würde eines Menschen ist unantastbar. Ihr müsst euch nur mal vorstellen, dass ihr mit euren Äußerungen ein Leben auslöscht. Warum gibt es in Deutschland denn keine Todesstrafe? Weil wir glauben, dass ein Mensch sich ändern kann und immer eine zweite Chance verdient hat. So ein Leben ist unersätzlich und sollte von keiner Behörde aberkannt werden.

              Natürlich kann man argumentieren, dass ein Familienvater so eine Spende mehr verdient hätte, aber was heißt schon verdient? Wenn ihr den Artikel gelesen habt, dann habt ihr auch gelesen, dass diesem jungen Mann auch einfach die Zeit fehlte, um zu zeigen, dass er leben wollte. Er hatte also nicht mal die Chance es der ganzen Welt zu zeigen!

              Ich hoffe, dass ihr einfach mal nachdenkt, bevor ihr hier schreibt, dass jemand den Tod verdient hat! Ich gönne es nämlich keinem!!!
              Er hat den Tod nicht verdient, genauso wie er das Leben verdient hat, es geht nur darum, dass man die Chance hat jemandem ein Leben zu schenken.
              Jetzt überleg einfach mal selber, du hast ein Kind bekommen, dass an einer Erbkrankheit leidet und deswegen irgendwann eine Leber braucht. Jetzt bekommt dein Kind keine Leber, dafür aber ein Alkoholkranker, der ( es muss nicht immer so sein, aber das Risiko ist erhöht ) weitertrinkt und die neue Leber auch kaputtmacht. Was würdest du denken, wenn das so passieren würde.
              Oder was würdest du denken, wenn du deine Leber spendest wenn du stirbst und sie ist nicht dazu da um jemandem ein neues Leben zu geben, sondern nur um jemandes Leben um 5 Jahre zu verlängern.

              Auf theoretischer Basis kann man immer diskutieren, dass man nicht über Leben und Tod eines Menschen entscheiden darf, aber nichts anderes macht man, egal ob man die Leber dem Alkoholkranken oder dem Kind gibt, das nicht dafür kann, die Dinger wachsen bekanntlich nicht auf Bäumen.
              Stell dir vor dein Kind wäre in der Jugend schwererziehbar gewesen, ist mit 22 im Begriff zu sterben, und ihm wird wegen einer Jugend für die es am wenigsten konnte, seiner Menschenrechte beraubt.

              Ich wäre pampig.
              das mit menschenrechte verstehe ich nicht ich meine er ist doch selber schuld und es nicht doch nicht selbstverständlich das wenn man man seine körper zerstört man einfach so organe von anderen bekommt. wenn die eltern freunde er selbst... da nichts unternehmen und noch andere auf ne leber warten kann man nun mal nichts machen. es ist aber schon irgendwie so das der arzt über leben oder tod entschieden hat aber anders kann man es nun mal nicht machen wenn es nicht genug gibt.

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                #82
                owned.

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                  #83
                  Also da Ich es nicht genau wusste hab ich mich mal schlau gemacht und herausgefunden, dass auch Leute die einen hohen Alkoholkonsum aufweisen/ Alkoholiker sind, in Deutschland mit einer Leber versorgt werden. Hierbei kümmert man sich also nicht um das vorherige Leben, sondern um die Dringlichkeit einer Transplantation!

                  http://www.eurotransplant.nl/index.php?id=arbeitsverfahren

                  Auf der Seite findet man die Auswahlkriterien.

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                    #84
                    Er verliert das Recht der Gleichheit, wenn ich mich nicht irre.

                    Auf psychische Probleme, fehlende Mechanismen in der Schul- und allgemeinen Jugendzeit sowie mangelndes Interesse seinerseits an diesen Möglichkeit will ich gar nicht sprechen.

                    Er wird in diesem Moment als schlechter befunden, ob einer rationalen oder einer emotionalen Entscheidung zu Grunde liegend.
                    Also verliert er das Recht der Gleichheit gegenüber seiner Mitmenschen.

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