dass an gymnasien sehr stark aussortiert werden müsste.
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Bildungsstreik '09
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meine das so: in meiner stufe am gym wollen ca 50-60% mit ihrem abi studieren. der rest will eine ausbildung machen. da das abitur aber die hochsculreife ist, denke ich, man könnte das gymnasium auch auf die 50% beschränken, die danach studieren wollen und diese somit viel stärker fördernEdi postete
Hin zur Zweiklassengesellschaft. Das was hier gewünscht wird ist schon Realität. Das befürworten in der Regel die, die drin sind. Die die draußen sind eher nie.dass an gymnasien sehr stark aussortiert werden müsste.
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Es wäre einfach sinnvoll die Oberstufe in jetziger Form abzuschaffen. Mit dem dort zu lernenden Stoff (abseits Mathe) ist keinem geholfen. Dann doch lieber fachspezifische Oberstufen, wie sie entsprechend an Fachgymnasien (z.B. Wirtschaftsgymnasium) angeboten werden.brauchkeinnick postete
meine das so: in meiner stufe am gym wollen ca 50-60% mit ihrem abi studieren. der rest will eine ausbildung machen. da das abitur aber die hochsculreife ist, denke ich, man könnte das gymnasium auch auf die 50% beschränken, die danach studieren wollen und diese somit viel stärker fördernEdi postete
Hin zur Zweiklassengesellschaft. Das was hier gewünscht wird ist schon Realität. Das befürworten in der Regel die, die drin sind. Die die draußen sind eher nie.dass an gymnasien sehr stark aussortiert werden müsste.
Es ist einfach sinnvoll, sowohl für Ausbildung, als auch für das Studium, in die Thematik eingeführt zu werden, auf Berufe vorbereitet und schon dort wissenschaftliches Arbeiten zu erlernen.
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signbrauchkeinnick postete
meine das so: in meiner stufe am gym wollen ca 50-60% mit ihrem abi studieren. der rest will eine ausbildung machen. da das abitur aber die hochsculreife ist, denke ich, man könnte das gymnasium auch auf die 50% beschränken, die danach studieren wollen und diese somit viel stärker fördernEdi postete
Hin zur Zweiklassengesellschaft. Das was hier gewünscht wird ist schon Realität. Das befürworten in der Regel die, die drin sind. Die die draußen sind eher nie.dass an gymnasien sehr stark aussortiert werden müsste.
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XantoR -
Genau. Den Rest sortieren wir aus. Dahinter stehen weder Menschen, noch Interessen, noch Schicksale! ...brauchkeinnick postete
meine das so: in meiner stufe am gym wollen ca 50-60% mit ihrem abi studieren. der rest will eine ausbildung machen. da das abitur aber die hochsculreife ist, denke ich, man könnte das gymnasium auch auf die 50% beschränken, die danach studieren wollen und diese somit viel stärker fördernEdi postete
Hin zur Zweiklassengesellschaft. Das was hier gewünscht wird ist schon Realität. Das befürworten in der Regel die, die drin sind. Die die draußen sind eher nie.dass an gymnasien sehr stark aussortiert werden müsste.
Was kann ein SchülerIn dafür, dass für viele Ausbildungsberufe inzwischen ein Abitur Grundlage ist? Ganz abgesehen davon, dass sich doch jeder alle Möglichkeiten offen halten sollte, da nur wenige Jugendliche während der Schulzeit wissen was sie mal machen wollen.
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Eine bedauerliche Entwicklung, die leider nicht mehr Rückgängig zu machen ist, und deswegen die Aussortierung auch fehl am Platze ist.XantoR postete
für viele ausbildungen brauch man heute abi.. :)
Bin derzeit sehr sauer was die Entwicklung an den Schulen hier in meiner Umgebung angeht und allgemein der Schulpolitik in Niedersachsen.
Es fängt an mit der Aussortierung in der Grundschule nach Abschaffung der Orientierungsstufe:
Mein kleiner Bruder ist so ziemlich der schlauste 9 jährige dem ich je begegnet bin. Er kann schon einigermaßen Englisch, rechnet recht gut im Kopf und wenn er mich per ICQ anschreibt, denke ich irgendein Kumpel von mir schreibt mich an. (Und das ist jetzt nicht abwertend meinen Freunden gegenüber gemeint)
Und trotzdem ballert er und auch ein Großteil seiner Klasse 4 und 5 in die Arbeiten. Die Mathearbeiten sind auf 15 Minuten begrenzt und dermaßen scheiße strukturiert und ausgeklügelt, dass nicht einmal die Eltern auf einer Konferenz, die Arbeiten in der vorgegeben Zeit korrekt ausfüllen konnten.
Die Schüler werden mit Fremdwörtern in Deutsch konfrontiert, die ich teils erst in der 7. Klasse zu hören bekommen habe. Da tut es mir einfach weh zu sehen, dass eigentlich jemand sehr talentiertes am Ende auf Real oder sogar Hauptschule landet.
Zum Bildungsstreik an sich:
Finde es unfair gegenüber Schülern, auch jüngeren gegenüber, ihnen fehlendes Verständnis für die Demonstration vorzuwerfen und zu behaupten, dass diese sie lediglich zum Freimachen ausnutzen. Heute war eine Demonstration, von den Schülersprechern meiner ehemaligen Schule organisiert. Von der 5-13 Klasse war alles vertreten und von dem was ich mitbekommen habe, haben sogar kleine 5 Klässler gepeilt, worum es geht.
Wie ich es sehe:
G8 - "und g8 ist nun wirklich nicht anspruchsvoll" - Hat ein Freund von mir, der damals nach Sachsen gewechselt ist auch behauptet. Sehe ich mir jetzt hier in Niedersachsen die ersten G8 Schüler an, scheint ihr nicht den blassesten Schimmer davon zu haben, wie es hier abläuft momentan. Von 13-15 Uhr träumen einige Schüler hier. Leute die ein wenig außerhalb wohnen, sind teilweise um 17-18 Uhr zu Hause. Mehrmals die Woche. Und das sogar schon in der 9 Klasse. Im jetzigen 10. Jahrgang gehen jetzt im Sommer 50 Leute ab - sie bleiben sitzen oder wechseln Schule. Tolle Selektion.
Außerdem sieht es so aus, als verhindere das G8 hier den Bau einer Integrierten Gesamtschule, die ich sehr begrüßen würde, aufgrund der Entwicklungen in der Grundschule.
"schule ist halt kostenlose bildung"
Tut mir leid, aber habe nie größeren naiven Schwachsinn hier gelesen. Schule ist oft leider umsonst, aber nicht kostenlos.
1. Hat man oft sehr hohe Kosten für Bücher. Auch wenn man ab 3 schulpflichtige Kindern eine Preissenkung bekommt, ist es oft zu viel für Familien, die nicht so flüssig sind. Als schüler bekommt man sowas ja oft nicht mit, ist ok!
2. Hier muss man teilweise 30km mit dem Bus zur Schule fahren. Ich durfte mir damals für 84€ im Monat eine Busfahrkarte besorgen. Das durften meine Eltern nur für mich bezahlen. Kenne Familien, die müssen das sogar für mehrere Kinder bezahlen. Kostenlos soso...
Allgemein bin ich unzufrieden. Auch die Lehrer haben imho Mitschuld :/. Alte Lehrer sind im Trott, unterrichten nichts neues mehr, halten sich teilweise nicht mehr an den Lehrplan und es läuft vieles falsch.
Neue Lehrer kommen hier an die Schule und ziehen alles genauso durch, wie sie es gelernt haben. Nach 20 Minuten haben die Schüler hier kein Bock mehr auf die.
Anderere Lehrer, dich ich Live miterleben durfte jetzt vor kurzem, die ich echt toll fand und interessanten Unterricht gemacht haben und eventuell mal von der Uni-Theorie abweichten, wurden einfach mal eben vom "Unterrichtsbesuch" zur Sau gemacht und abgesetzt.
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Aaaalso, ich hab heute frei gemacht mit noch n paar Jungs aus der Klasse und war in Freiburg (wohn eigentlich nicht dort) und wir haben da kurz vorbeigeschaut, aber eigentlich ist uns das Thema scheiß egal und die Forderung sind meistens auch lächerlich und man bekommt zu viele Flyer von Antifa, der Linken und der "Kommunistischen Partei Deutschlands" in die Hand gedrückt.
Aber war ne "gute" Entschuldigung nicht in die Schule zu gehen und auszuschalfen.
Mal morgen schaun, was für "Konsequenzen" kommen werden, ob das als Entschuldigung zählt oder das halt als Fehlstunden eingetragen wird.
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Übrigens find ich das "Freimachen" jetzt hier gerade nicht mehr all zu schlimm, da alle Noten vergeben wurden, nächste Woche Ferien anfangen, kaum noch unterrichtet wird und die Klassen eh nur zu 3/4 vertreten sind. Da kann man auch mal Abhauen, um seine Interessen zu vertreten. Mir auch egal, ob welche dabei sind, die es nicht interessiert. Je mehr dabei sind, desto besser.
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daran gewöhnt man sich aber rasend schnell dran. ich war auch erst auf einer halbtagsschule, hab dann in der mitte der neunten wegen umzug gewechselt, bin dann an einer anderen schule in den g8 zug gewechselt und hatte 4 mal die woche bis 16:10 schule. zuhause war ich dann immer um 17 uhr. am anfang war es anstrengend und nervig, ich war abends teilweise sau müde und bin im bus immer eingepennt, aber spätestens nach 3-4 monaten war ich voll dran gewöhnt und es hat mir absolut nichts ausgemacht. also aus persönlicher erfahrung kann ich nur sagen, dass ich den ganzen tag schule haben voll okay finde, finde es insgesamt sogar besser, vor allem bei berufstätigen eltern.raeque_sh0t postete
G8 - "und g8 ist nun wirklich nicht anspruchsvoll" - Hat ein Freund von mir, der damals nach Sachsen gewechselt ist auch behauptet. Sehe ich mir jetzt hier in Niedersachsen die ersten G8 Schüler an, scheint ihr nicht den blassesten Schimmer davon zu haben, wie es hier abläuft momentan. Von 13-15 Uhr träumen einige Schüler hier. Leute die ein wenig außerhalb wohnen, sind teilweise um 17-18 Uhr zu Hause. Mehrmals die Woche. Und das sogar schon in der 9 Klasse. Im jetzigen 10. Jahrgang gehen jetzt im Sommer 50 Leute ab - sie bleiben sitzen oder wechseln Schule. Tolle Selektion.
das es jetzt unbedingt mehr schulstoff gewesen sein soll, ist mir auch nicht wirklich aufgefallen. viell mal hier und da ein zwei sachen mehr, aber wirklich tragisch fand ich das nicht.
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Zum Bildungsstreik allgemein: Studenten okay, Schulen: NEIN!
Ich kann den ganzen G8-Whine (in den anderen Schulformen kenne ich mich weniger aus, mein Hauptgedanke gilt aber auch da) nur minimal nachvollziehen. Bin zwar selber nicht betroffen, aber auch in G8-Klassen findet man genug Schüler denen die Situation nur wenig Probleme bereitet. In G9-Klassen ist das nicht anders.
Meine Theorie:
Intelligenz unterliegt innerhalb einer hinreichend großen Bevölkerung einer Normalverteilung, d.h. viele durchschnittlich intelligent, wenige nicht intelligent, wenige sehr intelligent (vgl. http://static.twoday.net/apriori/images/gauss.png). Eine solche Bevölkerung liegt in Deutschland vor.
Steigt nun über Jahrzehnte hinweg der relative Anteil der Schüler, die mindestens eine Realschule oder höher besuchen (vgl. http://www.statistik-bw.de/Pressemitt/2009009c01.gif), so betreten bei annähernd gleichbleibender Anzahl der Viertklässler relativ zur Gesamtbevölkerung zu viele Schüler eine Realschule oder ein Gymnasium.
Durch die Normalverteilung der Intelligenz sind dadurch in relativen Anteilen mehr durchschnittlich oder weniger intelligente Schüler auf einer Realschule oder einem Gymnasium.
Wen wundern jetzt noch die andauernden Proteste zahlreicher (und in ihrer Anzahl wachsender) Eltern über die Fehlschläge ihrer Sprösslinge?
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