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Wehrpflicht = NS Tradition ?!

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    #31
    wie wäre es über den ganzen text zu diskutieren? Quelle

    Wehrdienst
    Vor mehr als 50 Jahren wurde die allgemeine Wehrpflicht in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Damit verfolgte die Bundesregierung das Ziel, über den Aufbau eines Massenheeres mehr Gewicht in der NATO zu erhalten. Mit der Wehrpflicht wurde eine Brücke zu den militaristischen Traditionen im Kaiserreich und im Nationalsozialismus geschlagen.

    DIE LINKE ist der Meinung, dass die Wehrpflicht als Zwangsdienst mit einem modernen Verständnis von Demokratie nicht zu vereinbaren ist. Insbesondere der gegebenenfalls eintretende Zwang zum Töten ist nicht hinnehmbar. Die Wehrpflicht ist mit der Einschränkung von Grundrechten wie den Grundrechten auf körperliche Unversehrtheit, auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit verbunden. Das Festhalten an der Wehrpflicht führt zu vielen gesetzlichen und praktischen Widersprüchen.

    ■Die Wehrpflicht hat keine sicherheitspolitische Legitimation. Die Landesverteidigung wird ohne Wehrpflichtige gewährleistet. Nur noch 14% der Dienstposten sind für Grundwehrdienstleistende vorgesehen. Zudem rangiert die Landesverteidigung in den sicherheits- und militärpolitischen Planungen der Bundesregierung bzw. Bundeswehr an hinterer Stelle.
    ■Die Wehrpflichtpraxis verstößt gegen das Prinzip der Wehrgerechtigkeit. Derzeit werden nur noch etwa 17% eines Jahrgangs von der Bundeswehr zum Grundwehrdienst einberufen.
    ■Die Dienstgerechtigkeit kann nicht gewährleistet werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Einberufung zum Zivildienst ist weitaus höher als diejenige zum Grundwehrdienst.
    ■Der Zivildienst, der ursprünglich als Ersatzdienst gedacht war, ist inzwischen zum Regeldienst geworden. Auf 60.000 Grundwehrdienstleistende kommen mittlerweile fast 90.000 Zivildienstleistende.
    Die Umsetzung des Zivildienstes verstieß von Anfang gegen das Gebot der Arbeitsmarktneutralität. Billige Zivildienstleistende wurden vor allem im Pflegebereich zu Lasten des ausgebildeten Pflegepersonals eingesetzt.

    DIE LINKE fordert die Abschaffung der Wehrpflicht. Aus der Bundeswehr würde dann eine Freiwilligenarmee. Hierzu bedarf es nur einer einfachen Mehrheit im Bundestag, die das Wehrpflichtgesetz aufhebt. Dies hätte angesichts des ohnehin geringen Anteils Wehrpflichtiger in der Bundeswehr keine Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit noch auf die demokratische Kontrolle der Streitkräfte. Die derzeitigen Kosten der Wehrpflicht von wenigstens 1,3 Mrd. € stünden für andere gesellschaftliche Aufgaben zur Verfügung.
    @panther du hättest mal die wehrmachtsausstellung besuchen sollen ....

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      #32
      panther postete
      So? darf man? Dann versuch irgendwo mal eine normale, seriöse Debatte zu führen und sag mal, dass die Wehrmacht keine mördersiche Bande war, genauso wenig wie die Waffen-SS ----> du wirst gelyncht. Wie im Geschi-LK, Kriegsverlauf 2Wk, eine halbe Stunde, Holocaust gefühlte 48h. Was ich traurig finde, ist die Tatsche, dass man im Ausland viel seriöser über solche Themen diskutieren kann, in Deutschland gilst du direkt als Revisionist und NS-Sympathisant, dabei haben die Leute keine Ahnung, oder labern guido knopp-halbwissen nach.
      Richtig, viele Menschen in Deutschland wissen, dass die Wehrmacht schwere Kriegsverbrechen begangen hat. Du darfst natürlich das Gegenteil behaupten, musst dann aber damit leben, dass andere dir widersprechen. Wo liegt das Problem? Und was hat das mit dem Thema Wehrpflicht zu tun?
      Man hat eher den Eindruck, du willst einfach nur deine "Opa war kein Mörder" Sprüche ablassen und ein bisschen Türken-Kritik vermitteln und es ist dir scheissegal worum es in der Diskussion hier geht. Das verachte ich.

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        #33
        Flaming Moe postete
        [...] Wehrpflicht totaler Quatsch und ein Relikt aus dem Kalten Krieg ist[...].
        naja die wehrpflicht gab es schon vor den versailler vertrag, der diese dann abgeschafft hat.
        ab 1935 (lookie lookie NS zeit^^) wurde die dann wieder eingeführt.
        also die wehrpflicht ist schon eher ein relikt aus der NS-zeit.

        und heute auch viel relativ viel wert.
        wir leben im moment in frieden miteinander, weil alle vor atomaren bedrohungen angst haben. letztendlich ist eine der gefährlichsten waffen unser friedensinstrument;
        wenn es diese angst nicht geben würde und wir auch keine wehrpflicht hätten, dann wären wir wahrscheinlich ziemlich angearscht^^

        daher sicherlich auch die komplizierte verweigerungsprozedur usw.

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          #34
          ra-hoch3 postete
          wie wäre es über den ganzen text zu diskutieren? Quelle

          Wehrdienst
          Vor mehr als 50 Jahren wurde die allgemeine Wehrpflicht in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Damit verfolgte die Bundesregierung das Ziel, über den Aufbau eines Massenheeres mehr Gewicht in der NATO zu erhalten. Mit der Wehrpflicht wurde eine Brücke zu den militaristischen Traditionen im Kaiserreich und im Nationalsozialismus geschlagen.

          DIE LINKE ist der Meinung, dass die Wehrpflicht als Zwangsdienst mit einem modernen Verständnis von Demokratie nicht zu vereinbaren ist. Insbesondere der gegebenenfalls eintretende Zwang zum Töten ist nicht hinnehmbar. Die Wehrpflicht ist mit der Einschränkung von Grundrechten wie den Grundrechten auf körperliche Unversehrtheit, auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit verbunden. Das Festhalten an der Wehrpflicht führt zu vielen gesetzlichen und praktischen Widersprüchen.

          ■Die Wehrpflicht hat keine sicherheitspolitische Legitimation. Die Landesverteidigung wird ohne Wehrpflichtige gewährleistet. Nur noch 14% der Dienstposten sind für Grundwehrdienstleistende vorgesehen. Zudem rangiert die Landesverteidigung in den sicherheits- und militärpolitischen Planungen der Bundesregierung bzw. Bundeswehr an hinterer Stelle.
          ■Die Wehrpflichtpraxis verstößt gegen das Prinzip der Wehrgerechtigkeit. Derzeit werden nur noch etwa 17% eines Jahrgangs von der Bundeswehr zum Grundwehrdienst einberufen.
          ■Die Dienstgerechtigkeit kann nicht gewährleistet werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Einberufung zum Zivildienst ist weitaus höher als diejenige zum Grundwehrdienst.
          ■Der Zivildienst, der ursprünglich als Ersatzdienst gedacht war, ist inzwischen zum Regeldienst geworden. Auf 60.000 Grundwehrdienstleistende kommen mittlerweile fast 90.000 Zivildienstleistende.
          Die Umsetzung des Zivildienstes verstieß von Anfang gegen das Gebot der Arbeitsmarktneutralität. Billige Zivildienstleistende wurden vor allem im Pflegebereich zu Lasten des ausgebildeten Pflegepersonals eingesetzt.

          DIE LINKE fordert die Abschaffung der Wehrpflicht. Aus der Bundeswehr würde dann eine Freiwilligenarmee. Hierzu bedarf es nur einer einfachen Mehrheit im Bundestag, die das Wehrpflichtgesetz aufhebt. Dies hätte angesichts des ohnehin geringen Anteils Wehrpflichtiger in der Bundeswehr keine Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit noch auf die demokratische Kontrolle der Streitkräfte. Die derzeitigen Kosten der Wehrpflicht von wenigstens 1,3 Mrd. € stünden für andere gesellschaftliche Aufgaben zur Verfügung.
          @panther du hättest mal die wehrmachtsausstellung besuchen sollen ....
          Natürlich kann man auch den ganzen Text betrachten, aber alleine dieser von mir zitierte Auszug erschien mir schon stark abstrus.
          Ich meine, irgendwie scheint niemand einen wirklich fundierten Zusammenhang zwischen Wehrpflicht und NS Tradition zu erkennen und somit stellt sich die Linke damit in meinen Augen damit leicht ins Abseits.
          So ein Satz wirkt eben stark anziehend auf so manche Leute, obwohl er vollkommen gehaltlos ist.
          Und ich muss sagen, dass mich das schon ein wenig abschreckt...

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            #35
            ich glaube ich begreift alle nicht, wieso es die wehrpflicht heute noch gibt!
            ...nicht weil wir in einem nazi / polizei staat leben, weil wir alle nazis sind oder what ever

            wehrplicht = billige arbeitskräfte für die bundeswehr + billige arbeitskräft für krankenhäuser usw. durch zivis!

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              #36
              wzl postete
              Wenn man diese Möglichkeit ausschließen möchte, kann man immer noch verweigern/Ersatzdienst leisten oder sich ausmustern lassen. Freie Entscheidung also. olololo
              Man kann sich ausmustern lassen?

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                #37
                Gut, dass man hier einfach irgendetwas zitiert ohne Quellenangabe, ohne Link, ohne den gesamten Artikel, ohne Zusammenhang.
                Und noch besser, dass sich massenweise darüber aufregen.


                Übrigens:"Deutsche sind alles Nazis"
                Dieses Zitat beunruhigt mich sehr. discuss.

                Kommentar


                  #38
                  Grav1ty postete
                  Gut, dass man hier einfach irgendetwas zitiert ohne Quellenangabe, ohne Link, ohne den gesamten Artikel, ohne Zusammenhang.
                  Und noch besser, dass sich massenweise darüber aufregen.


                  Übrigens:"Deutsche sind alles Nazis"
                  Dieses Zitat beunruhigt mich sehr. discuss.
                  Warum habe ich wohl geschrieben, dass man selber nach dem "Artikel" googeln soll?
                  Damit nicht direkt jeder seinen Tunnelblick auspackt, sondern man sich mal Gedanken über den Satz an sich macht. Der Rest hat mich erst einmal gar nicht interessiert!
                  Und dein "Zitat" beunruhigt mich eher kaum, eher eine schlecht platzierte Provokation. :P

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                    #39
                    the_kids_want_techno postete
                    ich glaube ich begreift alle nicht, wieso es die wehrpflicht heute noch gibt!
                    ...nicht weil wir in einem nazi / polizei staat leben, weil wir alle nazis sind oder what ever

                    wehrplicht = billige arbeitskräfte für die bundeswehr + billige arbeitskräft für krankenhäuser usw. durch zivis!
                    Stimmt nicht so ganz. Wehrdienstleistende sind keine billigen Arbeitskräfte. Zivis schon. Ob das jetzt toll ist, weiß ich nicht. Finde das kann man auch kritisch sehen. Vorallem unter dem Aspekt der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen. Dann soll man die Frauen doch bitte auch für soziale Tätigkeiten heranziehen.

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                      #40
                      proni postete
                      Es wird noch eine Zeit kommen, da wird sich jeder freuen, dass wir die Wehrpflicht haben. Ich weiß nicht wann, aber es wird wieder Krieg geben.
                      gar kein bock von schwanzgesteuerten affen verteidigt zu werden die sich gegenseitig im schrank einsperren oder besoffen/bekifft in der stube rumhängen und davon auch noch fotos @esl hochladen.

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                        #41
                        Joar nur so läuft es in der BW ab, nur genau so.

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                          #42
                          Flaming Moe postete
                          the_kids_want_techno postete
                          ich glaube ich begreift alle nicht, wieso es die wehrpflicht heute noch gibt!
                          ...nicht weil wir in einem nazi / polizei staat leben, weil wir alle nazis sind oder what ever

                          wehrplicht = billige arbeitskräfte für die bundeswehr + billige arbeitskräft für krankenhäuser usw. durch zivis!
                          Stimmt nicht so ganz. Wehrdienstleistende sind keine billigen Arbeitskräfte. Zivis schon. Ob das jetzt toll ist, weiß ich nicht. Finde das kann man auch kritisch sehen. Vorallem unter dem Aspekt der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen. Dann soll man die Frauen doch bitte auch für soziale Tätigkeiten heranziehen.
                          naja die 300€ die man als wehrpflichtiger bekommt , dann zahlen die dir am tag noch 3€ für essen usw und du bist dann als gezi-schlampe unterwegs.
                          eine fachkraft, die irgendwie 2k brutto bekommt ist teurer.
                          außerdem braucht deutschland als einer der größten waffenexporteure personen, die die waffen auch verwenden.
                          fachwort -> militärisch industrieller komplex

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                            #43
                            stifler postete
                            Bitte lasst uns nicht über ein Zitat der Linken diskutieren -.-

                            Kommentar


                              #44
                              have you met ted postete
                              Uberkinger postete
                              have you met ted postete
                              weil man sich damals auch nicht entscheiden konnte ob man in krieg möchte oder nicht?
                              Welcher "normale" (9 Monate) Wehrdienstleistende muss denn in ein Kriegsgebiet gehen ? ololo.
                              rein theoretisch im kriegsfall schon. olololo
                              Im verdeidigungfall vielleicht, schaut mal was im grundgesetz zur Bundeswehr steht.

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                                #45
                                Bei sowas betrachtet man eher die momentane Lage. Sind wir ehrlich, in "nächster Zeit" wird niemand versuchen in Deutschland einzumarschieren.

                                Also nochmal, kein "normaler" Wehrdienstleistender wird z.B. nach Afgahnistan geschickt.
                                Bei denen die freiwillig 2 Jahre machen kann es schon wieder anders aussehen.

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