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Nach etwa 4 bis 16 Wochen [7] breiten sich die Erreger im ganzen Körper aus. Die Inkubations- und Latenzzeit kann auch länger sein. Der Patient leidet dann an grippeähnlichen Symptomen wie Fieber und Kopfschmerzen, was die Erkennung der Krankheit erschwert. Charakteristisch sind starke Schweißausbrüche. Durch die Ausbreitung im Körper kann es zu einem Befall der Organe, der Gelenke und Muskeln sowie des zentralen und peripheren Nervensystems kommen. Leitsymptome in diesem Stadium sind oftmals das Bannwarth-Syndrom mit starken radikulitischen Schmerzen und eine Facialisparese, die sich in einem schiefen Gesicht zeigt. Typisch sind auch von Gelenk zu Gelenk springende Arthritiden und Myalgien. Weiterhin kann es zu Störungen des Tastsinns, Sehstörungen und Herzproblemen, wie Sinustachykardien und Karditis kommen, was sich manchmal durch Herzklopfen und hohen Blutdruck sowie Pulsbeschleunigung bemerkbar macht. Das Immunsystem ist in diesem Stadium oft nicht mehr in der Lage, die Infektion zu bewältigen. Borrelien scheinen sich nur kurz im Blut aufzuhalten und sich sehr schnell im Bindegewebe festzusetzen. Hier sind sie vom Immunsystem und durch Antibiotika nur schwer zu eliminieren.
Ein problematischer Sonderfall ist die sogenannte Neuroborreliose, die zu vielfältigen Erkrankungen der peripheren Nerven und bei circa 10 % der Erkrankungen auch des Zentralnervensystems führen kann. In aller Regel tritt sie in der frühen Erkrankungsphase auf (bis etwa 10 Wochen), in der noch keine Antikörper gebildet wurden. Deshalb müssen in diesem Stadium ausreichend Antibiotika gegeben werden. Die Wahl des Antibiotikums richtet sich nach dem Befall und der Erkrankungsform. Wenn die Borreliose nicht rechtzeitig und ausreichend behandelt wird, so kann die Erkrankung fortschreiten und zu bleibenden Organschäden führen.
3. Stadium: chronische Infektion [Bearbeiten]
Wenn die Borreliose nicht rechtzeitig behandelt wird, kann es zu einer Erregerpersistenz und damit zu einer chronischen Infektion kommen (Spätmanifestation). Das heißt, die Krankheit kommt immer wieder (rezidiviert) oder verschlechtert sich zunehmend. Monate-, aber auch jahrelange symptomfreie Latenzzeiten mit anschließendem Wiederaufflackern der Erkrankung sind möglich. So tritt die Akrodermatitis chronica atrophicans Herxheimer (ACA) oft erst nach Jahren auf. Es kann auch zu einer chronischen rezidivierenden Lyme-Arthritis mit vielfältigen Krankheitsbildern kommen oder auch zu einem Befall des zentralen und peripheren Nervensystems (Neuroborreliose) mit Polyneuropathie, Borrelien-Meningitis, Lyme-Enzephalomyelitis oder einer Enzephalitis. Ebenso sind chronische Erkrankungen der Sinnesorgane und der Gelenke und Muskeln möglich. Die chronischen Erkrankungen der Gelenke werden Lyme-Arthritis genannt. Es kann aber auch zu einer entzündlichen Bursitis oder Arthrose kommen. Die unterschiedlichen Erreger scheinen verschiedene Krankheitsbilder auszulösen: Während bei einem Teil der Patienten fast nur die Gelenke betroffen sind, kommt es bei anderen hauptsächlich zu neurologischen Störungen. Daneben gibt es auch eine Gruppe von Patienten, die Herzprobleme meist verbunden mit Gefäßentzündungen haben. Mischformen sind möglich. Viele Borreliose-Patienten klagen über unerträgliche Erschöpfung, rasche Erschöpfbarkeit und chronische Müdigkeit, die sich auch durch ausreichend Schlaf nicht beseitigen lässt.
allgemein als keiner hypochonder kann ich dir sagen das die krankheitserreger eher im süden deutschlands anzutreffen sind. auch ich war die seit donnerstag letzte woche erkältet, habe es auch noch von viele anderen, unter anderem in meiner klasse, auch gehört das sie erkältet waren/sind. die erste stufe der krankheit (die zecke ist im übrigen überträger zahlreicher krankheiten, von denen zwei gefährlich für menschen sind) ist eben die roten kreise um den zeckenbiss. die zweite stufe wie oben beschrieben. von der inkubationszeit kann es auch nicht passen. um ganz sicher zu gehen lass dich von einem arzt beraten.
geh unbedingt zum arzt. das kann FSME sein, spricht von den symptomen dafür. viele enden im rollstuhl oder als deppen die das hatten. unbedingt zum arzt!!!
crusher postete
Wenn du nicht geipmft bist und ne infizierte Zecke abbekommen hast
Hf mit Borreliose
Wünsche es dir aber nicht ^^
meine schwester bekams trotz einer impfung...
ging aber zum glück nochmal gut aus (zumindest hat sie keine folgeschöden bis jetzt) ne es gibt keine pics von ihr^^ :)
Das mit dem Penis ist gar nicht so abwägig :> Ich hatte gestern (!!!) eine Zecke im (!!!) Bauchnabel. Kam da nicht so richtig gut ran und werde jetzt auch sterben.
Spaß beiseite, kam wirklich nicht gut ran und es ist was stecken geblieben, ab zum Arzt: "Kopf raus, Werkzeug drin, wächst aber raus, Sie können entspannt nach Hause gehen."
Jetzt habe ich ein Leben lang eine RIESEN Kneifzange in meinem Bauch :/
Meine Erklärung für die Bauchnabelzecke ist übrigens, dass Sie - im Anschluss des naturellem Ergusses - beim Duschen durch meine Sixpackrille (!!! :D) im schwarzen Loch - Bauchnabel - gelandet ist.
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