derWalter.com postete
habe dir mal den gröbsten failshit fett unterlegt... überdenk diese aussagen bitte nochmals GRUNDSÄTZLICH, ist ja schwer auszuhalten dein braves schaaf denken...
Monuschaaf postete
@Feanor: Wir reden hier auch nicht von Sozialismus im Sinne des Sozialismus :) Die Aussage hat sich ausschließlich darauf bezogen, dass die Wirtschaft im Dritten Reich auch nicht frei war.
@Nanni: Ich habe gesagt, dass der freie Markt außerhalb von Bewertungskategorien wie "fair" oder "unfair" steht, weil seine Ergebnisse wie gesagt die Summe der Einzelentscheidungen seiner Teilnehmer steht (aber das ist Haarspalterei von mir, sorry).
Grundvoraussetzung einer Marktwirtschaft sind klar definierte Eigentumsrechte. Es ist einfach scheiße gelaufen, dass die lokalen Bauern, von denen du gesprochen hast, keine Eigentumsrechte an ihrem Land hatten - sonst hätten sie einfach sagen können "Nein wir verkaufen nicht". Und dass diese Eigentumsrechte nicht klar verteilt waren, ist ein Fehler der dortigen Regierung. Zum Argument mit der Entwicklungshilfe: In den Ländern, die so krass auf Entwicklungshilfe angewiesen sind, dass "wir" es als Druckmittel benutzen könnten, gibt's sowieso nix zu holen für Konzerne. Die Länder, in denen das passiert ist, was du angesprochen hast, freuen sich vielleicht über ein paar GTZ-Projekte, sind aber nicht existentiell von unserer Entwicklungshilfe abhängig. Im Gegensatz zu den Chinesen zahlt der Westen ja Entwicklungshilfe primär nicht zur Markterschließung, sondern aus Menschlichkeit und Nächstenliebe (was ich sehr gut finde).
Um von dem konkreten Beispiel auf eine höhere Ebene zu wechseln: Schau dir mal weltweit an, wer von der Globalisierung am meisten profitiert. Du wirst feststellen, dass das natürlich auch einige Konzerne sind, vor allem aber Länder, die vor der Globalisierung richtig beschissen dran waren (China, Indien, Südostasien etc). Die einzigen Länder, die von der Entwicklung abgehängt sind, sind diejenigen, die sich nicht dem Welthandel geöffnet haben oder die nichts zu handeln haben.
Natürlich ist die Frage der Verteilung der Globalisierungsgewinne sehr wichtig und mir gefällt auch nicht alles, was da gerade passiert. Aber das ändert nichts an der Grunderkenntnis, dass Freihandel und Globalisierung zu wachsendem Wohlstand führen. Nur die Verteilung, da gebe ich dir recht, ist nicht "fair", was aber kein Argument gegen die Globalisierung an sich ist.
@Feanor: Wir reden hier auch nicht von Sozialismus im Sinne des Sozialismus :) Die Aussage hat sich ausschließlich darauf bezogen, dass die Wirtschaft im Dritten Reich auch nicht frei war.
@Nanni: Ich habe gesagt, dass der freie Markt außerhalb von Bewertungskategorien wie "fair" oder "unfair" steht, weil seine Ergebnisse wie gesagt die Summe der Einzelentscheidungen seiner Teilnehmer steht (aber das ist Haarspalterei von mir, sorry).
Grundvoraussetzung einer Marktwirtschaft sind klar definierte Eigentumsrechte. Es ist einfach scheiße gelaufen, dass die lokalen Bauern, von denen du gesprochen hast, keine Eigentumsrechte an ihrem Land hatten - sonst hätten sie einfach sagen können "Nein wir verkaufen nicht". Und dass diese Eigentumsrechte nicht klar verteilt waren, ist ein Fehler der dortigen Regierung. Zum Argument mit der Entwicklungshilfe: In den Ländern, die so krass auf Entwicklungshilfe angewiesen sind, dass "wir" es als Druckmittel benutzen könnten, gibt's sowieso nix zu holen für Konzerne. Die Länder, in denen das passiert ist, was du angesprochen hast, freuen sich vielleicht über ein paar GTZ-Projekte, sind aber nicht existentiell von unserer Entwicklungshilfe abhängig. Im Gegensatz zu den Chinesen zahlt der Westen ja Entwicklungshilfe primär nicht zur Markterschließung, sondern aus Menschlichkeit und Nächstenliebe (was ich sehr gut finde).
Um von dem konkreten Beispiel auf eine höhere Ebene zu wechseln: Schau dir mal weltweit an, wer von der Globalisierung am meisten profitiert. Du wirst feststellen, dass das natürlich auch einige Konzerne sind, vor allem aber Länder, die vor der Globalisierung richtig beschissen dran waren (China, Indien, Südostasien etc). Die einzigen Länder, die von der Entwicklung abgehängt sind, sind diejenigen, die sich nicht dem Welthandel geöffnet haben oder die nichts zu handeln haben.
Natürlich ist die Frage der Verteilung der Globalisierungsgewinne sehr wichtig und mir gefällt auch nicht alles, was da gerade passiert. Aber das ändert nichts an der Grunderkenntnis, dass Freihandel und Globalisierung zu wachsendem Wohlstand führen. Nur die Verteilung, da gebe ich dir recht, ist nicht "fair", was aber kein Argument gegen die Globalisierung an sich ist.
habe dir mal den gröbsten failshit fett unterlegt... überdenk diese aussagen bitte nochmals GRUNDSÄTZLICH, ist ja schwer auszuhalten dein braves schaaf denken...
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