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Demonstrationen gegen Studiengebühren

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    #46
    Hab mal ne auflistung gesehen für was die studiengebühren in würzburg verwendet werden und da stand was von 10% der studiengebühren, werden für die verwaltung der studiengebühren bzw. die verteilung derer aufgebracht. das sind bei ca. 20000 studenten und 1000euro studiengebühren 2mio euro - wtf?
    und der rest wird dafür verwendet, dass in einer übungsgruppe statt 20 nur 18 leute drinsitzen (lol?) und dafür dass das altbewährte diplomsystem auf bachelor umgestellt wird. warum sollte ich als diplom-student dafür geld bezahlen?
    -> pro studiengebühren, aber nur mit sinnvoller nutzung, die imo zZ nicht gegeben ist

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      #47
      Wie hier manche schreiben, dass man beim Bachelor/Master Studiengang keine Freizeit mehr hat bzw diese sehr begrenzt ist. Kann ich absolut nicht bestätigen. Kenne echt viele Leute die alles mögliche studieren und auch welche die Magister/Diplom machen. Zeit nebenbei für einen Job und Freizeit geht immer klar.


      Irgendwas macht ihr dann falsch. Vielleicht sollte man das Studium dann nochmal überdenken denn : wer zuviel lernt, hat zu wenig talent !

      Ansonsten zum Topic:

      Ich kann Studiengebühren nicht für gut heissen. Bildung sollte IMMER kostenlos zugänglich und gefördert werden, weil nur so die Gesellschaft auf langzeit weiter kommt und das höchste GUT darstellt. Studiengebühren aufgrund von Langzeitstudenten ist absoluter schwachsinn und nur eine dumme Masche. Das gleiche gilt für nicht studierende die dann angeblich das Studium von anderen mitfinanzieren, denn das gleicht sich im laufe des lebens wieder aus.

      Durch anfellende Studiengebühren erreicht man doch genau das gegenteil. Weniger betuchte müssen sich nebenher umgucken Kohle bei zu schaffen und die eigentliche fokussierung auf studium nimmt ab. Das viele das Studium dann schneller durchziehen ist totaler unsinn.

      Unterm Strich einfach nur: Deutschland weiss einfach nicht wie sie weiter Kohle anscheffeln solln.

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        #48
        rolloff postete
        Wie hier manche schreiben, dass man beim Bachelor/Master Studiengang keine Freizeit mehr hat bzw diese sehr begrenzt ist. Kann ich absolut nicht bestätigen. Kenne echt viele Leute die alles mögliche studieren und auch welche die Magister/Diplom machen. Zeit nebenbei für einen Job und Freizeit geht immer klar.
        .
        Ich behaupte einfach mal, dass diese vielen leute keine naturwissenschaftler sind, parallel zu z.b. einem physikstudium zu arbeiten und das studium dennoch zu schaffen ist nahezu unmöglich

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          #49
          auch solche leute sind mit einbegriffen. ich kenne durchaus mathematik und physik studenten die wissen was freizeit ist, am wochenende arbeiten gehen und die noten stimmen. eventuell meinst du elite unis mit 40+ sws?

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            #50
            Hier wird ein kernproblem unser Sozialwirtschaft eindeutig dargestellt.
            Die Leute die unten sind haben es ssseeeeehr schwer nach oben zu kommen, dafür können sie nicht ganz so tief fallen (obdachlos ect).
            Ein vergleich zu den USA (ich kenn derren schulsystem nur mittelmässig) werden die leute belohnt die viel für ihre Bildung, oder eben im Sport gut sind.
            Die werden von grund auf gefördert, und haben eine menge chance, bildungsmässig oder sportlich weit nach oben zu kommen.
            In Deutschland kann man dank des abi schnitts nicht alles studieren was man möchte, für einige dinge wird man vielleicht trotz interesse und können, als zu dumm angesehn.
            Dafür können die Menschen aber existieren, und müssen nicht klauen ect gehen.
            Ja aber man darf existieren....

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              #51
              also ich bin im 6. semester hab "nur" 26 SWS muss dann aber noch 4 übungsblätter lösen für die man selbst wenn man gut ist im schnitt 4std braucht.
              das macht 40std/woche
              wenn man dann noch freizeit haben will bleibt da nich viel zeit um zu arbeiten

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                #52
                an sich ne gute sachde die gebühren, aber 500 is doch bisschen arg happig. 250 tuns auch...

                Kommentar


                  #53
                  lql eh keinerlei mehrleistung und bildung staatsaufgabe, dazu sind steuern da np

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                    #54
                    KeyC postete
                    Ein vergleich zu den USA (ich kenn derren schulsystem nur mittelmässig) werden die leute belohnt die viel für ihre Bildung, oder eben im Sport gut sind.
                    Die werden von grund auf gefördert, und haben eine menge chance, bildungsmässig oder sportlich weit nach oben zu kommen.
                    haaaaha, hast du dir mal angesehen, was du für ein jahr an ner us-uni hinlegst?

                    Die Gebuehren an staatlichen Unis liegen derzeit bei etwa 10.000 Dollar im Jahr. Private verlangen um die 24.000 Dollar jährlich und wer gar zu einer privaten Elite-Hochschule wie Harvard oder Yale möchte, sollte sich auf Studiengebühren von 50.000 Dollar und mehr gefasst machen. Nicht eingerechnet in diese Kosten sind eine Wohnung, Bücher und Lebenshaltungskosten.

                    wenn du da keine stipendien ergattern kannst (und wie viele können denn das?), bist du zum berufseinstieg ganz gern mal fünf- bis sechsstellig verschuldet.

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                      #55
                      Zum Thema faul rumliegen: ich bin schon knapp nen Jahr mehr oder minder im Leerlauf und kann NIX dafür, weil die Profs es nicht auf die Reihe kriegen und spontan vereinbarte Praktika absagen... zahlen muss ich trotzdem und das finde ich schon leicht unfair...

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                        #56
                        octaneN postete
                        Bin generell pro Studiengebühren.
                        Auch wenn viele, die einfach nur "lernen" wollen davon mit Sicherheit benachteiligt sind. Allerdings gibt/gab es unglaublich viele Studenten, die den ganzen Tag nur gepennt haben und dem Staat somit passiv auf der Tasche gelegen sind. Ist wohl doch ein guter Anreiz, das Ganze schnell durchzuziehen.

                        Und ansonsten gibt es ja noch die neuen Bundesländer und das Ausland.
                        octaneN postete
                        Ich kann das nur aus nicht-Studentensicht beurteilen weil ich nie studiert habe. Ob jetzt also in den Unis direkt irgendwas besser/anders ist kann ich nicht sagen.
                        . . .



                        Sehe das ganze sehr ambivalent, naturwissenschaftliche Sachen sind haöt natürlich teurer als Philosophie o.ä... wenn ich die heruntergekommene Biofakultät bei uns sehe, finde ich studiengebühren recht sinnvoll.
                        außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass "arme" menschen von den studiengebühren total abgeschreckt sind zu studieren; junge leute wo die eltern schon nicht so ein hohes gehalt/niedrigen abschluss haben, studieren sowieso seltener.

                        mein leitspruch: gibt keine bessere investition als bildung

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                          #57
                          #54 deswegen habe ich ja geschrieben Leute die sich von grund auf bemühen, haben da viel bessere chancen egal ob ihre eltern penner sind oder nicht, den einser kandidaten oder sportlerasse bekommen ihr studium komplett bezahlt, deswegen meinte ich auch das solche Leute richtig gut gefördert werden.

                          Die verteilen menge Stipendien, die college Mannschaften egal im welchen bereich sind oft interessanter als der profi bereich.
                          Auch Lern willige bekommen so etwas, die Unternehmen dort bezahlen das studium, damit sie nach dem studium die besten leute haben können.

                          Leistung wird dort anders Honoriert als in Deutschland, teilweise viel tun, richtig viel, und irgendwie ttrozdem kein geld haben um sich was zu kaufen. Was sich ja auch im Mittelstand wiederspiegelt, hat man min 2 Kinder ist man trotz normal verdienst sagen wir 2000 brutto arm wie ne sau.

                          In Deutschland gibts nur eine Hochbegabten förderung, aber das bringt ja nur wenigen etwas, und passt nicht so recht zum Sozialstaat.

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                            #58
                            Flaming Moe postete
                            Wie alle immer davon reden, dass Bildung das höchste Gut ist. Und dann soll es auch noch was kosten. Der Staat spinnt doch wohl. Wenn der Staat Bock hat, kann er locker genug Kohle klar machen. Soll er halt die Steuern erhöhen!

                            Bildung darf nichts kosten!!!! Jeder muss freien Zugang zu Bildung haben und das ist hier leider nicht mehr möglich. Das ist Fakt. Geht auch nicht darum obs zahlbar ist...sicher ist es zahlbar, aber das ist ein Grundprinzip, dass Bildung für alle gewährleistet sein muss.

                            Der Staat soll gefälligst dafür sorgen, dass die Unis und Hochschulen gut ausgestattet sind!!

                            Ich habe in der Hinsicht auch nichts gegen Steuererhöhungen. Alle labern sie immer von Bildung und vorallem davon, dass sie allen zur Verfügung stehen muss, auch den ärmsten der Bevölkerung....aber die sollen dann doch bitte selbst zahlen. Is klaa
                            Name ist Programm oder was ?! :)
                            Ich hör immer nur "der Staat, der Staat, der Staat ..."

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                              #59
                              ohh man hab richtig Angst vor den Landtagswahlen in Sachsen ~~

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                                #60
                                KeyC postete
                                #54 deswegen habe ich ja geschrieben Leute die sich von grund auf bemühen, haben da viel bessere chancen egal ob ihre eltern penner sind oder nicht, den einser kandidaten oder sportlerasse bekommen ihr studium komplett bezahlt, deswegen meinte ich auch das solche Leute richtig gut gefördert werden.

                                (...)

                                In Deutschland gibts nur eine Hochbegabten förderung, aber das bringt ja nur wenigen etwas, und passt nicht so recht zum Sozialstaat.
                                eh du widersprichst dir doch selbst?!

                                und was firmen, die dir das studium bezahlen angeht, kannste doch hier auch über ein ba-studium (wenn du gut und lernwillig bist und bock hast was mit wirtschaft zu machen) direkt in die firma reinrutschen. ausserdem gibts diese ganzen politischen stiftungen, die stipendien für ehrenamtliche vergeben. also ich denke nicht, dass die situation in den usa signifikant besser ist, eher im gegenteil.

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