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    #31
    ich finde die argumentation von chakkz super.
    ich selber kriege bafög und meine eltern gehören nicht zu den "spirzenverdienern"
    und da ich noch einen studierenden bruder habe, können uns die eltern finanziell nicht unterstützen...
    und wenn ich mal ein buch fürs studium kaufen muss, was über 60 euro kostet, muss ich ein ganzes wochenende pizza ausfahren... und dabei werden schon einige bücher benötigt.
    und jetzt ohne scheiss, ohne die eps könnte ich nicht studieren^^

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      #32
      S.o.K.o.L postete
      ich finde die argumentation von chakkz super.
      ich selber kriege bafög und meine eltern gehören nicht zu den "spirzenverdienern"
      und da ich noch einen studierenden bruder habe, können uns die eltern finanziell nicht unterstützen...
      und wenn ich mal ein buch fürs studium kaufen muss, was über 60 euro kostet, muss ich ein ganzes wochenende pizza ausfahren... und dabei werden schon einige bücher benötigt.
      und jetzt ohne scheiss, ohne die eps könnte ich nicht studieren^^
      ach deswegen langst du diese saison so zu... du spielst um deine nackte existenz :D

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        #33
        Selbst wenn man gefördert wird, dann ist die Förderungssumme viel zu niedrig.
        Es ist schon ziemlich hart 5 Jahre lang zu Studieren und mitanzusehen wie alle gleichaltrigen Nichtstudenten durch Ausbildung und Arbeit einen wesentlich höhere Lebensqualität haben. Die Belastung von Studenten UND vor allem auch die der unterhaltspflichtigen Eltern ist extrem.

        Letztendlich wird kein Student etwas dagegen haben viel Geld zurückzuzahlen, wenn ihm im Gegenzug ein unbeschwertes Studium finanziert wird. Aber die lächerlichen Summen die ausgezahlt werden behindern (mehr oder weniger) ein unbeschwertes Studium.

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          #34
          innos postete
          Bafög ist keine wirkliche "Last" und es ist eindeutig ein System, dass JEDEM ein Studium ermöglicht, egal ob die Eltern Investmentbanker oder Hartz4-Empfäger sind. "Knackpunkt" ist schlichtweg der, dass man mit Schulden ins Berufsleben startet aber langfristig gesehen sind diese so extrem unerheblich, dass alle die deswegen vor Bafög zurückschrecken nur dumm sind und sich selbst den Ball ins Tor rollen.
          Da du wie oben schon gesagt kein BAFÖG beziehst und offensichtlich auch 0Ahnung davon hast einfach die still seien, denn dass was du schreibst ist ein FALSCH ...beim BAFÖG werden die Einkommensverhältnisse deiner Familie mit einbezogen, also kann gar nicht JEDER BAFÖG bekommen.


          KeyC postete
          #21 ein Gericht sah das was anders, da es für Studenten sehr günstige Kredite gibt, bleibt niemanden ein Studium verwehrt. So viel zum rechtlichen.
          In Hessen sah es das Verfassungsgericht so, dass ist richtig. Die Stimmverteilung war aber seltsamerweiße 1 zu 1 zum Parteibuch, der Richter zu sehen. Sprich die von der CDU berufenen Richter waren dafür, die von der SPD dagegen ... ob man sowas dann noch als wirklich bindende Rechtsentscheidung sehen kann, wag ich da mal zu bezweifeln, es war eher ein Politikum ;)

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            #35
            firma zahlt mein studium, yes yoar

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              #36
              innos postete
              Bafög ist keine wirkliche "Last" und es ist eindeutig ein System, dass JEDEM ein Studium ermöglicht, egal ob die Eltern Investmentbanker oder Hartz4-Empfäger sind. "Knackpunkt" ist schlichtweg der, dass man mit Schulden ins Berufsleben startet aber langfristig gesehen sind diese so extrem unerheblich, dass alle die deswegen vor Bafög zurückschrecken nur dumm sind und sich selbst den Ball ins Tor rollen.
              freundin von meiner mutter ist jetzt 48 und zahlt immernoch die schulden ab :)

              unser schulsystem ist schon so ausgerichtet, das leute die aus weniger "gutem" hause kommen klar benachteiligt werden, wenigstens studieren soll jeder dürfen..

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                #37
                Silent-Bob postete
                In Hessen sah es das Verfassungsgericht so, dass ist richtig. Die Stimmverteilung war aber seltsamerweiße 1 zu 1 zum Parteibuch, der Richter zu sehen. Sprich die von der CDU berufenen Richter waren dafür, die von der SPD dagegen ... ob man sowas dann noch als wirklich bindende Rechtsentscheidung sehen kann, wag ich da mal zu bezweifeln, es war eher ein Politikum ;)
                Hast du dafür auch ne glaubhafte Quelle, oder hast du dir das ausgedacht ? Und du bist dir auch ganz sicher, dass die Richter alle ein Parteibuch haben?
                Ach und wonach ein Richter entscheiden muss, hast du auch verstanden ?

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                  #38
                  ich wäre für ein niedrigere kohlesubventionen und kriegsbudget, dann brauch man kein studiengebühren.

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                    #39
                    ist jetzt zwar nicht die seriösteste Quelle aber es war eben das erste in Google :
                    Quelle

                    Analog dazu eine Einschätzung zu dem Gesetz vor der Rechtsprechung

                    leider trauen sich wohl seriösere Medien nicht oder nur bedingt an das Thema ran und ich hab gerade besseres zu tun als weiter Google zu quällen ..

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                      #40
                      Studiengebühren sind absoluter Schwachsinn. Die Einführung hat kaum merkbare Verbesserungen für die Studenten gebracht aber benachteiligt eindeutig einkommensschwache Familien. Und zu dem Argument, es würde ja zum Glück Studenten rauskicken, die länger Studieren wollen.
                      1. Studium bedeutete ursprünglich nicht von einer Pflichtveranstaltung in die nächste zu hetzen und keinerlei Zeit mehr für Dinge neben dem Studium zu haben, sondern menschlich zu REIFEN und sich auch mal mit Dingen beschäftigen, die nicht unmittelbar etwas mit der Zukunftsplaung zu tun haben. Dazu gehört auch, einfach mal irgendeine Veranstaltung zu besuchen, die einen einfach interessiert, sich kulturell zu engagieren, in einer Band zu spielen, Sport zu treiben o.ä
                      Ich finds schade, dass aufm Campus nur noch 18-22 jährige ohne jegliches Charisma rumrennen, deren einziges Zeil es ist, die Scheiße schnell hinter sich zu bringen
                      2. Leute die länger studiert haben wurden schon mit Langzeitstudiengebühren betraft.
                      3. Wer nicht kontinuierlich studiert, verursacht auch nicht mehr Kosten als andere, inwiefern liegt man dann also dem Staat auf der Tasche, wenn man sein Geld selsbt verdient?

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                        #41
                        Madchild postete
                        Silent-Bob postete
                        In Hessen sah es das Verfassungsgericht so, dass ist richtig. Die Stimmverteilung war aber seltsamerweiße 1 zu 1 zum Parteibuch, der Richter zu sehen. Sprich die von der CDU berufenen Richter waren dafür, die von der SPD dagegen ... ob man sowas dann noch als wirklich bindende Rechtsentscheidung sehen kann, wag ich da mal zu bezweifeln, es war eher ein Politikum ;)
                        Hast du dafür auch ne glaubhafte Quelle, oder hast du dir das ausgedacht ? Und du bist dir auch ganz sicher, dass die Richter alle ein Parteibuch haben?
                        Ach und wonach ein Richter entscheiden muss, hast du auch verstanden ?
                        das haben wir alle verstanden, die souveränität des richters bei der entscheidungsfindung gibt es aber auch noch.....
                        b2t: bins elber ins ausland wegen studiengebühren. das ist ein riesiger fehler deustchlands. warums idn wir so reich? weil studieren gratis war. wir jammern doch jetzt shcon über die abwanderung von fachkräften, das gleiche provozier tdie studiengebühr, da studenten ins ausland gehen (holland->maastricht / ungarn / frankreich etc) und somit die wahrscheinlichkeit steigt, dass sie dort bleiben.

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                          #42
                          kgpforever postete
                          1. Studium bedeutete ursprünglich nicht von einer Pflichtveranstaltung in die nächste zu hetzen und keinerlei Zeit mehr für Dinge neben dem Studium zu haben, sondern menschlich zu REIFEN und sich auch mal mit Dingen beschäftigen, die nicht unmittelbar etwas mit der Zukunftsplaung zu tun haben. Dazu gehört auch, einfach mal irgendeine Veranstaltung zu besuchen, die einen einfach interessiert, sich kulturell zu engagieren, in einer Band zu spielen, Sport zu treiben o.ä
                          genau das.
                          nur die studiengebühren (und auch bachelor) motivieren einen nur noch das "pflicht"programm zu absolvieren..

                          es stimmt natürlich das langzeitstudenten im 20.+ semester, die nur für das semesterticket "studenten" sind, studiengebühren zahlen sollten. die gebühren sollten einfach ab dem ersten semester nach der regelstudienzeit anfangen...

                          und zu den gebühren selber, bei uns wurden viele leistungen vom land gekürzt (zB weniger shk) um die dann ein semester später wieder aufzustocken zu können und zu sagen: sowas tolles machen wir mit den stuidengebühren. also leistungen, die früher das land übernommen hat..

                          und 750 euro ist einfahc viel zu viel für ein halbes jahr..

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                            #43
                            studiengebühren? ja, aber höchstens 200eur pl0x

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                              #44
                              Seh ich auch so, 500 sind eindeutig zu viel wenn dann pro semester noch ca. 100 Euro für bücher hinzukommen -.-

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                                #45
                                So dann auch mal meine Meinung dazu.

                                Grundsätzlich halte ich Studiengebühren für sinnvoll. Sie bringen TEILWEISE was, teilweise aber auch nicht. Ich zahle 500€ Studiengebühren und ca 240€ Semesterbeitrag, also nicht gerade billig.

                                Das Problem, das ich sehe ist, dass die Höhe total willkürlich ist. 500€ sind zu viel und an vielen Unis wird das Geld relativ sinnfrei verpulvert! Nicht die volle Summe aber auf jeden Fall ein Teil. Vorteile bei uns waren: Bibliothek hat wesentlich länger auf. 8.30-22.30, es gibt wesentlich mehr Bücher, es gibt mehr Tutorien.
                                Nachteil: In manchen Fachbereichen weiß keiner mehr wie er das Geld verwenden soll, da es nur für die Lehre eingesetzt werden darf.

                                Daher bin ich für eine Anpassung.


                                Zusätzlich bin ich dafür Leute die eh schon nur mit Bafög Höchstsatz(643 €.) studieren können (wo genau die Grenze zu ziehen ist müsste man diskutieren) von den Gebühren zu befreien. Ich hab Kommilitonen, die nur mit Bafög studieren können und die Studiengebühren davon auf keinen Fall noch tragen können.
                                643€ hören sich erstmal viel an, wenn man aber Wohnung/Lebensmittel usw abzieht bleibt wirklich nicht mehr allzuviel das man noch für Studiengebühren aufsparen kann...

                                Zum Thema "dem Staat auf der Tasche liegen": Wenn man das verhindern will kann man sich auf Langzeitstudiengebühren nach Überschreitung der Regelstudienzeit um eine bestimmte Semesterzahl unterhalten, sollte zu dem Zweck reichen.



                                Fazit: Grundsätzlich in Ordnung, die Höhe passt nicht und es muss passendere Hilfen für Leute geben die es sich nicht leisten können....

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