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Demonstrationen gegen Studiengebühren

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    #16
    Ich bin auch pro Studiengebühren, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen.
    Ich befürworte das Hamburger Modell, also die nachträgliche Zahlung der Studiengebühren, sobald man über einer gewissen Einkommensgrenze liegt.
    Studiengebühren noch während des Studiums zahlen zu müssen halte ich hingegen für unzumutbar. Dank Bachelor/Master bleibt nämlich kaum noch Zeit nebenbei zu arbeiten (zumindest, wenn man noch sowas wie Freizeit und soziale Kontakte haben möchte). Wenn Eltern dann nicht auf großem Fuß leben, können viele nicht studieren und das kann Deutschland sich beim Fachkräftemangel wohl kaum leisten.

    Eine weitere Bedingung ist, dass vom Land bzw Bund kontrolliert und überwacht wird, dass das Geld dafür verwendet wird, die Lehre entscheidend zu verbessern.
    Da Hochschulabsolventen potenziell zu den besser verdienenden Menschen gehören, halte ich Studiengebühren, unter den genannten Bedingungen, jedoch für richtig und sinnvoll.

    Andererseits muss der Staat dringend was an der Unterstützung für Studenten deren Eltern nicht besonders viel verdienen tun. Die Freibeträge zur Berechnung des Bafög sind in meinen Augen viel zu niedrig, sodass eine extrem große Lücke besteht zwischen denen, die Bafög bekommen und denen deren Eltern das Studium komplett übernehmen können. Zwischen diesen beiden Gruppen gibt es viel zu viele Studenten, die sich entweder extrem einschränken müssen oder mit der Last eines Studienkredites von Banken ins Berufsleben starten. Im Extremfall müssen einige auf das Studium verzichten und eine Ausbildung machen, einfach, weil es finanziell nicht drin ist.

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      #17
      innos postete
      S.o.K.o.L postete
      innos postete
      bin ebenfalls Pro Studiengebühren - und für alle die es sich normal nicht leisten können: Einfach Bafög bestellen. Das System ist wesentlich besser und unkomplizierter als es der dumm-deutsche Volksmund immer behauptet. Außerdem: Lieber mit Bafög Schulden kassieren und diese später (von einem dank des Studiums wesentlich höherem Einkommen abbezahlen) als nicht zu studieren und dann nur limitierte Aufstiegsmöglichkeiten im Beruf zu haben.
      lass mich raten, du kriegst kein bafög? denn nur bafög reicht nicht aus, um noch studiengebühren zu bezahlen
      In der Tat, ich kriege es nicht. Aber wer hat dir die scheiße erzählt? Der Staat bezahlt dir nicht nur die gesamten Studiengebühren sondern auch, wenn notwendig & bewiesen, die Mietkosten einer Wohnung mit begrenztem Budget, d.h. es darf für letzteres einen gewissen Kostensatz nicht übertreffen.
      Also wenn du Bafög erhälst und damit nicht mal die Studiengebühren bezahlen kannst, dann hast du etwas falsch gemacht.
      Und mal ganz so btw: Du kriegst durch Bafög einen Maximalschuldensatz von 10.000 Euro, benötigst du aber für dein gesamtes Studium 13.000 Euro, so erlässt dir der Staat die Differenz von 3.000 zu 100% und für die must du später nicht mehr aufkommen (wobei nur ein extrem geringer Anteil aller Studenten den Rahmen von 10.000 Euro sprengen..)
      aha, wunderbare sache... problem ist nur sobald deine eltern beide arbeiten bekommst du vielleicht maximal 200 euro bafög im monat... ich will mich ja nicht beschweren, immerhin muss man davon ja nur die hälfte wieder zurückzahlen, allerdings für 700 euro studiengebühren is dann nichtmehr viel da... bei mir sinds glücklicherweise nur 90 euro, also nur semesterticket etc ;)

      edit: n kumpel von mir konnte zB nicht studieren weil er keinerlei bafög bekommen würde und seine eltern aufgrund von hauskredit etc ihn auch einfach nich unterstützen konnten... und mit dem heutigen bachelorsystem ist eine eigenfinanzierung bei erfolgreichem studium nicht mehr möglich

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        #18
        Bafög ist keine wirkliche "Last" und es ist eindeutig ein System, dass JEDEM ein Studium ermöglicht, egal ob die Eltern Investmentbanker oder Hartz4-Empfäger sind. "Knackpunkt" ist schlichtweg der, dass man mit Schulden ins Berufsleben startet aber langfristig gesehen sind diese so extrem unerheblich, dass alle die deswegen vor Bafög zurückschrecken nur dumm sind und sich selbst den Ball ins Tor rollen.

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          #19
          SUPERBIRDO postete
          scheiss studiengebühren
          und scheiss bachelor kacke
          diplom soll re kommen
          /sign & /confirm ich mal

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            #20
            Die Argumentation hier ist ungefähr so flach wie das Land rund um Xanten. Studiengebühren sind der Größte Mist den sich Vater Staat hat einfallen lassen. Damit wird jenen die zu wenig Geld zum Studieren haben, und davon gibt es ne Menge trotz BAFÖG, die Möglichkeit zum Studieren verwehrt. Und BAFÖG allein hilft keinem Kind aus einem armen Haus. Was da monatlich auf jemanden zukommt ist mehr als so mancher Maximalsatz abspringen lässt. Des Weiteren gibt es nach dem Modualisieren von den meisten Studiengängen kaum noch Studenten die es sich leisten können den ganzen Tag zu pennen. Eine Lösung wäre höchsten das von Chackz angesprochene Hamburger Modell.

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              #21
              Wie alle immer davon reden, dass Bildung das höchste Gut ist. Und dann soll es auch noch was kosten. Der Staat spinnt doch wohl. Wenn der Staat Bock hat, kann er locker genug Kohle klar machen. Soll er halt die Steuern erhöhen!

              Bildung darf nichts kosten!!!! Jeder muss freien Zugang zu Bildung haben und das ist hier leider nicht mehr möglich. Das ist Fakt. Geht auch nicht darum obs zahlbar ist...sicher ist es zahlbar, aber das ist ein Grundprinzip, dass Bildung für alle gewährleistet sein muss.

              Der Staat soll gefälligst dafür sorgen, dass die Unis und Hochschulen gut ausgestattet sind!!

              Ich habe in der Hinsicht auch nichts gegen Steuererhöhungen. Alle labern sie immer von Bildung und vorallem davon, dass sie allen zur Verfügung stehen muss, auch den ärmsten der Bevölkerung....aber die sollen dann doch bitte selbst zahlen. Is klaa

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                #22
                wenn sich die studiengebühren doch mal auf die studienqualität auswirken würde, was es aber nicht tut...

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                  #23
                  stevorrub1n postete
                  Die Argumentation hier ist ungefähr so flach wie das Land rund um Xanten. Studiengebühren sind der Größte Mist den sich Vater Staat hat einfallen lassen. Damit wird jenen die zu wenig Geld zum Studieren haben, und davon gibt es ne Menge trotz BAFÖG, die Möglichkeit zum Studieren verwehrt. Und BAFÖG allein hilft keinem Kind aus einem armen Haus. Was da monatlich auf jemanden zukommt ist mehr als so mancher Maximalsatz abspringen lässt. Des Weiteren gibt es nach dem Modualisieren von den meisten Studiengängen kaum noch Studenten die es sich leisten können den ganzen Tag zu pennen. Eine Lösung wäre höchsten das von Chackz angesprochene Hamburger Modell.
                  sowas wäre ein Zitat eigentlich gar nicht wert, aber egal:
                  Bei dir ist Bildung wohl klar ein Fremdwort :)

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                    #24
                    Studiere anner Privat-FH, da nerven mich die Studiengebühren auch :D
                    Dafür haben wir nur 1a Profs und Dozenten, die FH is sehr gut ausgestattet und man sieht wohin das Geld fließt. Generell bin ich auch für Studiengebühren, obwohl sie mMn geringer sein sollten, siehe #6.

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                      #25
                      #21 ein Gericht sah das was anders, da es für Studenten sehr günstige Kredite gibt, bleibt niemanden ein Studium verwehrt. So viel zum rechtlichen.

                      Zum rest kann ich noch nichts sagen, Meine Schwester hatte nur das letzte Semester zu bezahlen, falls ich mal Studiere werd ich es vielleicht beurteilen können ob gut oder schlecht.
                      Weil ich jetzt noch garnicht weis wie man das bezahlen soll, vor allem wenn die Eltern einen nicht so unterstützen können, auch wenn sie knapp über den Bafög satz verdienen, sie haben auch ihre ausgaben.
                      Deswegen kann ich #16 zu stimmen zum thema bafög da müsste echt was gemacht werden, Mittelständige eltern, werden dafür quasi bestraft wenn sie 200€ zuviel verdienen... obwohl man ja nichtmal die ausgaben kennt, der eltern....

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                        #26
                        KeyC postete
                        #21 ein Gericht sah das was anders, da es für Studenten sehr günstige Kredite gibt, bleibt niemanden ein Studium verwehrt. So viel zum rechtlichen.

                        Zum rest kann ich noch nichts sagen, Meine Schwester hatte nur das letzte Semester zu bezahlen, falls ich mal Studiere werd ich es vielleicht beurteilen können ob gut oder schlecht.
                        Weil ich jetzt noch garnicht weis wie man das bezahlen soll, vor allem wenn die Eltern einen nicht so unterstützen können, auch wenn sie knapp über den Bafög satz verdienen, sie haben auch ihre ausgaben.
                        Deswegen kann ich #16 zu stimmen zum thema bafög da müsste echt was gemacht werden, Mittelständige eltern, werden dafür quasi bestraft wenn sie 200€ zuviel verdienen... obwohl man ja nichtmal die ausgaben kennt, der eltern....
                        Bestraft wirst du auch, wenn der Bruder plötzlich eine Ausbildung macht. Mir haben sie direkt mal Bafög gestrichen, weil mein Bruder, der im selben Haushalt lebt, nun 550€ Ausbildungsvergütung bekommt. Nur sehe ich davon leider keinen Cent....

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                          #27
                          innos postete
                          Bafög ist keine wirkliche "Last" und es ist eindeutig ein System, dass JEDEM ein Studium ermöglicht, egal ob die Eltern Investmentbanker oder Hartz4-Empfäger sind. "Knackpunkt" ist schlichtweg der, dass man mit Schulden ins Berufsleben startet aber langfristig gesehen sind diese so extrem unerheblich, dass alle die deswegen vor Bafög zurückschrecken nur dumm sind und sich selbst den Ball ins Tor rollen.
                          ähm hab ich da was falsch verstanden?

                          Das was ich bisher zu Bafög gelesen hab, sagt aus, dass die Zuschüsse die man bekommt sich anhand der finanziellen Mittel der Eltern richten.

                          Also wenn du einen Investmentbanker als Vater hast, dann kannste da mal von ausgehen, dass du kein Bafög bekommst. Demnach ist es mal so dahin gestellt, dass Bafög wirklich jedem helfen könnte studieren zu gehen.

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                            #28
                            FInd studiengebühren wie in Hamburg ok, wenn man nach dem Studium über zB 40k verdient, dann bezahlt man seine 375€ pro semester zurueck, ansonsten halt nicht.

                            Das ist eine verdammt faire Lösung wie ich finde.

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                              #29
                              #26 am besten den eltern sagen bleibt zuhause, hartz 4 ermöglicht mir das Studium.
                              Um ehrlich zu sein da meine eltern bei mir keine Unterhalspflicht mehr haben, frage ich mich echt wie ich 3-4 Jahre Studium bezahlen soll, wenn ich nichtmal Bafög bekomme.
                              Vielleicht bei Oma betteln gehn?

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                                #30
                                Umso höher die Bildung umso mehr Steuern kommen später rein. Warum dann geringverdienern den Weg nach oben dadurch verhindern? Ich Persönlich würde niemals ein Kredit für Studiengebühren aufnehmen.

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