Ich bin auch pro Studiengebühren, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen.
Ich befürworte das Hamburger Modell, also die nachträgliche Zahlung der Studiengebühren, sobald man über einer gewissen Einkommensgrenze liegt.
Studiengebühren noch während des Studiums zahlen zu müssen halte ich hingegen für unzumutbar. Dank Bachelor/Master bleibt nämlich kaum noch Zeit nebenbei zu arbeiten (zumindest, wenn man noch sowas wie Freizeit und soziale Kontakte haben möchte). Wenn Eltern dann nicht auf großem Fuß leben, können viele nicht studieren und das kann Deutschland sich beim Fachkräftemangel wohl kaum leisten.
Eine weitere Bedingung ist, dass vom Land bzw Bund kontrolliert und überwacht wird, dass das Geld dafür verwendet wird, die Lehre entscheidend zu verbessern.
Da Hochschulabsolventen potenziell zu den besser verdienenden Menschen gehören, halte ich Studiengebühren, unter den genannten Bedingungen, jedoch für richtig und sinnvoll.
Andererseits muss der Staat dringend was an der Unterstützung für Studenten deren Eltern nicht besonders viel verdienen tun. Die Freibeträge zur Berechnung des Bafög sind in meinen Augen viel zu niedrig, sodass eine extrem große Lücke besteht zwischen denen, die Bafög bekommen und denen deren Eltern das Studium komplett übernehmen können. Zwischen diesen beiden Gruppen gibt es viel zu viele Studenten, die sich entweder extrem einschränken müssen oder mit der Last eines Studienkredites von Banken ins Berufsleben starten. Im Extremfall müssen einige auf das Studium verzichten und eine Ausbildung machen, einfach, weil es finanziell nicht drin ist.
Ich befürworte das Hamburger Modell, also die nachträgliche Zahlung der Studiengebühren, sobald man über einer gewissen Einkommensgrenze liegt.
Studiengebühren noch während des Studiums zahlen zu müssen halte ich hingegen für unzumutbar. Dank Bachelor/Master bleibt nämlich kaum noch Zeit nebenbei zu arbeiten (zumindest, wenn man noch sowas wie Freizeit und soziale Kontakte haben möchte). Wenn Eltern dann nicht auf großem Fuß leben, können viele nicht studieren und das kann Deutschland sich beim Fachkräftemangel wohl kaum leisten.
Eine weitere Bedingung ist, dass vom Land bzw Bund kontrolliert und überwacht wird, dass das Geld dafür verwendet wird, die Lehre entscheidend zu verbessern.
Da Hochschulabsolventen potenziell zu den besser verdienenden Menschen gehören, halte ich Studiengebühren, unter den genannten Bedingungen, jedoch für richtig und sinnvoll.
Andererseits muss der Staat dringend was an der Unterstützung für Studenten deren Eltern nicht besonders viel verdienen tun. Die Freibeträge zur Berechnung des Bafög sind in meinen Augen viel zu niedrig, sodass eine extrem große Lücke besteht zwischen denen, die Bafög bekommen und denen deren Eltern das Studium komplett übernehmen können. Zwischen diesen beiden Gruppen gibt es viel zu viele Studenten, die sich entweder extrem einschränken müssen oder mit der Last eines Studienkredites von Banken ins Berufsleben starten. Im Extremfall müssen einige auf das Studium verzichten und eine Ausbildung machen, einfach, weil es finanziell nicht drin ist.
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