früher war die spd was. heute bin ich mir da nicht so sicher
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Keine Ankündigung bisher.
Wieso noch SPD wählen??
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gewisse politische errungenschaften (agenda 2010) muss man ihm sicherlich zugestehen, trotzdem ging mir sein populistisches getue ("Lehrer sind faule Säcke." oder auch wie der ganze wahlkampf 05 einfach nur darin bestand hr.kirchhof zu diffamieren etc. ) auf den nerv, genauso wie er den irak krieg nur abgelehnt hat weil sie vor der wahl 2002 dick vor schwarz-gelb zurücklagen und so wieder auf stimmenfang gegangen sind. abgesehn davon was ist das für ein bundeskanzler der halb angetrunken in der elefantenrunde sätze ablässt wo jeder mensch mit nem gesunden menschenverstand sich nur an den kopf fassen kann....von wegen "„…, bin ich wirklich stolz auf meine Partei, auf die Menschen, die mich unterstützt haben, die uns gewählt haben und die uns ein Ergebnis beschert haben, das eindeutig ist. Jedenfalls eindeutig, dass niemand außer mir in der Lage ist, eine stabile Regierung zu stellen. Niemand außer mir.“cocor postete
Seine Politik war manchmal sicherlich streitbar, aber Schröder konnte zumindest auch in schlechten Zeiten Entscheidungen treffen und hat nicht in Berlin die Eier geschaukelt. Bei ihm kann man noch sagen, dass er im Sinne des Volkes gehandelt hat, was bei Merkel sicherlich nicht immer der Fall ist momentan.insideman postete
e: und wie kann man sich ernsthaft schröder zurückwünschen, das einzige was der konnte war den wählern zeug zu versprechen mit dem er letztenendes genug prozent bekam um dann nach der wahl alles zu brechen... TT
oder auch
„Glauben Sie im Ernst, dass meine Partei auf ein Gesprächsangebot von Frau Merkel in dieser Sachlage eingeht, in dem sie sagt, sie möchte Kanzlerin werden? Also ich meine, wir müssen die Kirche doch mal im Dorf lassen. Die Deutschen haben doch in der Kandidatenfrage eindeutig votiert. Das kann man doch nicht ernsthaft bestreiten.“
Zur erinnerung: union: 35,2%, spd: 34,2% . und immer dran denken, putin ist ein lupenreiner demokrat !
sry für den in großer müdigkeit verfassten, möglicherweise sehr subjektiven text über gerhard schröder xD
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gut das du ausländer bist.kaLi^nSo postete
ich hab noch nie spd gewählt und werde sie auch niemals wählen. ein grund dafür ist mein österreichischer wohnsitz, ein zweiter meine österreichische staatsbürgerschaft, und ein dritter mein hass den sozialisten gegenüber.
da ich nun meine meinung kund getan habe kann der thread geschlossen werden, er wird sowieso ausarten in sinnlosen politik-diskussionen
CDU wähle ich niemals, die sind mir einfach zu dumm, und haben mit der Moderne garnichts gemeinsam, die schlechteste partei für junge leute...
Grünen, einige dinge sind ganz ok, aber manches geht einfach an der realtität vorbei
SPD wird einer Sozialenpartei nicht mehr gerecht......man schaue sich nur die entwicklung an nach dem schröder raus aus der partei ist....
Linken, zu radikal in ihrem Denken
FDP macht immer auf offen und nett, dabei wollen sie deutschland nur ficken... bzw sich selbst überlassen...
Keine gute auswahl, augen zu und irgendwo kreuz machen.....
zur schröder era... man bemerkte das man noch einen Kanzler hat, der auch zu seinen Entscheidungen steht, selbst wenn die eigene Partei rum mault.... die Merkel ist nur ein fettes hässliches maskottchen, und total überfordert mit ihrer arbeit.... Deswegen lässt sieh ihre Minister auch das machen was sie wollen......einfach mies die momentane regierung ach was das ist schon peinlich.
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die FDP ist eine reine Mitläufer Partei. Die ändert ihre Sicht der Dinge immer so, dass sie eine hohe Wählerrrzahl damit ansprechen könnenFipse postete
Die FDP ist im Moment extrem lächerlich.coug4r postete
inwiefern die FDP die schuld an der finanzkrise trägt ist mir allerdings nicht so klar...
Jahrelang haben sie etwas von freien Märkten, so wenig Staat wie möglich gepredigt.
Und jetzt aufeinmal heitzen sie die Regierung an immer mehr geld in die Wirtschaft zu pumpen.
Ja was denn nun? ;)
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Dir ist schon klar, dass die Erststimme bereits ein mehrheitswahlrechtliches Element darstellt?Dray postete
Ich behaupte jetzt mal ganz einfach, dass das nicht stimmt. In der BRD haben sie schon Probleme mit 3 Parteien eine Koalition zu bilden, wie soll das mit 5 oder 6 aussehen? Das war MIT ein Grund für das Scheitern der Weimarer Republik(gab ein paar dutzend Gründe), die letzte Koalition, aus fünf Parteien bestehend, zerbrach eben nicht zuletzt daran, dass die beiden Flügelparteien unterschiedliche Vorstellungen hatten. Weil es immer schwieriger wird politische Vorstellungen unter einen Hut zu kriegen je weiter sie auseinanderlaufen und je mehr unterschiedliche Meinungen eingebracht wird.avatar. postete
Hui, hat aber jemand super aufgepasst im Geschichtsunterricht, ist nur alles nicht so ganz richtig. Die kleinen Parteien waren sich durchaus bewusst, dass sie nur politisch mitgestalten können, wenn sie kompromissbereit sind, im Endeffekt war doch die Weigerung von KPD und SPD zusammenzuarbeiten der Grund, wieso keine stabile Regierung zustande gekommen ist.hybris postete
avatar. postete
Für wen die etablierten Parteien keine sinnvolle Option darstellen, dem empfehle ich, sich einerseits zu informieren, ob es geeignete unabhängige Kandidaten gibt, denen man die Erststimme geben kann, und andererseits seine Zweitstimme nicht dem vermeintlich "kleineren Übel" zu geben, da die Parteien für jede Stimme Staatsgelder erhalten. Dann lieber eine wahrscheinlich chancenlose Partei mit inhaltlich klaren Zielen wie die Piratenpartei. Es wird wirklich Zeit für die Abschaffung der undemokratischen 5%-Hürde.
ich überlege gerade noch immer ob der letzte abschnitt ironie war...wenn nicht dann tust du mir leid. Kennst du die Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik? Sieht nicht so aus. Ein Grund war die Abwesenheit der 5% Hürde. Die Parteienlandschaft war so dermaßen zersplittert ,dass nicht mal im Ansatz eine Mehrheitsregierung gebildet werden konnte. um die 7-10 parteien dabei die alle nur 3-5% hatten....sowas ist lächerlich...also denk mal darüber noch ob das wirklich undemokratisch oder notwendig ist.
Die 5%-Hürde ist einfach ein riesiges Hindernis für die Etablierung neuer Parteien, da viele Leute keiner Partei ihre Stimme geben wollen, wenn nicht einmal klar ist, ob diese überhaupt gewertet wird. Ist es denn demokratisch, wenn die Menschen sich zwischen 5 Parteien entscheiden müssen, von denen oft keine einzige ihre Interessen repräsentiert und politische Entscheidungen in den Parteispitzen statt im Parlament getroffen werden?
Und natürlich hindert die fünf Prozenthürde Parteienentstehungen, aber das Argument ist nicht durchgreifend, weil die Grünen, die NPD, und in gewissem Maße auch die Linkspartei trotzdem existieren, sowas also keineswegs unmöglich ist. Auch das Demokratieargument ist im Ergebnis nicht zwingend. Demokratie bedeutet immer eine Auswahl und eben auch eine Mehrheitsentscheidung. Wenn die bestehenden Parteien die Interessen der Bevölkerung nicht repräsentieren, dann müssen die Menschen sich eben anderen anschließen. Die Freien Wähler in Bayern sind auch so ein Beispiel. Menschen unzufrieden mit CSU => freie Wähler gewählt. Es ist eine Hürde, aber keine unüberwindbare. Undemokratisch ist es auch nicht, es ist das Ergebnis der Nachteile der Verhältniswahl die beschränkt werden müssen.
Und die von dir geschilderten Elemte sind hängen doch stark mit dem Koalitionszwang zusammen. Es ist halt schwieriger, wenn man innerhalb einer Koalition eine Mehrheit finden muss, als im ganzen Parlament.
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will jetzt nicht groß mein senf dazu abgeben
aber ich glaube bei mir wirds am ende auf die grünen hinauslaufen
spd ist so n thema
cdu... nein danke...
fdp nicht mal in 50 jahren
npd... alternative aber böser hintergedanke :p
linke... geht irgendwie bissel gegen meine norm
also gehts zur tierschutzpartei
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Wenn man so eine dumme Scheisse, wie das hier, liest fragt man sich echt, ob man nicht das Zensuswahlrecht einführen sollte.KeyC postete
gut das du ausländer bist.kaLi^nSo postete
ich hab noch nie spd gewählt und werde sie auch niemals wählen. ein grund dafür ist mein österreichischer wohnsitz, ein zweiter meine österreichische staatsbürgerschaft, und ein dritter mein hass den sozialisten gegenüber.
da ich nun meine meinung kund getan habe kann der thread geschlossen werden, er wird sowieso ausarten in sinnlosen politik-diskussionen
CDU wähle ich niemals, die sind mir einfach zu dumm, und haben mit der Moderne garnichts gemeinsam, die schlechteste partei für junge leute...
Grünen, einige dinge sind ganz ok, aber manches geht einfach an der realtität vorbei
SPD wird einer Sozialenpartei nicht mehr gerecht......man schaue sich nur die entwicklung an nach dem schröder raus aus der partei ist....
Linken, zu radikal in ihrem Denken
FDP macht immer auf offen und nett, dabei wollen sie deutschland nur ficken... bzw sich selbst überlassen...
Keine gute auswahl, augen zu und irgendwo kreuz machen.....
zur schröder era... man bemerkte das man noch einen Kanzler hat, der auch zu seinen Entscheidungen steht, selbst wenn die eigene Partei rum mault.... die Merkel ist nur ein fettes hässliches maskottchen, und total überfordert mit ihrer arbeit.... Deswegen lässt sieh ihre Minister auch das machen was sie wollen......einfach mies die momentane regierung ach was das ist schon peinlich.
Die Politiker der CDU sind dumm, haben nicht mit "der Moderne" zutun? Hast du dafür auch ein paar konkrete Belege? Oder ist das einfach der Eindruck, der durch die mangelnde Bildung und den Informationmangel, die in deinem (offensichtlich beschränkten) Geist vorherrschen, entstanden ist?
Die SPD ist keine "Sozialenpartei" mehr, nachdem Schröder "raus ist"?
Wenn du nicht dumm wie Brot wärst, wüsstest du, dass Schröder zum RECHTEN Flügel der SPD gehört, dass die Partei sich in letzter Zeit, vor allem durch die Personalien Müntefering und Steinmeier, die genau aus der "Ecke" Schröders kommen, einen ähnlichen Kurs, wie Schröder fährt.
Ironischerweise hat gerade Schröder viel mehr auf sein Charisma, als auf politisches Profil gesetzt und was für ein großartiger Sozialist er ist, hat man wohl spätestens gesehen, als er erst (als Politker), die Ostseepipeline durchgesetzt hat und danach in den Aufsichtsrat der Betriebsgesellschaft von selbiger gewechselt ist und das dabei verdiente Geld auch noch in der Schweiz versteuern lässt.
Das was du zur FDP schreibst reicht eigentlich schon aus um zu erkennen, wie dumm du eigentlich bist. Leute wie du, die weder Niveau, noch Intelligenz, noch Bildung oder Wissen haben und dann so einen sinnlosen Mist schreiben, sind einfach eine Ohrfeige für jeden, der seine Wahlstimme ernst nimmt und sich der Verantwortung, die man als Wähler hat, bewusst ist..
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stimme dir teilweise zu, aber manches geht irgenwie nich...Smebob postete
Wenn man so eine dumme Scheisse, wie das hier, liest fragt man sich echt, ob man nicht das Zensuswahlrecht einführen sollte.KeyC postete
gut das du ausländer bist.kaLi^nSo postete
ich hab noch nie spd gewählt und werde sie auch niemals wählen. ein grund dafür ist mein österreichischer wohnsitz, ein zweiter meine österreichische staatsbürgerschaft, und ein dritter mein hass den sozialisten gegenüber.
da ich nun meine meinung kund getan habe kann der thread geschlossen werden, er wird sowieso ausarten in sinnlosen politik-diskussionen
CDU wähle ich niemals, die sind mir einfach zu dumm, und haben mit der Moderne garnichts gemeinsam, die schlechteste partei für junge leute...
Grünen, einige dinge sind ganz ok, aber manches geht einfach an der realtität vorbei
SPD wird einer Sozialenpartei nicht mehr gerecht......man schaue sich nur die entwicklung an nach dem schröder raus aus der partei ist....
Linken, zu radikal in ihrem Denken
FDP macht immer auf offen und nett, dabei wollen sie deutschland nur ficken... bzw sich selbst überlassen...
Keine gute auswahl, augen zu und irgendwo kreuz machen.....
zur schröder era... man bemerkte das man noch einen Kanzler hat, der auch zu seinen Entscheidungen steht, selbst wenn die eigene Partei rum mault.... die Merkel ist nur ein fettes hässliches maskottchen, und total überfordert mit ihrer arbeit.... Deswegen lässt sieh ihre Minister auch das machen was sie wollen......einfach mies die momentane regierung ach was das ist schon peinlich.
Die Politiker der CDU sind dumm, haben nicht mit "der Moderne" zutun? Hast du dafür auch ein paar konkrete Belege? Oder ist das einfach der Eindruck, der durch die mangelnde Bildung und den Informationmangel, die in deinem (offensichtlich beschränkten) Geist vorherrschen, entstanden ist?
Die SPD ist keine "Sozialenpartei" mehr, nachdem Schröder "raus ist"?
Wenn du nicht dumm wie Brot wärst, wüsstest du, dass Schröder zum RECHTEN Flügel der SPD gehört, dass die Partei sich in letzter Zeit, vor allem durch die Personalien Müntefering und Steinmeier, die genau aus der "Ecke" Schröders kommen, einen ähnlichen Kurs, wie Schröder fährt.
Ironischerweise hat gerade Schröder viel mehr auf sein Charisma, als auf politisches Profil gesetzt und was für ein großartiger Sozialist er ist, hat man wohl spätestens gesehen, als er erst (als Politker), die Ostseepipeline durchgesetzt hat und danach in den Aufsichtsrat der Betriebsgesellschaft von selbiger gewechselt ist und das dabei verdiente Geld auch noch in der Schweiz versteuern lässt.
Das was du zur FDP schreibst reicht eigentlich schon aus um zu erkennen, wie dumm du eigentlich bist. Leute wie du, die weder Niveau, noch Intelligenz, noch Bildung oder Wissen haben und dann so einen sinnlosen Mist schreiben, sind einfach eine Ohrfeige für jeden, der seine Wahlstimme ernst nimmt und sich der Verantwortung, die man als Wähler hat, bewusst ist..
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hat was mit der keynesianischen theorie in wirtschaftlich instabilen zeiten zu tun.Fipse postete
Die FDP ist im Moment extrem lächerlich.coug4r postete
inwiefern die FDP die schuld an der finanzkrise trägt ist mir allerdings nicht so klar...
Jahrelang haben sie etwas von freien Märkten, so wenig Staat wie möglich gepredigt.
Und jetzt aufeinmal heitzen sie die Regierung an immer mehr geld in die Wirtschaft zu pumpen.
Ja was denn nun? ;)
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wobei sich FDP-Politiker lieber erhängen / ertränken / erschiessen würden als zuzugeben, dass sie nach keynesianischem Model der Wirtschaftspolitik (Nachfragepolitik) handeln. Sie haben doch ihre Angebotspolitik viel lieber...mknight postete
hat was mit der keynesianischen theorie in wirtschaftlich instabilen zeiten zu tun.Fipse postete
Die FDP ist im Moment extrem lächerlich.coug4r postete
inwiefern die FDP die schuld an der finanzkrise trägt ist mir allerdings nicht so klar...
Jahrelang haben sie etwas von freien Märkten, so wenig Staat wie möglich gepredigt.
Und jetzt aufeinmal heitzen sie die Regierung an immer mehr geld in die Wirtschaft zu pumpen.
Ja was denn nun? ;)
edith sagt: Wer in diesem Thread ANDERE Leute wegen ihrer politischen Ansichten kritisiert hat das Diskutieren nicht verstanden. Man sollte das Programm diskutieren und nicht allg. Parolen, wie alle FDP-Wähler sind dumm (, weil ich nicht verstehe, was die FDP will)
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Durchaus, aber wo ist der Punkt? Die Mehrheitswahl bestimmt nur über die Zusammensetzung der Fraktionen, von Grundmandatsklausel und Überhangmandaten mal abgesehen. In Deutschland herrscht peronalisierte Verhältniswahl, der Grundsatz ist also Verhältniswahl.avatar. postete
Dir ist schon klar, dass die Erststimme bereits ein mehrheitswahlrechtliches Element darstellt?Dray postete
Ich behaupte jetzt mal ganz einfach, dass das nicht stimmt. In der BRD haben sie schon Probleme mit 3 Parteien eine Koalition zu bilden, wie soll das mit 5 oder 6 aussehen? Das war MIT ein Grund für das Scheitern der Weimarer Republik(gab ein paar dutzend Gründe), die letzte Koalition, aus fünf Parteien bestehend, zerbrach eben nicht zuletzt daran, dass die beiden Flügelparteien unterschiedliche Vorstellungen hatten. Weil es immer schwieriger wird politische Vorstellungen unter einen Hut zu kriegen je weiter sie auseinanderlaufen und je mehr unterschiedliche Meinungen eingebracht wird.avatar. postete
Hui, hat aber jemand super aufgepasst im Geschichtsunterricht, ist nur alles nicht so ganz richtig. Die kleinen Parteien waren sich durchaus bewusst, dass sie nur politisch mitgestalten können, wenn sie kompromissbereit sind, im Endeffekt war doch die Weigerung von KPD und SPD zusammenzuarbeiten der Grund, wieso keine stabile Regierung zustande gekommen ist.hybris postete
avatar. postete
Für wen die etablierten Parteien keine sinnvolle Option darstellen, dem empfehle ich, sich einerseits zu informieren, ob es geeignete unabhängige Kandidaten gibt, denen man die Erststimme geben kann, und andererseits seine Zweitstimme nicht dem vermeintlich "kleineren Übel" zu geben, da die Parteien für jede Stimme Staatsgelder erhalten. Dann lieber eine wahrscheinlich chancenlose Partei mit inhaltlich klaren Zielen wie die Piratenpartei. Es wird wirklich Zeit für die Abschaffung der undemokratischen 5%-Hürde.
ich überlege gerade noch immer ob der letzte abschnitt ironie war...wenn nicht dann tust du mir leid. Kennst du die Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik? Sieht nicht so aus. Ein Grund war die Abwesenheit der 5% Hürde. Die Parteienlandschaft war so dermaßen zersplittert ,dass nicht mal im Ansatz eine Mehrheitsregierung gebildet werden konnte. um die 7-10 parteien dabei die alle nur 3-5% hatten....sowas ist lächerlich...also denk mal darüber noch ob das wirklich undemokratisch oder notwendig ist.
Die 5%-Hürde ist einfach ein riesiges Hindernis für die Etablierung neuer Parteien, da viele Leute keiner Partei ihre Stimme geben wollen, wenn nicht einmal klar ist, ob diese überhaupt gewertet wird. Ist es denn demokratisch, wenn die Menschen sich zwischen 5 Parteien entscheiden müssen, von denen oft keine einzige ihre Interessen repräsentiert und politische Entscheidungen in den Parteispitzen statt im Parlament getroffen werden?
Und natürlich hindert die fünf Prozenthürde Parteienentstehungen, aber das Argument ist nicht durchgreifend, weil die Grünen, die NPD, und in gewissem Maße auch die Linkspartei trotzdem existieren, sowas also keineswegs unmöglich ist. Auch das Demokratieargument ist im Ergebnis nicht zwingend. Demokratie bedeutet immer eine Auswahl und eben auch eine Mehrheitsentscheidung. Wenn die bestehenden Parteien die Interessen der Bevölkerung nicht repräsentieren, dann müssen die Menschen sich eben anderen anschließen. Die Freien Wähler in Bayern sind auch so ein Beispiel. Menschen unzufrieden mit CSU => freie Wähler gewählt. Es ist eine Hürde, aber keine unüberwindbare. Undemokratisch ist es auch nicht, es ist das Ergebnis der Nachteile der Verhältniswahl die beschränkt werden müssen.
Und die von dir geschilderten Elemte sind hängen doch stark mit dem Koalitionszwang zusammen. Es ist halt schwieriger, wenn man innerhalb einer Koalition eine Mehrheit finden muss, als im ganzen Parlament.
Und der Zusatz ist auch kein Argument 0o Wenn es nicht Koalitionszwang ist, dann kann es auch genauso gut Fraktionszwang sein. Minderheitenregierungen sind in Deutschland noch nicht stabil genug, deswegen gibt es sie ja auch nicht. Zwei mal ist die SPD bei der Errichtung einer solchen Regierung gescheitert. Koalitionen sind das stabilste System was wir haben um eine Mehrheit im Parlament zu bilden, die wiederum die Regierung trägt. Des Weiteren ist das auch kein Argument gegen den historischen Fakt, das die letzte demokratische Regierung der Weimarer Republik an einem Koalitionsstreit zerbrochen ist, der insgesamt darauf zurückzuführen ist, dass die Verhältniswahl(und die undemokratischen Parteien im Parlament) es nötig machte eine 5-Parteien-Koalition zu bilden. Eben weil keine 5-Prozenthürde bestand. Das Mehrheitswahlelement führt keinesfalls zur Einschränkung der Verhältniswahl, allerhöchstens verkompliziert es in Deutschland noch die Mehrheitsbildung und verfälscht den Wählerwillen über Überhangmandate.
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Ich frage mich ernsthaft warum die SPD in so einem schlechten Licht gesehen wird. Das die SPD keine Gewerkschaftspartei mehr ist, ist spätestens seit Schröder klar. Aber nachdem Beck abgesägt wurde, zeigen die Pfeile ganz klar von einer stark linken Politik in Richtung Mitte und diese hat uns immerhin die mehr als nötige Agenda 2010 beschafft. Sie ist eines der wichtigsten Reformpaket, die Deutschland je hatte und wird übrigens parteiübergreifend als notwendig und richtig angesehen. Auch Franz-Walter Steinmeier steht im Licht des Seeheimerkreises, genauso wie Franz Müntefering, Gerhard Schröder, Wolfgang Clement und Pierre Steinbrück. Des weitern ist die SPD eine Wahlkampfspartei. Sie ist in der Lage in den letzten Wochen vor der Wahl das Steuer noch rumzureißen.
Meiner Meinung nach wird die SPD erst durch ihre Haltung in der linken Mitte wählbar. Ganz Linke, wie es die SPD während Kohl und vor Helmut Schmidt waren, sind nicht regierungsfähig.
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Right, das ist auch für mich der Grund die SPD nicht zu wählen. Sowas will ich nicht Unterstützen.mknight postete
#192 was sagst du denn zu dem was in hessen passiert ist? mich als normalo wähler hat das ziemlich abgeschreckt und das vertrauen in diese partei zerstört. müntefering hat das ganze auch noch unterstützt und clement wurde durch die linken in der partei rausgeekelt.
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Max ist KhYr0n
KPD und SPD hätten eine Mehrheit erreicht, und auch wenn ich immer wieder dafür gesteinigt werde - ich sehe darin eine vertane Chance Nazi-Deutschland zu verhindern, möglicherweise sogar die größte Chance. Es gibt ab und zu Entscheidungen, die nicht schön sind aber in Sinne des Volkes das geringste Übel dastellen, dies wäre eine gewesen. Und es war abzusehen, was mit Deutschland passierte, sonst wären nicht schon in den 30ern so viele, vorallem dem Bildungsbürgertum entstammend, ins Exil gezogen.hybris postete
ich überlege gerade noch immer ob der letzte abschnitt ironie war...wenn nicht dann tust du mir leid. Kennst du die Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik? Sieht nicht so aus. Ein Grund war die Abwesenheit der 5% Hürde. Die Parteienlandschaft war so dermaßen zersplittert ,dass nicht mal im Ansatz eine Mehrheitsregierung gebildet werden konnte. um die 7-10 parteien dabei die alle nur 3-5% hatten....sowas ist lächerlich...also denk mal darüber noch ob das wirklich undemokratisch oder notwendig ist.
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