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Die technische Zeichnung ist eine universelle Weltsprache. Sie ist überall auf der Welt ohne
Übersetzung verständlich. Diese Verständlichkeit beruht auf international anerkannten Regeln bei der
Darstellung von Gegenständen, den sogenannten Normen.
Wie bei jeder Sprache gibt es auch bei der technischen Zeichnung Dialekte, d.h. geringfügige
Abweichungen von den Normen, die sich im Laufe der Entwicklung gebildet haben, die aber am
grundsätzlichen Informationsgehalt also an der allgemeinen Verständlichkeit - nichts ändern.
Die technische Zeichnung gibt einen Gegenstand nicht - wie in Malerei oder Photographie üblich - mit
Schattierungen, Farben und Oberflächenstrukturen wider, sondern stellt Körper (=Gegenstände)
einzig anhand ihrer Kanten und Ecken dar. (Ausnahme: Technische perspektivische Darstellungen
wie z.B. Montagezeichnungen, technische Illustrationen usw.)
Der Technische Zeichner ist demzufolge kein Künstler, sondern ein Dolmetscher, der räumliche
Gebilde nach festen Regeln in einer Ebene (Zeichenpapier) darstellt und damit eine Grundlage für
den exakten Nachbau schafft.
Diese Forderung nach Genauigkeit und Wiederholbarkeit der Herstellung bedingt, dass
üblicherweise mehrere Ansichten des Gegenstandes notwendig sind, um ihn hinreichend zu
beschreiben. Des weiteren müssen alle für die Herstellung notwendigen Maße und
Bearbeitungsvorschriften eindeutig angegeben werden.
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