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Schulstress

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    #16
    Zunächst: Fortschritt (auch wenns wohl ein Tippfehler war)

    Du solltest wenn du derartige Behauptungen aufstellst eventuell mal Belege o.ä. liefern, natürlich gibt es Schulstress, gerade in der heutigen Gesellschaft: Arbeitslosenzahl steigt, Zahl der Gymnasiasten steigt, also wird ein guter Abschluss immer wichtiger, fast jeder Beruf braucht heutzutage Abitur/Fachabitur.
    Das sind alles Faktoren die Stress entstehen, weil gute Noten schon so früh so viel in deinem Leben ausmachen können.
    Jeder Soziologe würde dich zerreissen wenn du ihm so etwas sagen würdest...

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      #17
      Naja er hat schon Recht damit, dass heute so ziemlich jedes kleine Problemchen als psychisches "Problem" oder gar "Krankheit" bezeichnet wird.
      Des regt mich auch auf.
      Aber dass Schulstress als solcher existiert ist denk ich mal unbestreitbar, inwiefern eine Rolle spielt und ob er allein eine große Rolle für einen Menschen spielen kann kommt auf den Fall drauf an, denk ich.

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        #18
        macman postete
        Mein Vater hat faustdicke Bücher auswendig lernen müssen und bei regelmässigen falschen Antworten gabs schon mal mit dem Stock auf die Finger.
        Die themen die heute in schulen behandelt werden, dienen nicht mehr dazu, dass man sie weiß und runterbeten kann, sondern eher dazu, dass man versteht wie sie funktionieren.
        Ich schreibe dieses Jahr mein abitur und mir ist aufgefallen, wie stark sich die abitursaufgaben, insbesonder in physik, von 1970 bis heute verändert haben. Es wird viel mehr auf verständnis, sowie abstrakte denkweisen wertgelegt, als aufs einfache Wissen. Die größe und schwere der aufgaben ist kaum zu vergleichen mit denen von früher.

        macman posteteDas sind einfach "Krankheiten" unserer Gesellschaft, würden manche sagen...Aber wenn ein Kind zu Hause druck bekommt, oder Probleme hat dann ist Schulstress das falsche Wort.
        In einer globalisierten Gesellschaft, die nie still zu stehen scheint, wird ein Kind welches nun das G8 schulsystem besucht doch ständig mit leistungsdruck und existensängsten konfrontiert. Ob nun vergleichsarbeiten oder Klassenarbeiten jede Woche. Ich habe von vielen gehört, dass sie wegen der schule ihren sport oÄ beenden mussten, weil sie sonst nicht mit dem Lernstoff klarkommen würden.
        Wie soll ein 12 Jähriger sich keinen eigenen Druck aufbauen, wenn er keinen ausgleich zwischen schule und freizeit hat? Er "lebt" sozusagen nur für die Schule. Und du meinst ernsthaft, dass es Schulstress nicht gibt. Schule ist ja nichts anderes als ein Job, der dein ganzes weiteres Leben beeinflusst...

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          #19
          Was auch interessant wäre, wenn du noch den Aspekt der asiatischen Kultur reinbringen würdest. Bei Schülern mit asiatischen Migrationshitergrund ist der Druck gleich viel höher als beispielsweise bei deutschen Familien. Das Resultat ist aber z.B., dass prozentual gesehen von allen vietnamesischen Schülern die meisten auf das Gymnasium gehen während die wenigsten die Hauptschule besuchen, mehr als Deutsche sogar. Bei Türken und Italienern hingegen sind prozentual gesehen die meisten von Ihnen Hauptschüler, die wenigstens gehören zur intelligenten Elite.
          Kannste in der Zeit nachlesen ;) Kann dir die Statistiken geben wenn du willst

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            #20
            Wenn ich sehe das seit letztem Jahr sogar unsere 5er (Gymnasium NRW) bis zu 9 Stunden am Tag haben, denke ich schon, das es Schulstress gibt. Gut, für mich inner Oberstufe mach das nix, ist genau wie für die vorigen Oberstufen auch, aber teilweise hab ich weniger unterrichtig als 5er, und das sollte ja nicht so sein

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              #21
              Steelfish postete
              Wenn ich sehe das seit letztem Jahr sogar unsere 5er (Gymnasium NRW) bis zu 9 Stunden am Tag haben, denke ich schon, das es Schulstress gibt. Gut, für mich inner Oberstufe mach das nix, ist genau wie für die vorigen Oberstufen auch, aber teilweise hab ich weniger unterrichtig als 5er, und das sollte ja nicht so sein
              die haben nur so lange weil sie in der 12 schon abi machen..

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                #22
                Oh ja, kannst ja mal die Selbstmordrate japanischer (bzw. allgemein Asiaten) Schüler anführen und deren Auslöser - wird sicher einige überraschen.

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                  #23
                  macman postete
                  Mal ganz im ernst damals war Schule wirklich Stress, man wurde von Lehrern schikaniert und musst wirklich was lernen und nicht wie heute wo die Lehrer kein durchsetzungsvermögen haben, der Lernstoff nicht mal ansatzweise so umfangreich ist wie früher, der Schüler den Lehrer schikaniert oder sogar bedroht und die Eltern der ganze misst sowieso nicht bockt.
                  "mal ganz im ernst" ich hoffe das das pure ironie war. du hast überhaupt nicht die möglichkeit die dinge von "früher" mit den dingen von "heute zu vergleichen. dafür hättest du, um zumindest einen hauch von objektivität einbringen zu können, beides selbst miterleben müssen. zudem sind erzählungen, speziell welche die länger zurückliegen, bei der wiedergabe immer entsprechend stark verzerrt. nicht umsonst sprechen ältere leute permanent davon das "früher" alles besser war. wie genau der fachtermini dazu heißt kann ich ad hoc nicht sagen. aber darüber gibts auch einge schöne sachen aus dem bereich der neurologie zu lesen.

                  macman postete
                  Dieses ganze Psychogequatsche und diese ganzen neumodischen Krankheiten die immer wieder von irgendwelchen Universitäten in einer Studie erscheinen, das nennen viele Menschen "Krankheiten unserer Gesellschaft" weil es das früher nicht gab und wir uns heutzutage so schnell bewegen ( im Sinne von Vortschritt und Zivilisation ) das es den Menschen im Körper und Geist kaputt macht.
                  für mich ist es gleichermaßen abstrakt wie absurd das du ein paar posts weiter wissenschaftliche studien o.ä., d.h. studien von wissenschaftlern die sich mit der thematik vermutlich deutlich intensiver auseinandergesetzt haben als du, als psychogequatsche abstempelst. du lieferst für deinen standpunkt nichts weiter als belanglose erzählungen, verurteilst leute die der ansicht sind schulstress sei existent, ohne auch nur ansatzweise stichhaltige argumente und fakten zu liefern die deinen standpunkt untermauern.

                  versteh mich nicht falsch ich argumentiere hier nicht gegen deinen standpunkt, da ich mir nicht anmaße beurteilen zu können wo das "psychogequatsche" aufhört und der schulstress anfängt.

                  edit: über ursachen von schulstress und ob das überhaupt so genannt werden darf lasse ich mich hier gar nicht erst aus. die faktoren die dabei eine rolle spielen kann vermutlich kaum jemand in ihrem ganzen umfang bemessen. schlagworte wie "die gesellschaft ist schuld" "die erziehung ist nicht umfassend oder streng genug" hören sich auf den ersten blick zwar vielversprechend an, sind aber nichts weiter als hohle wortphrasen die niemals losgelöst aus dem gesamtkontext für soetwas gerissen werden dürfen.

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                    #24
                    Was? Nein, du hast mich Missverstanden. Ich sage nicht das es gut war, ich finde es auch nicht gut. Es geht mir einfach darum das ich nicht glaube das es Schulstress gibt, mehr nicht. Das Wort ist einfach nur eine Verharmlosung von dem was wirklich dahinter steht, die Erziehung und die Gesellschaft.
                    Dieses ganze Psychogequatsche und diese ganzen neumodischen Krankheiten die immer wieder von irgendwelchen Universitäten in einer Studie erscheinen, das nennen viele Menschen "Krankheiten unserer Gesellschaft" weil es das früher nicht gab und wir uns heutzutage so schnell bewegen ( im Sinne von Vortschritt und Zivilisation ) das es den Menschen im Körper und Geist kaputt macht.
                    Hoffe es wurde etwas deutlicher.

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                      #25
                      Der Pisawahn hat leider zugeschlagen. Leider haben die Politiker bis heute nicht kapiert, dass das Leistungsdefizit deutscher Schüler nicht daher kommt, dass sie zu wenig Stoff lernen, sondern dass ihnen der Stoff, aufgrund übergroßer Klassen und damit verbundenem, unglaublichem Stress auch für die Lehrer, nicht vernünftig und entspannt vermittelt werden kann. Wäre schön, wenn ihr diese Botschaft mal euren Eltern usw. weitergeben und mal protestieren würdet, nur so kann sich was ändern -> wir brauchen mehr Lehrer.

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                        #26
                        fragst du auf der arbeit später auch deine kollegen, ob die deine arbeit machen?

                        b2t: an deiner stelle würde ich mal den sogenannten" stress", den wir hier angeblich haben mit schülern aus china oder korea vergleichen, dann weißte was stress ist ;)

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                          #27
                          KAMi postete
                          macman postete
                          Mal ganz im ernst damals war Schule wirklich Stress, man wurde von Lehrern schikaniert und musst wirklich was lernen und nicht wie heute wo die Lehrer kein durchsetzungsvermögen haben, der Lernstoff nicht mal ansatzweise so umfangreich ist wie früher, der Schüler den Lehrer schikaniert oder sogar bedroht und die Eltern der ganze misst sowieso nicht bockt.
                          "mal ganz im ernst" ich hoffe das das pure ironie war. du hast überhaupt nicht die möglichkeit die dinge von "früher" mit den dingen von "heute zu vergleichen. dafür hättest du, um zumindest einen hauch von objektivität einbringen zu können, beides selbst miterleben müssen. zudem sind erzählungen, speziell welche die länger zurückliegen, bei der wiedergabe immer entsprechend stark verzerrt. nicht umsonst sprechen ältere leute permanent davon das "früher" alles besser war. wie genau der fachtermini dazu heißt kann ich ad hoc nicht sagen. aber darüber gibts auch einge schöne sachen aus dem bereich der neurologie zu lesen.

                          macman postete
                          Dieses ganze Psychogequatsche und diese ganzen neumodischen Krankheiten die immer wieder von irgendwelchen Universitäten in einer Studie erscheinen, das nennen viele Menschen "Krankheiten unserer Gesellschaft" weil es das früher nicht gab und wir uns heutzutage so schnell bewegen ( im Sinne von Vortschritt und Zivilisation ) das es den Menschen im Körper und Geist kaputt macht.
                          für mich ist es gleichermaßen abstrakt wie absurd das du ein paar posts weiter wissenschaftliche studien o.ä., d.h. studien von wissenschaftlern die sich mit der thematik vermutlich deutlich intensiver auseinandergesetzt haben als du, als psychogequatsche abstempelst. du lieferst für deinen standpunkt nichts weiter als belanglose erzählungen, verurteilst leute die der ansicht sind schulstress sei existent, ohne auch nur ansatzweise stichhaltige argumente und fakten zu liefern die deinen standpunkt untermauern.

                          versteh mich nicht falsch ich argumentiere hier nicht gegen deinen standpunkt, da ich mir nicht anmaße beurteilen zu können wo das "psychogequatsche" aufhört und der schulstress anfängt.

                          edit: über ursachen von schulstress und ob das überhaupt so genannt werden darf lasse ich mich hier gar nicht erst aus. die faktoren die dabei eine rolle spielen kann vermutlich kaum jemand in ihrem ganzen umfang bemessen. schlagworte wie "die gesellschaft ist schuld" "die erziehung ist nicht umfassend oder streng genug" hören sich auf den ersten blick zwar vielversprechend an, sind aber nichts weiter als hohle wortphrasen die niemals losgelöst aus dem gesamtkontext für soetwas gerissen werden dürfen.
                          Du hast recht, ich habe das nicht miterlebt, trotzdem glaube ich das was mir mein vater erzählt, er hat keinen Grund mich anzulügen.

                          Ich verurteile niemanden, jeder hat seine Meinung über Themen und ich hab eben ne andere über dieses. Ich habe Anfangs sogar gesagt das es sicher Ausnahmen gibt. Ich brauche das auch nicht hochgradig mit Fakten begründen, das ist meine subjektive Einschätzung von diesem Thema.
                          Was die wissenschaftlichen Studien angeht, vertraue ich den Institutionen einfach nicht, denn diese haben nun mal Geldgeber und Geld ändert Meinungen...aber das ist ein anderes Thema. Bin eben einfach ein Skeptiker. ;)

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                            #28
                            macman postete
                            KAMi postete
                            macman postete
                            Mal ganz im ernst damals war Schule wirklich Stress, man wurde von Lehrern schikaniert und musst wirklich was lernen und nicht wie heute wo die Lehrer kein durchsetzungsvermögen haben, der Lernstoff nicht mal ansatzweise so umfangreich ist wie früher, der Schüler den Lehrer schikaniert oder sogar bedroht und die Eltern der ganze misst sowieso nicht bockt.
                            "mal ganz im ernst" ich hoffe das das pure ironie war. du hast überhaupt nicht die möglichkeit die dinge von "früher" mit den dingen von "heute zu vergleichen. dafür hättest du, um zumindest einen hauch von objektivität einbringen zu können, beides selbst miterleben müssen. zudem sind erzählungen, speziell welche die länger zurückliegen, bei der wiedergabe immer entsprechend stark verzerrt. nicht umsonst sprechen ältere leute permanent davon das "früher" alles besser war. wie genau der fachtermini dazu heißt kann ich ad hoc nicht sagen. aber darüber gibts auch einge schöne sachen aus dem bereich der neurologie zu lesen.

                            macman postete
                            Dieses ganze Psychogequatsche und diese ganzen neumodischen Krankheiten die immer wieder von irgendwelchen Universitäten in einer Studie erscheinen, das nennen viele Menschen "Krankheiten unserer Gesellschaft" weil es das früher nicht gab und wir uns heutzutage so schnell bewegen ( im Sinne von Vortschritt und Zivilisation ) das es den Menschen im Körper und Geist kaputt macht.
                            für mich ist es gleichermaßen abstrakt wie absurd das du ein paar posts weiter wissenschaftliche studien o.ä., d.h. studien von wissenschaftlern die sich mit der thematik vermutlich deutlich intensiver auseinandergesetzt haben als du, als psychogequatsche abstempelst. du lieferst für deinen standpunkt nichts weiter als belanglose erzählungen, verurteilst leute die der ansicht sind schulstress sei existent, ohne auch nur ansatzweise stichhaltige argumente und fakten zu liefern die deinen standpunkt untermauern.

                            versteh mich nicht falsch ich argumentiere hier nicht gegen deinen standpunkt, da ich mir nicht anmaße beurteilen zu können wo das "psychogequatsche" aufhört und der schulstress anfängt.

                            edit: über ursachen von schulstress und ob das überhaupt so genannt werden darf lasse ich mich hier gar nicht erst aus. die faktoren die dabei eine rolle spielen kann vermutlich kaum jemand in ihrem ganzen umfang bemessen. schlagworte wie "die gesellschaft ist schuld" "die erziehung ist nicht umfassend oder streng genug" hören sich auf den ersten blick zwar vielversprechend an, sind aber nichts weiter als hohle wortphrasen die niemals losgelöst aus dem gesamtkontext für soetwas gerissen werden dürfen.
                            Du hast recht, ich habe das nicht miterlebt, trotzdem glaube ich das was mir mein vater erzählt, er hat keinen Grund mich anzulügen.

                            Ich verurteile niemanden, jeder hat seine Meinung über Themen und ich hab eben ne andere über dieses. Ich habe Anfangs sogar gesagt das es sicher Ausnahmen gibt. Ich brauche das auch nicht hochgradig mit Fakten begründen, das ist meine subjektive Einschätzung von diesem Thema.
                            Was die wissenschaftlichen Studien angeht, vertraue ich den Institutionen einfach nicht, denn diese haben nun mal Geldgeber und Geld ändert Meinungen...aber das ist ein anderes Thema. Bin eben einfach ein Skeptiker. ;)
                            1) ich möchte bestimmt keinen keil zwischen dir und deinen vater treiben, noch gehe ich davon aus das er lügt. nur wie gesagt weder er kann beurteilen was heute ist noch kannst du berichten wie es früher war. dazu müsstet ihr in der lage sein es hinreichend in relation setzen zu können, was aus genannten gründen schlicht nicht möglich ist.
                            2) das wort verurteilen ziehe ich zurück, ist vielleicht wirklich etwas übertrieben. direkt angegriffen hast du ja keinen.
                            3) bezüglich institutionen und geldgebern: man sollte sehr vorsichtig sein dort generell alles und jeden über einen kamm zu scheren. die problematik ist mir zwar auch durchaus bewusst und mit sicherheit auch existent, aber zu behaupten das dies im generellen kontext der fall ist halte ich schon für etwas vermessen. skepsis mag immer angebracht sein, dann aber bitte nur wenn man sich mit einzelfällen detailliert auseinander gesetzt hat oder zumindest nicht pauschal gesprochen.

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                              #29
                              bin ich hier im falschen forum??? das ist doch readmore hier oder?
                              der erste thread den ich hier jemals gelesen habe der so akkurate, freundliche und sinnvolle diskussionswege geht.

                              mal abgesehen davon, dass das thema mich nicht unbedingt interessiert finde ich, dass die art und weise wie auf argumente eingegangen wird weit über dem generelle rm-niveau ist.

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                                #30
                                KAMi postete
                                macman postete
                                KAMi postete
                                macman postete
                                Mal ganz im ernst damals war Schule wirklich Stress, man wurde von Lehrern schikaniert und musst wirklich was lernen und nicht wie heute wo die Lehrer kein durchsetzungsvermögen haben, der Lernstoff nicht mal ansatzweise so umfangreich ist wie früher, der Schüler den Lehrer schikaniert oder sogar bedroht und die Eltern der ganze misst sowieso nicht bockt.
                                "mal ganz im ernst" ich hoffe das das pure ironie war. du hast überhaupt nicht die möglichkeit die dinge von "früher" mit den dingen von "heute zu vergleichen. dafür hättest du, um zumindest einen hauch von objektivität einbringen zu können, beides selbst miterleben müssen. zudem sind erzählungen, speziell welche die länger zurückliegen, bei der wiedergabe immer entsprechend stark verzerrt. nicht umsonst sprechen ältere leute permanent davon das "früher" alles besser war. wie genau der fachtermini dazu heißt kann ich ad hoc nicht sagen. aber darüber gibts auch einge schöne sachen aus dem bereich der neurologie zu lesen.

                                macman postete
                                Dieses ganze Psychogequatsche und diese ganzen neumodischen Krankheiten die immer wieder von irgendwelchen Universitäten in einer Studie erscheinen, das nennen viele Menschen "Krankheiten unserer Gesellschaft" weil es das früher nicht gab und wir uns heutzutage so schnell bewegen ( im Sinne von Vortschritt und Zivilisation ) das es den Menschen im Körper und Geist kaputt macht.
                                für mich ist es gleichermaßen abstrakt wie absurd das du ein paar posts weiter wissenschaftliche studien o.ä., d.h. studien von wissenschaftlern die sich mit der thematik vermutlich deutlich intensiver auseinandergesetzt haben als du, als psychogequatsche abstempelst. du lieferst für deinen standpunkt nichts weiter als belanglose erzählungen, verurteilst leute die der ansicht sind schulstress sei existent, ohne auch nur ansatzweise stichhaltige argumente und fakten zu liefern die deinen standpunkt untermauern.

                                versteh mich nicht falsch ich argumentiere hier nicht gegen deinen standpunkt, da ich mir nicht anmaße beurteilen zu können wo das "psychogequatsche" aufhört und der schulstress anfängt.

                                edit: über ursachen von schulstress und ob das überhaupt so genannt werden darf lasse ich mich hier gar nicht erst aus. die faktoren die dabei eine rolle spielen kann vermutlich kaum jemand in ihrem ganzen umfang bemessen. schlagworte wie "die gesellschaft ist schuld" "die erziehung ist nicht umfassend oder streng genug" hören sich auf den ersten blick zwar vielversprechend an, sind aber nichts weiter als hohle wortphrasen die niemals losgelöst aus dem gesamtkontext für soetwas gerissen werden dürfen.
                                Du hast recht, ich habe das nicht miterlebt, trotzdem glaube ich das was mir mein vater erzählt, er hat keinen Grund mich anzulügen.

                                Ich verurteile niemanden, jeder hat seine Meinung über Themen und ich hab eben ne andere über dieses. Ich habe Anfangs sogar gesagt das es sicher Ausnahmen gibt. Ich brauche das auch nicht hochgradig mit Fakten begründen, das ist meine subjektive Einschätzung von diesem Thema.
                                Was die wissenschaftlichen Studien angeht, vertraue ich den Institutionen einfach nicht, denn diese haben nun mal Geldgeber und Geld ändert Meinungen...aber das ist ein anderes Thema. Bin eben einfach ein Skeptiker. ;)
                                1) ich möchte bestimmt keinen keil zwischen dir und deinen vater treiben, noch gehe ich davon aus das er lügt. nur wie gesagt weder er kann beurteilen was heute ist noch kannst du berichten wie es früher war. dazu müsstet ihr in der lage sein es hinreichend in relation setzen zu können, was aus genannten gründen schlicht nicht möglich ist.
                                2) das wort verurteilen ziehe ich zurück, ist vielleicht wirklich etwas übertrieben. direkt angegriffen hast du ja keinen.
                                3) bezüglich institutionen und geldgebern: man sollte sehr vorsichtig sein dort generell alles und jeden über einen kamm zu scheren. die problematik ist mir zwar auch durchaus bewusst und mit sicherheit auch existent, aber zu behaupten das dies im generellen kontext der fall ist halte ich schon für etwas vermessen. skepsis mag immer angebracht sein, dann aber bitte nur wenn man sich mit einzelfällen detailliert auseinander gesetzt hat oder zumindest nicht pauschal gesprochen.
                                1. Ja du könntest recht haben, wie gesagt ist eben einfach subjektiv.
                                2. :)
                                3. Das mit dem übern kamm scheren, das gilt ja allgemein für alles. Oft hat man einfach gar keine möglichkeit genauen detailierten einblick in die Sache zu haben, man müsste ja immer direkt dabei sein. Das ist eben einfach eine Vertrauensfrage, ich besitze da nicht so viel Vertrauen das mich solche Dinge überzeugen. Vielleicht habe ich auch einfach "Angst" leichtgläubig auf etwas reinzufallen.

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