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    Also so wie ich den Falll sehe:
    Der Täter hat dem Opfer eine runtergehauen ohne irgendwelche weiteren Absichten. (Tatbestand?)
    Das Opfer fällt und verletzt sich sehr unglücklich (Schadensgeldbestand?)
    Bestraft wurde er für die Ohrfeige, zahlen muss er für die entstandenen Verletzungen. (Sobald er mehr verdient als sein Existenzminimum)
    Das wird vermutlich ne gehörig große Summe sein, die er da bezahlen darf, insofern wird der Täter auch nie wirklich ein schönes Leben haben, denn egal wie oder wo er arbeitet, er wird nicht viel verdienen können.

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      jo ich mache grad praktikum in der sta und es wird für meinen geschmack voll lässig mit so jungen straftätern umgegangen. aber da können die richter/staatsanwälte NICHTS für, die müssen von gesetzteswegen so handeln. meine staatsanwältin regt das auch manchmal auf, dass die erst X mal in erscheinung treten müssen, bis die mal nen haftbefehl raushauen kann. und dann kommen die erstmal in ein arrest heim, dann wieder frei, dann billige bewährungsstrafe, dann erst knast. wieviele leute bis dahin schon gelitten haben scheint den gesetzgeber nicht zu interessieren.

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        Es wird noch viel zu wenig für junge Straftäter getan, und wenn man sich den Thread anschaut, weiß man auch warum.

        Resozialisation > (Vergeltungs-) Strafen

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          bash postete
          Es wird noch viel zu wenig für junge Straftäter getan, und wenn man sich den Thread anschaut, weiß man auch warum.

          Resozialisation > (Vergeltungs-) Strafen
          Wie sich wohl die Opfer fühlen müssen...
          Zur falschen Zeit am falschen Ort und bestraft wird der Täter durch Resozialisierungsmaßnahmen auch nicht.

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            CologneGoat postete
            bash postete
            Es wird noch viel zu wenig für junge Straftäter getan, und wenn man sich den Thread anschaut, weiß man auch warum.

            Resozialisation > (Vergeltungs-) Strafen
            Wie sich wohl die Opfer fühlen müssen...
            Zur falschen Zeit am falschen Ort und bestraft wird der Täter durch Resozialisierungsmaßnahmen auch nicht.
            Wenn ich von einem Migrantenkind zusammengeschlagen werden würde, dass von zuhause selbst nur Gewalt kennt und im Leben so gut wie keine Chancen hat oder jemals haben wird, würde ich deswegen nicht ausrasten und ihm auch noch die Pest an den Hals wünschen – die hat er gewissermaßen ja auch schon.

            Wen der aus dem Knast kommt, würde er dann vollends in die Kriminalität abdriften und noch viel größeren Schaden verursachen. Weitere und noch viel tiefergehende Resozialisierungsbemühungen sind ethisch geboten und sogar finanziell die richtige Handlungsalternative. Demgegenüber steht nur diese "Stammtisch-Moral".

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              bash postete
              CologneGoat postete
              bash postete
              Es wird noch viel zu wenig für junge Straftäter getan, und wenn man sich den Thread anschaut, weiß man auch warum.

              Resozialisation > (Vergeltungs-) Strafen
              Wie sich wohl die Opfer fühlen müssen...
              Zur falschen Zeit am falschen Ort und bestraft wird der Täter durch Resozialisierungsmaßnahmen auch nicht.
              Wenn ich von einem Migrantenkind zusammengeschlagen werden würde, dass von zuhause selbst nur Gewalt kennt und im Leben so gut wie keine Chancen hat oder jemals haben wird, würde ich deswegen nicht ausrasten und ihm auch noch die Pest an den Hals wünschen – die hat er gewissermaßen ja auch schon.

              Wen der aus dem Knast kommt, würde er dann vollends in die Kriminalität abdriften und noch viel größeren Schaden verursachen. Weitere und noch viel tiefergehende Resozialisierungsbemühungen sind ethisch geboten und sogar finanziell die richtige Handlungsalternative. Demgegenüber steht nur diese "Stammtisch-Moral".
              Also rechtfertigt das Deiner Meinung die Taten an Opfern, die oftmals nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren ? Jau, du wärst wirklich gut in der Justiz aufgehoben.
              Ich hab selbst eine Zeit lang in Armut gelebt, 500 absagen damals am Arsch kleben gehabt. Ich bin nicht ein einziges Mal auf die Idee gekommen, ne Bank zu überfallen oder Leute abzuziehen um aus der Armut rauszukommen.
              Ich bin meinen Weg gegangen und habe für mein Ziel aus dieser Armut rauszukommen gekämpft und ich hab es geschafft. Hätte ja auch kriminell werden können und das mit meiner damaligen Armut rechtfertigen können.
              Der Unterschied wäre gewesen, dass ich im Knast gelandet wäre. Menschen mit Migrationshintergrund haben hier einen gewissen Sonderstatus und das lässt sich nun mal nicht abstreiten.


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                ob er wohl rm-user ist?

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                  HALi postete
                  ob er wohl rm-user ist?
                  Nein, hat er keine Zeit für, er muss ja Anti-Aggressionstraining machen.
                  Sowas soll ja scheinbar helfen...NOT !

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                    CologneGoat postete
                    bash postete
                    CologneGoat postete
                    bash postete
                    Es wird noch viel zu wenig für junge Straftäter getan, und wenn man sich den Thread anschaut, weiß man auch warum.

                    Resozialisation > (Vergeltungs-) Strafen
                    Wie sich wohl die Opfer fühlen müssen...
                    Zur falschen Zeit am falschen Ort und bestraft wird der Täter durch Resozialisierungsmaßnahmen auch nicht.
                    Wenn ich von einem Migrantenkind zusammengeschlagen werden würde, dass von zuhause selbst nur Gewalt kennt und im Leben so gut wie keine Chancen hat oder jemals haben wird, würde ich deswegen nicht ausrasten und ihm auch noch die Pest an den Hals wünschen – die hat er gewissermaßen ja auch schon.

                    Wen der aus dem Knast kommt, würde er dann vollends in die Kriminalität abdriften und noch viel größeren Schaden verursachen. Weitere und noch viel tiefergehende Resozialisierungsbemühungen sind ethisch geboten und sogar finanziell die richtige Handlungsalternative. Demgegenüber steht nur diese "Stammtisch-Moral".
                    Also rechtfertigt das Deiner Meinung die Taten an Opfern, die oftmals nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren ? Jau, du wärst wirklich gut in der Justiz aufgehoben.
                    Ich hab selbst eine Zeit lang in Armut gelebt, 500 absagen damals am Arsch kleben gehabt. Ich bin nicht ein einziges Mal auf die Idee gekommen, ne Bank zu überfallen oder Leute abzuziehen um aus der Armut rauszukommen.
                    Ich bin meinen Weg gegangen und habe für mein Ziel aus dieser Armut rauszukommen gekämpft und ich hab es geschafft. Hätte ja auch kriminell werden können und das mit meiner damaligen Armut rechtfertigen können.
                    Der Unterschied wäre gewesen, dass ich im Knast gelandet wäre. Menschen mit Migrationshintergrund haben hier einen gewissen Sonderstatus und das lässt sich nun mal nicht abstreiten.

                    Ich gratuliere Dir zu Deinem Erfolg. Um die Frage zu beantworten: Natürlich rechtfertigt die traurige Lebensgeschichte eines Menschen nicht dessen Unrechtstaten.

                    Dass Migranten vor Gesetz und Justiz besser gestellt seien, wäre mir neu. Informationen dazu konnte ich nicht finden, hätten mich aber auch überrascht. Sonst werden junge Migranten doch, oft auch unterbewusst, schlechter behandelt – nicht nur von Lehrern, Polizisten und CDU-Wahlkämpfen.

                    Als Opfer müsste ich mir auch Folgendes vor Augen führen: Wenn der Täter hier zu einer Haftstrafe aus Vergeltungsgründen verurteilt würde, wäre die Wahrscheinlichkeit groß, dass er nach dem Knast vollends perspektivlos geworden ist, und in seiner weiteren Karriere noch mehr Opfer produzieren wird. Bleibt die Stigmatisierung des Täters aber aus, und bekommt er dringend benötigte Hilfe, so gibt es eine gute Chance, dass er das von ihm verwirklichte Unrecht einsieht und den Weg in die Gesellschaft findet. In diesem Fall würde ich dieses Verhalten des Opfers zwar auch gut verstehen können, jedoch nicht umhin kommen, es als egoistisch zu bezeichnen.

                    Ich bin jetzt weg, gleich steht die Strafrechts-Klausur an.

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                      Was ist das hier für ne Stammtischstimmung? Unglaublich:
                      Klar, ihr kennt den Fall alle besser als der Richter, als die Sozialarbeiter und als die Psychologen die mit Sicherheit alle ihre Empfehlung abgegeben haben.
                      Strafen in einem Justizsystem sind nciht dafür da irgendetwas zu "rächen". Strafe hat sinnvoller Weise nciht den Zweck das Opfer zufrieden zu stellen.
                      Wenn ich den ganzen Scheiß zum Thema Todesstrafe lese, weiß ich echt nicht mehr weiter.
                      Vielleicht sollte sich der Ein- oder Andere mal mit den Grundideen des Humanismus auseinandersetzen. Mit denen einer Demokratie oder, für die Christen unter euch, schlagt einfach euer neues Testament nochmal auf.

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                        Strafen gibt es um die Leute von vornherein davon abzuhalten eine Straftat zu begehen. Ist die Strafe zu lasch oder zu leicht umgänglich gibt es für jemanden, der seine Zukunft ohnehin schon verbaut hat auch keinen Grund mehr eben diese Straftaten nichtmehr zu begehen. In den meisten Fällen kommt es ja nichtmal zu einer Anzeige!

                        Aber es gibt keine Lösung für dieses Dilemma.

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                          LOL die Richter und so haben doch alle nur Angst vor den Familien der Täter weil die haben ja meisstens nen rieeeeeesengroßen Familenbaum mit 5k Leuten Und wenn Du einen anfuckst bekommste ganze Sippe auf Hals gehetzt NP gg

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                            kleines beispiel zu diesem thema: ich bin vor gut 2 1/2 jahren überfallen worden, hab gut auf die fresse bekommen und einen schädelbasisbruch und gehirnblutungen an 3 stellen gehabt. heute hab ich nur noch 60% hörkraft auf dem linken ohr und einen tinitus (nicht behandelbar, weil es ein physischer schaden und kein psychosomatischer ist) aus diesem vorfall resultierend. der täter (ein mitbürger türkischer herkunft) wurde angezeigt und bekam vor gericht die strafe von 90 tagessätzen à 60 euro. ab 91 tagessätzen ist man vorbestraft. das heisst er bezahlte 630 euro und war damit aus der sache raus, keine vorstrafe, kein garnichts... manchmal kommt man sich einfach vor wie in einem schlechten film.

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                              frizzo postete
                              kleines beispiel zu diesem thema: ich bin vor gut 2 1/2 jahren überfallen worden, hab gut auf die fresse bekommen und einen schädelbasisbruch und gehirnblutungen an 3 stellen gehabt. heute hab ich nur noch 60% hörkraft auf dem linken ohr und einen tinitus (nicht behandelbar, weil es ein physischer schaden und kein psychosomatischer ist) aus diesem vorfall resultierend. der täter (ein mitbürger türkischer herkunft) wurde angezeigt und bekam vor gericht die strafe von 90 tagessätzen à 60 euro. ab 91 tagessätzen ist man vorbestraft. das heisst er bezahlte 630 euro und war damit aus der sache raus, keine vorstrafe, kein garnichts... manchmal kommt man sich einfach vor wie in einem schlechten film.
                              So schlimm ich es auch finde, dass dir sowas passiert ist 90 Tagessätze á 60 Euro sind mehr als 630 €, mal ganz abgesehen davon, dass du auch zivilrechtliche Ansprüche gegen ihn hättest/hattest.
                              Keine Statistik hält vor dem Einzelfall stand. Das dürfte doch wohl inzwischen jedem Menschen klar sein. Natürlich gibt es brutale Verbrechen, meinetwegen auch von Migrantenkindern aus der Unterschicht. Natürlich kann hier oder da das Urteil mal zu schwach sein, ABER das System, die Justiz ist es nicht. Und auch die Gesetze sind es nicht. Man sieht doch hier nur die Kehrseite des Systems, aus der Perspektive, selbstverständlich hundertprozentig gesetzestreuer, Bürger, die keinerlei juristische Ausbildung haben. Natürlich gibt es Fehlurteile, aber die große Masse der Urteile sind gerecht. Natürlich gibt es hier und da zu schwache Strafen, aber hier und da eben auch zu scharfe. Das System insgesamt, die Justiz insgesamt, die Gesetze in ihrer Gesamtheit, sind fair auch wenn das die konservativen Nulltoleranzfans nicht wahrhaben wollen. Worüber wird denn bei der Justiz schon berichtet? Doch wohl nur über die Fälle wo "Migranten" oder "Berühmte" angeklagt werden. Was anderes sieht doch der gemeine Bürger von der Justiz gar nicht und sich daraus ein Urteil über die gesamte Justiz zusammenzureimen: lächerlich.

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                                bash postete
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                                CologneGoat postete
                                bash postete
                                CologneGoat postete
                                bash postete
                                Es wird noch viel zu wenig für junge Straftäter getan, und wenn man sich den Thread anschaut, weiß man auch warum.

                                Resozialisation > (Vergeltungs-) Strafen
                                Wie sich wohl die Opfer fühlen müssen...
                                Zur falschen Zeit am falschen Ort und bestraft wird der Täter durch Resozialisierungsmaßnahmen auch nicht.
                                Wenn ich von einem Migrantenkind zusammengeschlagen werden würde, dass von zuhause selbst nur Gewalt kennt und im Leben so gut wie keine Chancen hat oder jemals haben wird, würde ich deswegen nicht ausrasten und ihm auch noch die Pest an den Hals wünschen – die hat er gewissermaßen ja auch schon.

                                Wen der aus dem Knast kommt, würde er dann vollends in die Kriminalität abdriften und noch viel größeren Schaden verursachen. Weitere und noch viel tiefergehende Resozialisierungsbemühungen sind ethisch geboten und sogar finanziell die richtige Handlungsalternative. Demgegenüber steht nur diese "Stammtisch-Moral".
                                Also rechtfertigt das Deiner Meinung die Taten an Opfern, die oftmals nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren ? Jau, du wärst wirklich gut in der Justiz aufgehoben.
                                Ich hab selbst eine Zeit lang in Armut gelebt, 500 absagen damals am Arsch kleben gehabt. Ich bin nicht ein einziges Mal auf die Idee gekommen, ne Bank zu überfallen oder Leute abzuziehen um aus der Armut rauszukommen.
                                Ich bin meinen Weg gegangen und habe für mein Ziel aus dieser Armut rauszukommen gekämpft und ich hab es geschafft. Hätte ja auch kriminell werden können und das mit meiner damaligen Armut rechtfertigen können.
                                Der Unterschied wäre gewesen, dass ich im Knast gelandet wäre. Menschen mit Migrationshintergrund haben hier einen gewissen Sonderstatus und das lässt sich nun mal nicht abstreiten.

                                Ich gratuliere Dir zu Deinem Erfolg. Um die Frage zu beantworten: Natürlich rechtfertigt die traurige Lebensgeschichte eines Menschen nicht dessen Unrechtstaten.

                                Dass Migranten vor Gesetz und Justiz besser gestellt seien, wäre mir neu. Informationen dazu konnte ich nicht finden, hätten mich aber auch überrascht. Sonst werden junge Migranten doch, oft auch unterbewusst, schlechter behandelt – nicht nur von Lehrern, Polizisten und CDU-Wahlkämpfen.

                                Als Opfer müsste ich mir auch Folgendes vor Augen führen: Wenn der Täter hier zu einer Haftstrafe aus Vergeltungsgründen verurteilt würde, wäre die Wahrscheinlichkeit groß, dass er nach dem Knast vollends perspektivlos geworden ist, und in seiner weiteren Karriere noch mehr Opfer produzieren wird. Bleibt die Stigmatisierung des Täters aber aus, und bekommt er dringend benötigte Hilfe, so gibt es eine gute Chance, dass er das von ihm verwirklichte Unrecht einsieht und den Weg in die Gesellschaft findet. In diesem Fall würde ich dieses Verhalten des Opfers zwar auch gut verstehen können, jedoch nicht umhin kommen, es als egoistisch zu bezeichnen.

                                Ich bin jetzt weg, gleich steht die Strafrechts-Klausur an.
                                Du rechtfertigst die geringe strafe also damit das er danach probelme in der welt hätte aha interessant.
                                Erstens hätte der kerl es sich vorher überlegen sollen sowas zu machen. Das Rechtsystem beruht darauf täter begeht eine tat darauf gibt es eine angemessene strafe. Auch wenn diese heißt das man nach dem knast sonst wo landet. Es kann keine argument sein geringe sprachen auszusprechen nur damit der arme kerl nochmal glück im leben hat. Das kann das Opfer total vergessen.
                                Die meisten lernen sowas nur durch knast, das sie was falsches getan haben.
                                Türken die "Ehrenmord" begehn mal ausgenommen.

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