5: Staking Plan
Der nächste Knackpunkt ist das Money Management, bzw die Einsatzverteilung auf die einzelnen Wetten. Dabei gibt es verschiedene Vorgehensweisen, von denen einige auf nachfolgender Seite ziemlich simpel dargestellt werden: http://www.betting-systems.ws/
Ich rate jedem sich mal damit auseinanderzusetzen, auch wenn die Seite kaum auf Vor- und Nachteile eingeht.
Dazu einige Gedanken: Martingale und Konsorten ist Mumpitz on the long run. Flat rate bringts auch nicht, weil die Missachtung der unterschiedlichen Values eine Gewinnoptimierung verhindern. Durchgesetzt hat sich meist eine Abwandlung von Kelly. Einzelne entkoppeln die Eintretenswahrscheinlichkeit ab, andere bauen einsatzvermindernde Faktoren ein.
Kelly: Das mathematisch beste System zur Gewinnoptimierung mit dem Risiko zu hoher Einsätze. Dementsprechend erfolgreich, wenn die eigenen Estimations gut genug sind. Persönlich halt ich mich annähernd an Kelly, aber ich baue einen zusätzlichen, die Einsätze verringernden Faktor X ein. In etwa so: X= 1 falls die Informationen, die ich habe aus zwei verschiedenen sehr guten und zuverlässigen Quellen kommen. X= 0.8, falls die Informationen aus einer zuverlässigen und sehr guten Quelle kommen und X= 0.6 falls die Infos nicht aus einer als mir zuverlässig bekannten Quelle kommen. Die Quellenbewertung ergibt sich aus der Erfahrung, eine Quelle kann ein Kumpel, eine Internetseite, etc sein. Damit lassen sich die Einsätze imo etwas besser steuern.
Noch der eine oder andere gute Link, der Sachen behandelt, die ich bisher gestreift habe, also MM, Value, Estimations, etc:
http://www.sportsdiscover.com/3/MoneyManagement.pdf
http://www.sportsdiscover.com/3/Philosophy.pdf
http://www.princeton.edu/~bayesway/ProbThink/
Auf jeden Fall ist ein in sich stringenter Staking Plan eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches Wetten. Wer einfach nach Gusto seine Einsätze festlegt, verliert im schlimmsten Fall alles oder bringt sich im besten Fall um zusätzliche Gewinne. Wer wie was einsetzt, ist natürlich auch von persönlichen Vorlieben abhängig, nur sollte man sich mal mit den einzelnen Systemen auseinander gesetzt haben. Eventuell werde ich später noch auf lohnende Teilaspekte einzelner Staking Plans vertiefend eingehen.
6: Quoten
Der nächste wichtige Punkt, ist die richtige Quote. Wie in den letzten Posts gesagt und ausdrücklich noch mal betont, eine Quote die nicht value ist, wettet man nicht. So simpel ist es, aber dennoch backen tausend Trottel jedes Wochenende blind jeden 1.3 Favo, ohne sich vorher über den Value-Gehalt informiert zu haben. Das heisst nun lange nicht, dass diese NQ nicht value sein können, aber es braucht hier ebenso eine Berechnung wie bei höheren Quoten.
Hab ich mich nun entschieden eine Quote (man beachte: nicht ein Team! Es geht um Quoten, nie um Teams) zu wetten, dann ist es einfach nur blöde, wenn ich nicht die höchste nehme. Warum soll ich freiwillig auf die sagen wir mal 10% Quotenunterschied verzichten und mich so um den Grossteil meiner möglichen Gewinne bringen. Dies macht oftmals den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Wetter und einem verlustierenden Wetter aus.
Dies aber bedingt, dass der einzelne Wetter mehrere Konten unterhält bei verschiedenen Buchmacher. Wobei eigentlich solche, deren Quotenschlüssel mau sind, also fast alle, gemieden werden sollten. Einfach gesagt und ich werde sicher später darauf noch zurückkommen, wettet man bevorzugterweise bei Börsen und asiatischen Bookies. Wer immer noch ausschliesslich bei Dingern wie baw, IW, gb, etc wettet, bringt sich um mindestens 10%. Selber schuld, lässt sich da nur sagen, insbesondere seit es neuerdings auch Asias gibt, die Kombis zulassen (z.B pinnacle, 10bet, pointbet).
Quotenübersichtseiten gibt es ein paar. Ich verwende hauptsächlich betbrain.com/ , manchmal http://www.tipex.com/ und wenns schnell gehen muss http://www.betbase.info/ .
In den nächsten Punkten geh ich auf weitere quotenrelevante Aspekte ein.
7. Einschätzungen der Buchmacher
Nicht von ungefähr gilt die englische Premier League als eine der schwierigsten zu wettenden Ligen. Das gilt übrigens für alle grossen Ligen, genau so wie für die amerikanischen Sportarten.
Warum? Nun die Sache ist so banal wie einleuchtend. Die Quotenmacher haben dort alle relevanten Infos, da diese dank des Netzes, persönlicher Kontakte etc ziemlich schnell verbreiten. Somit sind Unterschiede zwischen Qouten und Estimations relativ selten und meistens gering, also der Value kaum zu finden. In niedrigeren Ligen, Exotensportarten ist das Wissen der Quotenmacher natürlich begrenzter. Darum ist es einfacher dort zu gewinnen, als zum Beispiel in der BuLi. Natürlich schön für den Buchmacher, dass der gemeine Sportwetter am liebsten Bundesliga wettet, weil er dort ja am meisten Ahnung hat. Fairerweise muss dazu gesagt werden, dass bei allen relevanten Bookies auf solche Ligen deutlich mehr gewettet werden darf als auf untere Ligen. Warum wohl?
Es soll also kein User meinen, dass wenn auf nem öffentlichen Forum eine eventuell spielentscheidende Infos gepostet wird, dass diese nicht bereits in den Quoten der Bookies involviert ist. Wer dies meint, verliert. Ausnahmen bestätigen die Regel und sind bevorzugterweise in Nischensportarten und unteren Ligen zu finden. Aber niemals wird hier auf WP eine quotenrelevante Aussage gepostet zu ner ausländischen Liga, die nicht bereits in den Quoten drin ist. Anderes zu behaupten, ist grob fahrlässig.
8. Der frühe Vogel fängt den Wurm
Eine immer wiederkehrende und ebenso sinnlose Diskussion ergibt sich immer wieder um den Zeitpunkt der Wettabgabe. Es gibt Wetter die möglichst früh wetten und solche, die warten, bis zum letzten Ende. Die Antwort darauf ist aber ziemlich eindeutig und schnell bewiesen.
Derjenige der wartet bis zuletzt, geht davon aus, dass er alle Aspekte berücksichtigen will, insbesondere Spielerausfälle. Wobei wir gleich beim ersten grossen Missverständnis sind. Entweder sind diese Ausfälle dem Bookie und dem guten Wetter schon bekannt, sei es durch Karten oder Verletzungen im Training und zweitens werden diese Ausfälle meist viel zu hoch übergewichtet. Selten gibts ne Paarung wo Ausfälle mehr als 20% der Estimations (siehe Punkt 3 und 4) ausmachen. Generell und dies ist eine Tatsache und muss nicht diskutiert werden, werden Ausfälle viel zu hoch gewichtet. Ersatzleute sind oftmals motivierter, sind spritziger und es gibt genügend Teams auch in unteren Ligen, die über eine gute Bank verfügen heutzutage.
Jedoch, und eingedenk der Tatsache der letzten Regel, sind solche, falls es sich dann um ernsthafte quotenrelevante Aspekte handelt, meist eh bereits in die Quoten einbezogen, so dass sich eine späte Wettabgabe dadurch nie erklären lässt. Desweiteren sei hier hingewiesen, dass solche Gerüchte desöfteren entstehen und sich imo keine Tendenz gezeigt hat, dass heisst Teams die mit mehreren Auswechselspielern angetreten sind, haben im Rahmen der Estimations abgeschnitten. Hier sei z.B. auf Süd-Amerika hingewiesen, wo desöfteren solche B-Teams die A-Teams anderer Klubs ziemlich hoch geschlagen haben. Meine Erfahrung und die statistische Auswertung eben dieser besagt, dass Spielerausfälle zu hoch gewichtet werden und dass sogenannte B-Teams viel öfters gewinnen, als man solche Quoten zu spielen braucht.
Warum aber früh wetten? Ist klar, weil es dann die besten Quoten gibt. Trennen wir mal Asias und normale Bookies, warum werd ich später mal aufzeigen. Da der grosse Teil hier aus welchen Gründen auch immer noch bei den Europäern wettet, geh ich mal darauf ein. Unter diesen gibt es einzelne Quotenführer, also solche die als erstes mit den Quoten rauskommen, vielfach keine Ahnung haben und überhöhte Quoten anbieten. Und glaubt mir diese werden ziemlich schnell erkannt und somit werden diese aufgrund hoher Einsätze angepasst (meistens passiert dies über die Asias, aber darüber sprech ich später). Insofern ist dieser Quotenvorteil und der kann leichthin mal 20-30% betragen der entscheidende Vorteil um langfristig Gewinn zu machen. Spielerausfälle, etc sind nie derart wichtig, dass sie Quotenverluste von über 20% zur Makulatur machen.
Der nächste Knackpunkt ist das Money Management, bzw die Einsatzverteilung auf die einzelnen Wetten. Dabei gibt es verschiedene Vorgehensweisen, von denen einige auf nachfolgender Seite ziemlich simpel dargestellt werden: http://www.betting-systems.ws/
Ich rate jedem sich mal damit auseinanderzusetzen, auch wenn die Seite kaum auf Vor- und Nachteile eingeht.
Dazu einige Gedanken: Martingale und Konsorten ist Mumpitz on the long run. Flat rate bringts auch nicht, weil die Missachtung der unterschiedlichen Values eine Gewinnoptimierung verhindern. Durchgesetzt hat sich meist eine Abwandlung von Kelly. Einzelne entkoppeln die Eintretenswahrscheinlichkeit ab, andere bauen einsatzvermindernde Faktoren ein.
Kelly: Das mathematisch beste System zur Gewinnoptimierung mit dem Risiko zu hoher Einsätze. Dementsprechend erfolgreich, wenn die eigenen Estimations gut genug sind. Persönlich halt ich mich annähernd an Kelly, aber ich baue einen zusätzlichen, die Einsätze verringernden Faktor X ein. In etwa so: X= 1 falls die Informationen, die ich habe aus zwei verschiedenen sehr guten und zuverlässigen Quellen kommen. X= 0.8, falls die Informationen aus einer zuverlässigen und sehr guten Quelle kommen und X= 0.6 falls die Infos nicht aus einer als mir zuverlässig bekannten Quelle kommen. Die Quellenbewertung ergibt sich aus der Erfahrung, eine Quelle kann ein Kumpel, eine Internetseite, etc sein. Damit lassen sich die Einsätze imo etwas besser steuern.
Noch der eine oder andere gute Link, der Sachen behandelt, die ich bisher gestreift habe, also MM, Value, Estimations, etc:
http://www.sportsdiscover.com/3/MoneyManagement.pdf
http://www.sportsdiscover.com/3/Philosophy.pdf
http://www.princeton.edu/~bayesway/ProbThink/
Auf jeden Fall ist ein in sich stringenter Staking Plan eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches Wetten. Wer einfach nach Gusto seine Einsätze festlegt, verliert im schlimmsten Fall alles oder bringt sich im besten Fall um zusätzliche Gewinne. Wer wie was einsetzt, ist natürlich auch von persönlichen Vorlieben abhängig, nur sollte man sich mal mit den einzelnen Systemen auseinander gesetzt haben. Eventuell werde ich später noch auf lohnende Teilaspekte einzelner Staking Plans vertiefend eingehen.
6: Quoten
Der nächste wichtige Punkt, ist die richtige Quote. Wie in den letzten Posts gesagt und ausdrücklich noch mal betont, eine Quote die nicht value ist, wettet man nicht. So simpel ist es, aber dennoch backen tausend Trottel jedes Wochenende blind jeden 1.3 Favo, ohne sich vorher über den Value-Gehalt informiert zu haben. Das heisst nun lange nicht, dass diese NQ nicht value sein können, aber es braucht hier ebenso eine Berechnung wie bei höheren Quoten.
Hab ich mich nun entschieden eine Quote (man beachte: nicht ein Team! Es geht um Quoten, nie um Teams) zu wetten, dann ist es einfach nur blöde, wenn ich nicht die höchste nehme. Warum soll ich freiwillig auf die sagen wir mal 10% Quotenunterschied verzichten und mich so um den Grossteil meiner möglichen Gewinne bringen. Dies macht oftmals den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Wetter und einem verlustierenden Wetter aus.
Dies aber bedingt, dass der einzelne Wetter mehrere Konten unterhält bei verschiedenen Buchmacher. Wobei eigentlich solche, deren Quotenschlüssel mau sind, also fast alle, gemieden werden sollten. Einfach gesagt und ich werde sicher später darauf noch zurückkommen, wettet man bevorzugterweise bei Börsen und asiatischen Bookies. Wer immer noch ausschliesslich bei Dingern wie baw, IW, gb, etc wettet, bringt sich um mindestens 10%. Selber schuld, lässt sich da nur sagen, insbesondere seit es neuerdings auch Asias gibt, die Kombis zulassen (z.B pinnacle, 10bet, pointbet).
Quotenübersichtseiten gibt es ein paar. Ich verwende hauptsächlich betbrain.com/ , manchmal http://www.tipex.com/ und wenns schnell gehen muss http://www.betbase.info/ .
In den nächsten Punkten geh ich auf weitere quotenrelevante Aspekte ein.
7. Einschätzungen der Buchmacher
Nicht von ungefähr gilt die englische Premier League als eine der schwierigsten zu wettenden Ligen. Das gilt übrigens für alle grossen Ligen, genau so wie für die amerikanischen Sportarten.
Warum? Nun die Sache ist so banal wie einleuchtend. Die Quotenmacher haben dort alle relevanten Infos, da diese dank des Netzes, persönlicher Kontakte etc ziemlich schnell verbreiten. Somit sind Unterschiede zwischen Qouten und Estimations relativ selten und meistens gering, also der Value kaum zu finden. In niedrigeren Ligen, Exotensportarten ist das Wissen der Quotenmacher natürlich begrenzter. Darum ist es einfacher dort zu gewinnen, als zum Beispiel in der BuLi. Natürlich schön für den Buchmacher, dass der gemeine Sportwetter am liebsten Bundesliga wettet, weil er dort ja am meisten Ahnung hat. Fairerweise muss dazu gesagt werden, dass bei allen relevanten Bookies auf solche Ligen deutlich mehr gewettet werden darf als auf untere Ligen. Warum wohl?
Es soll also kein User meinen, dass wenn auf nem öffentlichen Forum eine eventuell spielentscheidende Infos gepostet wird, dass diese nicht bereits in den Quoten der Bookies involviert ist. Wer dies meint, verliert. Ausnahmen bestätigen die Regel und sind bevorzugterweise in Nischensportarten und unteren Ligen zu finden. Aber niemals wird hier auf WP eine quotenrelevante Aussage gepostet zu ner ausländischen Liga, die nicht bereits in den Quoten drin ist. Anderes zu behaupten, ist grob fahrlässig.
8. Der frühe Vogel fängt den Wurm
Eine immer wiederkehrende und ebenso sinnlose Diskussion ergibt sich immer wieder um den Zeitpunkt der Wettabgabe. Es gibt Wetter die möglichst früh wetten und solche, die warten, bis zum letzten Ende. Die Antwort darauf ist aber ziemlich eindeutig und schnell bewiesen.
Derjenige der wartet bis zuletzt, geht davon aus, dass er alle Aspekte berücksichtigen will, insbesondere Spielerausfälle. Wobei wir gleich beim ersten grossen Missverständnis sind. Entweder sind diese Ausfälle dem Bookie und dem guten Wetter schon bekannt, sei es durch Karten oder Verletzungen im Training und zweitens werden diese Ausfälle meist viel zu hoch übergewichtet. Selten gibts ne Paarung wo Ausfälle mehr als 20% der Estimations (siehe Punkt 3 und 4) ausmachen. Generell und dies ist eine Tatsache und muss nicht diskutiert werden, werden Ausfälle viel zu hoch gewichtet. Ersatzleute sind oftmals motivierter, sind spritziger und es gibt genügend Teams auch in unteren Ligen, die über eine gute Bank verfügen heutzutage.
Jedoch, und eingedenk der Tatsache der letzten Regel, sind solche, falls es sich dann um ernsthafte quotenrelevante Aspekte handelt, meist eh bereits in die Quoten einbezogen, so dass sich eine späte Wettabgabe dadurch nie erklären lässt. Desweiteren sei hier hingewiesen, dass solche Gerüchte desöfteren entstehen und sich imo keine Tendenz gezeigt hat, dass heisst Teams die mit mehreren Auswechselspielern angetreten sind, haben im Rahmen der Estimations abgeschnitten. Hier sei z.B. auf Süd-Amerika hingewiesen, wo desöfteren solche B-Teams die A-Teams anderer Klubs ziemlich hoch geschlagen haben. Meine Erfahrung und die statistische Auswertung eben dieser besagt, dass Spielerausfälle zu hoch gewichtet werden und dass sogenannte B-Teams viel öfters gewinnen, als man solche Quoten zu spielen braucht.
Warum aber früh wetten? Ist klar, weil es dann die besten Quoten gibt. Trennen wir mal Asias und normale Bookies, warum werd ich später mal aufzeigen. Da der grosse Teil hier aus welchen Gründen auch immer noch bei den Europäern wettet, geh ich mal darauf ein. Unter diesen gibt es einzelne Quotenführer, also solche die als erstes mit den Quoten rauskommen, vielfach keine Ahnung haben und überhöhte Quoten anbieten. Und glaubt mir diese werden ziemlich schnell erkannt und somit werden diese aufgrund hoher Einsätze angepasst (meistens passiert dies über die Asias, aber darüber sprech ich später). Insofern ist dieser Quotenvorteil und der kann leichthin mal 20-30% betragen der entscheidende Vorteil um langfristig Gewinn zu machen. Spielerausfälle, etc sind nie derart wichtig, dass sie Quotenverluste von über 20% zur Makulatur machen.
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