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    Ich weiß nicht mehr wer es war, aber ein theoretiker schrieb mal:

    Gott ist etwas, wo etwas größeres nicht vorstellbar ist
    Etwas, von dem man sich nicht mal vorstellen kann, dass es nicht existiert, ist größer als etwas, wo man sich die Nichtexistenz vorstellen kann.
    Demzufolge kann Gott nichts sein, wo die Nichtexistenz vorstellbar ist, denn dann gäbe es ja etwas größeres. Gott muss also existieren.

    Eigentlich logisch, aber die Vorraussetzungen sind schon Schwachsinn.

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      rolloff postete
      das beispiel mit den wissenschaftlern, diese seien atheisten, stimmt aber absolut garnicht. viele wissenschaftler die ihr gesamtes leben lang und ihre energie in die wissenschaft selbst gesteckt haben glauben nicht nur an das rational wissenschaftlich erklärbare.
      Die überwältigende Mehrzahl der Wissenschaftler glaubt nicht an einen Gott, sondern an etwas Metaphysisches. Naturwissenschaftler sind auch nicht grade die größten Philosophen. Im Film Religulous wird die Anzahl der unreligiösen Wissenschaftler übrigens mit 92% beziffert - Quelle habe ich leider nicht.

      Ansonsten bestimmt hauptsächlich das politische System die Quote der Atheisten.

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        Meiner Meinung nach wurde damals die Religion mit ihren dazugehörigen Göttern erfunden, weil sich die Leute fragten, warum sie leben, wieso Naturkatastrophen geschehen usw. Damit sie nicht verrückt werden, weil sie es sich nicht logisch, geschweigedenn wissenschaflich erklären/beweisen konnten, wurde einfach etwas "Übernatürliches" erfunden, was als Tradition bis in die heutige Zeit getragen wurde.

        Alleine, dass es zig verschiedene Religionen und gar verschiedene Versionen der einzelnen Religionen (Bsp. Christentum) und hunderter Götter gibt, zeigt, dass es eine reine Erfindung des menschlichen Denkens ist.

        Wenn überhaupt gäbe es irgendeine übernatürliche Existenz (in welcher Form auch immer), die für alle, d.h. für alle Menschen, das Weltall und eben alles andere veranwortlich ist. Veranwortlich heißt, den ersten Schritt ("die erste Bewegung") gemacht zu haben. Denn irgendwo muss "alles" ja herkommen. Oder es ist zeitlos, genauso wie es es unendlich ist und hat schon immer existiert.

        Da über diese Dinge aber nur spekuliert werden kann und NICHTS von dem 100%ig nachgewiesen ist, kann man auch nicht sagen, dass es eine Art Gott gibt oder nicht.

        Vielleicht ist unsere Erde ja auch nur ein Bakterium in einem riesigen Organismus und wir denken nur, wir seien die kra$$esten Kings überhaupt, dabei sind wir irgendwelche Kleistlebewesen :-)

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          Stellt euch vor eure Freundin kommt heutzutage zu euch und meint: Ich bin schwanger! obwohl ihr noch garnicht mit ihr geschlafen habt. Jooo Gott hat ihr ein Kind geschenkt. Ist klar :)

          Die Bibel wurde von Menschenhand geschrieben.... ;)

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            IloveUuuw postete
            KeyC postete
            ""Glaube nichts, was du nicht selbst geprüft hast, auch wenn ich (Buddha) es dir sage." "

            Da gibt es aber ein problem, dann kann man nämlich garnicht glauben, wenn man alles überprüfen muss, das würde auch bedeuten das jegliche religion in sich zusammenfällt. Und Buddismuss ist doch eine religion nicht nur eine lebensweise oder?
            Ich stimme dir zu, wenn du meinst, dass viele Religionen einer logischen Überprüfung nicht standhalten können. Mit dem Zitat ist aber sicher nicht gemeint, dass man anfangen soll alles und jeden zu überprüfen und grundsätzlich nichts mehr zu glauben. Es heißt für mich einfach nur: Glaube nichts, wenn es keinen Grund gibt daran zu glauben.

            Buddhismus ist sowohl Religion als auch Philosophie, der tibetische Buddhismus zum Beispiel ist mehr Religion, während ich die Lehre Buddhas als frei von transzendenten Elementen auffasse.
            Dann gäbs da noch ein kleines problem, den im Budismus wie du sagtest gibt es keine gebote verbote ect, und das gut und böse durch ansichten der Menschen erst existent sind. Du nimmt also diese satz, und machst daraus auch eine eigene ansicht....

            Ich gebs zu ich blick da bald selber nicht mehr durch, aber um so ansichten zu haben muss man sich eigentlich die eigene Menschlichkeit abstreifen, und jenseits dieser welt denken existieren ect. Ich lasse mir da vielleicht auch zu wenig Interpretations spielraum.

            #227 Einstein ist da das absolute berühmte beispiel wie man an Gott glauben kann und an die wissenschaft, und da er wohl zu den bedeutesten Wissenschaftler gehört ist das ganze noch verblüfender....
            ... philosophie bedeutet ja vor allem dinge in verschiedenen sichtweise zu sehn, um dann daraus die logische schlussfolgerung zu ziehen....so versteh ich zumindest philosophie, bzw so würde ich sie erklären.

            #229 das ist ja ein tolles argument schonmal dran gedacht das frauen mit jedem ficken können ob freundin oder nicht... so eine ansicht bekäm nur einer der streng nach christlichen oder islamistischen glauben erzogen wurde, und sowas wie wissenschaft nicht kennt. Das ist aber auch kein gegen argument das es gott nicht gibt, er kann ja einfach nur eine energie sein, vielleicht ist er die luft die wir atment? das wasser was wir trinken?....vorstellung und so

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              #228
              du meinst also der mensch schaute in den himmel,sah einen blitz und sagte ja das ist gott !???

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                IloveUuuw postete
                "dass die welt wie sie ist nicht zu erklaeren ist und das jemand der es versucht und gerade mit worten wie "wissen" und "wahrheit" um sich wirft, eben in dieser handlung seine unwissenheit bekundet."

                Das ist eine Aussage mit der ich nicht übereinstimme. Allein ohne die Begriffe Wissen und Wahrheit wären weder technischer noch philosophischer Fortschritt möglich. Was kluge Sprüche angeht halte ich mich vor allem an einen.
                das ist es nicht was wissen und wahrheit in einer gottes-diskussion bezeichnen. es geht um objektives absolutes wissen. klar, dass hattest du in deinem text nicht direkt beansprucht, aber eben folgender satz, welcher zudem bestimmt nicht durch wissengewinn motiviert geschrieben wurde, beansprucht dieses potential:

                "Im Grunde will ich dir hiermit nur eins verraten, nur eines ist schlimmer als Unwissen, und das ist die Überzeugung von der Unwahrheit.

                "Glaube nichts, was du nicht selbst geprüft hast, auch wenn ich (Buddha) es dir sage."
                sehe ich genauso, ich finde dieses zitat untermauert mein argument.

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                  KeyC postete
                  Ich gebs zu ich blick da bald selber nicht mehr durch, aber um so ansichten zu haben muss man sich eigentlich die eigene Menschlichkeit abstreifen, und jenseits dieser welt denken existieren ect. Ich lasse mir da vielleicht auch zu wenig Interpretations spielraum.
                  Das trifft es doch schon ziemlich gut. Fast alle Menschen glauben, dass sie in ihrer Persönlichkeit bestehen. Für einen Buddhisten ist die Persönlichkeit aber nicht das "wahre ich", da die Persönlichkeit genauso vergänglich ist wie alles andere auch. Denn auch die Persönlichkeit besteht aus physischen und psychischen Bestandteilen, die ständigem Wandel unterliegen. Das "wahre ich" befindet sich also hinter dieser Ebene des Bewusstseins, der Empfindungen, der Wahrnehmung, der Gefühle, der Persönlichkeit. Aber es ist schwer, diesen Gedankengang in Kürze darzustellen, wer sich dafür interessiert sollte sich ein gutes Buch über "die vier edlen Wahrheiten" besorgen.

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                    KeyC postete
                    Dann gäbs da noch ein kleines problem, den im Budismus wie du sagtest gibt es keine gebote verbote ect, und das gut und böse durch ansichten der Menschen erst existent sind. Du nimmt also diese satz, und machst daraus auch eine eigene ansicht....

                    Ich gebs zu ich blick da bald selber nicht mehr durch, aber um so ansichten zu haben muss man sich eigentlich die eigene Menschlichkeit abstreifen, und jenseits dieser welt denken existieren ect. Ich lasse mir da vielleicht auch zu wenig Interpretations spielraum.
                    wo ist den da das problem ? er nimmt den satz doch nicht und macht ne eigene ansicht daraus sondern interpretiert ihn nur so, wie er denkt das er gemeint war.

                    und um was für ansichten zu habn muss man die menschlichkeit ablegen? das man nicht alles glauben sollte ? O_o

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                      religion ist erfunden und meiner meinung nach kann jeder an das glauben worauf er lust hat. solange er mich nicht damit volllabert.

                      es gibt keinen gott der über jeden bescheid weiss und iwelche einsätze für uns schiebt. schon rein logisch betrachtet kann es gar keinen gott geben. alleine die "entstehungsgeschichte" der erde und der menschen ist die reinste comedy (meine meinung, wenn aber jemand daran glaubt, darf er es gerne machen)

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                        wie viele hier gott immer mit bibel und religion gleichsetzen ist mir schleierhaft. die bibel wurde von menschenhand geschrieben und ist demnach natürlich fiktiv und soll es auch sein, kein priester wird dir was anderes sagen. durch die bibel und die geschichten sollen ausschließlich werte vermittelt werden, was wohl auch mehr oder weniger gut gelungen ist. sonst würde man sich wohl heue noch gegenseitig an der kehle hängen und unsre mitmenschen ohne gewissen abschlachten ohne respekt voreinander.
                        demnach kann "gott" auch ausserhalb jeder religion existieren oder eben nicht. der menschliche geist gibt der ganzen geschichte erst ein bild, nichts anderes. die existens und die komplexität des universums sind für uns unergründbar/unvorstellbar.

                        zum thema gut und böse:
                        sowas gibt es auch nur bei den menschen. kein tier der welt ist gut oder böse sondern folgt nur instinkten. der menchliche verstand(Was uns von allen anderen lebewesen absetzt) ist die entscheidungsfreiheit zwischen gut und böse zu wählen und das ist der einzige punkt in dem wir uns von allen anderen lebewesen unterscheiden. messer schneidet nahrung... kann auch als todeswerkzeug dienen wie man es einsetzt ist jedem selbst überlassen. alle wissenschaftlichen errungenschaften dienen bzw. enstanden nur der aus bequemlichkeit des menschens heraus.

                        inwiefern unterscheidet sich der mensch also wirklich von einem tier?

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                          rolloff postete
                          zum thema gut und böse:
                          sowas gibt es auch nur bei den menschen. kein tier der welt ist gut oder böse sondern folgt nur instinkten. der menchliche verstand(Was uns von allen anderen lebewesen absetzt) ist die entscheidungsfreiheit zwischen gut und böse zu wählen und das ist der einzige punkt in dem wir uns von allen anderen lebewesen unterscheiden. messer schneidet nahrung... kann auch als todeswerkzeug dienen wie man es einsetzt ist jedem selbst überlassen. alle wissenschaftlichen errungenschaften dienen bzw. enstanden nur der aus bequemlichkeit des menschens heraus.

                          inwiefern unterscheidet sich der mensch also wirklich von einem tier?
                          Der freie Wille ist eine Illusion, denn sowohl materielle als auch psychische Vorgänge sind an das Gesetz der Bedingtheit gebunden - nichts passiert ohne einen Auslöser. Im Grunde sind wir ein Produkt von Genen, Erfahrung und Umfeld, auf die wir keinen direkten Einfluss nehmen können. Unsere Gedanken und Handlungen sind also, wenn man nicht an die Existenz einer Seele glaubt, determiniert, obwohl wir denken freie Entscheidungen zu treffen.

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                            ganz klar so ---> http://img172.imageshack.us/img172/8965/gottsouthpark716881vc9.gif

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                              wenn noch einer das southpark-abbild von gott postet muss ich kotzen.

                              btw. der thread ist sinnlos schön langsam, die fronten verhärten sich.
                              kann geclosed werden, es steigt keiner von seiner linie ab.

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                                in dem punkt bin ich mir nicht so sicher. ich glaube eher das deine aussage eine theorie von kA wem ist und nicht deine pers. meinung die du durch erfahrungen im leben angenommen hast. demnach wäre irrationales handeln trotz anderer gemachten erfahrungen(ja das gibt es sehr wohl) ausgeschlossen und man würde immer nach einem festen schema handeln. ein guter stichpunkt wäre hier die kreativität des menschen die damit im zusammenhang steht, welche laut dieser theorie unmöglich wäre.

                                ich habe mich schon sehr viel mit KI beschäftigt und aufgrund meines studiums (informatik bla) einiges in dem bereich machen können. wenn das so einfach wäre wie du beschreibst wäre eine realisierung dieser fundamental sehr einfach zu verwirklichen aber handeln nach diesem schema macht kein bewusstsein aus was eigenständige entscheidungen treffen kann auch wenn diese völlig irrational sind aber dem zweck dienen.

                                würde mich interessieren aus welcher quelle/literatur du das hast, gerne auch per pm.

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