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    #ungläubig, aber ich finds gut, dass es etwas gibt was menschen hoffnung und stärke gibt, sei es nun gott oder eine tomate.. is völlig egal. solang die leute daran glauben und daraus kraft schöpfen ist es imo eine gute sache. jedoch auf gott zu vertrauen und gott als ausrede für schlimme dinge zu missbrauchen suckt hart.

    KraYzeE postete
    ich hab nichts gegen gott nur gegen die kirche die ihn vermarktet
    !!

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      freeztyle postete
      ja, sie glauben an ihn.
      also nich, dass ich jetzt satanist wäre :D
      aber ich mein, sie sind ja Anhänger des Teufels, und demnach ist es eigentlich nicht möglich, nicht an einen Gott zu glauben, denn im Endeffekt glauben sie ja, dass der Teufel stärker als Gott ist, und daher die Welt regieren werden.
      Das relativ primitive Gottesverständnis des Christentums reduziert Satan nur auf eine Art negatives Spiegelbild Gottes. In den meisten Religionen übt die Figur des Gegenspielers, des Frei- und Querdenkers eine viel größere Faszination aus. Im Christentum ist Satan nur eine Art Müllhalde Gottes, doch dazu später mehr.

      Aufgrund seiner eigenen, fehlerhaften Veranlagung tendiert der Mensch dazu positive und negative Handlungen in eine Gottheit zu projizieren und gibt damit freiwillig einen Teil seiner Freiheit auf. Selbstbewusstsein wird durch Gottvertrauen, Erkenntnis (durch selbstständige Reflektion) durch bereitwillige Übernahme fremder Maxime ersetzt. Egal was passiert - letztendlich war es Gottes Wille und man selbst ein Teil des göttlichen Plans. Um an der "Macht" Gottes (ewiges Leben, Paradies, etc.) zu partizipieren, wird eine Unterwerfung gefordert, die den Menschen zu einem Schaf in der Herde macht - Das Ziel wird also ein Werkzeug oder Diener Gottes in Demut zu sein. Im Judentum, im Islam (=Unterwerfung/Hingabe an Gott) und ähnlich im Hinduismus ist es das gleiche. Nietzsche hat dazu gesagt, "Gott ist von einer der Würde des Menschen unverträglichen Größe".

      Einen Satanist zeichnet aus, dass er diesen Weg für sich ablehnt und stattdessen einen anderen Pfad wählt - nämlich den, der in den verschiedensten Mythologien dem Gegenspieler "Gottes" zufällt, dem Archetyp Satan. Egal ob Ahriman, Loki, Damballa, Melek Taus, Astarte, Azazel, Bast, Hekate, Naamah, Baphomet, Kali, Lilith, Tchort, Pan, Sekhmet, Thot, Shaitan, Typhon, IAO, Abraxas, IO, Luzifer, Belial, Leviathan oder eben Satan.
      Alle diese Figuren haben eines gemeinsam, den selbstständigen, also nicht fremdbestimmten, Willen aus einer ureigenen Motivation nach Freiheit zu streben. So hat Luzifer (von Lux ferre, Licht bringen), der sich Gott nicht unterwerfen wollte, den Menschen die Freiheit geschenkt und gegen den Alleinherrscher Gott revoltiert.
      Selbstverständlich glaubt ein Satanist, genau wie ein Buddhist, also nicht an eine Gottheit, sondern zieht den Archetyp des 'Trickster' oder Lichtbringer dem Archetyp einer Unterwerfung fordernden, allmächtigen Gottheit vor.
      Freiheit vor Unfreiheit, Individualismus vor Konformität, Selbstbestimmung vor Fremdbestimmung, Wissen vor Glaube, Lust vor Abstinenz. Eben das sind die Werte des Satanismus, die den aus christlicher Sicht natürlich "bösen" Gegenspielern zufallen.

      -----------

      Die Medien haben durch hetzerische Berichterstattung und Unkenntnis ein falsches Bild des Satanismus erschaffen, das leider vereinzelt Nachahmer produziert hat, die sich mit diesem falschen und primitiven Bild des Satanismus identifiziert haben.

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        http://www.chillingodi.de/blog/uploaded_images/Gott_Southpark-716881.gif

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          klexr postete
          hubert nicht im unterricht aufgepasst?
          atome und elektronen/protonen sind
          1) völlig unterschiedliche größenordnungen (ein atom besteht aus e/p)
          2) wer hat dir den quatsch erzählt, es seien die kleinsten teilchen?
          das ist der wissensstand von vor 80jahren
          dumm?

          ich hab dir die kleinsten teilchen aufgezählt _DIE_ gleich mehrzahl

          also lern erstmal lesen

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            IloveUuuw postete
            freeztyle postete
            ja, sie glauben an ihn.
            also nich, dass ich jetzt satanist wäre :D
            aber ich mein, sie sind ja Anhänger des Teufels, und demnach ist es eigentlich nicht möglich, nicht an einen Gott zu glauben, denn im Endeffekt glauben sie ja, dass der Teufel stärker als Gott ist, und daher die Welt regieren werden.
            Das relativ primitive Gottesverständnis des Christentums reduziert Satan nur auf eine Art negatives Spiegelbild Gottes. In den meisten Religionen übt die Figur des Gegenspielers, des Frei- und Querdenkers eine viel größere Faszination aus. Im Christentum ist Satan nur eine Art Müllhalde Gottes, doch dazu später mehr.

            Aufgrund seiner eigenen, fehlerhaften Veranlagung tendiert der Mensch dazu positive und negative Handlungen in eine Gottheit zu projizieren und gibt damit freiwillig einen Teil seiner Freiheit auf. Selbstbewusstsein wird durch Gottvertrauen, Erkenntnis (durch selbstständige Reflektion) durch bereitwillige Übernahme fremder Maxime ersetzt. Egal was passiert - letztendlich war es Gottes Wille und man selbst ein Teil des göttlichen Plans. Um an der "Macht" Gottes (ewiges Leben, Paradies, etc.) zu partizipieren, wird eine Unterwerfung gefordert, die den Menschen zu einem Schaf in der Herde macht - Das Ziel wird also ein Werkzeug oder Diener Gottes in Demut zu sein. Im Judentum, im Islam (=Unterwerfung/Hingabe an Gott) und ähnlich im Hinduismus ist es das gleiche. Nietzsche hat dazu gesagt, "Gott ist von einer der Würde des Menschen unverträglichen Größe".

            Einen Satanist zeichnet aus, dass er diesen Weg für sich ablehnt und stattdessen einen anderen Pfad wählt - nämlich den, der in den verschiedensten Mythologien dem Gegenspieler "Gottes" zufällt, dem Archetyp Satan. Egal ob Ahriman, Loki, Damballa, Melek Taus, Astarte, Azazel, Bast, Hekate, Naamah, Baphomet, Kali, Lilith, Tchort, Pan, Sekhmet, Thot, Shaitan, Typhon, IAO, Abraxas, IO, Luzifer, Belial, Leviathan oder eben Satan.
            Alle diese Figuren haben eines gemeinsam, den selbstständigen, also nicht fremdbestimmten, Willen aus einer ureigenen Motivation nach Freiheit zu streben. So hat Luzifer (von Lux ferre, Licht bringen), der sich Gott nicht unterwerfen wollte, den Menschen die Freiheit geschenkt und gegen den Alleinherrscher Gott revoltiert.
            Selbstverständlich glaubt ein Satanist, genau wie ein Buddhist, also nicht an eine Gottheit, sondern zieht den Archetyp des 'Trickster' oder Lichtbringer dem Archetyp einer Unterwerfung fordernden, allmächtigen Gottheit vor.
            Freiheit vor Unfreiheit, Individualismus vor Konformität, Selbstbestimmung vor Fremdbestimmung, Wissen vor Glaube, Lust vor Abstinenz. Eben das sind die Werte des Satanismus, die den aus christlicher Sicht natürlich "bösen" Gegenspielern zufallen.

            -----------

            Die Medien haben durch hetzerische Berichterstattung und Unkenntnis ein falsches Bild des Satanismus erschaffen, das leider vereinzelt Nachahmer produziert hat, die sich mit diesem falschen und primitiven Bild des Satanismus identifiziert haben.
            wow sehr geil geschrieben ;). einer der besten posts die ich bis jetzt hier gelesen habe, gratz.

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              Man muss wohl beide Protagonisten mit Skepsis betrachten, Satan und Gott.
              Satan und seine Freunde sind ja schließlich nicht ganz ohne Grund in der Hölle gelandet.

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                ihr wisst wahrscheinlich gar nicht woher das wort Satan kommt....
                lest und versucht bitte erst das Buch Hiob nachzuvollziehen.....

                selten so viel unkompetentes in einem thread gelesen wie hier....wenn man mit der Gott Figur net umgehen kann, sollte man sein wissen bitte für sich behalten

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                  gott ist ne dicke schwarze frau.

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                    und bitte tut mir den gefallen, gar nicht erst auf die Theodizeefrage zu sprechen zu kommen.....

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                      Was willst du denn mit dem Buch Hiob?
                      Das hat doch was mit dem Judentum zu tun oder nicht? Darüber wird doch hier gar nicht geredet.
                      Außerdem hör auf zu flamen, komm lieber mit Deinem ach so tollen Wissen rüber. OHNE WIKIPEDIA

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                        Ich glaube an Gott.

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                          aLx, lass uns unwissende doch bitte an deiner unendlichen weisheit teil haben... unglaublich wie sich hier manche mit ihren 17 lenzen aufspielen..

                          Kommentar


                            wir hatten mal eine auf der schule die wir als satan bezeichnet haben weil sie ihren hamster den kopf abgebissen hat.

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                              Filo postete
                              wir hatten mal eine auf der schule die wir als satan bezeichnet haben weil sie ihren hamster den kopf abgebissen hat.
                              Die kleine Claudi?

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                                Kane_sh0t postete
                                IloveUuuw postete
                                freeztyle postete
                                ja, sie glauben an ihn.
                                also nich, dass ich jetzt satanist wäre :D
                                aber ich mein, sie sind ja Anhänger des Teufels, und demnach ist es eigentlich nicht möglich, nicht an einen Gott zu glauben, denn im Endeffekt glauben sie ja, dass der Teufel stärker als Gott ist, und daher die Welt regieren werden.
                                Das relativ primitive Gottesverständnis des Christentums reduziert Satan nur auf eine Art negatives Spiegelbild Gottes. In den meisten Religionen übt die Figur des Gegenspielers, des Frei- und Querdenkers eine viel größere Faszination aus. Im Christentum ist Satan nur eine Art Müllhalde Gottes, doch dazu später mehr.

                                Aufgrund seiner eigenen, fehlerhaften Veranlagung tendiert der Mensch dazu positive und negative Handlungen in eine Gottheit zu projizieren und gibt damit freiwillig einen Teil seiner Freiheit auf. Selbstbewusstsein wird durch Gottvertrauen, Erkenntnis (durch selbstständige Reflektion) durch bereitwillige Übernahme fremder Maxime ersetzt. Egal was passiert - letztendlich war es Gottes Wille und man selbst ein Teil des göttlichen Plans. Um an der "Macht" Gottes (ewiges Leben, Paradies, etc.) zu partizipieren, wird eine Unterwerfung gefordert, die den Menschen zu einem Schaf in der Herde macht - Das Ziel wird also ein Werkzeug oder Diener Gottes in Demut zu sein. Im Judentum, im Islam (=Unterwerfung/Hingabe an Gott) und ähnlich im Hinduismus ist es das gleiche. Nietzsche hat dazu gesagt, "Gott ist von einer der Würde des Menschen unverträglichen Größe".

                                Einen Satanist zeichnet aus, dass er diesen Weg für sich ablehnt und stattdessen einen anderen Pfad wählt - nämlich den, der in den verschiedensten Mythologien dem Gegenspieler "Gottes" zufällt, dem Archetyp Satan. Egal ob Ahriman, Loki, Damballa, Melek Taus, Astarte, Azazel, Bast, Hekate, Naamah, Baphomet, Kali, Lilith, Tchort, Pan, Sekhmet, Thot, Shaitan, Typhon, IAO, Abraxas, IO, Luzifer, Belial, Leviathan oder eben Satan.
                                Alle diese Figuren haben eines gemeinsam, den selbstständigen, also nicht fremdbestimmten, Willen aus einer ureigenen Motivation nach Freiheit zu streben. So hat Luzifer (von Lux ferre, Licht bringen), der sich Gott nicht unterwerfen wollte, den Menschen die Freiheit geschenkt und gegen den Alleinherrscher Gott revoltiert.
                                Selbstverständlich glaubt ein Satanist, genau wie ein Buddhist, also nicht an eine Gottheit, sondern zieht den Archetyp des 'Trickster' oder Lichtbringer dem Archetyp einer Unterwerfung fordernden, allmächtigen Gottheit vor.
                                Freiheit vor Unfreiheit, Individualismus vor Konformität, Selbstbestimmung vor Fremdbestimmung, Wissen vor Glaube, Lust vor Abstinenz. Eben das sind die Werte des Satanismus, die den aus christlicher Sicht natürlich "bösen" Gegenspielern zufallen.

                                -----------

                                Die Medien haben durch hetzerische Berichterstattung und Unkenntnis ein falsches Bild des Satanismus erschaffen, das leider vereinzelt Nachahmer produziert hat, die sich mit diesem falschen und primitiven Bild des Satanismus identifiziert haben.
                                wow sehr geil geschrieben ;). einer der besten posts die ich bis jetzt hier gelesen habe, gratz.
                                Also ich find Arthas ziemlich cool und zwar als Lichking.... bin ich nun auch Satanist? ich versuch jeden abend meine toten hamster wieder zurück ins leben zu holen.... wtf

                                Wissen vor Glauben ist bei Satanismus also groß geschrieben? jeder Mensch glaubt an irgendwas... wer das nicht tut der lebt nicht mehr... wenn man alles mit wissen erklären will, dann wissen wir menschen echt noch reingarnicht sind dümmer als ne erbse.. deswegen bringen es die meisten Satanisten es nur bis zu Putze aufm klo...

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