Studiere auch BWL (also net nur, Assessment-Stufe in St. Gallen = BWL, VWL, Jura, Mathe) und kann mich nur dem anschließen, was aaaRt gesagt hat. Und nochmal ganz deutlich sagen: BWL ist am Anfang pure Paukerei. Endlos viel Inhalt, bei dem es kaum relevant ist, ob du es verstehst, du musst es "nur" auswendig können. Ich hab nächste Woche BWL-Klausur und verbring momentan etwa 10-12 Stunden pro Tag mit dem Kram. Auf jeden Fall ist es langweilig genug, um meine Entscheidung zu bestärken, als Major nächstes Jahr VWL oder Law & Economics zu machen.
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BWL Student Niedersachsen?
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Also nun muss ich auch mal meinen Teil dazu geben. Studiere 3. sem WiInf an der Uni Göttingen, habe damit zumindest teils Einblick in das BWL-Studium da die 1. beiden Semstern fast identisch sind.p4rc postete
ich bin an der uni, du an der fh .... das kann man so denn ja nicht vergleichen.
An unserer Uni und somit wohl auch an anderen schreiben sie 30minütige Klausuren. das ist total krass!!
ich weiss auch nicht wirklich wo deine Zahlen herkommen. Aber ich wage einfach mal zu bezweifeln, dass Bachelor das gleiche verdienen wie Diplomer
(Uni-Abschluss), da Uni-Bachelor noch gar kein Abschluss haben können, weil es zumindest bei uns, also wohl auch an anderen Unis, erst 2oder3 Semester Bachelor gibt ^^. Was nun an der fh der Fall ist, kann ich nicht beurteilen.
Jedenfalls glaube ich nicht, dass ein Bachelor, der jetzt angefangen hat bwl zu studieren, bei seinem Abschluss ähnlich wie ein Diplomer angesehen wird, bzw bezahlt wird.
Der Master ist äquivalent zum Diplom-Abschluss. Wenn bei uns Diplomer bis 2012 nicht fertig werden, werden sie Master. d.h. entweder masterarbeit oder diplomarbeit mit Master-Abschluss. So viel dazu ,dass Master höher ist als Diplomer :)
Zum einen gibt es bei uns keine Klausur unter 90min, meist 90-120 wobei soweit ich mich erinnere sind in der Prüfungsordnung zeiten von 1h-4h (nach wahl des Dozenten) angegeben. Von 30 min Klausuren hab ich noch nie was gehört.
Dann in den Wiwi Sachen sind wir Bachelor glaub ich nun im 4.jahr da NS da allgemein recht schnell war. Folglich gibt es natürlich schon Uni-Bachelor Absolventen. Von Unterschieden zum Diplomstudium kann ich daher nicht viel erzählen, da die meisten Sachen nun schon etwas länger umgestellt sind wobei immer noch Anfangsprobleme ausgemertzt werden müssen.
@ den mit BWL in Gö. also es sind eigentlich laut Regelplan zu anfang immer 5 Klausuren pro Semster. Was den Umfang pro Modul angeht kann man nicht pauschalisieren da es recht unterschiedlich ist und auch stark vom Dozenten abhängt. Aber meistens ist der Umfang doch ansehnlich. Insgesamt muss ich aber sagen das die BWL Module weniger Arbeit für die Creditpoints machen als vergleichbare WiInf oder Info Kurse. Von daher sind die schon die eher einfachen Module.
Und zum BWL Mathe, das ist kein Mathe das ist rechnen. Wer LK hatte und dort nicht total untergegangen ist schafft das locker. Wer gut im GK war sollte es auch gut schaffen. Der Rest muss mal lernen, aber zu schaffen ist das allemal. Nur bei GK 0-3pkt würd ich mir ernsthaft Sorgen machen, da man doch häufig rechnen muss und daran garantiert keinen Spass hat. Ein Freund hat nur Realabschluss, dann Ausbildung und 5 jahre Berufstätigkleit noch. Jetzt hat er Mathe im 2. Versuch bestanden obwohl er seit 8 jahren kein Mathe hatte und auch nie Ableitungen im Unterricht hatte. Muss man halt was für tuen.
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Zurück zum Thema BWL in Niedersachsen.
Ich studiere BWL an der Leuphana Universiät Lüneburg (http://www.leuphana.de)
Ich habe noch angefangen als es Uni Lüneburg war, jetzt mit dem Leuphana System hat sich einiges verändert. Vieles zum guten, aber teilweise auch zum schlechten -> Gesellschaftliche Proseminare die nichts mit BWL zu tun haben.
An sich gibts hier gute Professoren und auch teilweise guten Praxisbezug
(hab dieses Semester Prozesse in einem Unternehmen analysiert und verbessert und für die Gesunheitsholding in Lüneburg Konzepte für deren Internetauftritt erstellt)
Mit 3.1 reinzukommen wird jedoch schwer. (ich hab durch meine LKs (Politik/Englisch) damals etwas meinen Schnitt verbessern können, vielleicht hast du auch die Möglichkeit durch solche Sachen deinen Schnitt zu verbessern)
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ich habe selbst bwl/vwl studiert und studiere mittlerweile maschinenbau..ganz ehrlich: bwl mathe und bwl allgemein ist vom aufwand her ein witz (mal spitzen unis wie mannheim und sehr gute private unis ausgenommen)..es ist weder besonders anspruchsvoll, noch muss man all zu viel auswendig lernen...man sollte für die thematik nur irgendwie interesse aufbringen und mit etwas lernaufwand ist das studium für einen durschnittlich intelligenten abiturienten kein problem..nicht umsonst haben bwl studenten in studienstatistiken regelmäßig den geringsten lernaufwand von allen fächern!p4rc postete
schwierig ist relativ. du solltest nicht matheavers sein, denn in dem Studium brauchst du Mathematik. ich habe nur knappe 20 Semesterwochenstunden, nicht weil ich faul bin oder so, sondern weil ich am Ende des Semesters nicht mehr als 4 Klausuren schreiben möchte. Denn jedes Script, jede Foliensammlung beinhaltet ~200-300 Folien. Das ist einfach nicht zu schaffen.
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Auch wenn ich etwas ganz anderes studiere, kann ich Dir nur den Tipp geben etwas zu studieren wofür du dich interessierst. Mit Sicherheit weiß man das vorher nicht 100%, aber die meisten Leute die aufhören zu studieren tuen das nicht weil das Studium zu schwer ist sondern schlicht weil sie es nicht interessiert und sie sich darüber vorher keine Gedanken gemacht haben. Wenn du dich wirklich reinhängst und das tust eigentlich nur wenn es dir annähernd Spaß macht oder dich interessiert, solltest du dir nur bei wenigen Studiengängen gedanken machen. Schau dir einfach an was so ungefähr im Studium gemacht wird (z.B. wieviel Mathematik wenn dir das nicht so viel Spaß macht), dann wird es schon laufen. Ich studiere im übrigen Elektrotechnik und bei uns ist der Unterschied zur Schule nicht so groß. Man muss zwar weeesentlich mehr lernen und es geht alles schneller, trotzdem bekommt man alles mehrmals vorgekaut und genug Möglichkeit es zu üben. Es ist also nicht in jedem Fach ganz anders als auf der Schule.
gruß
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Ich kann dir 2 Bücher empfehlen:Mddn postete
Um einen kurzen Einwurf zu bringen, da hier so viele BWL Studenten sind: Hat jemand ein gutes Skript zum Fach Mikroökonomie? Bei uns ist das die Hölle aufgrund eines sehr schlechten Dozenten :(
Den Samuelson und den Mankiw ( Gibts beide garantiert bei euch in der Bib)
Die haben mir damals sehr geholfen - sind quasi die Standardwerke für VWL.
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Same here.Monuschaaf postete
Ich nehm an du bist genau wie ich komplett selber schuld und hast während des Semesters zu viel gegammelt? :D
Hat damit aber trotzdem verhältnissmäßig wenig zu tun... man muss vor den Prüfungen letzendlich eh alles neu lernen.
Zumal gerade Prüfung beim Kolmar wenig-garnichts mit dem Vorlesungs- bzw. Übungsinhalt zu tun haben wird... Und wenn man von den Leuten im Major von Mikro II schon hört wies gelaufen ist, kann man sich schon richtig auf VWL freuen :p.
Mathe muss man halt einfach alles Zeug durchrechnen, Rest ist eh auswendig lernen.
BTT Ich denke, dass eigtl. mathematisches Grundverständnis für Bwl reicht, solange man ein wenig Potenzial mitbringt.
Spezialisieren kann man sich während des Studiums und später im Master ja noch genug, sicherlich auch auf Marketing.
Ich verstehe btw. auch überhaupt nicht, wieso sich hier alle Studenten anderer Richtung so über Bwl auslassen.. solange jmd. das mit ernsthaftem Bestreben und Interesse studiert und nicht nur aus dem Grund heraus, weil er sonst Ideenlos ist, denke ich dass das hinsichtlich seiner Zukunft sicherlich sinnvoller als Brotlose Taxifahrer Studiengänge.
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