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    FSJ Erfahrungen

    Hi

    Da ich nächstes Jahr mein Abitur haben werde, und noch unschlüssig bin, was ich danach machen möchte, würde ich gerne ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) machen.

    Da ich ausgemustert wurde entfällt somit mein fest eingeplanter Zivildienst, in dem ich mich endgültig entscheiden wollte.

    Jedoch habe ich keine Ahnung, ob so ein soziales Jahr etwas sinnvolles ist und ob es evtl. bei Arbeitgebern eher als "Lückenfüller" (was es ja auch eigentlich leider ist -.-) negativ angesehen wird.

    Ich wäre froh, hier Erfahrungen von euch einholen zu können

    #2
    ich kann nun nicht aus erfahrung sprechen...allerdings denke ich das es schon ein wenig draufankommt was du später machen möchtest. (Zumindest die Richtung)
    Und auch in welchem Land du dein FSJ machen willst. So denke ich das ein FSJ in England/Amerika dir in manchen Berufen im Bereich wirtschaft schon vorteile bringen könnte!

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      #3
      Unbedingt negativ wird es nicht angesehen. Auch wenn gibt es genügend Argumente um solche Vorurteile zu entlasten. Wie Sinnvoll das ganze ist, darüber lässt sich streiten. In meinem Umfeld is einer gerade damit fertig und der andere gerade angefangen. Beide können nur positives über den Umgang mit Geistig- und Körperlichbehinderten erzählen. Kommt natürlich immer stark auf die Stelle an. Am besten informierst du dich vorher bisschen bei den zuständigen Behörden oder gönnst dir mal einen Schnuppertag in einer solchen Einrichtung!

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        #4
        wird definitiv nicht als negativ beim arbeitgeber angesehen.
        noch besser ist das fsj irgendwo im ausland zu machen (zb. südamerika/afrika).

        auslandserfahrungen zählen mehr als jede mathe note.

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          #5
          wenn du mal irgendwann ein Stipendium (fürs Studium als Alternative zum Bafög zB) brauchst kommt ein FSJ sehr gut an, da es als "soziales/gesellschaftspolitisches Engagement" gewertet wird und junge Menschen bis auf Mitgliedschaft in Sportvereinen derartiges heute kaum noch aufweisen kann.

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            #6
            kommt schon drauf an was du später machen willst. fsj gibt es noch in vielen varianten zb fsj kultur und fsj sport.
            ich mache zb gerade fsj kultur in der marketingabteilung in unserem theater. ich denke, dass kam bis jetzt sehr gut bei potentiellen arbeitgebern an.
            es zählt auf alle fälle mehr als zivi. zudem lernt man ggf. falls was und lernt zB auf seminaren ne menge lustiger leute lernen und hat ne menge spass.
            selbst für wirtschaftsinformatik wurde ich nach freiwilligen und sozialen engagement gefragt, was man so ziemlcih überall hat und da kommt das verdammt gut an.
            also ich kann es nur jedem empfehlen der zivi (fsj gilt ebenfalls als wehrersatzdienst) machen muss/will oder nicht sofort studieren o.ä machen will.

            nerdlevel up 1000...ich glaube ich poste nur noch über edit weil die zahl so schön aussieht

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              #7
              also ich habe auch im letzten jahr ein FSJ gemacht und kann nur positives über das Jahr hinweg sagen, da ich in einer Behindertenwerkstätte gearbeitet hab. Klar es gibt auch unangehme Dinge die man machen muss (z.B. Klogänge), aber ansonsten war das Jahr echt top.
              Man lernt viele Leute kennen, jetzt nicht nur in der Werkstätte sondern auch auf den Seminaren, bei denen du 5 mal hinmusst (kA wie das in deinem Bundesland aussieht) aber das wird dann alles das jeweilige Wohlfahrtswerk mit dir klären.

              Zum Lohn kann man sagen, dass der wohl mehr als niedrig ausfällt (ca.205€ Taschengeld inklusive Verpfleguns/Essensgeld etwa 175€)
              Im ganzen kann man eigentlich sagen bringt einem das Jahr schon, in einer Bewerbung kommt das FSJ bestimmt gut an.
              Einzigster Nachteil wie gesagt halt die Bezahlung.

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                #8
                foam postete
                wenn du mal irgendwann ein Stipendium (fürs Studium als Alternative zum Bafög zB) brauchst kommt ein FSJ sehr gut an, da es als "soziales/gesellschaftspolitisches Engagement" gewertet wird und junge Menschen bis auf Mitgliedschaft in Sportvereinen derartiges heute kaum noch aufweisen kann.

                Hört sich ja toll an, aber was hatten Menschen früher denn bitte schön mehr vorzuweisen?

                BTT: Ich denke nicht, dass ein fsj als schlecht angesehen wird. Kommt aber halt auch darauf an wo du das machst. Im ausland würd doch auch bestimmt gern jeder arbeitsgeber gehsen.

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                  #9
                  Das FSJ (mit guter Beurteilung) bringt dir im sozialen Berufsfeld sehr viel, aber auch in anderen Berufen wo du mit Menschen zu tun hast oder im Team arbeiten musst wirst du bevorzugt. Nachteilig sind die Bezahlung (ausser du wohnst bei den Eltern) und du wirst oft als Lückenfüller eingesetzt, aber da sollte man auch mal durch.. wenn du faul bist wird es dir nicht viel spass machen.

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                    #10
                    160h/monat für 250eur, gg

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                      #11
                      OmA gErDa postete
                      foam postete
                      wenn du mal irgendwann ein Stipendium (fürs Studium als Alternative zum Bafög zB) brauchst kommt ein FSJ sehr gut an, da es als "soziales/gesellschaftspolitisches Engagement" gewertet wird und junge Menschen bis auf Mitgliedschaft in Sportvereinen derartiges heute kaum noch aufweisen kann.
                      Hört sich ja toll an, aber was hatten Menschen früher denn bitte schön mehr vorzuweisen?
                      Musikschule, Mitarbeit bei Schülerzeitung, aktives Mitglied einer politischen Organisation (von Greenpeace bis CDU), Teilnahme an gesellschaftlichen Debatten zB über eigens verfasste Aufsätze/Essays, freiwillige Arbeit in kulturellen Einrichtungen wie Theatern&Jugendzentren, etc.

                      Laut Aussage älterer Mitglieder der Auswahlgremien war all das vor zehn, zwanzig Jahren neben exzellenten Noten noch Standard in Bewerbungen auf Stipendien. Heute wird schon Kassenwart beim Fussballverein oder bezahlte Nachilfe für unterklassige Schüler als großes Plus gewertet, da die Bewerber (trotz hervorragender Noten) die oben genannten Aktivitäten einfach nicht mehr mitbringen. Man will aber eben nicht irgendwelche Geeks fördern, sondern Menschen, die später einmal Einfluss auf das Bild unserer Gesellschaft haben können und sollen.

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                        #12
                        Ich will hier keinesfalls gegen das FSJ wettern - zumal es eine der wenigen durch und durch sozialen Institutionen ist, die uns in unserer Gesellschaft noch bleiben - doch wenn du die Wahl hast, eine Lehre, ein Voluntariat, Praktikum, o.ä. anzufangen, solltest du das auf jeden Fall vorziehen.
                        Zwar ist soziale Kompetenz sehr gefragt, doch ist sie noch lange nicht so entscheidend für den Arbeitgeber, wie beispielsweise ein langes (4-6 Monate) Praktikum. Und da es dir wohl nicht um Geld zu gehen scheint (denn sonst zieht man ein FSJ erst gar nicht in betracht), solltest du zu ebendiesem tendieren.

                        P.S.: Oder bilde dich anderweitig weiter. Training ist auf dem heutigen und zukünftigen Markt alles.

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                          #13
                          Ich mache gerade ein FSJ.
                          Es ist sehr anstrengend, macht aber auch Spaß.
                          Denke, dass es ein bisschen besser als Zivi angesehen wird. Bekomme aber auch gutes geld dafür.

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                            #14
                            Hi...ich steh vor einer ähnlichen Entscheidung wie der Threadersteller...würde sehr gerne ins Ausland gehen.
                            Hat da schon jemand Erfahrungen gemacht (englisch. sprachige länder, südafrika,amerika,england usw.) ??

                            Wenn ja, dann bitte Posten und wie ist das mit dem FSJ Sport, denn ich Spiele Basketball inner Landesauswahl etc. und würde das sehr gern auch im Ausland iwie weiter Spielen?

                            Danke im Vorraus

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                              #15
                              Wenn du wirklich gut in Basketball bist, sind die USA vllt eine gute Adresse für dich.

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